Archivi Annuali: 2026

14 articoli

POLEN UND DEUTSCHLAND – WIE GEHT ES WEITER? 29.05.2026 um 18 Uhr in der Handelskammer, Adolphsplatz 1, im Raum MERKUR

POLEN UND DEUTSCHLAND – WIE GEHT ES WEITER? 35 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags am 17. Juni 1991 über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit wurden die Grundlagen für die bilateralen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland gelegt. Es ist kein Zufall, dass seine politische Bedeutung mit der des deutsch-französischen Elysée-Vertrags (unterzeichnet am 22.01.1963) verglichen wird. Als „großer“ Vertrag ist er das Symbol der guten deutsch-polnischen Nachbarschaft. Dadurch konnten viele Jahre intensive Wirtschaftsbeziehungen und ein wachsendes Netz persönlicher und institutioneller Kontakte und Beziehungen mit Inhalten gefüllt werden. Aber in der letzten Zeit heißt es, die Beziehungen seien schlechter geworden. Das Verhältnis wirkt zwiespältig. Die Grenzkontrollen sind zurück, die Reparationenfrage ist immer noch offen, kritische Einstellung zu Deutschland, Migration, Energieversorgung und auch noch einige andere Problemfelder müssten gelöst werden. Das Miteinander ist kompliziert geworden. Woran liegt es?

MITTEILUNGEN 2026-02 Mai-Juni-September

POLEN UND DEUTSCHLAND – WIE GEHT ES WEITER? 35 Jahre nach der Unterzeichnung des Vertrags am 17. Juni 1991 über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit wurden die Grundlagen für die bilateralen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland gelegt. Es ist kein Zufall, dass seine politische Bedeutung mit der des deutsch-französischen Elysée-Vertrags (unterzeichnet am 22.01.1963) verglichen wird. Als „großer“ Vertrag ist er das Symbol der guten deutsch-polnischen Nachbarschaft. Dadurch konnten viele Jahre intensive Wirtschaftsbeziehungen und ein wachsendes Netz persönlicher und institutioneller Kontakte und Beziehungen mit Inhalten gefüllt werden. Aber in der letzten Zeit heißt es, die Beziehungen seien schlechter geworden. Das Verhältnis wirkt zwiespältig. Die Grenzkontrollen sind zurück, die Reparationenfrage ist immer noch offen, kritische Einstellung zu Deutschland, Migration, Energieversorgung und auch noch einige andere Problemfelder müssten gelöst werden. Das Miteinander ist kompliziert geworden. Woran liegt es?

Matinee – Wir feiern den Beginn des Friedens nach dem II. Weltkrieg vor 81 Jahren 10. Mai 2026, 11Uhr – Sammlung de Weryha

E I N L A D U N G zur Matinee 10. Mai 2026, 11 – 13 Uhr Wir feiern den Beginn des Friedens nach dem II. Weltkrieg vor 81 Jahren in der Sammlung de Weryha. Entwurf und Gestaltung: Kornelia Brzezinska, Kinga Sciechowska, Aleksandra Banach, Weronika Zysk und Joanna Mazur, Schulzentrum Piecki, Polen Programm Vorstellung der Namentücher aus dem Denkmal “Garten der Stillen Helden“ Schüler der GSB Stadtteilschule Bergedorf Erinnerung an den Dichter und Maler Wolfgang Borchert Jan de Weryha – Skulpturen Musikalische Umrahmung Lucja Wojdak, Cello Veranstaltungsort Sammlung de Weryha Reinbeker Redder 81, 21031 Hamburg – Lohbrügge Parkmöglichkeiten: Parkplatz P2 des Kleingartenvereins 611 Veranstalter KulturWerkStadt Reinbek e.V.   [LINK zur Webseite] Freundeskreis Sammlung de Weryha e.V. [LINK zur Webseite] Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

