{"id":2415,"date":"2017-08-25T12:01:32","date_gmt":"2017-08-25T11:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/aktuell.dpg.hamburg\/?p=2415"},"modified":"2017-08-25T14:04:52","modified_gmt":"2017-08-25T13:04:52","slug":"mitteilungen-042017-september-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/Beitr\u00e4ge\/mitteilungen\/mitteilungen-042017-september-oktober\/","title":{"rendered":"MITTEILUNGEN 04\/2017 (September-Oktober)"},"content":{"rendered":"<p><strong>U N S E R E \u00a0V E R A N S T A L T U N G E N<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DIE-FREMDE-SCHAUSPIEL-MIT-JOANNA-STANECKA.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2409 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DIE-FREMDE-SCHAUSPIEL-MIT-JOANNA-STANECKA-217x300.png\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DIE-FREMDE-SCHAUSPIEL-MIT-JOANNA-STANECKA-217x300.png 217w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DIE-FREMDE-SCHAUSPIEL-MIT-JOANNA-STANECKA.png 231w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a>DIE FREMDE, SCHAUSPIEL MIT JOANNA STANECKA<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am Freitag, 01. September um 19.00 Uhr,<\/strong> pr\u00e4sentiert die polnische Schauspielerin Joanna\u00a0 Stanecka im GOLDBEKHAUS (Zentrum f\u00fcr Stadtteilkultur Winterhude, Moorfuhrtweg 9) in einem Monolog das \u00a0St\u00fcck \u201eDie Fremde\u201c (Cudzoziemka). Das Theaterst\u00fcck ist in Anlehnung an einen Roman von Maria Kuncewiczowa (1895-1989) entstanden, der unter dem Titel \u201eCudzoziemka\u201c 1936 in Warschau erschienen ist. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte von R\u00f3\u017ca Zabczynska, einer polnischen Immigrantin der Zwischenkriegszeit, die bis zu ihrem 16. Lebensjahr in Russland gelebt hat. Dort als die \u201ePolaczka\u201c -die Polin- ausgegrenzt, f\u00e4llt sie in Warschau durch ihren russischen Akzent, eine andere Mentalit\u00e4t und ihren Teint als Fremde auf. Rosa lebte in verschiedenen L\u00e4ndern, Sprachen und Kulturen, aber immer unangepasst, entfremdet, mit sich zweifelnd. Lebenslang verfolgte sie die Frage nach ihrer wahren Identit\u00e4t. Die Regisseurin Iwona Jera und Joanna Stanecka fanden in diesem au\u00dfergew\u00f6hnlich psychologischen Roman viele Ankn\u00fcpfungspunkte an die heutigen brisanten Fragestellungen nach der Nationalidentit\u00e4t in der globalisierten Welt.<\/p>\n<p>Joanna Stanecka ist Absolventin der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Film, Fernsehen und Theater \u0141\u00f3d\u017a. Als Polin, die jetzt in Deutschland lebt, hat auch sie eine pers\u00f6nliche, emotionale Ber\u00fchrung mit dem Thema.<\/p>\n<p>Es ist eine etwa einst\u00fcndige Auff\u00fchrung mit anschlie\u00dfendem Gespr\u00e4ch mit der K\u00fcnstlerin. Eintritt: 6,00 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DENKMAL-F\u00dcR-DIE-ERMORDETEN-JUDEN-IN-J\u00d3ZEF\u00d3W.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2414 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DENKMAL-F\u00dcR-DIE-ERMORDETEN-JUDEN-IN-J\u00d3ZEF\u00d3W-300x170.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DENKMAL-F\u00dcR-DIE-ERMORDETEN-JUDEN-IN-J\u00d3ZEF\u00d3W-300x170.png 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DENKMAL-F\u00dcR-DIE-ERMORDETEN-JUDEN-IN-J\u00d3ZEF\u00d3W.png 399w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u201eSTEIN DER DEMUT\u201c &#8211; DENKMAL F\u00dcR DIE ERMORDETEN JUDEN \u00a0IN J\u00d3ZEF\u00d3W<\/strong><\/p>\n<p>Vor 75 Jahren ermordeten M\u00e4nner des 101. Reserve-Polizeibataillons aus Hamburg mehr als 1500 j\u00fcdische Kinder, Frauen und M\u00e4nner in J\u00f3zef\u00f3w in S\u00fcdostpolen. Der Tatort des Massakers ist heute ein wichtiger Gedenkort zur Mahnung und zur Erinnerung. Als Zeichen ihrer Verantwortung setzte die Polizei Hamburg in J\u00f3zef\u00f3w am 8. September 2016 in Anwesenheit eines Vertreters der Angeh\u00f6rigen der Opfer, Gemeinde- und Woiwodschaftsvertretern sowie einer Delegation aus Hamburg einen Gedenkstein, zu dessen Errichtung auch deutsche Polizisten beigetragen haben.