{"id":6797,"date":"2025-05-15T13:45:15","date_gmt":"2025-05-15T12:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dpg.hamburg\/?p=6797"},"modified":"2025-05-26T14:36:00","modified_gmt":"2025-05-26T13:36:00","slug":"kreatives-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/nl\/Beitr\u00e4ge\/dpg-hamburg\/kreatives-europa\/","title":{"rendered":"Plakatkunst &#8211; Kreatives Europa"},"content":{"rendered":"<h3>Die Plakatkunst, deren Geschichte ihren Rezipienten meist wenig bekannt ist, hat in Europa auch aufgrund ihrer gesellschaftlichen Wirkungsdimension eine lange Tradition. Seine Wurzeln reichen bis zur Gro\u00dfen Franz\u00f6sischen Revolution (1789) zur\u00fcck. Damals versuchte man aufgrund der erheblichen Analphabetismusrate in der Gesellschaft, ein geeignetes Mittel der sozialen Kommunikation zu finden \u2013 einfach, aber ausdrucksstark. Das Plakat, das seine Empf\u00e4nger vor allem \u00fcber seinen visuellen Aspekt erreichen soll, erf\u00fcllte diese soziale Funktion eines lebendigen \u00dcbermittlers von Werten sowie gesellschaftlich wichtigen Ereignissen und Ph\u00e4nomenen perfekt. Dieser soziale Aspekt des Plakats wird, nicht nur unserer Meinung nach, nicht ausreichend betont und herausgestellt.<a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kreatywna-Europa.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6798 aligncenter\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kreatywna-Europa.png\" alt=\"\" width=\"432\" height=\"117\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kreatywna-Europa.png 432w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Kreatywna-Europa-300x81.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/a>Daher m\u00f6chten wir den heutigen Rezipienten der Kunst (Plakat) nicht nur ihre visuelle Seite n\u00e4herbringen, sondern auch ihre gesellschaftliche Bedeutung und ihre Geschichte hervorheben. Dies ist das Ziel des Projekts \u201eDie Frau und die (Herausforderungen der) Moderne\u201c, f\u00fcr das wir in der diesj\u00e4hrigen Ausgabe des europ\u00e4ischen Programms \u201eKreatives Europa\u201c \u2013 Europ\u00e4ische Kooperationsprojekte \u2013 transnationale Schaffung und Verbreitung europ\u00e4ischer Werke und K\u00fcnstler (Komponente \u201eKleine Projekte\u201c) konnte eine F\u00f6rderung beantragen werden:<\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Grundlage soll grunds\u00e4tzlich ein internationaler Plakatwettbewerb mit einem dem Projekttitel \u00e4hnlichen Thema sein. Die Teilnehmer aus aller Welt treten zwischen Januar und April 2026 im Wettbewerb um die beste Arbeit gegeneinander an. Die Gewinner werden von einer Jury ausgew\u00e4hlt, die sich aus Experten auf einem bestimmten Gebiet zusammensetzt. Anschlie\u00dfend planen wir Ausstellungen und Vernissagen der ausgezeichneten und teilnehmenden K\u00fcnstler in drei europ\u00e4ischen L\u00e4ndern: Polen, der Slowakei und Deutschland, woher der Bewerber und seine Partner kommen. Aus diesem Anlass planen wir, in Warschau einen einzigartigen Film zu zeigen, der 1978 in Cannes die Goldene Palme gewann: \u201eSkizzen f\u00fcr ein polnisches Plakat\u201c (Regie: Krzysztof Rogulski), der der sogenannten polnischen Plakatschule gewidmet ist. Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zum historischen Teil des Projekts \u2013 der Geschichte der Plakatkunst. Wir ermutigen insbesondere Organisationen und Unternehmer aus den oben genannten L\u00e4ndern, sich an dem Projekt zu beteiligen, insbesondere als Partner.<\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Die n\u00e4chste Phase des Projekts (Oktober-Dezember 2026) wird seine F\u00f6rderung sein. Wir m\u00f6chten m\u00f6glichst viele Empf\u00e4nger erreichen, vor allem durch die Pr\u00e4sentation von Plakaten bei Kunstfestivals (einschlie\u00dflich Musik und Theater). Sie werden dem Projekt ein breites Publikum verschaffen. Die Arbeiten werden auch durch Plakatkampagnen beworben \u2013 Pr\u00e4sentation der besten Arbeiten im st\u00e4dtischen Raum des Zentrums von Warschau. Abgerundet wird das Ganze durch ein Werkverzeichnis mit Werkbeschreibungen und einem Abschnitt zur Geschichte des Plakats. Dar\u00fcber hinaus sind wir f\u00fcr weitere Veranstaltungen im Rahmen des Projekts, insbesondere im Zusammenhang mit Fraueninitiativen, offen, weshalb wir eine Verl\u00e4ngerung bis 2027 nicht ausschlie\u00dfen (das Programm bietet entsprechende M\u00f6glichkeiten).<\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Ansprechpartner:<br \/>\nAgnieszka Sobczynska<\/h3>\n<h3>Tel. +48 601 288 627<\/h3>\n<h3>E-Mail: <a href=\"mailto:studio@studiomaga.pl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">studio@studiomaga.pl<\/a><\/h3>\n<h3>Malgorzata Wasiukiewicz-Rogulska<\/h3>\n<h3>Tel. +48 790 731 711<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Plakatkunst, deren Geschichte ihren Rezipienten meist wenig bekannt ist, hat in Europa auch aufgrund ihrer gesellschaftlichen Wirkungsdimension eine lange Tradition. 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