{"id":7476,"date":"2026-09-15T22:30:50","date_gmt":"2026-09-15T21:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/dpg.hamburg\/?p=7476"},"modified":"2026-09-15T22:34:56","modified_gmt":"2026-09-15T21:34:56","slug":"filme-von-andrzej-wajda-september-bis-dezember-2026-im-metropolis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/fr\/Beitr\u00e4ge\/dpg-hamburg\/filme-von-andrzej-wajda-september-bis-dezember-2026-im-metropolis\/","title":{"rendered":"Filme von ANDRZEJ WAJDA &#8211; September bis Dezember 2026 im Metropolis"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/metropolis2026-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7473\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/metropolis2026-9.jpg\" alt=\"\" width=\"532\" height=\"85\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/metropolis2026-9.jpg 532w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/metropolis2026-9-300x48.jpg 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/metropolis2026-9-528x85.jpg 528w\" sizes=\"auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Anl\u00e4sslich des 100. Geburtstages des polnischen Regisseurs Andrzej Wajda zeigen wir eine Auswahl seiner bedeutendsten Filme.<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Andrzej-Wajda202609-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7474\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Andrzej-Wajda202609-2.jpg\" alt=\"\" width=\"526\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Andrzej-Wajda202609-2.jpg 526w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Andrzej-Wajda202609-2-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine Kooperation des Metropolis Kinos, des WFDiF &#8211; Documentary and Feature Film Studio in Warschau und der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft Hamburg.<\/p>\n<p>In den R\u00e4umen des Kinos werden Plakate zu den Filmen von Andrzej Wajda aus der Sammlung des Kinematographie-Museums in \u0141\u00f3d\u017a ausgestellt.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #3366ff;\">Dieser Bericht ist eine Erweiterung der letzten Mitteilungen.<\/span><\/h3>\n<h1><strong>Retrospektive der Filme von Andrzej Wajda<\/strong><\/h1>\n<h2>In welchem Kino findet kann man die Filme sehen?<\/h2>\n<p>Metropolis Kino, Hamburg<\/p>\n<h2>Welche Abk\u00fcrzungen gibt es im Programm?<\/h2>\n<p>OmU = polnische Originalversion mit deutschen Untertiteln<br \/>\nOmeU = polnische Originalversion mit englischen Untertiteln<br \/>\nDF = deutsche Synchronfassung<\/p>\n<h2>In welchem Zeitraum werden die Filme gezeigt?<\/h2>\n<p>September bis Dezember 2026<\/p>\n<h2>Wie ist das Programm der Retrospektive?<\/h2>\n<h2>Fr 04.09. 19.00 Uhr Der Kanal 1956 OmU<\/h2>\n<p>Begr\u00fc\u00dfung und Einf\u00fchrung: Generalkonsulin der Republik Polen, Aleksandra Krystek-Biernacka, Elisabeth Kalina, DPG Hamburg<\/p>\n<h2>Do 10.09. 18.00 Uhr Asche und Diamant 1958 DF<\/h2>\n<h2>Mo 14.09. 17.00 Uhr Der Kanal 1956 OmU<br \/>\n(Wiederholung)<\/h2>\n<h2>Sa 19.09. 20:30 Uhr Asche und Diamant 1958 OmeU<br \/>\n(Wiederholung)<\/h2>\n<h2>Mi 23.09. 19.00 Das Birkenw\u00e4ldchen 1970 OmeU<\/h2>\n<h2>So 4.10. 17.00 Uhr Das Gelobte Land 1975 OmU<\/h2>\n<h2>Sa 10.10. 17.00 Uhr Der Mann aus Marmor 1976 DF<br \/>\nEinf\u00fchrung: Dominik \u017burowski<\/h2>\n<h2>So 11.10. 19.00 Uhr Der Mann aus Eisen 1983 DF<br \/>\nEinf\u00fchrung: Dominik \u017burowski<\/h2>\n<h2>Mi 28.10. 19.00 Uhr Ohne Bet\u00e4ubung 1978 DF<\/h2>\n<h2>Mi 4.11. 19.00 Uhr Korczak 1990 OmU<\/h2>\n<h2>Mi 9.12. 