<\/p>\n<p>Um an die schrecklichen Ereignisse des Jahres 1943 zu erinnern, wird <strong>Wolfgang Kopitzsch,<\/strong> Historiker und Hamburger Polizeipr\u00e4sident a.D. zum Thema: \u201eGegen das Vergessen des Massenmordes an der unschuldigen j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung am 13. Juli 1942\u201c sprechen. <strong>Frank Trawny,<\/strong> Bereichsleiter der Akademie der Polizei Hamburg wird\u00a0 mit dem Thema: \u201eDas gelebte Gedenken heute\u201c \u00fcber die jahrelange Zusammenarbeit junger Polizeisch\u00fcler*innen aus Hamburg und Lublin in Polen\u201c berichten.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung findet am Jahrestag der Denkmalenth\u00fcllung in J\u00f3zef\u00f3w <strong>am Freitag, 8. September 2017 um 19.00 Uhr im Mahnmal St. Nikolai (<\/strong>Willy-Brandt-Stra\u00dfe 60), statt.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der Akademie der Polizei Hamburg und dem Mahnmal St. Nikolai laden wir Sie\u00a0 zu einer Auseinandersetzung mit den Ereignissen in J\u00f3zef\u00f3w und der deutsch-polnischen Erinnerungsarbeit ein.<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/REFORMATION-IM-\u00d6STLICHEN-EUROPA.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2416 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/REFORMATION-IM-\u00d6STLICHEN-EUROPA-300x216.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/REFORMATION-IM-\u00d6STLICHEN-EUROPA-300x216.png 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/REFORMATION-IM-\u00d6STLICHEN-EUROPA.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>REFORMATION IM \u00d6STLICHEN EUROPA \u2013 POLEN,\u00a0 LITAUEN und PREUSSENLAND<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Am Donnerstag, \u00a0<strong>21. September\u00a0 um 19.00 Uhr,<\/strong> findet im Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Stra\u00dfe 60, die Er\u00f6ffnung der Ausstellung zum Thema \u201eReformation im \u00f6stlichen Europa \u2013 Polen, Litauen und Preu\u00dfenland\u201c statt, zu der Prof. Dr. Golczewski \u00a0ein Einf\u00fchrungsreferat halten wird.<\/p>\n<p>Die Reformation konnte sich im Herzogtum Preu\u00dfen durch den ehemaligen Hochmeister des Deutschen Ordens Albrecht von Brandenburg-Ansbach 1525 zun\u00e4chst ungehindert entfalten. Im K\u00f6niglichen Preu\u00dfen wurde das Luthertum erst 1559 anerkannt. Die Ansiedlung Reformierter und Mennoniten im 16. Jahrhundert f\u00fchrte zur Entstehung von Gemeinden unterschiedlicher protestantischer Richtungen. Sie versuchten, eine gemeinsame Handlungsbasis gegen die Gegenreformation zu finden, konnten aber die Dominanz der katholischen Kirche nicht verhindern. Diese Religionskonflikte erreichten ihren H\u00f6hepunkt, als sich die polnischen Kleinadligen in der Konf\u00f6deration von Bar gegen ihr Staatsoberhaupt und jede innenpolitische Modernisierung \u2013 somit auch gegen die konfessionelle Gleichberechtigung \u2013 auflehnten, was in Folge zur ersten Teilung Polens 1772 f\u00fchrte. \u00a0Flucht und Vertreibung \u00a0nach dem Zweiten Weltkrieg trugen zur weiteren konfessionellen Verschiebung in Richtung Katholizismus