{"id":2850,"date":"2018-03-26T21:48:47","date_gmt":"2018-03-26T20:48:47","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuell.dpg.hamburg\/?p=2850"},"modified":"2018-04-15T22:07:06","modified_gmt":"2018-04-15T21:07:06","slug":"mitteilungen03-2018-april-mai-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/Beitr\u00e4ge\/mitteilungen\/mitteilungen03-2018-april-mai-juni\/","title":{"rendered":"MITTEILUNGEN 03\/2018, APRIL &#8211; MAI &#8211; JUNI"},"content":{"rendered":"<p><strong>MITGLIEDERVERSAMMLUNG<\/strong><\/p>\n<p>Am Montag<strong>, 9. April 2018\u00a0 um 18.00 Uhr<\/strong>, findet im Berufsf\u00f6rderungswerk Hamburg (August-Krogmann-Str. 52, Geb\u00e4ude U, Kaminzimmer\u00a0 im Erdgeschoss) die Mitgliederversammlung 2018 statt, die f\u00fcr uns das wichtigste Forum ist, in dem wir mit Ihnen ins Gespr\u00e4ch kommen k\u00f6nnen. Das vergangene Jahr war von vielen besonderen Ereignissen gekennzeichnet, \u00fcber die wir Ihnen berichten werden. Wir suchen auch dringend eine\/n Schatzmeister\/in. Falls Sie sich vor der Mitgliederversammlung daf\u00fcr entscheiden sollten, bitte bei unserer Vorsitzenden Viola Krizak melden. Da es um die wesentliche Weichenstellung f\u00fcr die Arbeit im kommenden Jahr geht, w\u00fcrden wir uns \u00fcber Ihre Anwesenheit und zahlreiche Teilnahme freuen. Mit diesen Mitteilungen erhalten Sie die Tagesordnung. F\u00fcr einen kleinen Imbiss und Getr\u00e4nke wird wieder gesorgt. Auf dem B\u00fcchertisch gibt es einiges zu lesen, u.a. die Dokumentation des deutsch-polnisch-ukrainischen Umwelt- und Energiekongresses vom 18.-21.05.2017 in Rzesz\u00f3w.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/neuesauspolen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-648 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/neuesauspolen.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"111\" \/><\/a>Im zweiten Teil der Versammlung wird Christof Leidner, den Sie als Autor des deutschsprachigen Pressespiegels kennen, \u00fcber \u201eZehn Jahre <strong>Neues aus Polen<\/strong>\u201c berichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dpGeschichtsbuch.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2560 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dpGeschichtsbuch-215x300.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dpGeschichtsbuch-215x300.png 215w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/dpGeschichtsbuch.png 248w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a>DEUTSCH-POLNISCHES GESCHICHTSBUCH<\/strong><\/p>\n<p>Leider musste die Vorstellung der zwei B\u00e4nder des deutsch-polnischen Geschichtsbuchs &#8220;Europa- unsere Geschichte&#8221;\u00a0 im November 2017 ausfallen, weil Frau Brandau, die Referentin, erkrankt war. Da das Projekt f\u00fcr uns sehr wichtig ist, haben wir die Buchvorstellung auf\u00a0 Mittwoch, <strong>den 28. M\u00e4rz<\/strong> verschoben. Sie findet um <strong>19.00 Uhr\u00a0 im Mahnmal St. Nikolai<\/strong>, Willi-Brandt-Str. 60 statt. In einem Vortrag und Gespr\u00e4ch wird Christiane Brandau, Mitarbeiterin des Georg-Eckert-Instituts &#8211; Leibniz-Institut f\u00fcr internationale Schulbuchforschung Braunschweig, das Geschichtsbuch vorstellen.