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SUMMARY:Ausstellung: Entrechtet - Vertrieben - Ermordet 06. September - 01. November 2026 Schloss Reinbek
DESCRIPTION:Entrechtet – Vertrieben – Ermordet\nDas Vernichtungslager Kulmhof und die Stadt Koło 1939-1945 \nMit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann dort eine Zeit des systematischen Terrors. Die Stadt Koło wurde umbenannt in Warthbrücken und Teil des Warthegaus. Die polnische und jüdische Bevölkerung wurde von den Nationalsozialisten rassistisch verfolgt. Im nahen Chełmno (Kulmhof) errichtete die SS 1941 das erste Vernichtungslager mit Gaswagen. Dort erprobte das NS-Regime die fabrikmäßige\, sofortige Massenvernichtung. Mehr als 150.000 Menschen wurden ermordet. \nReinbek ist mit der Stadt Koło seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Die Ausstellung im Schloss Reinbek erinnert an das Schicksal der Menschen während der Zeit der deutschen Besatzung. Sie soll anregen Verantwortung zu übernehmen für Gegenwart und Zukunft; für Freiheit und Demokratie\, gegen Antisemitismus\, Rassismus und Ausgrenzung. \n« Was damals geschah\, darf nie wieder geschehen. Wir dürfen niemals vergessen\, doch erinnern allein reicht nicht. […] Seid Menschen! » \nMargot Friedländer \nIn dieser Ausstellung kommen viele Stimmen zu Wort: Wir danken für die Wanderausstellung über das Vernichtungslager den Kuratoren: Dr. Ingo Loose (Institut für Zeitgeschichte München-Berlini) sowie Uwe Neumärker und Dr. Ulrich Baumann (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) sowie Gestalterin Dagmar von Wilcken (F217). \nWir danken außerdem Alexandra Kowalska von der Bibliothek Koło Bartłomiej Grzanka vom Museum des Lagers Kulmhof in Chełmno und Tomasz Nuszkiewicz vom Keramikmuseum Koło für zahlreiche Dokumente. Wir danken Schülern der Gemeinschaftsschule Reinbek für Ihre Erinnerungsarbeit zu Kulmhof und der KulturWerkStadt Reinbek e.V. für ein Erinnerungstuch aus dem « Garten der stillen Helden. » \n  \n\nZur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ins Schloss Reinbek ein: Sonntag\, 20. September 2026\, 11:30 Uhr. \nBegrüßung: Elke Güldenstein (Leiterin Kulturzentrum Reinbek)\nEinführende Worte: Dr. Ulrich Baumann (Stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \nEinige Schüler der Gemeinschaftsschule Reinbek berichten außerdem von ihrem Besuch in Chełmno. \nAusstellungszeitraum: 06. September – 01. November 2026 \nFührungen \nOffenes Angebot: So. 4.10 und 8.01. jeweils 15 Uhr\nSchulklassen bitte anmelden unter: kulturzentrum@reinbek.de
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SUMMARY:Film von ANDRZEJ WAJDA - Ohne Betäubung - 28.10.2026 19:00Uhr DF35mm Metropolis Kino
DESCRIPTION:Ohne Betäubung\nBez Znieczulenia\nPL 1978\, Andrzej Wajda\, 125 Min.\, 35mm\n\n\n\n\n\n\n28.10.2619:00DF35mm\n\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nNach einer Auslandsreise erfährt der beliebte Journalist Jerzy Michałowski\, dass seine Frau ihn verlassen hat\, ausgerechnet wegen seines größten beruflichen Widersachers. Jerzy kann sich nicht damit abfinden. Zusätzlich bleibt die Anerkennung seiner Arbeit und Vorlesungen an der Universität aus. Und nicht genug\, explodiert in seiner Wohnung auch noch der Gasherd. Jerzy stirbt – Unfall oder Selbstmord? Der Film zählt zu den wichtigsten Filmen des „Kinos der moralischen Unruhe“. Sehr realistisch gestaltet\, kommt der Film ohne Musik aus. Charakteristisch ist eine scheinbar einfache Kameraführung. Er überzeugt durch seinen leidenschaftlichen Mut\, die triste und dunkle Wirklichkeit der Volksrepublik Polen ungefiltert wiederzugeben. \n\n\nSchauspieler:innen: Zbigniew Zapasiewicz\, Ewa Dalkowska \n\n\n\n\nOhne Betäubung\nBez Znieczulenia\nPL 1978\, Andrzej Wajda\, 125 Min.