bei. Die deutsch-polnische Wanderausstellung verfolgt die Geschichte des Protestantismus in diesen Regionen bis in die Gegenwart. Die 15 reich bebilderten Banner sind Teil eines Ausstellungsprojekts des Deutschen Kulturforums \u00f6stliches Europa. Mehr unter <a href=\"http:\/\/www.kulturforum.info\">www.kulturforum.info<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da die Reformation in diesem Jahr besonders im Oktober viel Beachtung erf\u00e4hrt, laden wir Sie auch zur Finissage dieser Ausstellung ein, die am Donnerstag, <strong>19. Oktober um 19.00 Uhr<\/strong> ebenfalls im Mahnmal St. Nikolai stattfindet. Vorgesehen sind zwei Referate:<\/p>\n<p><strong>\u201eIm Spiel der M\u00e4chte. Reformation und evangelisches Erbe in Preu\u00dfen und Polen\u201c von<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dr. Lars-Arne Dannenberg, \u00a0<\/strong>dem Vizepr\u00e4sident der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, Mitglied im Kuratorium der Stiftung Kulturwerk Schlesien<\/p>\n<p>und<\/p>\n<p><strong>\u201eDaniel Ernst Jablonski und das reformatorische Erbe der Br\u00fcderkirche in der Adelsrepublik\u201c von Hartmut Rudolph<\/strong>, der vor dem Eintritt in den Ruhestand als Theologe die Potsdamer Leibniz-Editionsstelle der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften leitete.<\/p>\n<p>Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum \u00f6stliches Europa, dem Mahnmal St. Nikolai und der DPG Hamburg entstanden.<\/p>\n<p>Die Sonderausstellung ist<strong> vom 21. September. bis 19. Oktober 2017\u00a0 <\/strong>t\u00e4glich zu sehen. Eintritt 5 Euro, das Ticket berechtigt auch zum Besuch der Dauerausstellung \u201eGomorrha 1943\u201c und einer Fahrt mit dem gl\u00e4sernen Panoramalift auf den Kirchturm von St. Nikolai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>V E R A N S T A L T U N G E R \u00a0A N D E R E R \u00a0T R \u00c4 G E R<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-responsive alignleft\" title=\"Titelbild Herbst 2017\" src=\"https:\/\/www.vhs-buxtehude.de\/fileadmin\/_processed_\/csm_herbst_2017_fb_3079cc8b44.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"197\" \/>WIR SIND EUROPA \u2013 IM FOCUS UNSER NACHBAR\u00a0 POLEN<\/strong><\/p>\n<p>Die Volkshochschule Buxtehude (www.vhs-buxtehude.de) veranstaltet als Schwerpunkt\u00a0 ihres Herbstprogramms vom September 2017 bis zum Januar 2018 eine Vortragsreihe unter dem Thema \u201eWIR SIND EUROPA\u201c. Im Rahmen dieser Reihe gestaltet unser Ehrenvorsitzender Gerd Hoffmann am<strong> Donnerstag, 21. September 2017 um 19.00 Uhr<\/strong>, einen Abend unter dem Titel \u201eUnser Nachbar Polen \u2013 gestern und heute\u201c Nach einem kurzen Streifzug durch die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen informiert er wissenswertes \u00fcber Land und Leute und wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch \u00fcber die aktuelle politische Lage in Polen diskutieren. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter vhs@stadt.buxtehude.de oder unter Telefon 04161 74340 an. Der Eintritt kostet 5,&#8211; \u20ac.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.polskifestival.de\/images\/bilder\/2016\/6-polnisches-festival-in-hamburg-2016.jpg\" alt=\"\" width=\"143\" height=\"202\" \/>POLNISCHES FESTIVAL<\/strong><\/p>\n<p>Die polnische S\u00e4ngerin Aneta Barcik l\u00e4dt wieder in den Park \u201e Planten un Blomen\u201c (Musikpavillon) ein, wo\u00a0 am <strong>Samstag, 30. September 2017, ab 14:00<\/strong> Uhr, das 7. Polnische Festival stattfinden wird. H\u00f6hepunkt der Veranstaltung ist das Konzert\u00a0 der Rock\/Pop Star-S\u00e4ngerin KASIA KOWALSKA mit dem Live Trio. Das Generalkonsulat der RP in Hamburg hat die Schirmherrschaft \u00fcbernommen. <a href=\"http:\/\/www.polskifestival.de\">www.polskifestival.