{"id":3757,"date":"2019-10-02T19:54:02","date_gmt":"2019-10-02T18:54:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dpg.hamburg\/?p=3757"},"modified":"2019-10-05T19:56:57","modified_gmt":"2019-10-05T18:56:57","slug":"mitteilungen-05-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/Beitr\u00e4ge\/mitteilungen\/mitteilungen-05-2019\/","title":{"rendered":"MITTEILUNGEN 05-2019"},"content":{"rendered":"<p><strong>U N S E R E\u00a0 V E R A N S T A L T U N G E N<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>POLEN HAT GEW\u00c4HLT &#8212; UND NUN?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 13. Oktober w\u00e4hlen die Menschen in Polen beide Kammern des Parlaments neu. Damit werden Weichen f\u00fcr die politische Zukunft unseres Nachbarlands gestellt &#8212; mit Folgen auch f\u00fcr Deutschland und die Europ\u00e4ische Union. Um die Situation nach den Wahlen erl\u00e4utern zu k\u00f6nnen laden wir Sie <strong>am Dienstag den 29.10.19 um 19.00 Uhr<\/strong> zu einer Podiumsdiskussion zum Thema \u201ePolen hat gew\u00e4hlt &#8212; und nun?\u201c ein.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Meinungsverschiedenheiten zwischen der polnischen Regierung &#8212; seit einigen Jahren angef\u00fchrt von der Partei &#171;Recht und Gerechtigkeit&#187; (PiS) &#8212; und der Bundesregierung sowie EU-Organen. Dabei ging es um Fragen der europ\u00e4ischen Migrationspolitik, das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, aber auch um die Gef\u00e4hrdung einer unabh\u00e4ngigen Justiz in Polen, weshalb die EU-Kommission ein Verfahren zum Schutz polnischer Richter vor politischer Kontrolle eingeleitet hat.<\/p>\n<p>Gut zwei Wochen nach der Wahl in Polen werden wir mit zwei Expert_innen das Wahlergebnis analysieren und dar\u00fcber diskutieren, welche Auswirkungen es f\u00fcr die polnische Politik und die polnische Gesellschaft zu erwarten sind und welche Folgen die Wahlentscheidung f\u00fcr das polnisch-deutsche Verh\u00e4ltnis sowie f\u00fcr Polens k\u00fcnftige Rolle in der EU voraussichtlich haben wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/w.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3807 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/w.png\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"248\" \/><\/a>Es diskutieren:<\/p>\n<p>Dr. Ernst Hillebrand, Leiter des B\u00fcros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Warschau<\/p>\n<p>PD Dr. Agnieska Pufelska, Universit\u00e4t L\u00fcneburg, Nord-Ost-Institut<\/p>\n<p>Dr. Adam Traczyk, Politologe und Publizist, Gastautor bei Das Progressive Zentrum und Mitgr\u00fcnder und Direktor des Warschauer Think Tanks Global.Lab<\/p>\n<p>Moderation: Jana Werner, Journalistin<\/p>\n<p>In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Mahnmal St. Nikolai<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei, die Anmeldung erforderlich unter: hamburg@fes.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DIE NEUE IDENTIT\u00c4T NIEDERSCHLESIENS<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Emil-Mendyk.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3777 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Emil-Mendyk.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"294\" \/><\/a>Am Donnerstag, dem <strong>7. November um 18.30 Uhr<\/strong> wird Emil Mendyk, Philosoph und hauptberuflich Reiseleiter \u00fcber das heutige Niederschlesien, die Region in S\u00fcdwestpolen, berichten, in der sich die Geschichte der Deutschen, Tschechen, Polen, \u00d6sterreicher und Ukrainer in den letzten drei Jahrhunderten fokussiert. &#171;Den Garten haben mir die Preu\u00dfen weggerissen&#187; &#8212; sagte Maria Theresia. &#171;Der Wilde Westen&#187; &#8212; meinten viele Polen. &#171;Es war mal&#187; &#8212; steht auf dem Buchumschlag in vielen deutschen Buchhandlungen. Niederschlesien