WANDERJAHRE OHNE LEHRE 27. April 2026 um 19.00 Uhr Mahnmal St. Nikolai

WANDERJAHRE OHNE LEHRE   Am 27. April 2026 um 19.00 Uhr laden wir Sie zu einem Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Wagner zum Thema „Siegfried Lenz‘ Rundfunksendungen über Ostpreußen und Masuren, Flucht und Vertreibung“ ein, der ebenfalls in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willi-Brandt-Str. 60 stattfindet. Siegfried Lenz setzte seiner Heimat nicht nur literarische Denkmäler wie den humoristischen Erzählzyklus „So zärtlich war Suleyken“ und den Erinnerungsroman „Heimatmuseum“. Er widmete sich darüber hinaus in zahlreichen Hörspielen, Hörfolgen und Features dem Verlust von Heimat und dem Schicksal der Vertreibung. Vor allem die literarischen Anfänge von Siegfried Lenz waren aufs Engste verbunden mit den Kultur- und Nachtprogrammen der Rundfunkanstalten in den 1950er und 1960er Jahren. Hier erprobte der Journalist und Autor Siegfried Lenz neue Ausdrucksformen und widmete sich als junger Intellektueller den gesellschaftlichen Fragen der Nachkriegszeit. Im Vortrag werden bislang unbekannte Radio-Arbeiten vorgestellt, darunter „Wanderjahre ohne Lehre“ (1952), das sowohl die Abenteuergeschichte zweier hungriger Kinder im Nachkriegs-Königsberg ist als auch das politische Hörbild der „geschichtlichen Phasen der Leidensstationen des litauischen Volkes“; sowie „Ich suche meinen Namen“ (1954), die Geschichte des Flüchtlingskindes Olaf Martius, der aus einem Bremer Waisenhaus ausbricht, um in Masuren seinen richtigen Namen zu finden. Hans-Ulrich Wagner beleuchtet die frühen Sendungen von Siegfried Lenz im Kontext von dessen biografischer und literarischer Entwicklung. Dabei zeigt er auf, wie wichtig die Medienarbeit für die bundesrepublikanischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller war. Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Forschungsgruppenleiter am „Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut“ in Hamburg. In zahlreichen Publikationen beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von Literatur und Rundfunk und stellt die Medienarbeit als Teil des literarischen Schaffens vor. Er ist Herausgeber der dreibändigen Edition „Rundfunkstücke“, die im Rahmen der „Großen Hamburger Werkausgabe“ von Siegfried Lenz im Verlag Hoffmann und Campe erschien. Zusammenarbeit der DPG Hamburg mit dem Mahnmal St. Nikolai und dem Deutschen Forum östliches Europa. Bitte anmelden unter: https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/wanderjahre-ohne-lehre/

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2026 Am Montag, 20. April 2026 um 18.00 Uhr, findet im Warburghaus

Am Montag, 20. April 2026 um 18.00 Uhr, findet im Warburghaus, Heilwigstraße 116, die Mitgliederversammlung 2026 statt. Sie ist das wichtigste Forum, in dem wir unseren Mitgliedern Rechenschaft über die Aktivitäten des letzten Jahres ablegen und auch die Pläne für das laufende Jahr vorstellen. Uns ist wichtig, mit Ihnen ins Gespräch kommen zu können, deshalb würden wir uns sehr über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Wir haben zwar in diesem Jahr keine Vorstandswahlen, aber wir suchen Mitglieder, die aktiv im Vorstand mitarbeiten und unsere Arbeit unterstützen möchten. Falls Sie Interesse haben, setzen Sie sich bitte vor der Versammlung mit uns in Verbindung!!   TAGESORDNUNG MITGLIEDERVERSAMMLUNG  2026 DER DPG HAMBURG am Montag, dem 20. April 2026 um 18.00 Uhr Warburghaus, Heilwigstraße 116 Eröffnung und Begrüßung sowie Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollführers Mitgliederentwicklung und Begrüßung neuer Mitglieder Bericht der Vorsitzenden Bericht des Schatzmeisters Aussprache zu den Berichten Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Vorstandes Anträge Ausblick auf die Jahresplanung 2026 Verschiedenes   Anfahrt zum Warburg-Haus:  U1 / U3 Kellinghusenstraße, von dort 5 Minuten Fußweg entlang der Goernestraße oder mit dem Bus 19 Marie-Louisen-Straße, entlang der Klärchenstraße bis zur Heilwigstr. und dann links.  

