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Matinee – Wir feiern den Beginn des Friedens nach dem II. Weltkrieg vor 81 Jahren 10. Mai 2026, 11Uhr – Sammlung de Weryha

E I N L A D U N G zur Matinee 10. Mai 2026, 11 – 13 Uhr Wir feiern den Beginn des Friedens nach dem II. Weltkrieg vor 81 Jahren in der Sammlung de Weryha. Entwurf und Gestaltung: Kornelia Brzezinska, Kinga Sciechowska, Aleksandra Banach, Weronika Zysk und Joanna Mazur, Schulzentrum Piecki, Polen Programm Vorstellung der Namentücher aus dem Denkmal “Garten der Stillen Helden“ Schüler der GSB Stadtteilschule Bergedorf Erinnerung an den Dichter und Maler Wolfgang Borchert Jan de Weryha – Skulpturen Musikalische Umrahmung Lucja Wojdak, Cello Veranstaltungsort Sammlung de Weryha Reinbeker Redder 81, 21031 Hamburg – Lohbrügge Parkmöglichkeiten: Parkplatz P2 des Kleingartenvereins 611 Veranstalter KulturWerkStadt Reinbek e.V.   [LINK zur Webseite] Freundeskreis Sammlung de Weryha e.V. [LINK zur Webseite] Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

WANDERJAHRE OHNE LEHRE 27. April 2026 um 19.00 Uhr Mahnmal St. Nikolai

WANDERJAHRE OHNE LEHRE   Am 27. April 2026 um 19.00 Uhr laden wir Sie zu einem Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Wagner zum Thema „Siegfried Lenz‘ Rundfunksendungen über Ostpreußen und Masuren, Flucht und Vertreibung“ ein, der ebenfalls in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willi-Brandt-Str. 60 stattfindet. Siegfried Lenz setzte seiner Heimat nicht nur literarische Denkmäler wie den humoristischen Erzählzyklus „So zärtlich war Suleyken“ und den Erinnerungsroman „Heimatmuseum“. Er widmete sich darüber hinaus in zahlreichen Hörspielen, Hörfolgen und Features dem Verlust von Heimat und dem Schicksal der Vertreibung. Vor allem die literarischen Anfänge von Siegfried Lenz waren aufs Engste verbunden mit den Kultur- und Nachtprogrammen der Rundfunkanstalten in den 1950er und 1960er Jahren. Hier erprobte der Journalist und Autor Siegfried Lenz neue Ausdrucksformen und widmete sich als junger Intellektueller den gesellschaftlichen Fragen der Nachkriegszeit. Im Vortrag werden bislang unbekannte Radio-Arbeiten vorgestellt, darunter „Wanderjahre ohne Lehre“ (1952), das sowohl die Abenteuergeschichte zweier hungriger Kinder im Nachkriegs-Königsberg ist als auch das politische Hörbild der „geschichtlichen Phasen der Leidensstationen des litauischen Volkes“; sowie „Ich suche meinen Namen“ (1954), die Geschichte des Flüchtlingskindes Olaf Martius, der aus einem Bremer Waisenhaus ausbricht, um in Masuren seinen richtigen Namen zu finden. Hans-Ulrich Wagner beleuchtet die frühen Sendungen von Siegfried Lenz im Kontext von dessen biografischer und literarischer Entwicklung. Dabei zeigt er auf, wie wichtig die Medienarbeit für die bundesrepublikanischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller war. Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Forschungsgruppenleiter am „Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut“ in Hamburg. In zahlreichen Publikationen beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von Literatur und Rundfunk und stellt die Medienarbeit als Teil des literarischen Schaffens vor. Er ist Herausgeber der dreibändigen Edition „Rundfunkstücke“, die im Rahmen der „Großen Hamburger Werkausgabe“ von Siegfried Lenz im Verlag Hoffmann und Campe erschien. Zusammenarbeit der DPG Hamburg mit dem Mahnmal St. Nikolai und dem Deutschen Forum östliches Europa. Bitte anmelden unter: https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/wanderjahre-ohne-lehre/