\, 35mm\n\n\n\n\n\n\n28.10.2026 19:00Uhr DF35mm\n\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nNach einer Auslandsreise erfährt der beliebte Journalist Jerzy Michałowski\, dass seine Frau ihn verlassen hat\, ausgerechnet wegen seines größten beruflichen Widersachers. Jerzy kann sich nicht damit abfinden. Zusätzlich bleibt die Anerkennung seiner Arbeit und Vorlesungen an der Universität aus. Und nicht genug\, explodiert in seiner Wohnung auch noch der Gasherd. Jerzy stirbt – Unfall oder Selbstmord? Der Film zählt zu den wichtigsten Filmen des „Kinos der moralischen Unruhe“. Sehr realistisch gestaltet\, kommt der Film ohne Musik aus. Charakteristisch ist eine scheinbar einfache Kameraführung. Er überzeugt durch seinen leidenschaftlichen Mut\, die triste und dunkle Wirklichkeit der Volksrepublik Polen ungefiltert wiederzugeben. \n\n\nSchauspieler:innen: Zbigniew Zapasiewicz\, Ewa Dalkowska
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SUMMARY:Film von ANDRZEJ WAJDA - KORCZAK - 4.11.2026 19.00Uhr (OmU) Metropolis Kino
DESCRIPTION:KORCZAK\nD/PL 1990\, 115 min.\, mit Wojciech Pszoniak\, Ewa Dałkowska\, Teresa Budzisz-Krzyżanowska u.a. Im Jahr 1940 ist Polen besetzt von Deutschland. Der renommierte Autor\, Kinderarzt und Leiter eines jüdischen Waisenhauses\, Janusz Korczak\, muss mit seinen 200 Schützlingen und einigen Angestellten auf Befehl der nationalsozialistischen Besatzer in das Warschauer Ghetto umziehen. Als sie 1942 nach Treblinka und damit in den sicheren Tod deportiert werden\, verzichtet Korczak darauf sein eigenes Leben zu retten und begleitet seine Schützlinge in die Gaskammer. Der mit fast dokumentarischer Kamera in Schwarzweiß aufgenommene und mit Originalaufnahmen aus der Zeit der deutschen Besatzung unterlegte Film\, setzt einem außergewöhnlichen Menschen ein filmisches Denkmal\, dessen Leben und Handeln zur Legende wurden.\nMi 4.11. 19.00 Uhr (OmU)
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SUMMARY:POESIE UND POLNISCHE MUSIK 21.11.2026-19:00Uhr - Mendelssohn-Saal - HfMT Hamburg
DESCRIPTION:POESIE UND POLNISCHE MUSIK \n  \nWir laden sie zum Konzert „So klingt Poesie – polnische Musik\, zu polnischen Gedichten“ ein\, das am 21. November um 19:00 Uhr in dem Mendelssohn-Saal der HfMT Hamburg\, Harvestehuder Weg 12\, stattfindet. \nDie Musik zu den Gedichten haben die größten klassischen Komponisten geschrieben wie Fryderyk Chopin\, Stanisław Moniuszko\, Mieczysław Karłowicz\, später Karol Szymanowski\, Ludomir Różycki u.a. Die ersten bedeutenden polnischen Kunstlieder stammen aus der Epoche der Romantik. Sie orientieren sich stark an der klassischen westeuropäischen Liedtradition wie den Liedern von Franz Schubert\, aber sind durch polnische Folklore beeinflusst\, was ihnen ein eigenes Kolorit verleiht. Sie wurden für ausgebildete Opern- oder Konzertsänger und klassische Klavierbegleitung geschrieben. Die Gedichte\, die vertont wurden\, haben höchste literarische Qualität und wurden von bekannten polnischen Dichtern wie Jan Kochanowski\, Józef Ignacy Kraszewski\, Adam Mickiewicz und Kazimierz Przerwa-Tetmajer verfasst. \nManche polnischen Komponisten haben auch Gedichte von ausländischen Dichtern vertont wie z.B. Stanisław Moniuszko\, der Musik zu Goethes „Kennst du das Land“ in der Übersetzung von Adam Mickiewicz „Znasz li ten kraj“\, komponiert hat. \nDas polnische Kunstlied ist ein reichhaltiges\, aber international noch immer wenig bekanntes Repertoire der klassischen Musik. Im Konzert werden ausgewählte Werke von bekannten und weniger bekannten polnischen Komponisten von jungen KünstlerInnen von Culture Connects präsentiert. \nEintrittskarten: \nEintritt:\n15€: Normalpreis\n10€: ermäßigt für Schüler\, Studenten\, Berechtigte nach SGB\, Mitglieder der DPG Hamburg \nReservierung und Vorverkauf von Karten unter der Mailadresse karten@culture-connects.de\nsowie an der Abendkasse \nVeranstalter:\nFörderverein Culture Connects e.V. Hamburg\nin Kooperation mit der\nDeutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg e.V \nWeitere Informationen unter: \nhttps://www.hfmt-hamburg.de/hochschule/aktuelles/veranstaltungen/13423-2026-11-21-so-klingt-poesie