ist die Region mit der schnellsten Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Polen, wo aber auch die Literatur und das Theater zu den bedeutendsten im Lande geh\u00f6rt und wo sich 25% der Schl\u00f6sser und Burgen in Polen befindet. Wo die Zwerge, der Berggeist und die neusten IT-L\u00f6sungen miteinander leben. Wo die Baufirmen immer noch viel zu tun haben. Wo die Menschen die billigeren Immobilien in Deutschland suchen. Niederschlesien ist eine Region, die sich selbst immer noch sucht. Die das \u201efamili\u00e4res Ged\u00e4chtnis\u201c irgendwo im Osten pflegt, aber sich selbst als durchaus \u201ewestliches Land\u201c findet.<\/p>\n<p>In seinem Vortrag wird Emil Mendyk auf viele Fragen Antwort geben, u.a Was versteht man in Deutschland unter dem Begriff &#171;(Nieder)Schlesien&#187;? Was wird darunter in Polen verstanden? Hat man \u00fcberhaupt einen Begriff davon? Wer ist ein \u201eNiederschlesier\u201c? Und \u2013 ob \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Das Treffen findet in der Hauptkirche St. Nikolai, Harvesterhuder Weg 118, am Klosterstern im Elisabeth-Coester-Saal statt.<\/p>\n<p>Eintritt frei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ADVENTSFEIER<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon seit vielen Jahren laden wir Sie in der Adventszeit auch in diesem Jahr zum vorweihnachtlichen Konzert in die Christ-K\u00f6nig-Kirche in Lokstedt ein, zu dem wir diesmal einen polnischen Chor POLIFONIX \u00a0aus Hamburg eingeladen haben. \u00a0Der Chor entstand 2016 bei der Polnischen Katholischen Mission \u00a0und besteht aus ausgebildeten S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern: Irena Pi\u00f3recka, Karolina Stachnik &#8212; Sopran, Karolina Nogal &#8212; Alt, Konrad Pi\u00f3recki &#8212; Tenor, Mateusz Balsam \u2013 Bass. Die Musikbegleitung \u00fcbernimmt der Dirigent der Gruppe Jaroslaw Kocik. Das Repertoire des Chores ist vielf\u00e4ltig; sie singen alte, romantische und moderne Musik, aber auch polnische sowie deutsche Weihnachtslieder.<\/p>\n<p>Das Konzert findet<strong> am Samstag, den\u00a0 30. November um 16.00 Uhr<\/strong>\u00a0 in der Christ- K\u00f6nig-Kirche in Lokstedt, Bei der Lutherbuche 36 statt. Anschlie\u00dfend, ab 17.30 Uhr laden wie Sie in den Gemeindesaal zur traditionellen Adventsfeier ein. Wir werden f\u00fcr Sie wieder typische Gerichte der polnischen K\u00fcche vorbereiten. Bei Kerzenlicht und Getr\u00e4nken werden wir mit den S\u00e4ngern singen, eine Weihnachtsgeschichte h\u00f6ren und das Zusammensein genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Um besser planen zu k\u00f6nnen, bitten wir Sie, uns\u00a0 mitzuteilen, ob Sie teilnehmen m\u00f6chten und mit wie vielen Personen Sie kommen werden. Sie k\u00f6nnen uns anrufen (040\/59 49 07 oder 040 830 12 21) oder eine E-Mail senden (ha.zillmer@web.de oder <a href=\"mailto:krizak_viola@hotmail.com\">krizak_viola@hotmail.com<\/a>) oder sich mit dem angef\u00fcgten Formular anmelden. Wir bitten um R\u00fcckmeldung bis zum 27. November 2019. Wir bitten unsere Mitglieder herzlich um eigene Beitr\u00e4ge \u2013 seien sie musikalischer oder literarischer Art. Bitte vorher Bescheid sagen!<\/p>\n<p>Die Kirche erreichen Sie mit der U 1 (Station Kellinghusenstr.) und weiter mit Bus 22, mit der U 2 (Station Hagenbecks Tierpark) und weiter mit der Buslinie 281 bis Grandweg oder mit der U 3 (Station Hoheluftbr\u00fccke) weiter mit Buslinie 5 bis Siemersplatz, dann noch 5 Minuten Fu\u00dfweg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MARIE CURIE-SKLODOWSKA<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/marie-curie.