SIEGFRIED LENZ – ARNO SURMINSKI Montag, 23. März um 18.00 Uhr Krypta des Mahnmals St. Nikolai

SIEGFRIED LENZ – ARNO SURMINSKI  Wir laden Sie am Montag, 23. März um 18.00 Uhr in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willi-Brandt-Str. 60 stattfindet, zum Treffen mit den zwei bekanntesten Schriftsteller Ostpreußens, Arno Surminski (*1934) und posthum Siegfried Lenz (1926-2014) ein. Sie waren viele Jahre befreundet. Ihre Herkunft hat sie stark beeinflusst und sie zu Fürsprechern für Aussöhnung, Dialog und Verständigung zwischen Polen und Deutschen gemacht. Die Werke der beiden Schriftsteller konnten die menschlichen Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpfen, so dass die Bedürfnisse breiter Leserschichten berücksichtigt wurden. Im Gespräch mit Günter Berg (Vorsitzender der Siegfried Lenz Stiftung) erzählt Arno Surminski über seine Freundschaft mit Siegfried Lenz, über ihr jeweiliges literarisches Schaffen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai, unterstützt von der Alfred Toepfer Stiftung Eine Anmeldung ist gewünscht über die Webseite des Mahnmals: https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/siegfried-lenz-und-arno-surminski-zwei-schriftsteller-aus-ostpreussen/.

SIEGFRIED LENZ AUSSTELLUNG – Ausstellungseröffnung Dienstag, 17.03.2026 – 17:30Uhr in der Galerie der Alfred-Toepfer-Stiftung

SIEGFRIED LENZ AUSSTELLUNG Siegfried Lenz, am 17. März 1926 im ostpreußischen Lyck, dem heutigen Ełk, geboren, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. In diesem Jahr wird sein 100. Geburtstag gebührend gefeiert. Dieses herausragende Jubiläum ist für die Freie und Hansestadt Hamburg, der Siegfried Lenz als Ehrenbürger so eng verbunden war, der Anlass für ein umfassendes Programm, das vom 1.-31. März stattfindet. Auch die DPG HH wird sich an den LENZ-Tagen beteiligen. Wir werden uns dem Schriftsteller als Menschen widmen und sein Leben in Ostpreußen und später in Hamburg zeigen. Dafür wurde uns, die in seiner Geburtsstadt Ełk zum 95. Geburtstag im Historischen Museum Ełk angefertigte Ausstellung „Annäherungen“ zur Verfügung gestellt. Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 17.03.2026 – dem Geburtstag von S. Lenz – um 17:30 Uhr in der Galerie der Alfred-Toepfer-Stiftung, Georgsplatz 10, statt. Zwei Gäste aus Ełk haben ihre Anwesenheit zugesagt: der Stadtpräsident von Ełk/Lyck  Herr Tomasz Andrukiewicz und der Direktor des dortigen Historischen Museums, Herr Rafał  Żytyniec. Das Projekt wird freundlicherweise von der Alfred-Toepfer-Stiftung unterstützt. Anmeldung erforderlich unter: meyer@toepfer-stiftung.de oder: aleksandra_ jeszke-Zillmer@gmx.de

WEIMARER DREIECK und KURZFILME Freitag, 27. Februar, um 19.00 Uhr werden im Metropolis Kino

https://www.metropoliskino.de/home?film=3392 WEIMARER DREIECK und KURZFILME Am Freitag, 27. Februar, um 19.00 Uhr werden im Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße, einige Kurzfilme aus dem Weimarer Dreieck unter dem Titel „Verschlingende Welten“ gezeigt. Acht Kurzfilme, acht Perspektiven aus Deutschland, Polen und Frankreich: Dieses Programm versammelt Arbeiten, die unseren Platz in einem Europa zwischen Erinnerung und Zukunft, Zugehörigkeit und Verlust erkunden. Dazu bringt unser Mitglied, die polnisch-schweizerische Filmemacherin Emilie Girardin, in Kooperation mit dem ARS INDEPENDENT Festival in Katowice eine Auswahl kurzer Filme aus dem Weimarer Dreieck nach Hamburg. Von Essayfilm über Animation bis zur Fiktion bietet das Programm Einblicke in verschiedene Welten, die sich verflechten, widersprechen und neue Räume öffnen. Auf Deutsch, Polnisch, Französisch und Spanisch mit englischen Untertiteln. In Kooperation mit dem ARS INDEPENDENT FESTIVAL / www.arsindependent.pl. Kuratiert von Emilie Girardin. Mit besonderem Dank an Przemek Mateusz Sołtysik und Gaba Palicka. Tickets: 9 € / 6 € für Mitglieder der Kinemathek Hamburg e.V. Karten nur über https://www.metropoliskino.de/home?film=3392