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SUMMARY:Lesung: ANDREAS KOSSERT – ELSAS WELT 23.11.2026-18.00Uhr - Gemeindesaal St. Nikolai-Kirche Klosterstern
DESCRIPTION:ANDREAS KOSSERT – ELSAS WELT \nAndreas Kossert wird am 23.November um 18.00 Uhr im Gemeindesaal der St. Nikolai-Kirche am Klosterstern\, aus seinem gerade erschienenen Buch „Elsas Welt“ lesen. \nIn seinem bislang persönlichsten Buch folgt Bestsellerautor Andreas Kossert den Spuren seiner Großmutter Elsa ins polnische Lodz – in eine Stadt\, die für seine deutschen Vorfahren einst das „Gelobte Land“ war. Kossert erzählt die Geschichte seiner Familie vom Aufbruch der Kolonisten im 18. Jahrhundert über den rasanten Aufstieg zur Textilmetropole bis zu Elsas Alltag unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg in erdrückender Nähe von Terror und Vernichtung. Nach Kriegsende erlebte sie Vertreibung\, Lagerhaft und am Ende den Verlust ihrer Heimat.\nAm Beispiel seiner Großmutter zeichnet er ein intimes Familienporträt\, und wie nebenbei entsteht vor unseren Augen ein großes Panorama der Geschichte Mitteleuropas\, erzählt mit großer Wucht und Sensibilität. Elsas Leben zwischen Hoffnung und Verlust jenseits nationaler Eindeutigkeiten steht beispielhaft für das große europäische Drama von Nationalismus und Krieg – und könnte damit kaum aktueller sein.\n»Andreas Kossert folgt den Spuren seiner Großmutter mit der Akribie des Historikers und der Empathie des Enkels. ›Elsas Welt‹ ist das Plädoyer für ein Leben dazwischen: zwischen Ländern\, Sprachen und Kulturen. Aus solchen Erzählungen sollte die Geschichte bestehen\, die wir unseren Kindern unterrichten.« Karolina Kuszyk \nAndreas Kossert ist ein deutscher Historiker\, der für seine Arbeiten zur Geschichte Ostmitteleuropas\, u.a. „Ostpreußen“\, Kalte Heimat“\, „Flucht“\, Masuren“ bekannt wurde.
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LOCATION:Gemeindesaal St. Nikolai-Kirche Klosterstern
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SUMMARY:Film von ANDRZEJ WAJDA - DAS MASSAKER VON KATYN - KATYN - 9.12.2026 19.00 Uhr (OmU) Metropolis Kino
DESCRIPTION:DAS MASSAKER VON KATYN – KATYN\nPL 2007\, 117 min.\, mit Atur Zmijewski\, Maja Ostaszewska u.a. Katyn wurde zum Symbol eines der größten Gewaltverbrechen des 2. Weltkrieges. Bis zu 25000 polnische Offiziere\, Polizisten\, Intellektuelle\, die nach sowjetischer Besatzung Ostpolens im Herbst 1939 interniert worden waren\, wurden vom sowjetischen Geheimdienst erschossen. Von den Sowjets wurde das Massaker nach erfolglosen Versuchen\, die Nazis für das Massaker verantwortlich zu machen\, vollständig tabuisiert. Aber das Wissen um Katyn blieb im kollektiven Gedächtnis schmerzhaft verhaftet und belastet bis heute das polnisch-russische Verhältnis. Anhand von Zeitzeugenberichten und von Berichten unmittelbar von dieser Tragödie Betroffener wurden die historischen Geschehnisse rekonstruiert.\nMi 9.12.2026 19.00 Uhr (OmU)
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SUMMARY:Film von ANDRZEJ WAJDA - AFTERIMAGE - POWIDOKI - 16.12.2026 19.00Uhr (OmeU) Metropolis Kino
DESCRIPTION:AFTERIMAGE – POWIDOKI\nPL 2016\, 100 min.\, mit Boguslaw Linda\, Aleksandra Justa u.a. Der Film schildert die letzten Lebensjahre des Malers und Pioniers der polnischen Avantgarde Władysław Strzemiński (1893-1952)\, der sich nicht der damals geltenden Doktrin des sozialistischen Realismus beugte und persönlich die Folgen seiner Entscheidung auf dramatische Art und Weise ertragen musste. Er wurde von seinem Lehrstuhl an der Universität verwiesen und von den Wänden der Museen getilgt. Mit Hilfe von Studierenden nimmt er den Kampf gegen die Partei auf und wird zum Symbol des künstlerischen Widerstands. Das letzte Werk Wajdas ist eine beeindruckende und zugleich beklemmende Geschichte über einen charismatischen und unbeugsamen Künstler\, den die kommunistische Regierung zu vernichten trachtete.\nMi 16.12.2026 19.00 Uhr (OmeU)
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