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3782 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/marie-curie.png\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/marie-curie.png 270w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/marie-curie-206x300.png 206w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a>Am <strong>5. Dezember um 19.00 Uhr<\/strong> wird im<a href=\"https:\/\/hamburg.institutfrancais.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Institute Francais<\/a> (\u2026)der Film \u201eMarie Curie\u201c gezeigt, dessen Pr\u00e4miere am 1.12.2016 war. Die Regie und das Drehbuch stammen von Marie No\u00eblle-Sehr, in den Hauptrollen spielen u.a. Karolina Gruszka; Arieh Worthalter; Charles Berling; Andr\u00e9 Wilms; Samuel Finzi; Izabela Kuna; Marie Denarnaud; Daniel Olbrychski. 1903 wird Marie Curie als erster Frau, zusammen mit ihrem Ehemann Pierre, der Nobelpreis f\u00fcr Physik verliehen. Doch lange soll das Gl\u00fcck der zweifachen Mutter nicht anhalten. Kurz darauf kommt Pierre bei einem Unfall ums Leben. Trotz dieses tragischen Schicksalschlag setzt sie ihre Arbeit fort und versucht sich in der von M\u00e4nnern dominierten Arbeitswelt durchzusetzen. Auch wenn sie eine neue Liebe in ihrem verheirateten Arbeitskollegen Paul Langevin findet, werden ihr weitere Stolpersteine in den Weg gelegt. Denn Langevins Ehefrau erf\u00e4hrt von der Aff\u00e4re und schaltet die Pariser Presse ein, deren Berichterstattung Curies beruflichem und privatem Leben schadet. Regisseurin Marie Noelle wirft mit MARIE CURIE einen sehr intimen Blick auf das beeindruckende Leben der Wissenschaftlerin und w\u00e4hlt den Zeitraum zwischen der Verleihung des ersten und des zweiten Nobelpreises im Jahr 1911. In einzelnen Schl\u00fcsselmomenten schafft es Noelle gekonnt, eine starke und zielstrebige Frau zwischen harter, diskriminierender Arbeitswelt und leidenschaftlichem Liebesleben zu portr\u00e4tieren. Gleichzeitig wird sie auch als liebevolle Mutter dargestellt, die sich um die Erziehung ihrer Kinder sorgt und als verantwortungsvolle Wissenschaftlerin, die immer wieder betont, wie wichtig es ist, dass der Missbrauch ihrer Arbeit mit allen Mitteln verhindert werden soll. Zu verdanken ist die Komplexit\u00e4t der Figur auch Karolina Gruszka, die mit ihrem Schauspiel diesen Konflikt hervorragend darstellt. Durch die Diskriminierung, die die Protagonistin von ihren m\u00e4nnlichen Kollegen erf\u00e4hrt, vermittelt der Film auch eine feministische Botschaft und verleiht ihm auch heute noch Aktualit\u00e4t. Dank verschiedener \u00e4sthetischer Mittel wie Weichzeichner und geringer Sch\u00e4rfentiefe erh\u00e4lt der Film seinen individuellen Stil und die wundersch\u00f6n in Szene gesetzten Bilder sorgen f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Faszination. Mit MARIE CURIE ist Marie Noelle ein w\u00fcrdiges Portr\u00e4t einer der wichtigsten weiblichen Wissenschaftlerinnen gelungen, die die Welt der Physik und Chemie nachhaltig und weitreichend beeinflusst hat. Und wenn man im Abspann sieht, wie Marie Curie durch das zeitgen\u00f6ssische Frankreich spaziert, dann sp\u00fcrt man, dass ein Mensch wie sie nie in Vergessenheit geraten darf.<\/p>\n<p>In einem Gespr\u00e4ch mit Ulrike Dotzer, die die ARTE-Abteilung des Norddeutschen Rundfunks leitet, werden die interessantesten Aspekte des Films besprochen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung findet in der Zusammenarbeit mit der Deutsch-Franz\u00f6sischen Gesellschaft Cluny statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>KLAUSURTAGUNG 2020<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Vorstand unserer Gesellschaft organisiert am Wochenende <strong>vom 18.-19. Januar 2020<\/strong> eine Klausurtagung, w\u00e4hrend der wir \u00fcber die Aktivit\u00e4ten des Jahres 2020 beraten und einen Jahresplan erstellen werden. Falls Sie Anregungen, Ideen, Vorschl\u00e4ge haben, teilen Sie uns diese bitte telefonisch (Viola Krizak 040 830 12 21, Aleksandra Jeszke-Zillmer 59 49 07) oder per E-Mail (Info@dpg-hamburg.de) mit.