{"id":6349,"date":"2024-08-13T18:17:35","date_gmt":"2024-08-13T17:17:35","guid":{"rendered":"https:\/\/dpg.hamburg\/?p=6349"},"modified":"2024-08-13T22:13:28","modified_gmt":"2024-08-13T21:13:28","slug":"mitteilungen-2024-04-september-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/Beitr\u00e4ge\/mitteilungen\/mitteilungen-2024-04-september-oktober\/","title":{"rendered":"MITTEILUNGEN 2024-04 &#8211; September-Oktober"},"content":{"rendered":"<p><strong>MITTEILUNGEN 04 &#8211; September-Oktober<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SOMMERFEST 2024<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Logo-klein1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5988 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Logo-klein1.jpg\" alt=\"\" width=\"319\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Logo-klein1.jpg 319w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Logo-klein1-300x300.jpg 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Logo-klein1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><\/a>Der Freundeskreis Sammlung de Weryha e.V. und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V. laden im Rahmen des \u201ePolnischen Kulturjahres 2024\u201c der Stadt Reinbek, anl\u00e4sslich des 25. Jubil\u00e4ums der St\u00e4dtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Ko\u0142o herzlich zum SOMMERFEST 2024 am Sonntag, <strong>25.August2024 von 14:00 &#8211; 18:00 Uhr, <\/strong>im Atelier des K\u00fcnstlers Jan de Weryha im Reinbeker Redder 81 in 21031 Hamburg-Lohbr\u00fcgge ein. Der K\u00fcnstler und der Freundeskreis beteiligen sich mit einem OFFENEN ATELIER (ab 11:00 Uhr) und dem Sommerfest am Polnischen Kulturjahr 2024 und der Bergedorfer Kunstschau. Der K\u00fcnstler bietet an diesem Tag F\u00fchrungen durch das Atelier an.<\/p>\n<p>Als musikalische Begleitung begr\u00fc\u00dfen wir vier junge Musizierende aus der Big Band des Gymnasiums Bornbrook, die \u201eTalentschmiede\u201c in Hamburg f\u00fcr Bigband-Musizierende.<\/p>\n<p>Neben Getr\u00e4nken und Gerilltem bieten wir Schmalzbrote und andere K\u00f6stlichkeiten sowie Kaffee und Kuchen an.<\/p>\n<p>\u00dcber ein zahlreiches Erscheinen w\u00fcrden wir uns sehr freuen!<\/p>\n<p>Eintritt frei.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>POLNISCHE H\u00c4FTLINGE IN NEUENGAMME<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/neuengamme.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6398 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/neuengamme.jpg\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/neuengamme.jpg 631w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/neuengamme-300x181.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/a>Anl\u00e4sslich des 85. Jahrestages des \u00dcberfalls auf Polen am 1. September 1939, laden wir Sie am Sonntag, den <strong>1.September2024 um 13.45 Uhr<\/strong> in die KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme zu einem Rundgang \u00fcber das Gel\u00e4nde der Gedenkst\u00e4tte ein.<\/p>\n<p>Der Rundgang widmet sich der Verschleppung polnischer Menschen in das KZ Neuengamme. Am<\/p>\n<p>Beispiel tausender polnischer H\u00e4ftlinge nach verschiedenen Verhaftungsaktionen und<\/p>\n<p>H\u00e4ftlingstransporten \u2013 z.B. nach der Liquidierung des Warschauer Aufstandes 1944 &#8211; werden die<\/p>\n<p>Zusammenh\u00e4nge zwischen der deutschen Kriegsf\u00fchrung und Besatzungspolitik in Polen w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs, also der Zeit der Okkupation und dem KZ Neuengamme herausgearbeitet.<\/p>\n<p>Referentin: Natalia Wollny (KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme)<\/p>\n<p>Anmeldung \u00fcber den Veranstaltungskalender der KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme und bei unserem<\/p>\n<p>Vorstandsmitglied Hartwig Zillmer (Mail: ha.zillmer@gmx.de)<\/p>\n<p>Treffpunkt: 13:45 Uhr in der KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, Hamburg, am Haupteingang mit Servicepoint.<\/p>\n<p>Im Anschluss an diesen Rundgang k\u00f6nnen Interessierte an der offiziellen Gedenkfeier der polnisch-<\/p>\n<p>katholischen Kirche und des polnischen Generalkonsulates um 16:00 Uhr teilnehmen.