19.00 Uhr Das Massaker von Katyn 2007<br \/>\nOmU<\/h2>\n<h2>Mi 16.12. 19.00 Uhr Afterimage 2016 OmeU<br \/>\nEinf\u00fchrung: Rainer Mende<\/h2>\n<h2><\/h2>\n<h2>Wieviel kostet der Eintritt?<\/h2>\n<p>Eintritt: 9 Euro<br \/>\n6 Euro f\u00fcr Mitglieder der Kinemathek Hamburg<\/p>\n<h2>Wo gibt es Tickets?<\/h2>\n<p>Tickets: metropoliskino.de und an der Kinokasse<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Was for Informationen gibt es \u00fcber Andrzej Wajda?<\/h2>\n<p>Andrzej Wajda, einer der bedeutendsten Filmregisseure Polens, wurde am 6. M\u00e4rz 1926 in Suwa\u0142ki als Sohn einer Lehrerin und eines<br \/>\nOffiziers geboren. Seine Popularit\u00e4t verdankt er den Filmen, die die weltweit renommierte \u201ePolnische Filmschule\u201c begr\u00fcndeten: Beispielhaft \u201eDer Kanal\u201c sowie \u201eAsche und Diamant\u201c, in denen er sich mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzte. Er verfilmte zahlreiche literarische Werke, darunter \u201eBirkenhain\u201c und \u201eDas gelobte Land\u201c. Er geh\u00f6rte zu den Mitbegr\u00fcndern des Kinos der moralischen Unruhe, in dessen Rahmen gesellschaftskritische Filme entstanden, die die Missst\u00e4nde des kommunistischen Systems in Polen aufdeckten. F\u00fcr<br \/>\nseine Verdienste um die Entwicklung der Filmkunst wurde er vielfach ausgezeichnet: F\u00fcr sein Lebenswerk erhielt er den Oscar der<br \/>\nUS-amerikanischen Filmakademie. Au\u00dferdem wurde er mit dem Goldenen Ehren-B\u00e4ren (Berlin), dem C\u00e9sar (Frankreich) sowie dem<br \/>\nGoldenen L\u00f6wen (Danzig) und der Goldenen Palme (Cannes) preisgekr\u00f6nt. Andrzej Wajda drehte fast 60 Filme.<\/p>\n<h2>Welche Filme werden im September 2026 gezeigt?<\/h2>\n<h2>DER KANAL &#8211; KANA\u0141<\/h2>\n<p>PL 1957, 91 min., mit Tadeusz Janczar, Teresa I\u017cewska u.a. Ende September 1944: die finalen Tage des Warschauer Aufstands. Die letzten 43 \u00dcberlebenden einer Kompanie der polnischen Heimatarmee bekommen den Befehl, ins Stadtzentrum zu r\u00fccken. Der einzige Weg dorthin f\u00fchrt \u00fcber das Abwassersystem. Trotz geringer Erfolgsaussichten macht sich die Truppe auf den gef\u00e4hrlichen Weg.<br \/>\nAndrzej Wajdas Kriegsdrama war der erste Spielfilm, der den Warschauer Aufstand thematisierte. Der Film war wegweisend f\u00fcr die Entwicklung des polnischen Films nach der stalinistisch. \u00c4ra.<br \/>\n<strong>Fr 4.09. 19.00 Uhr und Mo 14.09. 17:00 Uhr (OmU)<\/strong><\/p>\n<h2>ASCHE UND DIAMANT \u2013 POPI\u00d3\u0141 I DIAMENT<\/h2>\n<p>PL 1958, 97 min., mit Zbigniew Cybulski, Ewa Krzy\u017cewska u.a. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erh\u00e4lt ein junger Untergrundk\u00e4mpfer der polnischen Heimatarmee den Auftrag, einen Funktion\u00e4r der neu eingesetzten kommunistischen Verwaltung zu t\u00f6ten. Sie erf\u00fcllen den Auftrag, m\u00fcssen aber mit Entsetzen feststellen, dass sie den falschen get\u00f6tet haben. Die Handlung umfasst einen einzigen Tag in einer westpolnischen Kleinstadt, in der sich politische Loyalit\u00e4ten im \u00dcbergang von der Besatzungszeit zur Nachkriegsordnung neu sortieren.<br \/>\n<strong>Do 10.09. 18.00 Uhr (DF) und Sa 19.9. 20:30 Uhr (OmeU)<\/strong><\/p>\n<h2>DAS BIRKENW\u00c4LDCHEN &#8211; BRZEZINA<\/h2>\n<p>PL 1970, 99 min., mit Olgierd \u0141ukaszewicz, Emilia Krakowska, u.a. Weit entfernt von jeglicher Zivilisation leben in v\u00f6lliger Zur\u00fcckgezogenheit der Waldarbeiter Boles\u0142aw und seine Tochter Ola. Nach dem Tod seiner Frau lebt Boles\u0142aw in v\u00f6lliger Isolation nur noch f\u00fcr seine Tochter. Die einzige Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt er von der Hilfskraft Malina. Nur diese beiden Personen sorgen daf\u00fcr, dass Boles\u0142aw nicht dem Wahnsinn verf\u00e4llt. Eines Tages kehrt der todkranke Stanis\u0142aw aus einem Sanatorium in die Heimat zu seinem Bruder zur\u00fcck.