<\/p>\n<p>\u201eEuropa \u2013 unsere Geschichte\u201c setzt als von Deutschen und Polen gemeinsam erarbeitete Schulbuchreihe einen Dialog fort, den Historiker, Geographen und Geschichtsdidaktiker beider L\u00e4nder seit Jahrzehnten f\u00fchren \u2013 <a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dpGeschichtsbuch2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2720 alignright\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dpGeschichtsbuch2-216x300.png\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dpGeschichtsbuch2-216x300.png 216w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/dpGeschichtsbuch2.png 246w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>vor allem im Rahmen der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission. Im Jahr 2016 ist der erste Band der f\u00fcr den regul\u00e4ren Unterrichtsgebrauch in Deutschland und Polen gedachten Schulbuchreihe erschienen, die die in den Lehrpl\u00e4nen vorgesehenen Inhalte von der Ur- und Fr\u00fchgeschichte bis in die Gegenwart unter Ber\u00fccksichtigung deutscher und polnischer Perspektiven behandelt. Europ\u00e4ische Geschichte wird so \u2013 f\u00fcr Deutschland gesprochen \u2013 erstmals auch aus einer nichtwestlichen Perspektive darstellt. An deutschen und polnischen Beispielen wird dabei die Diversit\u00e4t des historischen Erinnerns offengelegt. Dieser transnationale Ansatz versteht sich als eine Antwort auf die Frage, wie ein europ\u00e4isches Geschichtsbewusstsein der Zukunft aussehen k\u00f6nnte. Er zielt aber auch konkret auf die weitere Verbesserung der deutsch-polnischen Verst\u00e4ndigung. \u201eEin gemeinsam erarbeitetes Geschichtsbuch k\u00f6nne helfen, die Traumata, Bed\u00fcrfnisse und Befindlichkeiten des jeweils anderen besser zu verstehen, formulierte der damalige Bundesau\u00dfenminister Steinmeier anl\u00e4sslich der Pr\u00e4sentation von Band 1\u201c. Sein Amtskollege Waszczykowski stimmte zu: &#8220;Vor 40 Jahren, als ich zur Schule ging, konnte ich von so einem Buch nur tr\u00e4umen.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Christiane Brandau<\/strong> wird die Geschichtsbuchreihe anhand vorliegender Materialien pr\u00e4sentieren\u00a0 und Vorgeschichte, Konzept, Entwicklungsstand und\u00a0 Zielsetzungen vorstellen.<\/p>\n<p>Einleitung und Moderation:\u00a0 <strong>Dr. Sabine Bamberger-Stemmann<\/strong>, Direktorin der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Georg-Eckert-Institut &#8211; Leibniz-Institut f\u00fcr internationale Schulbuchforschung\u00a0 Braunschweig, der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Hamburg, dem Verein Mahnmal St. Nikolai und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg. Wir hoffen auf ein vielf\u00e4ltiges Besuchsecho, insbesondere auch von Lehrer*innen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>POLENS\u00a0 RECHTSSTAAT \u00a0IM \u201eGUTEN WANDEL\u201c?<\/strong><\/p>\n<p><strong>DIE POLNISCHE JUSTITZ NACH DEN REFORMEN<\/strong><\/p>\n<p>Am <strong>07. Mai 2018 um 18.30 Uhr<\/strong> findet\u00a0 in der Grundbuchhalle des Ziviljustizgeb\u00e4udes (Haus B), Sievekingplatz 1 ein Vortrag\u00a0 zum Thema \u201ePolens Rechtsstaat im \u201eguten Wandel\u201c?\u201c statt. Unsere Referenten sind<strong> Dr. Paulina Starski,<\/strong> Referentin am Max-Planck-Institut f\u00fcr ausl\u00e4ndisches \u00f6ffentliches Recht und V\u00f6lkerrecht und <strong>Thomas Guddat,<\/strong> Richter am Arbeitsgericht Dresden und Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Richtervereinigung.<\/p>\n<p>Mit dem Machtwechsel in Warschau vor gut zwei Jahren hat die von der PiS-Partei gef\u00fchrte Regierung den \u201eguten Wandel\u201c f\u00fcr die polnische Gesellschaft ausgerufen. Auch in der Justiz des Landes kam es zu zahlreichen Ver\u00e4nderungen, die zum Teil scharfe Kritik hervorriefen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die polnische Regierung darauf beharrt, dass diese Reformen zur Verbesserung der Funktionsf\u00e4higkeit des Justizwesens unabdingbar seien, schlagen Kritiker im In- und Ausland Alarm, weil sie die richterliche Unabh\u00e4ngigkeit und Rechtsstaatlichkeit bedroht sehen. Die Experten-Kommission f\u00fcr Rechtsstaatlichkeit des Europarates (Venedig-Kommission) hat mehrfach schwere Bedenken ge\u00e4u\u00dfert. Die EU-Kommission hat ein Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrages veranlasst, sowie ein Vertragsverletzungsverfahren gegen das Land eingeleitet.