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SUMMARY:Gedenkveranstaltung zum Beginn des Zweiten Weltkriegs - 1. September 2026 um 18.00 Uhr - Mahnmals St. Nikolai
DESCRIPTION:Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen – das war der Beginn des Zweiten Weltkriegs\, der Tod und Zerstörung über Europa und die ganze Welt brachte. Im Rahmen unserer Erinnerungsarbeit laden wir Sie am 1. September 2026 um 18.00 Uhr zur Andacht\, zum Vortrag und Diskussion ein\, die im Museum des Mahnmals St. Nikolai\, Willi-Brandt-Straße 60 stattfinden wird. \nDer Abend fängt um 18.00 Uhr mit der Andacht mit Hauptpastor und Probst Dr. Martin Vetter (Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern) an. \nUm 18:30 Uhr folgt ein Carillonkonzert; es spielt Werner Lamm. Das Carillonkonzert ist auf dem Platz des ehemaligen Kirchenschiffs zu hören. \n  \nIm Januar 1945 kam es an der Bernsteinküste in Ostpreußen zu einem bis heute kaum bekannten Verbrechen: Mehrere Tausend jüdische Frauen und Männer\, Häftlinge aus Außenlagern des KZ Stutthof (bei Danzig)\, wurden auf Todesmärschen Richtung Ostsee getrieben. In Palmnicken\, heute Jantarny in der russischen Exklave Kaliningrad und derzeit praktisch unzugänglich\, kam es zu einem Massaker: Tausende der jüdischen Häftlinge wurden am Strand von Palmnicken von deutscher SS mit Hilfe von Hitlerjugend sowie Mittätern aus verschiedenen Ländern erschossen und erschlagen. Die genaue Zahl der Opfer ist nicht bekannt\, überlebt haben das Massaker vermutlich nur 16 Personen. \n \nUm 19.00 Uhr erinnern wir an das Ereignis in der Endphase des Zweiten Weltkriegsverbrechens\, zu der wir zwei Gäste eingeladen haben: Margitta Sünwoldt ist Zeitzeugin und liest aus ihren Erinnerungen. Geboren 1935\, lebte sie ab 1943 bei ihrer Großmutter in Palmnicken. Als Neunjährige beobachtete sie im Januar 1945 den Transport der Jüdinnen und Juden nach Palmnicken. Claudia Vollmer studierte in Hamburg Politikwissenschaft. Anschließend war sie 20 Jahre für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) tätig\, vorwiegend in Ost- und Südosteuropa. Seit sie 2008 von dem Massaker in Palmnicken erfuhr\, forscht sie zu diesem Thema und arbeitet an einer Dissertation dazu. \nEine gemeinsame Veranstaltung des Mahnmals St. Nikolai\, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg und der Evangelischen Akademie der Nordkirche. \nAnmeldung erforderlich unter: https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/gedenken-zum-jahrestag-des-beginns-des-zweiten-weltkriegs/
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SUMMARY:ANDRZEJ WAJDA RETROSPEKTIVE - 4. September um 19.00 Uhr im Kino Metropolis
DESCRIPTION:ANDRZEJ WAJDA RETROSPEKTIVE  \nAndrzej Wajda einer der bedeutendsten Filmregisseure Polens\, wäre in diesem Jahr 100 geworden. In der Retrospektive zeigen wir 10 Filme\, die wir als repräsentativ für sein Schaffen ausgesucht haben. \nDie Eröffnung der Retrospektive findet am 4. September um 19.00 Uhr im Kino Metropolis (Kleine Theaterstraße 10) statt\, die von der Plakatausstellung zu Wajdas Filmen aus der Sammlung der Kinematographie – Museums in Łódź\, begleitet wird. Die weitern Vorführungen finden am 10.09.\, 19.09.\, 23.09.