Fremdbeitrag

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Buchvorstellung: Szczepan Twardochs neuer Roman «Das schwarze Königreich» 17.09.2020 20:00 Uhr – Fabrik

V E R A N S T A L T U N G S A N K Ü N D I G U N G   Am 15. September erscheint Szczepan Twardochs neuer Roman «Das schwarze Königreich». Darin schildert er einen gewaltigen Stoff: die deutsche Besatzung, die Warschauer Aufstände, das Ghetto – das eindrucksvolle Gemälde einer längst nicht bewältigten Epoche. Twardoch kommt mit seinem Buch nach Deutschland und liest am

Vernissage: Ausstellung Sammlung de Weryha 2020

AUSSTELLUNG IM ATELIER VON JAN DE WERYHA Am Sonntag, dem 30.Aug.2020 um 15.00 Uhr findet im Atelierhaus Reinbecker Redder 81 die Vernissage der Ausstellung der neuesten Arbeiten des polnischen Künstlers Jan de Weryha statt. Die Gäste werden vom ersten Vorsitzenden des Freundeskreises Sammlung Jan de Weryha, Werner Omniczynski, begrüßt. Die Einführung kommt von Dr. Volker Probst, (1994-2005 Leiter des Barlach-Museums in Güstrow), unter dem Titel „GEWACHSEN- GESPALTEN- GESTALTET Bemerkung zum Holzwerk von Jan de Weryha“. Jan de Weryha (* 1950 in Gdańsk) ist ein polnischer Bildhauer und Vertreter der Konkreten Kunst. Im Jahre 1976 erlangte er sein Diplom in Bildhauerei an der Kunstakademie Danzig. Seit 1981 lebt er in Hamburg. Er war 1998 Preisträger des Prix du Jury beim Salon de Printemps ’98 Luxemburg. Den Auftrag für das Denkmal zur Erinnerung an die Deportierten des Warschauer Aufstandes 1944  in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme erhielt er 1999 und 2012 den Auftrag für das Mahnmal zum Gedenken der NS-Zwangsarbeiter in Hamburg-Bergedorf. Während der Einweihung kam es zu einer Gasattacke eines Deutschen auf polnische Ehrengäste. Seine ausgefallenen Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen in der ganzen Welt gezeigt. In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich mit der Materialität des Holzes. Schnitt, Bruch, Spalt sind Begriffe, die seinen Schaffensweg bestimmen. Seine Arbeiten werden in diesem Jahr ab Juni bis Oktober auf der NordArt 2020 in Büdelsdorf gezeigt. Die 22. Auflage der NordArt zeigt Bilder, Fotografien, Skulpturen und Installationen von mehr als 200 ausgewählten Künstlern aus aller Welt – international renommierte ebenso wie Newcomer. Zur NordArt 2020 haben sich rund 3.000 Künstler/innen aus über 100 Ländern beworben und die Auswahl der Werke von Jan de Weryha für die Ausstellung bedeutet eine große Wertschätzung des Hamburger Künstlers.

Diese Veranstaltung wurde abgesagt! Vortrag: Demokratie auf dem Prüfstand. Polen2015-2020 – Donnerstag, 19. März2020-18.00 Uhr – Mahnmal St. Nikolai

Diese Veranstaltung wurde abgesagt! Donnerstag, 19. März 2020, 18.00 Uhr Vortrag Demokratie auf dem Prüfstand. Polen 2015 – 2020 Im Rahmen ihrer Reihe „Was wäre, wenn…? Über aktuelle Gefährdungen der Demokratie“ wirft die Landeszentrale mit diesem Vortrag einen Blick ins europäische Ausland. Die Diskussion um die Veränderungen der polnischen Politik in den letzten Jahren ist intensiv und kontrovers. Diese Debatten werden auch in Deutschland geführt und begleitet. Daher wird Prof. Dr. Dr. h.c. Wlodzimierz Borodziej (Warschau), einer der wichtigsten Historiker Polens, einen zusammenfassenden Überblick über die Entwicklungen der Politik und des politischen Diskurses in Polen geben. Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation mit dem Mahnmal St. Nikolai.

Jahresmitgliederversammlung 2020 – 6. April, 18.00 Uhr – Berufsförderungswerk in Farmsen