<br \/>\nDas meisterlich psychologische Kammerspiel, poetisch und voller Atmosph\u00e4re, spielt in den 1920er Jahren, \u00fcberzeugend auch im Einbeziehen der Natur.<br \/>\n<strong>Mi 23.09. 19.00 Uhr (OmeU)<\/strong><\/p>\n<h2>Welche Filme werden im Oktober 2026 gezeigt?<\/h2>\n<h2>DAS GELOBTE LAND &#8211; ZIEMIA OBIECANA<\/h2>\n<p>PL 1975, 160 min., mit Wojciech Pszoniak, Anna Nehrebecka u.a. Die aufstrebende Textilmetropole \u0141\u00f3d\u017a zieht Industrielle und Spekulanten an, so auch drei junge Freunde. Mit dubiosen Tricks helfen sie ihrem Gl\u00fcck auf die Spr\u00fcnge. Die drei befreundeten Industrieellen h\u00e4ufen ein Verm\u00f6gen an, indem sie ihre jugendlichen Ideale aufgeben und sich den r\u00fccksichtslosen Regeln des Kampfes um Geld unterwerfen. Dieser Film \u00fcber Gier und Gewinn ist ein erschreckendes Abbild des Fr\u00fchkapitalismus und die Geschichte einer gescheiterten Freundschaft.<br \/>\n<strong>So 4.10. 17.00 Uhr (OmU)<\/strong><\/p>\n<h2>DER MANN AUS MARMOR \u2013 CZ\u0141OWIEK Z MARMURU<\/h2>\n<p>PL 1976, 164 min., mit Jerzy Radziwi\u0142owicz, Krystyna Janda u.a. Die Filmstudentin Agnieszka plant im Jahr 1976 ihren Abschlussfilm \u00fcber die \u201eHelden der Arbeit\u201c der 1950er Jahre und st\u00f6\u00dft bei ihren Recherchen auf die Marmorskulptur des Maurers Mateusz Birkut. In Gespr\u00e4chen mit dem Dokumentarregisseur Jerzy Burski erf\u00e4hrt sie von Birkuts inszeniertem Rekord von 28000 in einer Schicht verarbeiteten Ziegelsteine, der ihn zum \u201eHelden der Arbeit\u201c machte. Nach einem dramatischen Absturz geriet er in Konflikt mit dem kommunistischen Regime, der ihn schlie\u00dflich ins Gef\u00e4ngnis f\u00fchrte. Trotz der staatlichen Zensureingriffe gelang Wajda hier eine kompromisslose Abrechnung mit der stalinistischen \u00c4ra Polens.<br \/>\n<strong>Sa 10.10. 17.00 Uhr (DF)<\/strong><\/p>\n<h2>DER MANN AUS EISEN \u2013 CZ\u0141OWIEK Z \u017bELAZA<\/h2>\n<p>PL 1981, 147 min., mit Jezy Radziwi\u0142owicz, Krystyna Janda u.a. Im Sommer 1981 soll der angepasste Reporter Winkler im Auftrag der Parteif\u00fchrung belastendes Material \u00fcber den Werftarbeiter und Solidarno\u015b\u0107-Funktion\u00e4r Maciej Tomczyk sammeln. Seine unkritische Haltung gegen\u00fcber den Machthabern wird mit Winklers Begegnungen im Milieu der Solidarno\u015b\u0107 schwer ersch\u00fcttert, so dass er nach dem wahren Charakter des politischen Systems fragt. Das Drehbuch ist anhand von Zeitdokumenten, Augenzeugenberichten und Tonbandauszeichnungen entstanden. Der semidokumentarische Charakter des Films und seine politische Aktualit\u00e4t brachten Andrzej Wajda 1981 die goldene Palme im Cannes.<br \/>\n<strong>So 11.10. 19.00 Uhr (DF)<\/strong><\/p>\n<h2>OHNE BET\u00c4UBUNG \u2013 BEZ ZNIECZULENIA<\/h2>\n<p>PL 1978, 125min, mit Zbigniew Zapasiewicz, Ewa Dalkowska u.a. Nach einer Auslandsreise erf\u00e4hrt der beliebte Journalist Jerzy Micha\u0142owski, dass seine Frau ihn verlassen hat, ausgerechnet wegen seines gr\u00f6\u00dften beruflichen Widersachers. Jerzy kann sich nicht damit abfinden. Zus\u00e4tzlich bleibt die Anerkennung seiner Arbeit und Vorlesungen an der Universit\u00e4t aus. Und nicht genug, explodiert in seiner Wohnung auch noch der Gasherd. Jerzy stirbt \u2013 Unfall oder Selbstmord? Der Film z\u00e4hlt zu den wichtigsten Filmen des \u201eKinos der moralischen Unruhe\u201c. Sehr realistisch gestaltet, kommt der Film ohne Musik aus. Charakteristisch ist eine scheinbar einfache Kameraf\u00fchrung. Er \u00fcberzeugt durch seinen leidenschaftlichen Mut, die triste und dunkle Wirklichkeit der Volksrepublik Polen ungefiltert wiederzugeben.