\, 4.10. etc. statt. Alle Termine finden Sie auf der Webseite des Kino Metropolis https://www.metropolis-hamburg.de/kalender?film=0 und der DPG HH: info@dpg-hamburg.de \nWajda verdankt seine Popularität den Filmen\, die die sogenannte Polnische Filmschule begründeten: „Der Kanal“ sowie „Asche und Diamant“\, in denen er sich mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzte. Er verfilmte zahlreiche literarische Werke\, darunter „Das gelobte Land“. Er gehörte zu den Mitbegründern des Kinos der moralischen Unruhe\, in dessen Rahmen gesellschaftlich geprägte Filme entstanden\, die die Missstände des Systems in Polen aufdeckten. Sein Schaffen knüpfte an den polnischen Symbolismus und die Romantik an und stellte den Versuch dar\, mit den Mythen des polnischen Nationalbewusstseins abzurechnen. Für seine Verdienste um die Entwicklung der Filmkunst wurde er vielfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt er im Jahr 2000 den Oscar der US-Filmakademie für sein Lebenswerk. Vier seiner Filme wurden für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Für sein Lebenswerk wurde er außerdem mit dem Ehren-Goldenen Bären\, dem César sowie dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. \n  \n  \n\n\n\nANDRZEJ WAJDA\nAsche und Diamant\nPopiol i diament\nPL 1958\, Andrzej Wajda\, 97 Min.\n\n\n\n\n10.09.2618:00DF\nKaldender-Datei \n\n\n19.09.26 20:30 OV/Engl. UT\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nAls Vorlage diente Wajda der gleichnamige Roman von Jerzy Andrzejewski\, der auch am Drehbuch mitwirkte. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erhalten junge Untergrundkämpfer der polnischen Heimatarmee den Auftrag\, einen Funktionär der neu eingesetzten kommunistischen Verwaltung zu töten. Sie erfüllen den Auftrag\, müssen aber mit Entsetzen feststellen\, dass sie den Falschen getötet haben. Die Handlung umfasst einen einzigen Tag in einer westpolnischen Kleinstadt\, in der sich politische Loyalitäten im Übergang von der Besatzungszeit zur Nachkriegsordnung neu sortieren. Innerhalb von Wajdas Werk markiert der Film einen frühen Versuch\, moralische Ambivalenzen politischer Entscheidungen filmisch präzise herauszuarbeiten. \n\n\nSchauspieler:innen: Zbigniew Cybulski\, Ewa Krzyżewska\, Wacław Zastrzeżynski\, Adam Pawlikowski \n  \n\n\n\n\n\nANDRZEJ WAJDA\nDer Kanal\nKanał\nPolen 1957\, Andrzej Wajda\, 91 Min.\n\n\n\n\n04.09.2619:00OmU\n\nEröffnung \n\nKaldender-Datei \n\n\n14.09.26 17:00 OmU\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nEnde September 1944: die finalen Tage des Warschauer Aufstands. Die letzten 43 Überlebenden einer Kompanie der polnischen Heimatarmee bekommen den Befehl\, ins Stadtzentrum zu rücken. Der einzige Weg dorthin führt jedoch über das schwer navigierbare Abwassersystem. Trotz geringer Erfolgsaussichten und eines sinkenden Kampfgeistes macht sich die Truppe auf den gefährlichen Weg … \nWajdas klaustrophobisches Kriegsdrama war einer der ersten Vertreter der polnischen Filmschule und der erste Spielfilm\, der den Warschauer Aufstand thematisierte. Sowohl durch seinen Stil\, der mit den Konventionen des Sozialistischen Realismus brach\, als auch inhaltlich durch den Fokus auf die Psyche der einzelnen Protagonist:innen war der Film wegweisend. \n\n\nSchauspieler:innen: Wieńczysław Gliński\, Tadeusz Janczar\, Stanisław Mikulski \n\n\n  \n 
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SUMMARY:Film von ANDRZEJ WAJDA  Der Kanal 04.09.26-19:00Uhr OmU Metropolis Kino
