{"id":164,"date":"2014-10-01T00:32:55","date_gmt":"2014-09-30T23:32:55","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuell.dpg.hamburg\/?page_id=164"},"modified":"2015-12-09T15:47:27","modified_gmt":"2015-12-09T14:47:27","slug":"3-die-arbeit-der-dpg-hamburg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/dpg-geschichte\/3-die-arbeit-der-dpg-hamburg\/","title":{"rendered":"3. Die Arbeit der DPG Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>3. Die Arbeit der DPG Hamburg<\/p>\n<p>Die Mitgliedschaft der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg spiegelt die gesellschaftliche Struktur der Freien und Hansestadt Hamburg wider; ihr geh\u00f6ren geborene Hamburger\/innen ebenso an wie Menschen aus den ehemals deutschen Ostgebieten, aus dem Hamburger Umland und aus Polen.<\/p>\n<p>Die Werbung neuer Mitglieder erfolgt in erster Linie \u00fcber die unterschiedlichen Veranstaltungen im Rahmen des Arbeitsprogramms der Gesellschaft. Besonders erfolgreich ist die Werbung \u00fcber die Studienfahrten, die die Gesellschaft regelm\u00e4\u00dfig organisiert. Als Material dienen ein Faltblatt mit kurzer Darstellung der Gesellschaft, die regelm\u00e4\u00dfigen Mitteilungen \u00fcber das aktuelle Programm der Gesellschaft, das auch Hinweise auf Veranstaltungen anderer Tr\u00e4ger \u00fcber Polen enth\u00e4lt, und unser Bundesmagazin DIALOG. Es wird auch bei Veranstaltungen anderer Tr\u00e4ger f\u00fcr die Gesellschaft geworben.<\/p>\n<p>Neue Mitglieder m\u00f6chten in erster Linie den deutsch-polnischen Dialog f\u00f6rdern und mit ihrer Mitgliedschaft zu einer dauerhaften positiven Entwicklung zwischen beiden V\u00f6lkern beitragen.<\/p>\n<p>Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Republik Polen ist sehr intensiv. Es findet ein st\u00e4ndiger Informationsaustausch zwischen dem GK und der Gesellschaft statt. Veranstaltungen werden nach gegenseitiger Absprache organisiert bzw. es wird wechselseitig der jeweilige Empf\u00e4ngerkreis von Informationen \u00fcber Veranstaltungen informiert.<\/p>\n<p>Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg informiert ihre Mitglieder und einen Kreis von Interessenten\/tinnen regelm\u00e4\u00dfig in Form von &#8220;Mitteilungen&#8221; \u00fcber die eigenen Veranstaltungen und \u00fcber Veranstaltungen anderer Tr\u00e4ger mit deutsch-polnischen Bezug; diese Mitteilungen erscheinen etwa alle acht Wochen. Sie ist mit einer eigenen Homepage unter www.dpg-hamburg.de im Internet vertreten. Da Hamburg mit der Springer-Presse eine leider sehr einseitige &#8220;Printmedien-Landschaft&#8221; besitzt, ist das Echo auf Pressemeldungen (z.B. f\u00fcr die Veranstaltungswerbung) sehr gering. Daraus ergibt sich, dass auch kaum Redaktionsbeitr\u00e4ge \u00fcber Veranstaltungen gebracht werden. Die Teilnahme an unseren eigenen Veranstaltungen ist unterschiedlich und k\u00f6nnte generell besser sein.<\/p>\n<p>Schon von Beginn ihrer T\u00e4tigkeit an hat die DPG Hamburg f\u00fcr ihre Verst\u00e4ndigungsarbeit die Zusammenarbeit mit Hamburger Institutionen und Organisationen gesucht. Besonders intensiv war bzw. ist die Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg, der Evangelischen Akademie Hamburg (leider nicht mehr existent), der Neuen Gesellschaft Hamburg, der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung, der Senatskanzlei, der Beh\u00f6rde f\u00fcr Bildung und Sport, dem Volksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge, der Handelskammer Hamburg, der KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme.<\/p>\n<p>Einer der Schwerpunkte der Arbeit der Gesellschaft in ihrer Anfangsphase und bis in die Gegenwart war die Unterst\u00fctzung von deutsch-polnischen Aktivit\u00e4ten im Bildungsbereich, die insbesondere von Vorstandsmitgliedern getragen wurden, die als Lehrer oder Schulr\u00e4te die Kontakte nach Polen zu intensivieren suchten. Herausragendes Beispiel dieser Aktivit\u00e4ten waren die Lehrerbildungsreisen des Hamburger Instituts f\u00fcr Lehrerfortbildung, die schon Anfang der 60er Jahre durchgef\u00fchrt und Anfang der 70er Jahre in Studienreisen auf Gegenseitigkeit weiter entwickelt wurden. Die DPG Hamburg hat es sich von 1973 an nicht nehmen lassen, jede polnische Reisedelegation jeweils in eigenen Veranstaltungen zu begr\u00fc\u00dfen und zu betreuen. Unsere Gesellschaft unterst\u00fctzte dar\u00fcber hinaus tatkr\u00e4ftig die Organisation von Sch\u00fclerwettbewerben, Sch\u00fcleraustauschbegegnungen und Schulpartnerschaften. Besonders bemerkenswert war die zwischen dem Hamburger Landesschulrat