Am Montag, 6. April 2020  um 18.00 Uhr, findet im Berufsförderungswerk Hamburg (August-Krogmann-Str. 52, Gebäude U, Kaminzimmer  im Erdgeschoss) die Mitgliederversammlung 2020 statt, die für uns das wichtigste Forum ist, in dem wir mit Ihnen ins Gespräch kommen können. Das vergangene Jahr war von vielen besonderen Ereignissen gekennzeichnet, über die wir Ihnen berichten werden.  Da es um die wesentliche Weichenstellung für die Arbeit im kommenden Jahr geht, würden wir uns über Ihre Anwesenheit und zahlreiche Teilnahme freuen. Mit diesen Mitteilungen erhalten Sie die Tagesordnung. Für einen kleinen Imbiss und Getränke wird wieder gesorgt. Diesmal beginnen wir die Mitgliederversammlung mit dem Bericht einer Studentengruppe der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit am Rauen Haus, die ein Praktikum in Polen von 1.10. bis 10.10.2019,  (15 Studierenden) absolviert haben. Im Antrag für diese Reise stand: „Die erste Station unserer Reise wird Krakau sein. Dort werden wir, neben dem Erkunden der Kultur und Geschichte Krakaus, unserem Erasmus Projektpartner, der Pädagogischen Universität Krakau, begegnen und uns mit ihm austauschen. Die zweite Station unserer Reise wird ein dreitägiger Aufenthalt in einer Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim sein. Dort werden wir, begleitet durch die Jugendbegegnungsstätte, die Gedenkstätte KZ Auschwitz besuchen und uns, mit von der Jugendbegegnungsstätte vorbereiteten Workshops, intensiv mit der Geschichte auseinandersetzen. Die dritte und letzte Station unserer Reise wird Warschau sein, wo wir auf den Spuren von Janusz Korczak die Stadt und ihre Geschichte erkunden wollen.“ Sie wurden von Prof. Dr. Timm Kunstreich begleitet. Wir haben auch dieses Projekt finanziell unterstützt.   TAGESORDNUNG DER  MITGLIEDERVERSAMMLUNG DER DPG HAMBURG 2020   am Montag, dem 6. April 2020 um 18.00 Uhr im Berufsförderungswerk Hamburg, Kaminzimmer im Erdgeschoss, August-Krogmann-Str. 52*,   Bericht einiger Studenten über das Praktikum in Polen vom 1. bis 10.10.2019, die 15 Studierenden an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit am Rauen Haus in Begleitung von Prof. Dr. Timm Kunstreich absolviert haben. Pause Eröffnung und Begrüßung sowie Feststellen der Beschlussfähigkeit Genehmigung der Tagesordnung und Wahl eines Protokollführers Entwicklung der Mitgliederzahl und Begrüßung neuer Mitglieder Bericht des Vorstands Kassenbericht Aussprache zu den Berichten Bericht der Kassenprüfer Entlastung des Vorstandes 9    Ausblick auf die Jahresplanung 2020 Verschiedenes   *Sie erreichen das BFW mit der U-Bahn U1 (Station Farmsen), dann zu Fuß über den Weg entlang der U1 oder über die August-Krogmann-Straße oder auch mit den Bussen 27 und 168 (1 Station). Die Parkplätze sind beschränkt, aber einige auf dem Gelände des BFW sind vorhanden.

Gedenktag: Im Reich der Nummern – Montag, 27. Januar 2020 ab 18.30 Uhr – Mahnmal St. Nikolai

GEDENKTAG   Am Montag, 27. Januar 2020 ab 18.30 Uhr, findet im Mahnmal St. Nikolai, Willi-Brandt-Str. 60. ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr mit dem Carillonkonzert,  mit Werner Lamm am Spieltisch. Um 19.00 Uhr folgt eine ökumenische Andacht, die liturgisch von Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter (Hauptkirche St. Nikolai) und Pfarrer Dr. Jacek Bystron (Polnische Katholische Mission) gestaltet wird. Anschließend wird die Sonderausstellung „Im Reich der Nummern,  wo die Männer keine Namen haben –  Haft und Exil der November – Progrom – Gefangenen im KZ Sachsenhausen“ eröffnet. Begrüßung: Klaus Francke, Förderkreis Mahnmal St. Nikolai Grußwort: David Patrician, freier Journalist und Tagungsleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Einführender Vortrag: Dr. Astrid Ley, Gedenkstätte Sachsenhausen, Kuratorin der Ausstellung Moderation: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Musikalische Begleitung: Miriam Sharoni (Gesang) und Werner Lamm (Klavier) Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung – Politi­sches Bildungsforum Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Eintritt frei.