DESCRIPTION:ANDRZEJ WAJDA\nDer Kanal\nKanał\nPolen 1957\, Andrzej Wajda\, 91 Min.\n\n\n\n\n04.09.2619:00OmU\n\nEröffnung \n\nKaldender-Datei\n\n14.09.2617:00OmU\nKaldender-Datei\n\n\n\nEnde September 1944: die finalen Tage des Warschauer Aufstands. Die letzten 43 Überlebenden einer Kompanie der polnischen Heimatarmee bekommen den Befehl\, ins Stadtzentrum zu rücken. Der einzige Weg dorthin führt jedoch über das schwer navigierbare Abwassersystem. Trotz geringer Erfolgsaussichten und eines sinkenden Kampfgeistes macht sich die Truppe auf den gefährlichen Weg … \nWajdas klaustrophobisches Kriegsdrama war einer der ersten Vertreter der polnischen Filmschule und der erste Spielfilm\, der den Warschauer Aufstand thematisierte. Sowohl durch seinen Stil\, der mit den Konventionen des Sozialistischen Realismus brach\, als auch inhaltlich durch den Fokus auf die Psyche der einzelnen Protagonist:innen war der Film wegweisend. \n\n\nSchauspieler:innen: Wieńczysław Gliński\, Tadeusz Janczar\, Stanisław Mikulski
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SUMMARY:Themenrundgang POLNISCHE HÄFTLINGE IM KZ NEUENGAMME 5. September\, 14.00 – 17.00 Uhr
DESCRIPTION:POLNISCHE HÄFTLINGE IM KZ NEUENGAMME \nAnlässlich des Jahrestages des deutschen Angriffs auf Polen am 1. September 1939 laden wir Sie am 5. September\, 14.00 – 17.00 Uhr zu einen Themenrundgang durch das KZ Neuengmme mit dem Fokus auf die Verschleppung polnischer Menschen in das KZ. Am Beispiel jüdischer und nicht-jüdischer polnischer Häftlinge sowie verschiedener Verhaftungsaktionen und Häftlingstransporte werden die Zusammenhänge zwischen der deutschen Kriegsführung und Besatzungspolitik in Polen während der Zweiten Weltkriegs und dem KZ Neuengamme herausgearbeitet. \nReferentin: Natalia Wollny (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) \nAnmeldung über den Veranstaltungskalender: \nhttps://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/veranstaltungskalender/monat/2026/9/ \nTreffpunkt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme\, Jean-Dolidier-Weg 75\, 21039 Hamburg\, am Haupteingang.  Anfragen und Kontakt: Herbert Stelter\, E-Mail: herbert.stelter@hamburg.de
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SUMMARY:Film von ANDRZEJ WAJDA  Asche und Diamant 10.09.26-18:00Uhr DF Metropolis Kino
DESCRIPTION:ANDRZEJ WAJDA\nAsche und Diamant\nPopiol i diament\nPL 1958\, Andrzej Wajda\, 97 Min.\n\n\n\n\n10.09.26 18:00 DF\nKaldender-Datei \n\n\n19.09.2620:30OV/Engl. UT\nKaldender-Datei \n\n\n\n\nAls Vorlage diente Wajda der gleichnamige Roman von Jerzy Andrzejewski\, der auch am Drehbuch mitwirkte. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erhalten junge Untergrundkämpfer der polnischen Heimatarmee den Auftrag\, einen Funktionär der neu eingesetzten kommunistischen Verwaltung zu töten. Sie erfüllen den Auftrag\, müssen aber mit Entsetzen feststellen\, dass sie den Falschen getötet haben. Die Handlung umfasst einen einzigen Tag in einer westpolnischen Kleinstadt\, in der sich politische Loyalitäten im Übergang von der Besatzungszeit zur Nachkriegsordnung neu sortieren. Innerhalb von Wajdas Werk markiert der Film einen frühen Versuch\, moralische Ambivalenzen politischer Entscheidungen filmisch präzise herauszuarbeiten. \n\n\nSchauspieler:innen: Zbigniew Cybulski\, Ewa Krzyżewska\, Wacław Zastrzeżynski\, Adam Pawlikowski
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