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BILDUNGSURLAUB IN WARSCHAU<\/strong><\/p>\n<p>Arbeit und Leben Hamburg organisiert vom <strong>24. bis \u00a030. September <\/strong>\u00a0eine Reise nach Warschau unter dem Motto: \u201eEuropaskepsis und Europajubel, Polens Hauptstadt als Spiegel der Europ\u00e4ischen Einigung?\u201c.<\/p>\n<p>In kaum einer Metropole ist europ\u00e4ische Geschichte so greifbar wie in Warschau: Wir finden Spuren des Zweiten Weltkriegs, des Sozialismus, der Europ\u00e4ischen Einigung und auch der derzeitigen Krise. Sie sind ein Spiegel wechselhafter politischer Machtverh\u00e4ltnisse. Im Mittelpunkt des Bildungsurlaubs steht Warschau als eine selbstbewusste Stadt der Gegens\u00e4tze, dessen Suche nach der eigenen Rolle in Europa andauert. Neben dem Besuch historischer Orte der polnischen Metropole werden\u00a0 die aktuellen politischen Entwicklungen in ihrem geschichtlichen Kontext betrachtet. Leitung: Lena Thurau, Diplom-Politologin. Kosten ohne Anreise: 650,- \u20ac im DZ (EZ-Zuschlag: 210,- \u20ac)\u00a0 (7 Reisetage, 6 \u00dc\/F) Die An- und Abreise muss selbst organisiert werden. Informationen und Anmeldung auf der Homepage: www.hamburg.arbeitundleben.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive alignleft\" src=\"http:\/\/www.eash.de\/typo3conf\/ext\/nws_template\/Resources\/Public\/Images\/logo.png\" alt=\"Akademie Sankelmark\" height=\"200\" \/>DAS ENDE VON EUROPA OHNE GRENZEN?<\/strong><\/p>\n<p>In der Zeit <strong>vom 1. bis 3. Oktober 2017<\/strong> veranstaltet die Europ\u00e4ische Akademie Schleswig-Holstein die Tagung &#8220;Das Ende von &#8216;Europa ohne Grenzen&#8217;? Deutschland, Polen und die Krise(n) der EU&#8221; im Akademiezentrum Sankelmark (Akademieweg 6 \u2022 24988 Oeversee). Eurokrise, Fl\u00fcchtlingsfrage, Ukraine-Konflikt und euroskeptische Bewegungen fordern die EU heraus. Jede dieser Krisen hat einen deutlich sichtbaren negativen Effekt auf die Beziehungen innerhalb der EU-Staaten und ebenso auf die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen. Aktuelle Studien zeigen dennoch, dass die meisten B\u00fcrger die EU positiv bewerten.<\/p>\n<p>Die Academia Baltica l\u00e4dt\u00a0 Sie herzlich ein, L\u00f6sungsans\u00e4tze aus Polen und Deutschland zu finden und zu diskutieren. Leitung: Dr. El\u017cbieta Opi\u0142owska und Prof. Dr. Katarzyna Stok\u0142osa. Kosten: ca. 145 Euro im EZ. Das detaillierte Programm sehen Sie unter folgendem Link <a href=\"http:\/\/www.eash.de\/programm\/seminaretagungen\/details\/news\/das-ende-von-europa-ohne-grenzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.eash.de\/programm\/seminaretagungen\/details\/news\/das-ende-von-europa-ohne-grenzen\/<\/a>.Anmeldungen nehmen die Veranstalter\u00a0 schriftlich \u00a0oder per E-Mail entgegen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol start=\"26\">\n<li><strong> KONGRESS DER DPG BUNDESVERBAND IN POTSDAM &#8211; Vorank\u00fcndigung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der 26. Jahreskongress \u201eNachbarschaft in der Mitte Europas\u201c der Deutsch-Polnischen Gesellschaften r\u00fcckt immer n\u00e4her! Auch in diesem Jahr bietet der DPG Bundesverband ein interessantes Programm, Diskussionen, F\u00fchrungen und Musik &#8211; dieses Mal in Potsdam an. Wir laden alle Mitglieder herzlich dazu ein, an einem der gr\u00f6\u00dften Treffen von Akteuren, Multiplikatoren und Freunden der deutsch-polnischen Beziehungen teilzuhaben! Der Jahreskongress wird vom <strong>10. bis 12. November 2017 <\/strong>stattfinden. W\u00e4hrend des Kongresses wird bereits zum 12. Mal der DIALOG-PREIS verliehen. