{"id":1625,"date":"2016-05-24T19:42:03","date_gmt":"2016-05-24T18:42:03","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuell.dpg.hamburg\/?p=1625"},"modified":"2016-05-30T16:16:43","modified_gmt":"2016-05-30T15:16:43","slug":"mitteilungen-032016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/pl\/Beitr\u00e4ge\/dpg-hamburg\/mitteilungen-032016\/","title":{"rendered":"MITTEILUNGEN 03\/2016"},"content":{"rendered":"<p>MITTEILUNGEN 03\/2016 (Juni-Juli)<\/p>\n<p>U N S E R E V E R A N S T A L T U N G E N<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/ADAM-KRZEMINSKI.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1610 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/ADAM-KRZEMINSKI-201x300.png\" alt=\"ADAM-KRZEMINSKI\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/ADAM-KRZEMINSKI-201x300.png 201w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/ADAM-KRZEMINSKI.png 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a>GESPR\u00c4CH MIT ADAM KRZEMINSKI<br \/>\nAm 14. Juni um 19.00 Uhr laden wir Sie in die Krypta St. Nikolai (Willy-Brandt-Stra\u00dfe 60) zu einem Gespr\u00e4ch mit dem polnischen Publizisten Adam Krzeminski \u00fcber das Thema \u201e25 Jahre des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags\u201c ein.<br \/>\nVor 25 Jahren, am 17. Juni 1991, unterzeichneten die Vertreter der polnischen und deutschen Regierungen den Vertrag \u00fcber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Er ist bis heute die Grundlage und der Rahmen f\u00fcr den intensiven politischen Dialog und die gesellschaftlichen Kontakte zwischen Deutschland und Polen, die mittlerweile eine beeindruckende Dynamik gewonnen haben. Der Vertrag folgte dem im Herbst 1990 ausgehandelten deutsch-polnischen Grenzvertrag, der eine der Vorbedingungen seitens der Alliierten f\u00fcr die deutsche Wiedervereinigung war.<br \/>\nUm die Wichtigkeit des Vertrags zu veranschaulichen, haben wir den Journalisten Adam Krzeminski eingeladen, der in Polen als einer der herausragenden Kenner Deutschlands gilt. Seit 1973 ist er Redakteur des Wochenmagazins \u201ePolityka\u201c und berichtet haupts\u00e4chlich \u00fcber Themen, die im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte und Gesellschaft stehen.<br \/>\nDas Gespr\u00e4ch mit Adam Krzeminski f\u00fchrt der Journalist Friedrich Wilhelm Kramer, der Mitte der 80-er Jahre ARD-H\u00f6rfunkkorrespondent in Warschau, ab 1990 Chefredakteur NDR H\u00f6rfunk und von 1993-2012 Direktor des NDR Landesfunkhauses Schleswig-Holstein war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/drach.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1615 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/drach-185x300.png\" alt=\"drach\" width=\"185\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/drach-185x300.png 185w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/drach.png 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a>LESUNG MIT SZCZEPAN TWARDOCH<br \/>\nAm 5. Juli 2016 um 20.00 Uhr findet in der Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str.79 (Ottensen) eine Lesung mit dem polnischen Schriftsteller Szczepan Twardoch statt. Er wird aus seinem Buch \u201eDrach\u201c lesen, das im M\u00e4rz 2016 in Deutsch (aus dem Polnischen von Olaf K\u00fchl) erschienen ist.<br \/>\nDie Erde wei\u00df alles. Mit k\u00fchlem Blick, der die Zeiten durchdringt, sieht sie alles, was auf ihr geschieht. Sie kennt das Kind Josef Magnor, das im Oktober 1906 den Geschmack der Wurstsuppe schmeckt und nie mehr vergisst. Josef, der im Dreck der Sch\u00fctzengr\u00e4ben von Frankreich landet und sp\u00e4ter im Bett der jungen Caroline. Dem diese Erde jahrelang ein Versteck im schlesischen Stollen bietet, nachdem er aus Eifersucht eine Trag\u00f6die angerichtet hat. Die Erde kennt Nikodem, Josefs Urenkel. Nikodem, der zu seiner Geliebten zieht, aber von seiner Frau und Tochter nicht loskommt, auch nicht von dem sch\u00f6nen Haus, das er sich, gefragter Architekt des neuen Polen, gebaut hat \u2013 alles entgleitet ihm, auch die Geliebte. Was wird er retten k\u00f6nnen? Die Erde kennt das Ende, sie bleibt grausam kalt &#8230;<br \/>\nSzczepan Twardoch l\u00e4sst die Erde selbst erz\u00e4hlen \u2013 den Drachen, der den Menschen ausspeit und ihn wieder verschlingt: In k\u00fchner Montage, ein ganzes Jahrhundert wie in einem einzigen Blick, schildert er die Dramen zweier M\u00e4nner und die Chronik ihrer schlesischen Familie, vier Menschenalter. Ein grandioser Reigen von Werden und Vergehen, von der Suche nach Liebe und der Sehnsucht, sie festzuhalten \u2013 und ein gewaltiges Panorama des 20. Jahrhunderts.