<\/p>\n<p>Die beiden Referenten, Dr. Paulina Starski und Thomas Guddat \u00a0haben sich eingehend mit der augenblicklichen Entwicklung in Polens Justizwesens befasst und werden diese anhand einzelner Reformelemente beleuchten. Die Zuh\u00f6rer\/innen sollen so Gelegenheit bekommen, sich \u00fcber das neue polnische Rechtssystem selbst ein Bild zu machen.<\/p>\n<p>Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche statt und ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Hamburgischen Richterverein (Kultur und Justiz) und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/dp-erinnerungsorte.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2854 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/dp-erinnerungsorte-204x300.png\" alt=\"\" width=\"204\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/dp-erinnerungsorte-204x300.png 204w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/dp-erinnerungsorte.png 222w\" sizes=\"auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a>DEUTSCH-POLNISCHE ERINNERUNGSORTE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am\u00a0 7. Juni 2018 um 19.00 Uhr <\/strong>findet im Mahnmal St. Nikolai (Willi-Brandt-Str. 60) eine Veranstaltung zum Thema: \u201eDeutsch-Polnische Erinnerungsorte\u201c statt. Sie sind nicht topographisch gemeint, sondern speisen sich aus vielen Facetten. \u201eErinnerungsorte &#8211; Lieux de Memoire\u201c, sind ein Konzept des franz\u00f6sischen Historikers Pierre Nora. Er identifiziert damit solche grundlegenden Denkm\u00e4ler, Orte, Stra\u00dfen, Speisen, B\u00fccher, Lieder, Symbole, Dichter, Komponisten, Wissenschaftler, Sportereignisse und vieles mehr, die eine bestimmte, \u00fcber die individuelle Erinnerung hinausgehende Wirkung haben. Vielmehr sind sie Teile einer (durchaus nach Generationen und Herkunft verschiedenartig stark ausgepr\u00e4gten) Gemeinsamkeit einer Gesellschaft. Sie k\u00f6nnen politisch, allt\u00e4glich, historisch, trivial und noch vieles mehr sein. Goethe und Mickiewicz sind genau solche Erinnerungsorte wie \u201eDas Wunder von Bern\u201c oder \u201eWembley 1973\u201c. Nachdem eine vielb\u00e4ndige Reihe deutsch-polnischer Erinnerungsorte vorliegt (Hrsg. Hans Henning Hahn und Robert Traba), ist 2018 ein \u201eBest of&#8221; mit zwanzig Erinnerungsorten f\u00fcr die politische Bildung und die Demokratiebildung im Sch\u00f6ningh-Verlag erschienen. Zeit also, sich dieses Themas einmal genauer anhand von Bildern und Beispielen anzunehmen.<\/p>\n<p>Vortrag und Gespr\u00e4ch: <strong>Dr. Sabine Bamberger-Stemmann,<\/strong> Direktorin der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung, Hamburg. Sie hat Osteurop\u00e4ische und Neuere Geschichte sowie Slawistik studiert. Seit 2004 ist sie Direktorin der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung in Hamburg. Ihre wissenschaftlichen Spezialgebiete sind Ostmitteleuropa, Minderheitenfragen im 19.\/20. Jahrhundert und die deutsch-polnischen Beziehungen. Seit 1999 hat sie einen Lehrauftrag an der Universit\u00e4t Hamburg inne.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung der deutsch-polnischen Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai und der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Hamburg. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>VERANSTALTUNGEN ANDERER TR\u00c4GER<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>CHOPIN-KONZERT<\/strong><\/p>\n<p>Die Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V.\u00a0 l\u00e4dt \u00a0herzlich zum Jubil\u00e4umskonzert im Schloss Reinbek ein, das am\u00a0 Samstag, <strong>28.April. 