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POSTKARTENPROPAGANDA – Donnerstag, 29. August 2019, 14-18 – Landeszentrale für politische Bildung

POSTKARTENPROPAGANDA

Am Donnerstag, 29. August 2019, 14-18 Uhr findet in der  Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorstrasse 14, 5. OG, Sitzungsraum, ein Workshop „Die polnische Frage in der Postkartenpropaganda des Ersten Weltkriegs“ zur Vermittlung von Geschichte in Ansichtspostkarten.

Ansichtspostkarten sind ein zentrales, wenn auch für die historisch-politische Forschung und die Befassung mit historischen Bildquellen immer noch unterschätztes Medium. Die Alltags- und kommunikative Massenkultur, die sich in Ansichtspostkarten widerspiegelt, wirft ein vielschichtiges Bild auf die historischen Ereignisse, die Debatten und die Auseinandersetzungen, die dargestellt oder reflektiert werden. Gerade Umbrüche wie die Staatswiedergründung Polens 1918 gehören zu diesen Themen, die in Deutschland eher wenig bekannt sind – und noch viel seltener werden sie im schulischen Unterricht als Beispiele von Kommunikation und Ereignis behandelt.

Aus der Ausstellung des Historischen Instituts der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien (wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Rudolf Jaworski, Konstanz) ist ein Buch entstanden, das unter dem Ausstellungstitel „Wem gehört Polen?“ seit Januar 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg erhältlich ist. Der zweisprachige (deutsch-polnische) Band nimmt die Ausstellung auf, die 2017 in Kooperation der Landeszentrale mit dem Historischen Institut der polnischen Akademie der Wissenschaften im Mahnmal St. Nikolai gezeigt wurde. Buch und Workshop sind Teil des Themenschwerpunktes des Senats „1918/19 Aufbruch in die Demokratie“.

Der Workshop soll eine Einführung in die Ansichtspostkarte als Gegenstand der „Visual History“ geben. Diese beschäftigt sich mit den Themen Bild und Bildlichkeit in der Geschichte. Partner sind die Universität Hamburg (Arbeitsbereich Public History: Prof. Dr. Thorsten Logge) und die Landezentrale für politische Bildung (Dr. Sabine Bamberger-Stemmann).

Der Workshop kann als Fortbildung anerkannt werden. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen bitte an: thorsten.neumann@bsb.hamburg.de

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