<\/p>\n<p>Wir bitten um zahlreiche Teilnahme und um Weiterleitung dieser Einladung im Freundes- und<\/p>\n<p>Bekanntenkreis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>POLNISCHE PLAKATAUSSTELLUNG<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/plakatPL2024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6399 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/plakatPL2024.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"162\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/plakatPL2024.jpg 742w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/plakatPL2024-300x171.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/a>Vom 2.September bis 1.November2024 im Rathaus Reinbek werden circa 50 Plakate mit Schwerpunkt auf den 70er und 80er Jahren aus der Sammlung des Hamburgers Hartwig Zillmer gezeigt . In Polen erfreuten sich Plakate in diesen Jahren gro\u00dfer Beliebtheit in der Bev\u00f6lkerung. Da die kommerzielle Werbung in der sozialistischen Gesellschaft praktisch \u00fcberfl\u00fcssig geworden war, traten an die Stelle des Werbeplakats vor allem Plakate zu kulturellen und politischen Themen. Die Plakatverleger waren offen f\u00fcr alle gestalterischen Experimente und trugen so ma\u00dfgeblich zum hohen k\u00fcnstlerischen Niveau der Plakate bei. Auch Theater, Kino oder Jazz-Musik waren oft Gegenstand von Plakaten. Die CYRK-Plakate, von denen zahlreiche in der Ausstellung vertreten sind, wurden beispielsweise so erfolgreich, dass sie ihre urspr\u00fcngliche, funktionale (Werbe-) Bedeutung f\u00fcr den Zirkus verloren und vorrangig f\u00fcr den Sammlermarkt entstanden.<\/p>\n<p>In der Plakat-Ausstellung im Reinbeker Rathaus sind ca. 20 K\u00fcnstler vertreten, darunter Waldemar Swierzy, Jan Lenica und Franciszek Starowieyski. Durch die Begegnungen im Rahmen des Polnischen Kulturjahres entstanden neue Kontakte zur Familie Freudenreich, deren Wurzeln in Ko\u0142o liegen. So fand auch ein CYRK-Plakat von Marek Freudenreich seinen Weg in die Ausstellung.<\/p>\n<p>Die Vernissage der Ausstellung findet am <strong>Montag, den 2.September2024 um 18.00 Uhr<\/strong> im Foyer des Rathauses Reinbek statt und ist Ergebnis der Kooperation zwischen der Stadt Reinbek und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg e.V.<\/p>\n<p>Eintritt frei.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>LESEHERBST AM MAHNMAL ST. NIKOLAI MIT ARNO SURMINSKI<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"slick-lightbox-slick-img alignleft\" src=\"https:\/\/medien.umbreitkatalog.de\/bildzentrale_original\/978\/383\/190\/8646.jpg\" width=\"192\" height=\"301\" \/>Von den W\u00e4ldern hat Gerd Wolters, der Protagonist des neuen Romans von Arno Surminski \u201eVon den W\u00e4ldern\u201c, nach elf Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft viel erlebt. Zugleich sind ihm die B\u00e4ume in dieser Zeit ans Herz gewachsen \u2013 einzige Vertraute in einer abweisenden Welt. Als er 1955 endlich nach Deutschland zur\u00fcckkehren kann, wird er zum Au\u00dfenseiter. Seine Frau ist tot, der kleine Sohn verschwunden. Wie soll man da Zuversicht gewinnen? Linda, die Frau, der er unter B\u00e4umen begegnet, ist auf ihre eigene Art versehrt. 1945 hat sie in Prag die H\u00f6lle erlebt. Die beiden finden zueinander, scheu, vorsichtig, ganz allm\u00e4hlich.<\/p>\n<p>Dem Schriftsteller gelingt mit seinem neuen Roman ein gro\u00dfes Kunstst\u00fcck: Wie lebt es sich mit den schlimmen Spuren, die der Krieg in der Seele von so Vielen hinterlie\u00df? Ein ber\u00fchrender Roman \u00fcber zwei Menschen und ihre Suche nach Geborgenheit.<\/p>\n<p>Arno Surminski, 1934 in Ostpreu\u00dfen geboren, wuchs nach der Deportation seiner Eltern in die Sowjetunion in einer Familie in Schleswig-Holstein auf. Er ist Autor zahlreicher Romane, Erz\u00e4hlungen und Sachb\u00fccher, viele \u00fcber Ostpreu\u00dfen und die Folgen des Krieges.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung wird moderiert von Werner Irro.<\/p>\n<p>Sie findet <strong>am 5.September2024 um 19.00 Uhr<\/strong> im Mahnmal St. Nikolai (Willi-Brandt-Str. 60) statt. Eintritt frei.