MITTEILUNGEN 2026-01 Februar-März-April

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2026

 

Am Montag, 20. April 2026 um 18.00 Uhr, findet im Warburghaus, Heilwigstraße 116, die Mitgliederversammlung 2026 statt. Sie ist das wichtigste Forum, in dem wir unseren Mitgliedern Rechenschaft über die Aktivitäten des letzten Jahres ablegen und auch die Pläne für das laufende Jahr vorstellen. Uns ist wichtig, mit Ihnen ins Gespräch kommen zu können, deshalb würden wir uns sehr über eine zahlreiche Teilnahme freuen.

Wir haben zwar in diesem Jahr keine Vorstandswahlen, aber wir suchen Mitglieder, die aktiv im Vorstand mitarbeiten und unsere Arbeit unterstützen möchten. Falls Sie Interesse haben, setzen Sie sich bitte vor der Versammlung mit uns in Verbindung!!

 

TAGESORDNUNG

MITGLIEDERVERSAMMLUNG  2026 DER DPG HAMBURG

am Montag, dem 20. April 2026 um 18.00 Uhr

Warburghaus, Heilwigstraße 116

  1. Eröffnung und Begrüßung sowie Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollführers
  3. Mitgliederentwicklung und Begrüßung neuer Mitglieder
  4. Bericht der Vorsitzenden
  5. Bericht des Schatzmeisters
  6. Aussprache zu den Berichten
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Anträge
  10. Ausblick auf die Jahresplanung 2026
  11. Verschiedenes

 

Anfahrt zum Warburg-Haus:  U1 / U3 Kellinghusenstraße, von dort 5 Minuten Fußweg entlang der Goernestraße oder mit dem Bus 19 Marie-Louisen-Straße, entlang der Klärchenstraße bis zur Heilwigstr. und dann links.

 

V  E  R  A  N  S  T  A  L  T   U N  G  E  N

 

SIEGFRIED LENZ AUSSTELLUNG

Siegfried Lenz, am 17. März 1926 im ostpreußischen Lyck, dem heutigen Ełk, geboren, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. In diesem Jahr wird sein 100. Geburtstag gebührend gefeiert. Dieses herausragende Jubiläum ist für die Freie und Hansestadt Hamburg, der Siegfried Lenz als Ehrenbürger so eng verbunden war, der Anlass für ein umfassendes Programm, das vom 1.-31. März stattfindet.

Auch die DPG HH wird sich an den LENZ-Tagen beteiligen. Wir werden uns dem Schriftsteller als Menschen widmen und sein Leben in Ostpreußen und später in Hamburg zeigen. Dafür wurde uns, die in seiner Geburtsstadt Ełk zum 95. Geburtstag im Historischen Museum Ełk angefertigte

Ausstellung „Annäherungen“ zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 17.03.2026 – dem Geburtstag von S. Lenz – um 17:30 Uhr in der Galerie der Alfred-Toepfer-Stiftung, Georgsplatz 10, statt. Zwei Gäste aus Ełk haben ihre Anwesenheit zugesagt: der Stadtpräsident von Ełk/Lyck  Herr Tomasz Andrukiewicz und der Direktor des dortigen Historischen Museums, Herr Rafał  Żytyniec. Das Projekt wird freundlicherweise von der Alfred-Toepfer-Stiftung unterstützt.

Anmeldung erforderlich unter: meyer@toepfer-stiftung.de oder: aleksandra_ jeszke-Zillmer@gmx.de

 

SIEGFRIED LENZ – ARNO SURMINSKI

 Wir laden Sie am Montag, 23. März um 18.00 Uhr zum Treffen mit den zwei bekanntesten Schriftsteller Ostpreußens, Arno Surminski (*1934) und posthum Siegfried Lenz (1926-2014) ein. Sie waren viele Jahre befreundet. Ihre Herkunft hat sie stark beeinflusst und sie zu Fürsprechern für Aussöhnung, Dialog und Verständigung zwischen Polen und Deutschen gemacht. Die Werke der beiden Schriftsteller konnten die menschlichen Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpfen, so dass die Bedürfnisse breiter Leserschichten berücksichtigt wurden.