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband zeichnet in diesem Jahr den renommierten \u00f6sterreichischen Schriftsteller, Journalist und \u00dcbersetzer Martin Pollack mit dem DIALOG-Preis f\u00fcr sein umfassendes literarisches Werk aus.. Die feierliche Verleihung des Preises wird am 11. November 2017 im Auditorium Maximum der Universit\u00e4t Potsdam stattfinden. Mehr Informationen: <a href=\"http:\/\/www.dpg-bundesverband.de\">www.dpg-bundesverband.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FILMLAND POLEN im Kino Metropolis<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am Sonntag, 10. September 2017 um 16.00 Uhr,<\/strong> wird der Film SPOOR (Pokot) in der Regie der renommierten polnischen Regisseurin Agnieszka Holland gezeigt, der bei der Berlinale 2017 mit dem Silbernen B\u00e4r des Alfred-Bauer-Preises ausgezeichnet wurde. Der Film ist eine Adaptation des polnischen Bestsellers-Romans \u201eDer Gesang der Flederm\u00e4use\u201c von Olga Tokarczuk, einem Kriminalthriller mit \u00f6kologischer Botschaft. \u00a0Duszejko (Agnieszka Mandat), pensioniert und noch gelegentlich als Englischlehrerin t\u00e4tig, lebt in einem Haus am Waldrand in der N\u00e4he einer polnischen Kleinstadt. Die Beziehung zwischen den Stadtmenschen und den Tieren des Waldes hat in diesem Landstrich zu einem brutalen Gleichgewicht gefunden: Die Menschen jagen und qu\u00e4len, w\u00e4hrend die Tiere leiden und sterben. Doch dieser Friede durch Unterdr\u00fcckung scheint mehr und mehr aufzubrechen, es kommt zu einer Reihe von Todesf\u00e4llen, die Opfer allesamt J\u00e4ger, die Leichen allesamt entstellt durch die Spuren tierischer Aggression. (\u2026). Spoor sammelt Figuren, Bilder und Ereignisse vorrangig in der Absicht auf, sie einer Aufl\u00f6sung entgegenzutragen, die schon von Anfang an feststeht \u2013 und wei\u00df mit dieser Aufl\u00f6sung dann nichts anderes anzufangen, als sie mit der Emphase einer gro\u00dfen Enth\u00fcllung auszustatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Am Sonntag, 15. Oktober 2017 \u00a0um 17.00 Uhr, \u00a0<\/strong>werden sie ebenfalls im Metropolis-Kino die M\u00f6glichkeit haben, den auf dem Filmfestival Cottbus 2015 preisgekr\u00f6nten Film \u201eWelle\u201c (Fala) in der Regie von Grzegorz Zariczny zu sehen. Ania steht kurz vor einer wichtigen Pr\u00fcfung. Kasia hilft ihr zu \u00fcben, und die M\u00e4dchen werden als Freundinnen, die sich bei allen Problemen gegenseitig unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, immer wichtiger f\u00fcreinander. In Nowa Huta, einem verarmten Krakauer Stadtteil, sieht ihr Leben &#8211; von au\u00dfen betrachtet &#8211; trist aus. Sie k\u00f6nnten ein perfektes Beispiel von Jugendlichen ohne Zukunft sein. Aber nicht im Blick von Regisseur Grzegorz Zariczny! Er portraitiert ihre Kraft und Leidenschaft und zeigt, dass Freundschaft und Menschenw\u00fcrde auch in einer Plattenbausiedlung zu finden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B E R I C H T E<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UMWELTKONGRESS-IN-RZESZ\u00d3W.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2417 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UMWELTKONGRESS-IN-RZESZ\u00d3W-300x226.