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>BUCHVORSTELLUNG UND GESPR\u00c4CH MIT ULRIKE DOTZER<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ulrike-dotzer-goldener-boden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6338 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ulrike-dotzer-goldener-boden.jpg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ulrike-dotzer-goldener-boden.jpg 376w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ulrike-dotzer-goldener-boden-189x300.jpg 189w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a>Am Dienstag, <strong>den 10. September um 19.00 Uhr<\/strong> laden wir Sie ins Warburghaus (Heilwigstra\u00dfe 116) zur Buchvorstellung und Lesung mit der Journalistin und Schriftstellerin Ulrike Dotzer ein.<\/p>\n<p>In ihrem Deb\u00fctroman \u201eGoldener Boden\u201c erz\u00e4hlt sie von drei Generationen einer Familie aus Hinterpommern, die 1945 wie Millionen andere nach Westen floh. Pommern, das war \u201eGrenzland\u201c und schon 1932 Hochburg der NSDAP. Psychologisch vielschichtig entwirft sie die Charaktere ihrer Vorfahren, die sich, kaum hatten sie es zu Wohlstand gebracht, vom Nationalsozialismus mitrei\u00dfen lie\u00dfen. Nach der Flucht tilgte die Familie diese Verstrickung aus dem Ged\u00e4chtnis. So wie die meisten NSDAP-Dokumente der Provinz Pommern in den Flammen landeten, als die Rote Armee vorr\u00fcckte, verdr\u00e4ngten die Fl\u00fcchtlinge einen Teil der Vergangenheit: auch das Schicksal der jungen Polin, die als Zwangsarbeiterin in ihrem Haushalt lebte. Was war aus ihr geworden? Ulrike Dotzer machte sich auf Spurensuche.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ULRIKE-DOTZER.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6334 alignright\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ULRIKE-DOTZER.png\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ULRIKE-DOTZER.png 640w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/ULRIKE-DOTZER-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/a>Bei ihren Recherchen unterst\u00fctzte sie Robert Kupisinski, Archivar des Mittelpommerschen Museums in Slupsk\/Stolp und selber Autor. Was bislang kein Geschichtsbuch festhielt, fand er in digitalisierten Best\u00e4nden polnischer Archive: lokale Zeitungen und Fotos aus dem Dritten Reich. Dotzer inspirierten die Funde, um der Realit\u00e4t und dem Lebensgef\u00fchl in der Kreisstadt Stolp der 30er und 40er Jahre nahe zu kommen. Kupisinski nutzte die Recherchen f\u00fcr weitere Ver\u00f6ffentlichungen zur Stadtgeschichte. Die enge Zusammenarbeit schuf eine Freundschaft, die selber ein St\u00fcck deutsch-polnische Vers\u00f6hnung darstellt.<\/p>\n<p>Der Abend ist ein Wechsel aus Lesung aus dem Roman \u201e<em>Goldener Boden\u201c<\/em> und dem Gespr\u00e4ch zwischen Robert Kupisinski und Ulrike Dotzer.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>POLNICHES FESTIVAL 2024<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/polnisches-Festival.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-5851 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/polnisches-Festival.png\" alt=\"\" width=\"325\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/polnisches-Festival.png 690w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/polnisches-Festival-300x163.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><\/a>Zum 12. Mal findet am <strong>22.September2024 von 14.00 bis 20.00 Uhr<\/strong> im Mozarts\u00e4len, Moorweidenstra\u00dfe 36, unter dem Patronat des Polnischen Generalkonsuls in Hamburg, ein Polnisches Festival statt, das von unserem Mitglied Jolanta Barcik organisiert wird.\u00a0 Es f\u00e4ngt, wie immer, mit dem Nationaltanz-Polonez (Polonaise) an, der vom Mitglied der DPG HH, Hartwig Zillmer angef\u00fchrt wird. Das Publikum wird herzlich zu dem polnischen Tanz eingeladen. Wie jedes Jahr wird ein attraktives und buntes Programm von klassischer bis popul\u00e4rer Musik angeboten. Die K\u00fcnstler kommen aus Polen und Hamburg.<\/p>\n<p>Die Kinder werden auf die B\u00fchne zum Singen, Tanzen oder Gedichte-Aufsagen eingeladen und mit sch\u00f6nen \u00dcberraschungen belohnt. Kinder der Schule in Harburg \u201cSzko\u0142a J\u0119zyka i Kultury Polskiej\u201d werden Gedichte der polnischen Autoren inszenieren.