<br \/>\n<strong>Mi 28.10. 19.00 Uhr (DF)<\/strong><\/p>\n<h2>Welche Filme werden im November 2026 gezeigt?<\/h2>\n<h2>KORCZAK<\/h2>\n<p>D\/PL 1990, 115 min., mit Wojciech Pszoniak, Ewa Da\u0142kowska, Teresa Budzisz-Krzy\u017canowska u.a. Im Jahr 1940 ist Polen besetzt von Deutschland. Der renommierte Autor, Kinderarzt und Leiter eines j\u00fcdischen Waisenhauses, Janusz Korczak, muss mit seinen 200 Sch\u00fctzlingen und einigen Angestellten auf Befehl der nationalsozialistischen Besatzer in das Warschauer Ghetto umziehen. Als sie 1942 nach Treblinka und damit in den sicheren Tod deportiert werden, verzichtet Korczak darauf sein eigenes Leben zu retten und begleitet seine Sch\u00fctzlinge in die Gaskammer. Der mit fast dokumentarischer Kamera in Schwarzwei\u00df aufgenommene und mit Originalaufnahmen aus der Zeit der deutschen Besatzung unterlegte Film, setzt einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen ein filmisches Denkmal, dessen Leben und Handeln zur Legende wurden.<br \/>\n<strong>Mi 4.11. 19.00 Uhr (OmU)<\/strong><\/p>\n<h2>Welche Filme werden im Dezember 2026 gezeigt?<\/h2>\n<h2>DAS MASSAKER VON KATYN &#8211; KATYN<\/h2>\n<p>PL 2007, 117 min., mit Atur Zmijewski, Maja Ostaszewska u.a. Katyn wurde zum Symbol eines der gr\u00f6\u00dften Gewaltverbrechen des 2. Weltkrieges. Bis zu 25000 polnische Offiziere, Polizisten, Intellektuelle, die nach sowjetischer Besatzung Ostpolens im Herbst 1939 interniert worden waren, wurden vom sowjetischen Geheimdienst erschossen. Von den Sowjets wurde das Massaker nach erfolglosen Versuchen, die Nazis f\u00fcr das Massaker verantwortlich zu machen, vollst\u00e4ndig tabuisiert. Aber das Wissen um Katyn blieb im kollektiven Ged\u00e4chtnis schmerzhaft verhaftet und belastet bis heute das polnisch-russische Verh\u00e4ltnis. Anhand von Zeitzeugenberichten und von Berichten unmittelbar von dieser Trag\u00f6die Betroffener wurden die historischen Geschehnisse rekonstruiert.<br \/>\n<strong>Mi 9.12. 19.00 Uhr (OmU)<\/strong><\/p>\n<h2>AFTERIMAGE &#8211; POWIDOKI<\/h2>\n<p>PL 2016, 100 min., mit Boguslaw Linda, Aleksandra Justa u.a. Der Film schildert die letzten Lebensjahre des Malers und Pioniers der polnischen Avantgarde W\u0142adys\u0142aw Strzemi\u0144ski (1893-1952), der sich nicht der damals geltenden Doktrin des sozialistischen Realismus beugte und pers\u00f6nlich die Folgen seiner Entscheidung auf dramatische Art und Weise ertragen musste. Er wurde von seinem Lehrstuhl an der Universit\u00e4t verwiesen und von den W\u00e4nden der Museen getilgt. Mit Hilfe von Studierenden nimmt er den Kampf gegen die Partei auf und wird zum Symbol des k\u00fcnstlerischen Widerstands. Das letzte Werk Wajdas ist eine beeindruckende und zugleich beklemmende Geschichte \u00fcber einen charismatischen und unbeugsamen K\u00fcnstler, den die kommunistische Regierung zu vernichten trachtete.<br \/>\n<strong>Mi 16.12. 19.00 Uhr (OmeU)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des 100. Geburtstages des polnischen Regisseurs Andrzej Wajda zeigen wir eine Auswahl seiner bedeutendsten Filme. 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