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UMWELTKONGRESS-IN-RZESZ\u00d3W-300x226.png 300w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UMWELTKONGRESS-IN-RZESZ\u00d3W.png 372w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>UMWELTKONGRESS IN RZESZ\u00d3W<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon in den letzten Mitteilungen mitgeteilt, fand im Mai ein bemerkenswerter deutsch-polnisch-ukrainischer Umwelt- und Energiekongress in Rzesz\u00f3w (S\u00fcdostpolen) statt, den wir mitgestaltet haben. Er in der Zusammenarbeit mit der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Rzesz\u00f3w entstanden und ist mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Bundesumweltministeriums und der Stiftung f\u00fcr Deutsch-Polnische Zusammenarbeit zustande gekommen. Ziel des Kongresses war der Austausch und der Wissenstransfer zu Energiefragen zwischen den Institutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen in Polen, der Ukraine und Deutschland. Wichtig waren auch die Aspekte der Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Gesundheit. Auf dem Kongress stellten\u00a0 die beteiligten Zielgruppen \u2013 Kommunen, Kirchen sowie Schulen und Universit\u00e4ten \u2013 konkrete Projekte und Erfahrungen da. Es wurden auch M\u00f6glichkeiten aufgezeigt, wie Handlungsspielr\u00e4ume auf dem Weg einer \u00f6kologischen Erneuerung besser wahrgenommen und genutzt werden k\u00f6nnten. Der Kongress konnte Impulse zur Vernetzung der Teilnehmer geben, die zu weitergehenden Diskussionen und Projekten f\u00fchren werden. Als Ergebnis wurde von allen Teilnehmern ein \u201eAppell zum Schutze des Klimas\u201c verabschiedet, der sich \u00a0an Institutionen, Politiker und interessierte B\u00fcrger wendet; sie finden den Appell im Anhang zu diesen Mitteilungen mit der Bitte um Kenntnisnahme und auch um Weiterleitung.an interessierte Kreise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>NACHRUF F\u00dcR UNSER MITGLIED DR. RICHARD PYRITZ<\/strong><\/p>\n<p>Wir trauern\u00a0 um Dr. Richard Pyritz, der kurz nach Vollendung seines 77. Lebensjahres am 12. Mai 2017 verstorben ist. Der \u00a0in Stettin geborene Richard Pyritz war seit 1995 unser aktives Mitglied. Er \u00a0hatte 1998 das Rotary-Stipendienprogramm f\u00fcr Studierende an der Europa-Universit\u00e4t Viadrina initiiert und seither \u00fcber 800.000 Euro f\u00fcr rund 500 Studierende eingeworben. Der engagierte Rotarierer hatte aufgrund zahlreicher pers\u00f6nlicher Verbindungen nach Polen die deutsch-polnische Verst\u00e4ndigung zu seiner Sache gemacht und dabei hatte er insbesondere die nachwachsende Generation im Blick. In der deutsch-polnischen Szene war er daf\u00fcr nicht nur in Norddeutschland bekannt. F\u00fcr seinen vielf\u00e4ltigen Einsatz wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Offizierskreuz des polnischen Verdienstordens. Er war ein sehr positiv eingestellter Mensch, der anderen Mut machen konnte und so werden wir ihn in guter und vorbildlicher Erinnerung behalten.<\/p>\n<p>Auch die Europa-Universit\u00e4t Viadrina trauert um ihren Ehrensenator Richard Pyritz.. &#8220;Er war ein wahrer Menschenfreund&#8221;, sagt Viadrina-Pr\u00e4sident Alexander W\u00f6ll, &#8220;es war der freundschaftliche Austausch zwischen den Menschen, der ihm am Herzen lag und den er unerm\u00fcdlich mit Hunderten von Projekten f\u00f6rderte.&#8221;<\/p>\n<p>F\u00fcr sein Engagement verlieh der Senat der Europa-Universit\u00e4t Viadrina Richard Pyritz im Dezember vergangenen Jahres die W\u00fcrde eines Ehrensenators, mit der er \u00a0in diesem Jahr anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Bestehens der Hochschule \u00f6ffentlich ausgezeichnet werden sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>N E U E \u00a0B \u00dc C H E R<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/irenas-liste.