2018<\/strong> um 19:00 Uhr\u00a0 im Schloss Reinbek, Schlossstra\u00dfe 5 stattfindet.<\/p>\n<p>Die Organisatoren schreiben in der Einladung: Gemeinsam mit Ihnen m\u00f6chten wir am 28. April mit einem festlichen Konzert das f\u00fcnfj\u00e4hrige Bestehen unserer Chopin-Gesellschaft feiern. Brillante internationale Preistr\u00e4ger werden uns mit ihren Darbietungen am Klavier in den Bann ziehen. Seien Sie fasziniert von Yeon-Min Park, der Gewinnerin unseres letztj\u00e4hrigen Chopin-Preises, lassen Sie sich von Galina Gusachenko verzaubern, die seit ihrem ersten gefeierten Auftritt 2013 im Reinbeker Schloss inzwischen als gefragte Pianistin europaweit das Publikum begeistert, ebenso wie Emil Reinert, zuletzt 2015 unser Gast, der ebenfalls an der Schwelle zu einer gro\u00dfen internationalen Karriere steht. Auf der Startb\u00fchne freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Florian Albrecht, dessen musikalische Entwicklung uns immer wieder begeistert. Gerne erinnern wir uns seine Darstellung des jungen Chopin im Blauen Klang oder an Chopins Sch\u00fcler beim nachempfundenen Klavierunterricht des gro\u00dfen Meisters.<\/p>\n<p>Kartenbestellung: telefonisch\/per Fax unter 04104 \u2013 5913, per Internet unter www.chopin-hamburg.de,<\/p>\n<p>per E-Mail unter <a href=\"mailto:karten@chopin-hamburg.de\">karten@chopin-hamburg.de<\/a><\/p>\n<p>Eintritt: 35 \u20ac G\u00e4ste | 30 \u20ac Mitglieder | 10 \u20ac Studierende | freie Platzwahl<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>SONSTIGES<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>DEUTSCH-POLNISCHE ZUSAMMENARBEIT IM KOALITIONSVERTRAG ZWISCHEN\u00a0 CDU\/CSU und SPD<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der Koalitionsvertrag zwischen der CDU\/CSU und der SPD nun unterschrieben ist und die neue Regierung gebildet wurde, m\u00f6chten wir es nicht vers\u00e4umen, darauf aufmerksam zu machen, dass im<\/p>\n<p>Kapitel I unter der \u00dcberschrift &#8220;Ein neuer Aufbruch f\u00fcr Europa&#8221; die Partnerschaft zwischen Deutschland und Polen besonders und wie folgt hervorgehoben wird:<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8220;Von besonderer Bedeutung ist f\u00fcr uns ebenfalls die deutsch-polnische Partnerschaft. Ihr Fundament bilden die Vers\u00f6hnung zwischen Deutschen und Polen und die gemeinsame Verantwortung f\u00fcr Europa. Dabei werden wir nicht vergessen, dass Polen und Ungarn den Grundstein f\u00fcr Europas und Deutschlands Wiedervereinigung in Freiheit gelegt haben. Auf dieser Basis wollen wir die Zusammenarbeit mit unserem Nachbarland ausbauen. Dem zwischengesellschaftlichen Dialog\u00a0 kommt gerade jetzt eine herausragende Bedeutung zu. Deshalb werden wir Akteure wie z. B. das Deutsch-Polnische Jugendwerk, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband, das Deutsche Polen-Institut sowie die Jugendbegegnungsst\u00e4tten in Kreisau und Auschwitz auch weiterhin in ihrer Arbeit st\u00e4rken. Wir werden die Zusammenarbeit mit Frankreich und Polen im Weimarer Dreieck intensivieren.&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Arbeit bedeutet diese Erkl\u00e4rung einen Lichtblick in den aktuell schwierigen Beziehungen auf Regierungsebene zwischen Deutschland und Polen und wird hoffentlich insbesondere auch auf polnischer Seite eine positive Wirkung entfalten.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/ritasuessmuth.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2855 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/ritasuessmuth-300x176.