und dem Warschauer Kurator f\u00fcr das Schulwesen bereits Ende der 80er Jahre vereinbarte Entwicklung eines Lehrplans zum Thema Friedenserziehung, dem in den 90er Jahren weitere Pl\u00e4ne zu den Themen Umwelterziehung und Europa folgten; diese Lehrpl\u00e4ne wurden von Warschauer und Hamburger Lehrerinnen\/Lehrern in Arbeitstagungen vorbereitet, die wechselseitig in Hamburg und Warschau stattfanden. Nach der Wende organisierte die DPG Hamburg auf Wunsch polnischer Partner Deutsch-Sprachkurse f\u00fcr polnische Lehrer\/innen zun\u00e4chst in Stettin\/Szczecin und sp\u00e4ter auch an anderen Orten in Polen; f\u00fcr diese Kurse wurden Hamburger Lehrerinnen und Lehrer gewonnen, die diese Kurse in den Sommerferien kostenlos durchf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Ausgehend davon, dass die Gr\u00fcndungsphase der Gesellschaft sehr stark durch gewerkschaft-liche Jugendarbeit beeinflusst worden war, bestand insbesondere in den 70er Jahren der starke Wunsch, durch Jugendaustauschvereinbarungen eine Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der polnischen Jugend zu entwickeln. Entsprechende Initiativen liefen leider auf polnischer Seite immer wieder ins Leere. W\u00e4hrend die Generation der V\u00e4ter, die unter dem nationalsozialistischen Terror in unvorstellbarer Weise gelitten hatte, die Hand zur Auss\u00f6hnung und Verst\u00e4ndigung ergriff, waren die Repr\u00e4sentanten des Dachverbandes der polnischen Jugendverb\u00e4nde zu einem solchen Schritt, der die Gestaltung der gemeinsamen Zukunft in Europa zum Ziele hatte, nicht zu bewegen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund hat die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg in einer Vielzahl von einzelnen Initiativen Jugend- und Sportbegegnungen vermittelt und aktiv gef\u00f6rdert. Partner dieser Begegnungen waren der Hamburger Sportbund, der Hamburger Handballverband und Hamburger Sportvereine auf sportlicher Ebene und der Deutschen Hilfsgemeinschaft f\u00fcr Jugendbegegnungen. Das Bestreben bei diesen Aktivit\u00e4ten war immer dauerhafte Austauschkontakte zu entwickeln, was allerdings leider nur in Ausnahmef\u00e4llen gelang. Ein nachahmenswertes Beispiel daf\u00fcr ist die Zusammenarbeit zwischen dem Hamburger Handballverband und seinen polnischen Partnern in Krakau, die seit \u00fcber 25 Jahren erfolgreich l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Im Kulturbereich hat sich die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg trotz nur bescheidener finanzieller Mittel mit vielen Aktionen als Veranstalterin, Mitveranstalterin und Initiatorin einen Namen gemacht. Zahlreiche Ausstellungen von Bildern, Fotos, Plakaten, Karikaturen und polnischer Volkskunst, Theaterauff\u00fchrungen (wie das Teatr Stary Krak\u00f3w, das Taubstummen-Pantomimentheater Olsztyn\/Allenstein), Pr\u00e4sentationen von polnischer Folklore durch Tanz- und Gesangsensemblen (wie RESOVIA SALTANS) sowie von polnischem Weihnachtsbrauchtum aus den s\u00fcdostpolnischen D\u00f6rfern Nos\u00f3wka, Brzoza Kr\u00f3lewska, Blazowa und Albigowa, Dichterlesungen (u.a. Andrzej Szczypiorski Ende der 70er Jahre), polnische Filmreihen, Pr\u00e4sentationen polnischer Musik von Rock \u00fcber Klassik bis zur Chormusik (u.a. der Warschauer M\u00e4dchenchor WIWAT) ziehen sich wie ein buntes Band durch die Geschichte der Gesellschaft und dokumentieren auch auf diesem Gebiet eine \u00fcber Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunktbereich der Arbeit wurde mit einem Praktikanten-Programm geschaffen, \u00fcber das in den 70er und 80er Jahren einer Reihe von jungen Architekten, Ingenieuren und \u00c4rzten Praktika in der Hamburger Baubeh\u00f6rde bzw. in Hamburger Kranken-h\u00e4usern erm\u00f6glicht wurden. Aus diesen Praktikumsaufenthalten haben sich Freundschaften entwickelt, die bis in die heutige Zeit fortdauern.<\/p>\n<p><a title=\"Weiter...\" href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/?page_id=166\">Weiter&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Die Arbeit der DPG Hamburg Die Mitgliedschaft der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg spiegelt die gesellschaftliche Struktur der Freien und Hansestadt Hamburg wider; ihr geh\u00f6ren geborene Hamburger\/innen ebenso an wie Menschen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":158,"menu_order":32,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-164","page","type-page","status-publish","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/164\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}