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2418 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/irenas-liste-189x300.png\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/irenas-liste-189x300.png 189w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/irenas-liste.png 202w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a>NEUES BUCH \u00dcBER IRENA SENDLER<\/strong><\/p>\n<p>Nach Anna Mieszkowska, deren Buch \u00fcber Irena Sendler 2006 in Deutschland\u00a0 erschienen ist, hat sich die Amerikanerin\u00a0 Tillar J. Mazeo die Biographie von Irena Sendler vorgenommen und im M\u00e4rz 2017 ein Buch mit dem Titel \u201eIrenas Liste oder das Geheimnis des Apfelbaums: Die au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschichte der Frau, die 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto rettete\u201c herausgegeben. Was vermag ein einzelner Mensch gegen die Grauen einer ganzen Epoche auszurichten? Eine Menge, wie die wahre Geschichte Irena Sendlers zeigt: Warschau, 1942. Als Sozialarbeiterin hat die junge Polin Zugang zum hermetisch abgeriegelten Ghetto. Was niemand wei\u00df: Sie geht von T\u00fcr zu T\u00fcr, um verzweifelten Eltern ihre Hilfe anzubieten und ihre Kinder vor der Deportation und dem sicheren Tod zu retten. Unter abenteuerlichsten Umst\u00e4nden schmuggelt Irena nach und nach \u00fcber 2500 Kinder aus dem Ghetto \u2013 in S\u00e4cken, Kisten und S\u00e4rgen, mit Schlafmitteln bet\u00e4ubt, durch Keller und Abwasserkan\u00e4le. Mit gef\u00e4lschten Papieren gibt sie den Kindern eine neue Identit\u00e4t und verschafft ihnen in polnischen Familien, bei Freunden, in Waisenh\u00e4usern und Kl\u00f6stern ein neues Zuhause. Die Namen der geretteten Kinder notiert sie und vergr\u00e4bt die Liste unter einem Apfelbaum. Selbst als die Gestapo sie fasst und foltert, gibt sie ihr Geheimnis nicht preis und \u00fcberlebt wie durch ein Wunder. Die Geschichte einer fast vergessenen Heldin \u2013 neu erz\u00e4hlt auf der Grundlage jahrelanger Recherchen und Interviews mit \u00dcberlebenden. Zutiefst ber\u00fchrend, spannend wie ein Roman und zugleich unglaublich inspirierend. In Hamburg ist die Stadtteilschule in Wellingsb\u00fcttel nach ihr benannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Mein-Haus-auf-der-anderen-Seite.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2419 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Mein-Haus-auf-der-anderen-Seite.png\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"268\" \/><\/a>MIRA SALSKA-B\u00dcNSCH &#8211; \u201eMein Haus auf der anderen Seite\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Roman &#8220;Mein Haus auf der anderen Seite&#8221; von unserem Mitglied Mira Salska-B\u00fcnsch liefert eine spannende Migrantenstudie, in der die Autorin eigene Erfahrungen verarbeitet hat. Anna, die Hauptfigur, schildert das Ankommen aus ihrer Sicht. Intensive, emotionelle, zum Teil poetisch gepr\u00e4gte Beobachtungen f\u00fchren zu einer schnellen Ann\u00e4herung oder gar Identifikation der Leser mit Anna. Wer dieses Thema nicht aus eigener Erfahrung kennt, bekommt einen eindringlichen Einblick in ein Labyrinth aus Konflikten und Schwierigkeiten, denen Zuwanderer ausgesetzt \u00a0sein k\u00f6nnen, die sich bem\u00fchen, in Deutschland Fu\u00df zu fassen. F\u00fcr beide Seiten beleuchtet das Buch die neuralgischen Punkte des interkulturellen Miteinanders und kann somit zum Verst\u00e4ndnis beitragen. Das Buch ist fl\u00fcssig geschrieben: Wer einmal mit dem Lesen begonnen hat, mag nicht mehr aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Der-Krieg-begann-hinter-unserem-Garten.