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SUMMARY:ANDRZEJ WAJDA RETROSPEKTIVE - 4. September um 19.00 Uhr im Kino Metropolis
DESCRIPTION:ANDRZEJ WAJDA RETROSPEKTIVE  \nAndrzej Wajda einer der bedeutendsten Filmregisseure Polens\, wäre in diesem Jahr 100 geworden. In der Retrospektive zeigen wir 10 Filme\, die wir als repräsentativ für sein Schaffen ausgesucht haben. \nDie Eröffnung der Retrospektive findet am 4. September um 19.00 Uhr im Kino Metropolis (Kleine Theaterstraße 10) statt\, die von der Plakatausstellung zu Wajdas Filmen aus der Sammlung der Kinematographie – Museums in Łódź\, begleitet wird. Die weitern Vorführungen finden am 10.09.\, 19.09.\, 23.09.\, 4.10. etc. statt. Alle Termine finden Sie auf der Webseite des Kino Metropolis https://www.metropolis-hamburg.de/kalender?film=0 und der DPG HH: info@dpg-hamburg.de \nWajda verdankt seine Popularität den Filmen\, die die sogenannte Polnische Filmschule begründeten: „Der Kanal“ sowie „Asche und Diamant“\, in denen er sich mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzte. Er verfilmte zahlreiche literarische Werke\, darunter „Das gelobte Land“. Er gehörte zu den Mitbegründern des Kinos der moralischen Unruhe\, in dessen Rahmen gesellschaftlich geprägte Filme entstanden\, die die Missstände des Systems in Polen aufdeckten. Sein Schaffen knüpfte an den polnischen Symbolismus und die Romantik an und stellte den Versuch dar\, mit den Mythen des polnischen Nationalbewusstseins abzurechnen. Für seine Verdienste um die Entwicklung der Filmkunst wurde er vielfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt er im Jahr 2000 den Oscar der US-Filmakademie für sein Lebenswerk. Vier seiner Filme wurden für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Für sein Lebenswerk wurde er außerdem mit dem Ehren-Goldenen Bären\, dem César sowie dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. \n  \n  \n\n\n\nANDRZEJ WAJDA\nAsche und Diamant\nPopiol i diament\nPL 1958\, Andrzej Wajda\, 97 Min.\n\n\n\n\n10.09.2618:00DF\nKaldender-Datei \n\n\n19.09.26 20:30 OV/Engl. UT\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nAls Vorlage diente Wajda der gleichnamige Roman von Jerzy Andrzejewski\, der auch am Drehbuch mitwirkte. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erhalten junge Untergrundkämpfer der polnischen Heimatarmee den Auftrag\, einen Funktionär der neu eingesetzten kommunistischen Verwaltung zu töten. Sie erfüllen den Auftrag\, müssen aber mit Entsetzen feststellen\, dass sie den Falschen getötet haben. Die Handlung umfasst einen einzigen Tag in einer westpolnischen Kleinstadt\, in der sich politische Loyalitäten im Übergang von der Besatzungszeit zur Nachkriegsordnung neu sortieren. Innerhalb von Wajdas Werk markiert der Film einen frühen Versuch\, moralische Ambivalenzen politischer Entscheidungen filmisch präzise herauszuarbeiten. \n\n\nSchauspieler:innen: Zbigniew Cybulski\, Ewa Krzyżewska\, Wacław Zastrzeżynski\, Adam Pawlikowski \n  \n\n\n\n\n\nANDRZEJ WAJDA\nDer Kanal\nKanał\nPolen 1957\, Andrzej Wajda\, 91 Min.\n\n\n\n\n04.09.2619:00OmU\n\nEröffnung \n\nKaldender-Datei \n\n\n14.09.26 17:00 OmU\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nEnde September 1944: die finalen Tage des Warschauer Aufstands. Die letzten 43 Überlebenden einer Kompanie der polnischen Heimatarmee bekommen den Befehl\, ins Stadtzentrum zu rücken. Der einzige Weg dorthin führt jedoch über das schwer navigierbare Abwassersystem. Trotz geringer Erfolgsaussichten und eines sinkenden Kampfgeistes macht sich die Truppe auf den gefährlichen Weg … \nWajdas klaustrophobisches Kriegsdrama war einer der ersten Vertreter der polnischen Filmschule und der erste Spielfilm\, der den Warschauer Aufstand thematisierte. Sowohl durch seinen Stil\, der mit den Konventionen des Sozialistischen Realismus brach\, als auch inhaltlich durch den Fokus auf die Psyche der einzelnen Protagonist:innen war der Film wegweisend. \n\n\nSchauspieler:innen: Wieńczysław Gliński\, Tadeusz Janczar\, Stanisław Mikulski \n\n\n  \n 
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