<\/p>\n<p>Die Klausurtagung findet in Sch\u00f6nberg bei Kiel statt. Mitglieder sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bei Interesse teilen Sie uns das bitte bis zum 16. Dezember 2019 telefonisch oder per E-Mail mit, damit wir ggf. Zimmer f\u00fcr Sie reservieren k\u00f6nnen. Tagesg\u00e4ste sind ebenfalls willkommen. Der Eigenbeitrag f\u00fcr eine \u00dcbernachtung mit Vollverpflegung wird ca. 50 Euro betragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>PROJEKTE ANDERER VERANSTALTER<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>ERINNERUNGSKULTUR IN DEUTSCHLAND UND POLEN<\/strong><\/p>\n<p>Am Donnerstag, <strong>28. November 2019 um 19.00 Uhr<\/strong> findet im Mahnmal St. Nikolai (Willi-Brandt-Str. 60) eine Podiumsdiskussion zum Thema \u201eErinnerungskultur in Deutschland und Polen\u201c statt, zu der Sie herzlich eingeladen sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr die deutsch-polnischen Beziehungen ist das Jahr 2019 ein zentrales Gedenkjahr: Vor 80 Jahren begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg. Am 1. August 1944, vor 75 Jahren, erhob sich die Polnische Heimatarmee, die Armia Krajowa im Warschauer Aufstand gegen die deutschen Besatzer.<\/p>\n<p>Wie erreichen wir die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in unseren L\u00e4ndern, um die Erinnerung an diese Ereignisse lebendig und aktuell zu gestalten? Welchen Sinn hat die Erinnerung an diese und andere historische Ereignisse aus der so wechselvollen polnisch-deutschen Geschichte, um die demokratische Entwicklung in beiden L\u00e4ndern zu bef\u00f6rdern und als Teil eines lebendigen Miteinanders zu gestalten?<\/p>\n<p>In der gemeinsam vom Mahnmal St. Nikolai, der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung, und dem Volksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge e.V., Landesverband Hamburg, durchgef\u00fchrten Veranstaltung diskutieren <strong>Magdalena Erdman<\/strong>, Leiterin des Referats f\u00fcr nationale Gedenkst\u00e4tten im Ministerium f\u00fcr Kultur und Nationalerbe der Republik Polen, und<strong> Daniela Schily<\/strong>, Generalsekret\u00e4rin des Volksbunds Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge. Die Moderation \u00fcbernimmt Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale f\u00fcr politische Bildung Hamburg.<\/p>\n<p>Eintritt frei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DAS TAL DER OBEREN NAREW <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/narew2019.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3263 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/narew2019.png\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"197\" \/><\/a>Im Februar dieses Jahres zeigte der Fotograf <strong>Martin Franz<\/strong> Mitgliedern und G\u00e4sten unserer Gesellschaft seine Bilder-Show \u201eOstpolnisches Kleinod \u2013 Das Tal der Oberen Narew und seine D\u00f6rfer\u201c und weckte damit bei den Zuschauern gro\u00dfes Interesse an einer Region Polens, die in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Ende April konnte er dann mit Unterst\u00fctzung der DPG-HH in einem der Orte des Oberen Narewtals sogar eine Fotoausstellung er\u00f6ffnen, \u00fcber die wir berichtet haben.<\/p>\n<p>Wer die Foto-Show im Februar nicht sehen konnte oder sie noch einmal erleben m\u00f6chte, hat dazu am Donnerstag, dem <strong>28. November 2019 um 19:30 Uhr<\/strong> Gelegenheit. Dann wird Martin Franz auf Einladung des Europavereins Bargteheide e.V. und der VHS Bargteheide noch einmal seinen Vortrag<strong> im Stadthaus Bargteheide (Am Markt 4<\/strong>) pr\u00e4sentieren. Der Eintritt betr\u00e4gt 7,50 Euro.