<br \/>\nEintritt 6 Euro<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>NEUE MITGLIEDER<br \/>\nFrau Jagoda S. ist unser neues Mitglied geworden, wor\u00fcber wir uns sehr freuen. Wir hei\u00dfen sie herzlich willkommen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V E R A N S T A L T U N G E N A N D E R E R T R \u00c4 G E R<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/LANGE-NACHT-DER-KONSULATE.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1620 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/LANGE-NACHT-DER-KONSULATE-300x240.png\" alt=\"LANGE-NACHT-DER-KONSULATE\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/LANGE-NACHT-DER-KONSULATE-300x240.png 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/LANGE-NACHT-DER-KONSULATE.png 322w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>LANGE NACHT DER KONSULATE<br \/>\nAm 26.05. ab 18.00 Uhr k\u00f6nnen Sie im Rahmen der langen Nacht der Konsulate auch das Konsulat der Republik Polen (Gr\u00fcndgensstra\u00dfe 20) besuchen. Sie k\u00f6nnen den Vertretern der polnischen Regierung Fragen stellen und sich \u00fcber ihre Arbeit in Hamburg informieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nP R O J E K T E D E R L E T Z T E N M O N A T E<\/p>\n<p>MITGLIEDERVERSAMMLUNG<br \/>\nAm Montag, 4. April 2016 um 18.00 Uhr, fand die Mitgliederversammlung 2016 statt, die f\u00fcr uns das wichtigste Forum ist, in dem wir mit Ihnen ins Gespr\u00e4ch kommen k\u00f6nnen. An der Versammlung nahmen 40 Personen teil. Die Vorsitzende Dr. Viola Krizak hat die wichtigsten Projekte des Jahres 2015 und die geplanten Projekte f\u00fcr das Jahr 2016 vorgestellt. In den Nachwahlen f\u00fcr den Vorstand wurde der bisherige Beisitzer Herbert Stelter zum stellvertretenden Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Aus rechtstechnischen Gr\u00fcnden musste auch Marta Gorka-Feldmann zum Vorstandsmitglied erneut gew\u00e4hlt werden. Die beiden Kandidaten wurden einstimmig von den versammelten Mitgliedern gew\u00e4hlt und nahmen die Wahl an.<\/p>\n<p>AUSSTELLUNG DER K\u00dcNSTLER AUS CIESZYN\/TESCHEN<br \/>\nAm 8. April fand die Vernissage der Ausstellung von 8 K\u00fcnstlern aus Cieszyn\/Teschen im Hamburg-Haus Eimsb\u00fcttel statt. Unsere Vorsitzende Dr. Viola Krizak hat die G\u00e4ste begr\u00fc\u00dft. Die Einf\u00fchrung \u00fcbernahm die Kuratorin der Ausstellung, Frau Dorota Kabiesz (Berlin), die die Besonderheit der Gestaltung hervorhob, die mit der Grenzlage von Cieszyn\/Teschen zusammenh\u00e4ngt. Der Generalkonsul der Republik Polen in Hamburg, Herr Marian Cichosz, gegr\u00fc\u00dfte ebenfalls die G\u00e4ste und betonte die Wichtigkeit des Dialogs zwischen unseren beiden L\u00e4ndern im kulturellen Bereich. Die Arbeiten der K\u00fcnstler\/innen standen in einer besonderen Relation zueinander und zu der Grenzstadt zur Tschechischen Republik im S\u00fcden Polens, aus der sie stammen. Sie zeigten die Facetten des momentanen Zustands der Cieszyner Kunstszene und jeder von ihnen erf\u00fcllte auf eigene Art und Weise eine tragende Rolle.<br \/>\nF\u00fcr die musikalische Untermalung sorgte die Cellistin Lucja Wojdak, die mit sehr einf\u00fchlsamen Kl\u00e4ngen den besonderen Ausdruck und die enorme Vielfalt der ausgestellten Werke musikalisch umgesetzt und hervorgehoben hat.