<\/p>\n<p>Es erwartet Sie ein leckeres Essen, u.a. Bigos und die polnischen Kuchen!<\/p>\n<p>Eintritt 15.00 Euro, f\u00fcr Kinder bis 14. Jahre frei.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>BUCHVORSTELLUNG UND LESUNG MIT LYDIA LEWITSCH<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Der-Fall-Miriam-Behrmann-Lydia-Lewitsch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6361 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Der-Fall-Miriam-Behrmann-Lydia-Lewitsch.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Der-Fall-Miriam-Behrmann-Lydia-Lewitsch.jpg 392w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Der-Fall-Miriam-Behrmann-Lydia-Lewitsch-187x300.jpg 187w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Am Freitag, <strong>den 27.September2024 um 19.00 Uhr<\/strong>, findet im Vortragsraum der Universit\u00e4tsbibliothek, Von Melle PARK 3, ein Treffen mit Lydia Lewitsch statt, die ihren Deb\u00fctroman \u201eDer Fall Miriam Behrmann\u201c vorstellen wird.<\/p>\n<p>Miriam Behrmann, anerkannte Philosophie-Professorin und Leiterin eines Instituts an der Maximilian-Universit\u00e4t Wien, wird des psychischen Missbrauchs gegen\u00fcber ihrer jungen t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Doktorandin, Selina Aksoy bezichtigt; eine m\u00f6gliche Entlassung steht im Raum. In atemlosen Gedankenketten rekapituliert Miriam ihre Kindheit in Polen, die Migration in die USA, ihr Ankommen in Wien, und den Konflikt mit ihrer Doktorandin. Es ist ein philosophischer Roman, in dem es um Verantwortung, Bedeutung und Objektivit\u00e4t geht, der Roman eines Generationenkonflikts, in dem unterschiedliche Einstellungen zur Leistungsgesellschaft verhandelt werden, und die Lebenserz\u00e4hlung einer polnischen Aufsteigerin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Themen wie Clash of Culture, Motivation durch den Wunsch nach Anerkennung, DoktorandInnen, ProfessorInnen, das Arbeiten in der Hierarchie der Universit\u00e4ten, Eroberung der m\u00e4nnlich dominierten Welt durch Leistung kommen auch zur Sprache und sind heute noch aktuell.\u00a0 Wenn noch dazu F\u00f6rdergelder an Universit\u00e4ten nach pers\u00f6nlichen Interessen verteilt werden, schr\u00e4nkt das die Freiheit von Lehre und Forschung ein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>WOLFGANG TEMPLIN ZUR GAST IN DER RESIDENZ<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/wolfgangtemplin-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6364 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/wolfgangtemplin-1.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"228\" \/><\/a>Am Mittwoch, <strong>den 9.Oktober2024 um 18.00 Uhr<\/strong> laden wir Sie zum Treffen mit einem der bekanntesten ehemaligen DDR-B\u00fcrgerrechtler, Historiker und Publizisten, Wolfgang Templin in die Residenz des polnischen Generalkonsuls, in der Marie-Louisenstra\u00dfe 136 ein. Er wird in einer Kombination aus Vortrag, Lesung und moderiertem Gespr\u00e4ch sein Buch \u00fcber J\u00f3zef Pi\u0142sudski, dem ersten Staatsoberhaupt der polnischen Republik, vorstellen, der gegen die russische Herrschaft in Polen k\u00e4mpfte und sp\u00e4ter Marschall der Zweiten Polnischen Republik war.<\/p>\n<p>Wolfgang Templin wurde \u00a0f\u00fcr die im Jahr 2022 erschienene \u00a0Biografie \u00a0vom polnischen Au\u00dfenministerium mit dem ersten Preis in der Kategorie \u00bbBeste fremdsprachige Publikation zur polnischen Geschichte\u00ab ausgezeichnet. Er wird die Jahre 1918\u20131939 als Ausgangspunkt nehmen, um zwar keine Parallelen, aber Vergleiche nahezulegen. Deutschland verlor den Krieg, erhielt eine instabile Demokratie und mit der Republik Polen einen selbstbewussten, ungewollten \u00f6stlichen Nachbarn, blieb jedoch in Richtung Osten auf Russland\/Sowjetunion fixiert.