Buchvorstellung – JAN DE WERYHA – MONOGRAPHIE 22. März um 17.00 Uhr ins KulturA

Buchvorstellung – JAN DE WERYHA – MONOGRAPHIE   Der Freundeskreis Sammlung de Weryha lädt am 22. März um 17.00 Uhr ins KulturA, Otto-Grot-Str. 90, Hamburg-Neuallermöhe zur Buchvorstellung „Jan de Weryha: The Monograph“ ein. Durch die Veranstaltung führt Hartwig Zillmer. Die Gäste werden vom Björn Warmer, Bürgermeister der Stadt Reinbek, und Ulf von Kremski, stellv. Bezirksamtsleiter von Hamburg-Bergedorf begrüßt. Einführende Worte kommen von Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg. Für die musikalische Begleitung sorgt Vladyslav Sendecki. Die Subskribenten werden gebeten, ihre Bücher während der Veranstaltung abzuholen. Weitere Bücher können an dem Abend erworben werden. Bitte anmelden bis 6.März bei Jan de Weryha: jan@de-weryha-art.de   Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen: S 7, Richtung Bergedorf (ehem. S 2!) bis Bahnhof Allermöhe. Wenn Sie aus dem Bahnhof kommen, geradeaus über den Marktplatz, über die erste Fleetbrücke, gleich rechts über die 2. Fleetbrücke, dann gleich linkss am Fleet entlang. In 2oo m Entfernung sehen Sie das blau-weiße Flachgebäude von KULTUR A. 5 min. Fußweg.

DAS DEUTSCH-FRANZÖSISCHE KULTURFESTIVAL arabesques 2026 – MEMORIES II –  Sonntag, 22. Februar, 18 Uhr im Why Not Café

DAS DEUTSCH-FRANZÖSISCHE KULTURFESTIVAL arabesques 2026   MEMORIES II   Am Sonntag, 22. Februar, 18 Uhr findet im Why Not Café, Daimler Straße 38, Hamburg-Ottensen ein Erinnerungsabend Mémoires II statt. „Geh mit der Zeit, aber komme von Zeit zu Zeit zurück“, fordert uns der polnische Aphoristiker Jerzy Lec auf. Ein Bild, ein Schmuckstück, eine Ton-Aufnahme, eine Figur aus der Galette des rois oder ein für alle anderen unauffälliges Erinnerungsstück: sie erinnern uns an Vergangenes, mal gestochen scharf, mal verblichen und unklar. Barbara Barberon-Zimmermann (arabesques), Nathalie L. Brochard (arabesques / Les Français du Monde) und Iwona Liberek (JazzDayGermany) laden wieder das Publikum dazu ein, Erinnerungen und Geschichten mitzubringen, um von deutsch-französischen und deutsch-polnischen Grenzerfahrungen zu erzählen. Wer nur zuhören möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Bild- und Tonbeiträge werden gerne nach Anmeldung mit den Moderatorinnen vorbereitet. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter info@arabesques-hamburg.de https://www.arabesques-hamburg.de/ https://www.arabesques-hamburg.de/festival-2026/

PRESSEMITTEILUNG – Studienreise „Auf den Spuren von Siegfried Lenz“ vom 27.7. bis 3.8. 2026

PRESSEMITTEILUNG – Studienreise „Auf den Spuren von Siegfried Lenz“   anlässlich seines 100. Geburtstags vom 27.7. bis 3.8. 2026 Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Jörn Barfod Die Studienreise „Auf den Spuren von Siegfried Lenz“ widmet sich Leben und Werk eines der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Siegfried Lenz wurde 1926 im masurischen Lyck/Ełk geboren. In vielen seiner Werke – etwa „So zärtlich war Suleyken“, „Heimatmuseum“ oder „Der Überläufer“ – thematisierte er seine masurische Herkunft sowie die Erfahrungen von Krieg, Flucht und Verlust. Masuren erscheint in seinem literarischen Schaffen sowohl als Landschaft persönlicher Kindheitserinnerungen als auch als Schauplatz tiefgreifender historischer Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Die Reise beginnt in Danzig/Gdańsk. Während einer Stadtführung und beim Besuch des Museums des Zweiten Weltkriegs werden nicht nur die historischen Dimensionen der deutsch-polnischen Geschichte beleuchtet, sondern auch literarische Bezüge aufgegriffen – insbesondere die Auseinandersetzung mit Kriegserfahrungen und der Neuordnung Europas nach 1945. Eine Fahrt auf dem Oberländischen Kanal sowie die Besichtigung des Freilichtmuseums in Hohenstein/Olsztynek eröffnen Einblicke in ostpreußische Landschaften, die in Lenz’ Werk als prägende Schauplätze seiner Kindheit und als literarische Inspiration erscheinen. Der Höhepunkt der Reise ist der Aufenthalt in Lyck/Ełk, der Geburtsstadt des Autors. Bei einer Führung entdecken die Teilnehmenden die Stadt sowie Orte, die mit Lenz’ Leben und Werk verbunden sind. Im Historischen Museum berichtet dessen Direktor, Dr. Rafał Żytyniec, über die Rezeption der Werke von Lenz in Polen, stellt die Aktivitäten des Museums vor und erinnert an die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Ełk an Lenz im Jahr 2011. Eine Fahrt mit der historischen Schmalspurbahn ruft die Erzählung „Eine Kleinbahn namens Popp“ in Erinnerung und lässt die typische Suleyken- Atmosphäre aufleben. Ein Besuch in Steinort/Sztynort rundet das Programm ab. Kostenbeitrag: pro Person im DZ 970 €, EZ-Zuschlag: 250 € Weitere Informationen und Anmeldung: Agata Kern/Kulturreferentin für Ostpreußen und das Baltikum am Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung Heiligengeiststr. 38, D-21335 Lüneburg Tel.: +49 (0) 4131 75 99 5-15 E-Mail: a.kern@ol-lg.de www.ostpreussisches-landesmuseum.de