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/ritasuessmuth-300x176.png 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/ritasuessmuth.png 365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>EHRENDOKTORW\u00dcRDE\u00a0 DER\u00a0 UNIVERSIT\u00c4T\u00a0 RZESZ\u00d2W\u00a0 F\u00dcR PROF. DR. RITA S\u00dcSSMUTH\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>In einer akademischen Festveranstaltung hat\u00a0 die Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen-Polnischen Gesellschaft Bundesverband, Frau Prof. Dr. Rita S\u00fcssmuth, die Ehrendoktorw\u00fcrde der Universit\u00e4t Rzesz\u00f3w erhalten.<\/p>\n<p>Frau Prof. S\u00fcssmuth hat sich seit vielen Jahrzehnten in hervorragender Weise um die polnisch-deutschen Beziehungen verdient gemacht. Nicht nur ihre ma\u00dfgebliche Mitwirkung an der Gr\u00fcndung des erfolgreichen Deutsch-Polnischen Jugendwerks zu Beginn der 90er Jahre, sondern auch ihr verdienstvoller Vorsitz des Kuratoriums des Bundesverbandes seit vielen Jahren und viele weitere Aktivit\u00e4ten f\u00fcr die\u00a0 deutsch-polnische Zusammenarbeit sowohl als Bundesministerin f\u00fcr Familie und Jugend und als auch Pr\u00e4sidentin des Deutschen Bundestages sind daf\u00fcr beispielhafte Beweise.<\/p>\n<p>Wir gratulieren Frau Prof. S\u00fcssmuth zu ihrer ehrenvollen Auszeichnung und w\u00fcnschen ihr weiterhin viel Erfolg f\u00fcr den in dieser schwierigen Zeit so notwendigen deutsch-polnischen Dialog.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BUNDESVERDIENSTKREUZ \u00a0F\u00dcR \u00a0HEIDI \u00a0UND WILHELM \u00a0HOLZAPFEL<\/strong><\/p>\n<p>Am 1. November 2017\u00a0 wurde unseren Mitgliedern, dem Ehepaar Heidi und Wilhelm Holzapfel, f\u00fcr ihren Einsatz f\u00fcr die deutsch-polnische Verst\u00e4ndigung das &#8220;Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&#8221; verliehen. Bereits 1983 haben sie zusammen mit dem \u201ePraetorius-Kreis-Hamburg\u201c begonnen, Barockmusik-Konzerte in verschiedenen polnischen St\u00e4dten zu veranstalten. Damals \u2013 da sie noch nicht die Sprache beherrschten \u2013 war die Musik ihr Weg, Br\u00fccken zu bauen und in Kontakt mit den dortigen B\u00fcrgern zu kommen. Von 1997 an haben sie 14 Jahre lang\u00a0 zweimal j\u00e4hrlich in Eigeninitiative auf privater Basis einen\u00a0 Studierendenaustausch\u00a0 zwischen Polen und Deutschland ohne \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse organisiert. Sie haben die Studierenden in ihr Haus in Hamburg und in ihr Haus im St\u00e4dtchen Solec am Hochufer der Weichsel, unweit von Warschau, eingeladen und jeweils ein vielseitiges und interessantes Programm auf die Beine gestellt. Mit diesen gegenseitigen Besuchen haben sie es geschafft, eine Verst\u00e4ndigung und ein gegenseitiges Verst\u00e4ndnis zwischen den Menschen beider L\u00e4nder anzuregen und die deutsch-polnische Geschichte etwas aufzuarbeiten.<\/p>\n<p>Seit acht Jahren laden sie nun Musikstudierenden aus aller Welt ein und organisieren in ihrer zweiten Heimat ein \u201eFestival f\u00fcr Alte Musik\u201c, das Musikerinnen und Musiker vieler Nationen im polnischen Solec zusammenbringt.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Arbeit erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen in Deutschland und Polen, u. a. 2004 das \u201eKavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen\u201c sowie 2010 die Medaille f\u00fcr die \u201eVerteidigung der Menschenrechte\u201c der europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention.<\/p>\n<p>Der Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda betonte in seinem Gru\u00dfwort bei der Ordensverleihung, dass sie die h\u00f6chste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland erhielten, \u201eweil wir Menschen wie Sie brauchen, weil wir Ihr Engagement w\u00fcrdigen m\u00f6chten, weil wir andere damit anregen m\u00f6chten, Ihrem Vorbild zu folgen\u201c.