<\/p>\n<p>Aus der Ank\u00fcndigung: \u201eHolzh\u00e4user mit sch\u00f6n geschnitzten Verzierungen und bunten Fensterl\u00e4den pr\u00e4gen das Bild einiger D\u00f6rfer im d\u00fcnn besiedelten Nordosten Polens. Die Narew, ein benachbarter kleiner Fluss, schl\u00e4ngelt sich durch bunte Uferwiesen und gro\u00dfe Schilfgebiete. Der Fotograf Martin Franz hat die romantischen D\u00f6rfer und den Fluss mit seiner gro\u00dfartigen Natur zu allen Jahreszeiten besucht und daraus eine ganz pers\u00f6nliche Liebeserkl\u00e4rung an diese bezaubernde Landschaft gestaltet. In seiner Fotoserie haben die Spatzen an der Dorfstra\u00dfe ihren Auf-tritt ebenso wie das Pferd mit der Egge auf dem Feld und die Libellen \u00fcber dem Fluss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>S O N S T I G E S<\/strong><\/p>\n<p><strong>GEMEINSAMES WORT DER POLNISCHEN UND DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Deutsche Bischofskonferenz und die Polnische Bischofskonferenz ver\u00f6ffentlichten ein gemeinsames Wort aus Anlass des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs, der mit dem Angriff des nationalsozialistischen Deutschland auf Polen in den Morgenstunden des 1. September 1939 seinen Anfang nahm. Dieses wichtige und lesenswerte Dokument ist von den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen, Kardinal Reinhard Marx und Erzbischof\u00a0 Dr. Stanis\u0142aw G\u0105decki, sowie den Co-Vorsitzenden der Kontaktgruppe der Polnischen und der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Bischof\u00a0 Dr. Jan Kopiec, im August 2019 unterzeichnet. Der Text erinnert an die Gr\u00e4uel des Krieges und an die Etappen der Vers\u00f6hnung zwischen den V\u00f6lkern, zu der die Kirche wichtige Anst\u00f6\u00dfe gegeben habe. Abschlie\u00dfend mahnen die Bisch\u00f6fe, \u201emit den Fr\u00fcchten der Vers\u00f6hnung verantwortungsbewusst\u201c umzugehen und \u201esie nicht leichtfertig in politischem Interesse\u201c preiszugeben. Die Zukunft liege darin, \u201edie Einheit Europas, das auf christlichen Fundamenten errichtet ist, zu festigen und zu vertiefen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da wir die Stimmen unseren beiden Kirchen sehr sch\u00e4tzen, senden wir Ihnen im Anhang den vollen Text der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Ihnen einen sch\u00f6nen, goldenen Herbst<\/p>\n<p>und gr\u00fc\u00dfen herzlich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr den Vorstand<\/p>\n<p>Viola Krizak<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>ANHANG<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eVor 80 Jahren begann das nationalsozialistische Deutschland den Zweiten Weltkrieg. Die ersten Bomben wurden am Freitag, den 1. September 1939 auf die Stadt Wielu\u0144 in Polen abgeworfen und verursachten schmerzhafte Verluste und Zerst\u00f6rungen. Viele Zivilisten wurden get\u00f6tet oder verletzt. Auch das Krankenhaus und seine wehrlosen Patienten waren betroffen. In Wielu\u0144 begann die entsetzliche Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, die Polen und viele weitere Nationen heimsuchte. Am selben Tag griffen feindliche Schiffskanonen die Westerplatte an.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>So wurde Polen das erste Opfer des Zweiten Weltkriegs und litt fast sechs Jahre lang unter der Besatzung, die mit unz\u00e4hligen Gr\u00e4ueltaten und der zerst\u00f6rerischen Politik der Vernichtung der polnischen Nation, insbesondere der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung, einherging. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Am 80. Jahrestag des Kriegsbeginns erinnern wir uns an sechs Millionen Polen, darunter drei Millionen Juden, die Opfer des verbrecherischen Nazisystems wurden. Wir sind uns des Schmerzes bewusst, den die Opfer und ihre Angeh\u00f6rigen erlitten haben und der bis heute zu sp\u00fcren ist. Der Krieg verursachte weiteres gro\u00dfes Unheil und menschliches Leid, insbesondere hervorgerufen durch Umsiedlungsma\u00dfnahmen: Millionen von Polen und dann auch von Deutschen wurden gezwungen, ihre H\u00e4user zu verlassen und eine neue Heimat zu suchen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Um dieses Leid und die schmerzhaften Erinnerungen daran zu \u00fcberwinden, m\u00fcssen wir uns alle aufrichtig am Prozess der Vers\u00f6hnung zwischen unseren Nationen beteiligen. Daf\u00fcr sch\u00f6pfen wir Kraft aus dem Mut der polnischen Bisch\u00f6fe, die Deutschland und Polen 1965 dazu einluden, die Wahrheit entschlossen zu suchen und Wege der Vers\u00f6hnung zu beschreiten. Ihre Botschaft, von der besonders die Worte \u201eWir vergeben und bitten um Vergebung\u201c bekannt sind, schlug ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen unseren V\u00f6lkern auf, und die deutschen Bisch\u00f6fe haben die ihnen entgegengestreckte Hand dankbar angenommen. Heute bringen wir all denen, die diesen ehrlichen Dialog begonnen haben, unseren tiefen Respekt zum Ausdruck.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>80 Jahre nach Beginn des Krieges kann die heutige Generation in Polen und Deutschland, ja in ganz Europa viele Ver\u00e4nderungen zum Guten erleben. Wir sind uns jedoch bewusst, dass mit den Fr\u00fcchten der Vers\u00f6hnung verantwortungsbewusst umgegangen werden muss; sie d\u00fcrfen nicht leichtfertig in politischem Interesse preisgegeben werden. Deshalb fordern wir in diesem besonderen Moment der Geschichte, dass unsere Beziehungen nie wieder von Gewalt, gegenseitigem Misstrauen oder Ungerechtigkeit gepr\u00e4gt sein d\u00fcrfen. Es liegt heute an uns, die Einheit Europas, das auf christlichen Fundamenten errichtet ist, zu festigen und zu vertiefen, trotz der historischen Unterschiede zwischen einzelnen Nationen und Staaten. Als Kirche betrachten wir dankbar die Initiativen, mit denen Polen und Deutschland \u2013 oft gemeinsam mit anderen Nach-barl\u00e4ndern \u2013 den Herausforderungen unserer Zeit begegnen. Wir appellieren an alle, aus der gemeinsamen Erinnerung an die von Gewalt und Unrecht belastete Vergangenheit und ebenso aus der Erinnerung an die ermutigenden Zeugnisse der Menschlichkeit Kraft und Inspiration f\u00fcr das weitere gemeinsame Handeln f\u00fcr Frieden und Einheit zu sch\u00f6pfen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Dabei vertrauen wir auf die Hilfe Gottes, dem wir unsere Nationen und alle V\u00f6lker Europas sowie die ganze Erde anvertrauen. Wir rufen dazu auf, am 1. September in allen Gottesdiensten F\u00fcrbitte um Frieden in der Welt zu halten. Wir ersuchen auch alle Gl\u00e4ubigen, in ihren pers\u00f6nlichen Gebeten um die Beendigung aller Konflikte und Kriege, allen Terrors und aller Gewalt zu bitten und Frieden f\u00fcr alle Menschen zu erflehen. Maria, die K\u00f6nigin des Friedens, m\u00f6ge uns bei unseren Bitten und Gebeten mit ihrer F\u00fcrsprache bei ihrem Sohn Jesus Christus beistehen\u201c.<\/em><\/p>\n<ol start=\"31\">\n<li><em> August 2019<\/em><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>U N S E R E\u00a0 V E R A N S T A L T U N G E N &nbsp; POLEN HAT GEW\u00c4HLT &#8212; UND NUN? &nbsp; Am [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":936,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[238,15,3],"tags":[],"class_list":["post-3757","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutsch-polnische-gesellschaft-hamburg-e-v","category-dpg-hamburg","category-mitteilungen","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3757","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3757"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3757\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/936"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3757"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3757"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3757"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}