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2420 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Der-Krieg-begann-hinter-unserem-Garten-198x300.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Der-Krieg-begann-hinter-unserem-Garten-198x300.png 198w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Der-Krieg-begann-hinter-unserem-Garten.png 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a>MARION EHRESMANN \u2013 \u201eDer Krieg begann hinter unserem Garten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Autorin erz\u00e4hlt das Leben ihrer Mutter, geb. 1920 in Polen, die seit 1927 in Deutschland lebt. Die kinderreiche,\u00a0 arme Familie Blunk wohnt in den 20er Jahren in Danzig. Am Abend des 31. August 1939 beobachtet die Erz\u00e4hlerin Hedwig wie deutsche Panzer hinter ihrem Gartenzaun auftauchen. Am n\u00e4chsten Tag feuern die Soldaten die ersten Kanonensch\u00fcsse auf die Westerplatte ab. Das Feuer zum Beginn des Zweiten Weltkrieges wird vor ihren Augen er\u00f6ffnet und niemand der in diesem Buch Beteiligten ahnt, was diese schreckliche Aktion noch nach sich ziehen wird.<\/p>\n<p>Ende 1939 schickt die NS-Regierung die Familie in das besetzte Polen, in die N\u00e4he von Thorn, um dort einen polnischen Gutshof zu bewirtschaften. Im Januar 1945 muss die Familie den Gutshof in Adamowo wieder verlassen und flieht im Winter mehrere Wochen lang mit zwei Pferdefuhrwerken von Westpreu\u00dfen bis Malente in Schleswig-Holstein. Ab 1946 lebt die Gro\u00dffamilie Blunk in einer verlassenen Fliegerbaracke in einem kleinen Dorf bei L\u00fcbeck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wir-Strebermigranten.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2421 alignleft\" src=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wir-Strebermigranten-182x300.png\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wir-Strebermigranten-182x300.png 182w, https:\/\/dpg.hamburg\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wir-Strebermigranten.png 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a>EMILIA SMECHOWSKI\u00a0 &#8211; \u201eWir Strebermigranten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Emilia Smechowski erz\u00e4hlt die Geschichte ihrer Familie, die in den 1980ern aus Polen nach Deutschland kam. Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren \u2013 raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr sp\u00e4ter hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerw\u00fcnscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erz\u00e4hlt Emilia Smechowski die pers\u00f6nliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen Ihnen einen sch\u00f6nen, sonnigen Herbst<\/p>\n<p>und gr\u00fc\u00dfen herzlich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr den Vorstand<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viola Krizak<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>U N S E R E \u00a0V E R A N S T A L T U N G E N \u00a0 DIE FREMDE, SCHAUSPIEL MIT JOANNA STANECKA Am Freitag, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[238,15,3],"tags":[],"class_list":["post-2415","post","type-post","status-publish","format-standard","category-deutsch-polnische-gesellschaft-hamburg-e-v","category-dpg-hamburg","category-mitteilungen","czr-hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2415"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2415\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dpg.hamburg\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}