<\/p>\n<p>LESUNG MIT ARNO SURMINSKI<br \/>\n\u00dcber einhundert G\u00e4ste sind am 25. April in den Gew\u00f6lbekeller im Mahnmal St. Nikolai zur Vernissage der Ausstellung \u00fcber das Leben und Werk von Arno Surminski und zu seiner Lesung gekommen. Die Ausstellung ist im Ostpreu\u00dfischen Landesmuseum in L\u00fcneburg vor zwei Jahren, zu seinem 80. Geburtstag, entstanden. Nach elf Orten in Polen, Russland (Kaliningrad) und Deutschland, wo sie gezeigt wurde, kam sie im April nach Hamburg. Dr. Joachim M\u00e4hnert (Direktor des Ostpreu\u00dfischen Museums L\u00fcneburg) begr\u00fc\u00dfte die G\u00e4ste und schilderte die Wichtigkeit der Romane von Arno Surminski in der deutschen Literatur der Nachkriegszeit. Unser Mitglied Christian von Redecker informierte als Kurator der Ausstellung \u00fcber die Rahmenbedingungen, unter denen die Ausstellung entstanden war und gezeigt wurde. Der Autor hat einige Episoden aus seinen B\u00fcchern (&#8222;Als der Krieg zu Ende ging &#8221; und &#8222;Polninken oder Eine deutsche Liebe&#8221;) vorgelesen. Alle Geschichten spielen in Masuren und zeigen das Elend der Menschen vor dem Kriegsende, das Schicksal der Vertriebenen und Fl\u00fcchtlinge, aber auch die kleinen Gl\u00fccksmomente, die ihr Leben ertr\u00e4glich gemacht haben.<br \/>\nAuf der Querfl\u00f6te hat Mariola Rutschka harmonisch f\u00fcr die musikalische Erg\u00e4nzung der Texte gesorgt.<\/p>\n<p>LESUNG MIT AGNIESZKA KOWALUK<br \/>\nIm vollen Saal der Residenz des polnischen Generalkonsuls stellte die in M\u00fcnchen lebende polnisch-st\u00e4mmige Schriftstellerin Agnieszka Kowaluk am 29. April 2016 ihr Buch \u201eDu bist so deutsch\u201c vor. Das Gespr\u00e4ch mit ihr f\u00fchrte Sybille Wahnschaffe, Schauspielerin, ehemalige NDR-Redakteurin und Theaterregisseurin. Ihre Fragen zielten auf die unterschiedlichen Vorstellungen auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze. Viele Klischees wurden angesprochen, die die Meinungen \u00fcber die Nachbarn oft negativ und selten wahrheitsgem\u00e4\u00df pr\u00e4gen. Die polnische Pianistin Zuzanna Pawlaszek begleitete das intensive Gespr\u00e4ch am Klavier mit Mazurkas von Frederic Chopin.<\/p>\n<p>S O N S T I G E S<\/p>\n<p>NACHRUF AUF SABINA KASISKE-KRAUSE<br \/>\nEinen Monat nach ihrem 69. Geburtstag verstarb \u00fcberraschend und nach kurzer, schwerer Krankheit unser Mitglied und langj\u00e4hrige Vorstandskollegin Sabina Kasiske-Krause.<br \/>\nSie war engagierte Lehrerin f\u00fcr die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an der Fachschule f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik (Wagnerstra\u00dfe). Dort war sie ma\u00dfgebliche Initiatorin und Tr\u00e4gerin einer Europa-Klasse. Ihr p\u00e4dagogisches Ethos orientierte sich an der P\u00e4dagogik von Janusz Korczak. Wie gerne denken wir an die Weihnachtsfeiern der DPG in der Aula ihrer Schule, in der der Bigos-Geruch sich noch tagelang hielt.<br \/>\nWir trauern um den Verlust einer wunderbaren Freundin und F\u00f6rderin des deutsch-polnischen Dialoges.<\/p>\n<p>IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!<br \/>\nWir haben auf unserer Webseite, www.dpg-hamburg.de, eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Sie eingerichtet, Ihre Meinungen und W\u00fcnsche zu \u00e4u\u00dfern. Sie k\u00f6nnen Ihr Urteil \u00fcber unsere Veranstaltungen schreiben, aber auch Bemerkungen machen und Anregungen formulieren, wie wir unsere Arbeit effektiver gestalten k\u00f6nnten. Wir w\u00e4ren Ihnen dankbar, wenn Sie davon Gebrauch machen w\u00fcrden, um uns auf diese Weise in unserer Arbeit zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>VERSAND DER MITTEILUNGEN PER E-MAIL<br \/>\n\u00dcber 80 Personen aus unserer Mitgliedschaft bekommen von uns regelm\u00e4\u00dfig die Mitteilungen per Post zugeschickt. Das bedeutet f\u00fcr uns mehr Arbeit und verursacht zus\u00e4tzliche Kosten. M\u00f6glicherweise haben einige Personen aus dieser Gruppe inzwischen einen Internetzugang bekommen und k\u00f6nnten unsere Post auf elektronischen Weg empfangen. Falls es so ist, teilen Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse mit!<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Ihnen einen sch\u00f6nen, sonnigen Sommer!<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nF\u00fcr den Vorstand<br \/>\nIhre<br \/>\nViola Krizak<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MITTEILUNGEN 03\/2016 (Juni-Juli) U N S E R E V E R A N S T A L T U N G E N GESPR\u00c4CH MIT ADAM KRZEMINSKI Am 14. 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