Im Gespräch mit Günter Berg (Vorsitzender der Siegfried Lenz Stiftung) erzählt Arno Surminski über seine Freundschaft mit Siegfried Lenz, über ihr jeweiliges literarisches Schaffen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai, unterstützt von der Alfred Toepfer Stiftung

Eine Anmeldung ist gewünscht über die Webseite des Mahnmals:

https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/siegfried-lenz-und-arno-surminski-zwei-schriftsteller-aus-ostpreussen/.

 

WANDERJAHRE OHNE LEHRE

 

Am 27. April 2026 um 19.00 Uhr laden wir Sie zu einem Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Wagner zum Thema „Siegfried Lenz‘ Rundfunksendungen über Ostpreußen und Masuren, Flucht und Vertreibung“ ein, der ebenfalls in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willi-Brandt-Str. 60 stattfindet.

Siegfried Lenz setzte seiner Heimat nicht nur literarische Denkmäler wie den humoristischen Erzählzyklus „So zärtlich war Suleyken“ und den Erinnerungsroman „Heimatmuseum“. Er widmete sich darüber hinaus in zahlreichen Hörspielen, Hörfolgen und Features dem Verlust von Heimat und dem Schicksal der Vertreibung. Vor allem die literarischen Anfänge von Siegfried Lenz waren aufs Engste verbunden mit den Kultur- und Nachtprogrammen der Rundfunkanstalten in den 1950er und 1960er Jahren. Hier erprobte der Journalist und Autor Siegfried Lenz neue Ausdrucksformen und widmete sich als junger Intellektueller den gesellschaftlichen Fragen der Nachkriegszeit.

Im Vortrag werden bislang unbekannte Radio-Arbeiten vorgestellt, darunter „Wanderjahre ohne Lehre“ (1952), das sowohl die Abenteuergeschichte zweier hungriger Kinder im Nachkriegs-Königsberg ist als auch das politische Hörbild der „geschichtlichen Phasen der Leidensstationen des litauischen Volkes“; sowie „Ich suche meinen Namen“ (1954), die Geschichte des Flüchtlingskindes Olaf Martius, der aus einem Bremer Waisenhaus ausbricht, um in Masuren seinen richtigen Namen zu finden.

Hans-Ulrich Wagner beleuchtet die frühen Sendungen von Siegfried Lenz im Kontext von dessen biografischer und literarischer Entwicklung. Dabei zeigt er auf, wie wichtig die Medienarbeit für die bundesrepublikanischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller war.

Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Forschungsgruppenleiter am „Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut“ in Hamburg. In zahlreichen Publikationen beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von Literatur und Rundfunk und stellt die Medienarbeit als Teil des literarischen Schaffens vor. Er ist Herausgeber der dreibändigen Edition „Rundfunkstücke“, die im Rahmen der „Großen Hamburger Werkausgabe“ von Siegfried Lenz im Verlag Hoffmann und Campe erschien.

Zusammenarbeit der DPG Hamburg mit dem Mahnmal St. Nikolai mit Unterstützung des Deutschen Forums  östliches Europa.

Bitte anmelden unter: https://www.mahnmal-st-nikolai.de/veranstaltungen/wanderjahre-ohne-lehre/

 

JAN DE WERYHA -MONOGRAPHIE

 

Der Freundeskreis Sammlung de Weryha lädt am 22. März um 17.00 Uhr ins KulturA, Otto-Grot-Str. 90, Hamburg-Neuallermöhe zur Buchvorstellung „Jan de Weryha: The Monograph“ ein. Durch die Veranstaltung führt Hartwig Zillmer. Die Gäste werden vom Björn Warmer, Bürgermeister der Stadt Reinbek, und Ulf von Kremski, stellv. Bezirksamtsleiter von Hamburg-Bergedorf begrüßt.

Einführende Worte kommen von Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg. Für die musikalische Begleitung sorgt Vladyslav Sendecki.

Die Subskribenten werden gebeten, ihre Bücher während der Veranstaltung abzuholen. Weitere Bücher können an dem Abend erworben werden.

Bitte anmelden bis 6.März bei Jan de Werxha: jan@de-weryha-art.de

 

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen: S 7, Richtung Bergedorf (ehem. S 2!) bis Bahnhof Allermöhe. Wenn Sie aus dem Bahnhof kommen, geradeaus über den Marktplatz, über die erste Fleetbrücke, gleich rechts über die 2. Fleetbrücke, dann gleich linkss am Fleet entlang. In 2oo m Entfernung sehen Sie das blau-weiße Flachgebäude von KULTUR A. 5 min. Fußweg.