<\/p>\n<p>J\u00f3zef Pi\u0142sudski , der sich ab der Jahrhundertwende mit seinen sozialistischen Kampfgef\u00e4hrten an die Spitze der Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung stellte, wusste, dass nur das Zusammengehen der im russischen V\u00f6lkergef\u00e4ngnis zusammengesperrten Nationen und Nationalit\u00e4ten, den \u00fcberm\u00e4chtigen zaristisch wei\u00dfen und sp\u00e4ter sowjetrussischen Imperialismus \u00fcberwinden konnte. Eine freie, souver\u00e4ne Ukraine als Partner, nicht nur als Puffer gegen\u00fcber Russland, spielte dabei eine entscheidende Rolle. Es sollte lange Jahrzehnte dauern bis sich diese Hoffnung ihrer Erf\u00fcllung n\u00e4hern konnte. Der Vortrag von Wolfgang Templin sollte einige Fragen kl\u00e4ren: Wie sieht heute die Welt aus? Wer werden in Zukunft die bestimmenden Akteure im Osten sein und wie wird sich Deutschland dazu verhalten? Warum und wie die Verschiebung des Koordinatensystems nach Osten geschieht und was das f\u00fcr Deutschland und Polen bedeutet.<\/p>\n<p>In diesem Jahr ist die polnische \u00dcbersetzung des Buches im Wydawnictwo Biellona erschienen.<\/p>\n<p>Sie werden die M\u00f6glichkeit haben, ein signiertes Exemplar vom Autor zu erwerben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>KONGRESS DER DEUTSCH-POLNISCHEN UND POLNISCH-DEUTSCHEN GESELLSCHAFTEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/dpgb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-283 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/dpgb.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"109\" \/><\/a>Wir laden Sie zum 31. gemeinsamen Kongress der Deutsch-Polnischen und Polnisch-Deutschen Gesellschaften ein, der vom <strong>11. bis 13. Oktober 2024<\/strong> in der wundersch\u00f6nen Stadt Bielsko-Bia\u0142a in Schlesien im Hotel Szyndzielnia stattfindet. Das Ziel der Veranstaltung ist es, durch intensive Diskussionen, inspirierende Vortr\u00e4ge und wertvolle Begegnungen die Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland weiter zu st\u00e4rken und gemeinsam an einer nachhaltigen und erfolgreichen Zukunft f\u00fcr beide L\u00e4nder und die Europ\u00e4ische Union zu arbeiten. Der Kongress bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit Experten, politischen Vertretern und engagierten B\u00fcrgern auszutauschen und konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam zu entwickeln.<\/p>\n<p>Das abwechslungsreiche Programm umfasst spannende Themen wie die Rolle Polens und Deutschlands in der EU, Sicherheitsfragen, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie spezifische<\/p>\n<p>Themen wie Klimaherausforderungen, die Rolle der Jugend in den bilateralen Beziehungen und die<\/p>\n<p>Situation von Polen in Deutschland und Deutschen in Polen. Besondere H\u00f6hepunkte sind die Er\u00f6ffnung der Ausstellung deutscher Plakate polnischer Filme und der Polnisch-Deutsche Ball, die beide den kulturellen Austausch und die pers\u00f6nlichen Beziehungen zwischen den Teilnehmern f\u00f6rdern werden.<\/p>\n<p>Falls Sie am Kongress teilnehmen m\u00f6chten, melden sie sich bitte unter dem Link: <a href=\"https:\/\/www.kztpn.pl\/congress\">https:\/\/www.kztpn.pl\/congress<\/a> an. Als Antwort bekommen Sie die Anmeldungsbest\u00e4tigung und die Kontoangaben f\u00fcr die Einzahlung der Kongressgeb\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Ihnen einen sch\u00f6nen, erholsamen Restsommer<\/p>\n<p>und gr\u00fc\u00dfen herzlich<\/p>\n<p>F\u00fcr den Vorstand<\/p>\n<p>Ihre Viola Krizak<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MITTEILUNGEN 04 &#8211; September-Oktober &nbsp; SOMMERFEST 2024 \u00a0 Der Freundeskreis Sammlung de Weryha e.V. und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V. laden im Rahmen des \u201ePolnischen Kulturjahres 2024\u201c der Stadt Reinbek, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4797,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[238,15,3],"tags":[],"class_list":["post-6349","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutsch-polnische-gesellschaft-hamburg-e-v","category-dpg-hamburg","category-mitteilungen","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6349"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6403,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6349\/revisions\/6403"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}