<\/p>\n<p>Wir gratulieren Heidi und Wilhelm Holzapfel herzlich und w\u00fcnschen ihnen viel Kraft, das \u201eFestival f\u00fcr Alte Musik\u201c noch lange anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>B\u00dcCHER<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/derboxer.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2856 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/derboxer.png\" alt=\"\" width=\"155\" height=\"251\" \/><\/a>Szczepan Twardoch \u201eDer Boxer\u201c<\/strong> <strong>Rowohlt Berlin, 22,95 Euro<\/strong><\/p>\n<p>Nach seinen hochgelobten Romanen &#8220;Morphin&#8221; und &#8220;Drach&#8221; hat Szczepan Twardoch mit &#8220;Der Boxer&#8221; das n\u00e4chste herausragende Werk ver\u00f6ffentlicht. Twardochs Story spielt im Warschau der 30er-Jahre und wirft ein Schlaglicht auf eine geteilte Stadt. In den armen Vierteln leben die Juden, in den besseren die Polen. Seine Hauptfigur ist ein j\u00fcdischer Boxer, der f\u00fcr einen &#8220;Paten&#8221; Geld eintreibt und auch vor Mord nicht zur\u00fcckschreckt. Twardoch schildert das Leben in der Unterwelt auf drastische Art, mit expliziten Darstellungen von Sex und Gewalt. \u00abDer Boxer\u00bb ist grandios angelegt und fast filmisch erz\u00e4hlt, ein Panorama mit Sportlern und Schurken, einem Mann mit zwei Gesichtern, glamour\u00f6sen Huren und charismatischen Gangstern. Ein \u00fcberragender, thrillerhafter Roman, der eine eruptive Epoche geradezu k\u00f6rperlich erlebbar macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>F\u00fcr den Vorstand<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viola Krizak<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>TAGESORDNUNG <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0DER\u00a0 MITGLIEDERVERSAMMLUNG DER DPG HAMBURG 2018<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>am Montag, dem <strong>9. April um 18.00 Uhr <\/strong>im Berufsf\u00f6rderungswerk Hamburg, Kaminzimmer im Erdgeschoss, August-Krogmann-Str. 52*,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Er\u00f6ffnung und Begr\u00fc\u00dfung sowie Feststellen der Beschlussf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollf\u00fchrers<\/li>\n<li>Entwicklung der Mitgliederzahl und Begr\u00fc\u00dfung neuer Mitglieder<\/li>\n<li>Bericht des Vorstands<\/li>\n<li>Kassenbericht<\/li>\n<li>Aussprache zu den Berichten<\/li>\n<li>Bericht der Kassenpr\u00fcfer<\/li>\n<li>Entlastung des Vorstandes<\/li>\n<li>Wahl eines\/einer Schatzmeisters\/Schatzmeisterin<\/li>\n<li>Ausblick auf die Jahresplanung 2018<\/li>\n<li>Verschiedenes<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>12.<\/p>\n<p>Zehn Jahre \u201cNeues aus Polen\u201d: ein Werkstattbericht. Christof Leidner berichtet \u00fcber seinen Newsletter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*Sie erreichen das BFW mit der U-Bahn U1 (Station Farmsen), dann zu Fu\u00df \u00fcber den Weg entlang der U1 oder \u00fcber die August-Krogmann-Stra\u00dfe oder auch mit den Bussen 27 und 168 (1 Station). Parkpl\u00e4tze befinden sich im Parkhaus am Eingang des BFW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MITGLIEDERVERSAMMLUNG Am Montag, 9. April 2018\u00a0 um 18.00 Uhr, findet im Berufsf\u00f6rderungswerk Hamburg (August-Krogmann-Str. 52, Geb\u00e4ude U, Kaminzimmer\u00a0 im Erdgeschoss) die Mitgliederversammlung 2018 statt, die f\u00fcr uns das wichtigste Forum [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[238,290,3],"tags":[],"class_list":["post-2850","post","type-post","status-publish","format-standard","category-deutsch-polnische-gesellschaft-hamburg-e-v","category-dpg-hambueren","category-mitteilungen","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2850"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2850\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}