DAS DEUTSCH-FRANZÖSISCHE KULTURFESTIVAL arabesques 2026

 

MEMORIES II

 

Am Sonntag, 22. Februar, 18 Uhr findet im Why Not Café, Daimler Straße 38, Hamburg-Ottensen

ein Erinnerungsabend Mémoires II statt.

„Geh mit der Zeit, aber komme von Zeit zu Zeit zurück“, fordert uns der polnische Aphoristiker Jerzy Lec auf. Ein Bild, ein Schmuckstück, eine Ton-Aufnahme, eine Figur aus der Galette des rois oder ein für alle anderen unauffälliges Erinnerungsstück: sie erinnern uns an Vergangenes, mal gestochen scharf, mal verblichen und unklar. Barbara Barberon-Zimmermann (arabesques), Nathalie L. Brochard (arabesques / Les Français du Monde) und Iwona Liberek (JazzDayGermany) laden wieder das Publikum dazu ein, Erinnerungen und Geschichten mitzubringen, um von deutsch-französischen und deutsch-polnischen Grenzerfahrungen zu erzählen.

Wer nur zuhören möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Bild- und Tonbeiträge werden gerne nach Anmeldung mit den Moderatorinnen vorbereitet. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter info@arabesques-hamburg.de

https://www.arabesques-hamburg.de/

 

JAZZ-KONZERT

Bled und Showcase Arjay – JAZZ IN DEN GÄNGENAm Montag, 23. Februar, um 20.00 Uhr in der Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34a, Hamburg findet ein ganz besonderes Jazzkonzert statt.

„Terra Incognita“ ist eine lange, sich langsam entfaltende Geschichte über eine bisher unbekannte Welt oder über Welten, Räume, musikalische Peripherien und das, was jenseits davon oder einfach um uns herum ist. Jeder kann es sehen, wie er will, wichtig ist, dass diese Musik die Sinne anregt, etwas völlig Neues, Anderes, Unbekanntes wahrzunehmen. Emil Miszk (Trompete) und Sławek Koryzno (Percussion) aus Gdańsk wirken hier wie Ritualmeister, die uns durch diese unentdeckten Welten führen. Gemeinsam ist ihnen nicht nur ihre Herkunft aus der Hansestadt, auch die unabhängige Szene und reiche Improvisationstradition in Danzig prägen den Stil der Jazzmusiker.

Das Konzert findet im Rahmen der Reihe „Jazz in den Gängen“ statt, von JazzDayGermany e.V. organisiert in Kooperation mit arabesques-hamburg e.V., dem Gängeviertel und der Jazz Federation Hamburg, gefördert von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Eintritt: VVK 22 € / erm. 15 € / AK: paywhatyouwant (Empfehlung 12 € – 25 €), Vorverkauf unter arabesques/tickets

https://www.jazzdaygermany.de/event-details/bled-und-showcase-arjay-jazz-in-den-gangen

 

WEIMARER DREIECK und KURZFILME

FilmbildAm Freitag, 27. Februar, um 19.00 Uhr werden im Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße,

einige Kurzfilme aus dem Weimarer Dreieck unter dem Titel „Verschlingende Welten“ gezeigt.

Acht Kurzfilme, acht Perspektiven aus Deutschland, Polen und Frankreich: Dieses Programm versammelt Arbeiten, die unseren Platz in einem Europa zwischen Erinnerung und Zukunft, Zugehörigkeit und Verlust erkunden. Dazu bringt unser Mitglied, die polnisch-schweizerische Filmemacherin Emilie Girardin, in Kooperation mit dem ARS INDEPENDENT Festival in Katowice eine Auswahl kurzer Filme aus dem Weimarer Dreieck nach Hamburg. Von Essayfilm über Animation bis zur Fiktion bietet das Programm Einblicke in verschiedene Welten, die sich verflechten, widersprechen und neue Räume öffnen. Auf Deutsch, Polnisch, Französisch und Spanisch mit englischen Untertiteln. In Kooperation mit dem ARS INDEPENDENT FESTIVAL / www.arsindependent.pl. Kuratiert von Emilie Girardin. Mit besonderem Dank an Przemek Mateusz Sołtysik und Gaba Palicka.

Tickets: 9 € / 6 € für Mitglieder der Kinemathek Hamburg e.V.

Karten nur über

https://www.metropoliskino.de/home?film=3392

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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