MITTEILUNGEN 2026-01 Februar-März-April

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2026   Am Montag, 20. April 2026 um 18.00 Uhr, findet im Warburghaus, Heilwigstraße 116, die Mitgliederversammlung 2026 statt. Sie ist das wichtigste Forum, in dem wir unseren Mitgliedern Rechenschaft über die Aktivitäten des letzten Jahres ablegen und auch die Pläne für das laufende Jahr vorstellen. Uns ist wichtig, mit Ihnen ins Gespräch kommen zu können, deshalb würden wir uns sehr über eine zahlreiche Teilnahme freuen. Wir haben zwar in diesem Jahr keine Vorstandswahlen, aber wir suchen Mitglieder, die aktiv im Vorstand mitarbeiten und unsere Arbeit unterstützen möchten. Falls Sie Interesse haben, setzen Sie sich bitte vor der Versammlung mit uns in Verbindung!!   TAGESORDNUNG MITGLIEDERVERSAMMLUNG  2026 DER DPG HAMBURG am Montag, dem 20. April 2026 um 18.00 Uhr Warburghaus, Heilwigstraße 116 Eröffnung und Begrüßung sowie Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollführers Mitgliederentwicklung und Begrüßung neuer Mitglieder Bericht der Vorsitzenden Bericht des Schatzmeisters Aussprache zu den Berichten Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Vorstandes Anträge Ausblick auf die Jahresplanung 2026 Verschiedenes   Anfahrt zum Warburg-Haus:  U1 / U3 Kellinghusenstraße, von dort 5 Minuten Fußweg entlang der Goernestraße oder mit dem Bus 19 Marie-Louisen-Straße, entlang der Klärchenstraße bis zur Heilwigstr. und dann links.  

Thalia Theater: Lessingtage 31.1.26 bis 15.2.26

  Das Programm der Lessingtage 2026 zum Download https://www.thalia-theater.de/de/lessingtage   Februar ist wieder Festivalzeit am Thalia Theater! Der renommierte Theatermacher Matthias Lilienthal übernimmt für die Ausgabe 2026 die Leitung der Lessingtage und bringt ein hochkarätiges Programm aus internationalen Gastspielen, Neuproduktionen und Begegnungsformaten nach Hamburg.   Angesichts des anhaltenden Siegeszugs rechter und rechtsextremer Kräfte in Europa wird der Begriff Postpopulismus zum roten Faden des Festivalprogramms. Dabei blickt das Festival vor allem nach Polen: Jakub Skrzywaneks Attack on the National Stary Theatre oder Marta Górnickas Mothers zählen aktuell zu den meist diskutierten Inszenierungen Polens. Milo Rau, Intendant der Wiener Festwochen, bringt erstmals eines seiner spektakulären theatralen Prozessformate in Deutschland auf die Bühne: Was richtet die tägliche faschistische Propaganda in unseren Köpfen an? Mit ja nichts ist ok kommt die letzte Arbeit des verstorbenen Regisseurs René Pollesch nach Hamburg – die gefeierte Inszenierung mit Fabian Hinrichs war 2025 u. a. zum Berliner Theatertreffen eingeladen.