MARIE CURIE-SKLODOWSKA – 5. Dezember um 19.00 Uhr wird im Institute Francais

Am 5. Dezember um 19.00 Uhr wird im Institute Francais (…)der Film „Marie Curie“ gezeigt, dessen Prämiere am 1.12.2016 war. Die Regie und das Drehbuch stammen von Marie Noëlle-Sehr, in den Hauptrollen spielen u.a. Karolina Gruszka; Arieh Worthalter; Charles Berling; André Wilms; Samuel Finzi; Izabela Kuna; Marie Denarnaud; Daniel Olbrychski. 1903 wird Marie Curie als erster Frau, zusammen mit ihrem Ehemann Pierre, der Nobelpreis für Physik verliehen. Doch lange soll das Glück der zweifachen Mutter nicht anhalten. Kurz darauf kommt Pierre bei einem Unfall ums Leben. Trotz dieses tragischen Schicksalschlag setzt sie ihre Arbeit fort und versucht sich in der von Männern dominierten Arbeitswelt durchzusetzen. Auch wenn sie eine neue Liebe in ihrem verheirateten Arbeitskollegen Paul Langevin findet, werden ihr weitere Stolpersteine in den Weg gelegt. Denn Langevins Ehefrau erfährt von der Affäre und schaltet die Pariser Presse ein, deren Berichterstattung Curies beruflichem und privatem Leben schadet. Regisseurin Marie Noelle wirft mit MARIE CURIE einen sehr intimen Blick auf das beeindruckende Leben der Wissenschaftlerin und wählt den Zeitraum zwischen der Verleihung des ersten und des zweiten Nobelpreises im Jahr 1911. In einzelnen Schlüsselmomenten schafft es Noelle gekonnt, eine starke und zielstrebige Frau zwischen harter, diskriminierender Arbeitswelt und leidenschaftlichem Liebesleben zu porträtieren. Gleichzeitig wird sie auch als liebevolle Mutter dargestellt, die sich um die Erziehung ihrer Kinder sorgt und als verantwortungsvolle Wissenschaftlerin, die immer wieder betont, wie wichtig es ist, dass der Missbrauch ihrer Arbeit mit allen Mitteln verhindert werden soll. Zu verdanken ist die Komplexität der Figur auch Karolina Gruszka, die mit ihrem Schauspiel diesen Konflikt hervorragend darstellt. Durch die Diskriminierung, die die Protagonistin von ihren männlichen Kollegen erfährt, vermittelt der Film auch eine feministische Botschaft und verleiht ihm auch heute noch Aktualität. Dank verschiedener ästhetischer Mittel wie Weichzeichner und geringer Schärfentiefe erhält der Film seinen individuellen Stil und die wunderschön in Szene gesetzten Bilder sorgen für eine zusätzliche Faszination. Mit MARIE CURIE ist Marie Noelle ein würdiges Porträt einer der wichtigsten weiblichen Wissenschaftlerinnen gelungen, die die Welt der Physik und Chemie nachhaltig und weitreichend beeinflusst hat. Und wenn man im Abspann sieht, wie Marie Curie durch das zeitgenössische Frankreich spaziert, dann spürt man, dass ein Mensch wie sie nie in Vergessenheit geraten darf. In einem Gespräch mit Ulrike Dotzer, die die ARTE-Abteilung des Norddeutschen Rundfunks leitet, werden die interessantesten Aspekte des Films besprochen. Die Veranstaltung findet in der Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Cluny statt.

DAS TAL DER OBEREN NAREW – 28. November 2019 um 19:30 Uhr – Stadthaus Bargteheide

DAS TAL DER OBEREN NAREW Im Februar dieses Jahres zeigte der Fotograf Martin Franz Mitgliedern und Gästen unserer Gesellschaft seine Bilder-Show „Ostpolnisches Kleinod – Das Tal der Oberen Narew und seine Dörfer“ und weckte damit bei den Zuschauern großes Interesse an einer Region Polens, die in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Ende April konnte er dann mit Unterstützung der DPG-HH in einem der Orte des Oberen Narewtals sogar eine Fotoausstellung eröffnen, über die wir berichtet haben. Wer die Foto-Show im Februar nicht sehen konnte oder sie noch einmal erleben möchte, hat dazu am Donnerstag, dem 28. November 2019 um 19:30 Uhr Gelegenheit. Dann wird Martin Franz auf Einladung des Europavereins Bargteheide e.V. und der VHS Bargteheide noch einmal seinen Vortrag im Stadthaus Bargteheide (Am Markt 4) präsentieren. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Aus der Ankündigung: „Holzhäuser mit schön geschnitzten Verzierungen und bunten Fensterläden prägen das Bild einiger Dörfer im dünn besiedelten Nordosten Polens. Die Narew, ein benachbarter kleiner Fluss, schlängelt sich durch bunte Uferwiesen und große Schilfgebiete. Der Fotograf Martin Franz hat die romantischen Dörfer und den Fluss mit seiner großartigen Natur zu allen Jahreszeiten besucht und daraus eine ganz persönliche Liebeserklärung an diese bezaubernde Landschaft gestaltet. In seiner Fotoserie haben die Spatzen an der Dorfstraße ihren Auf-tritt ebenso wie das Pferd mit der Egge auf dem Feld und die Libellen über dem Fluss.“

Kurzfilmvorstellung „Der Marschall und der Mann von Welt: Harry Graf Kessler und Józef Piłsudski“ – 20.11.2019 19 Uhr – Residenz des Generalkonsuls der Republik Polen

Liebe DPG-Mitgleder, szanowni Panstwo, Datenänderung Kurzfilmvorstellung das Generalkonsulat der Republik Polen organisiert am 20.11.2019 um 19 Uhr Residenz des Generalkonsuls der Republik Polen (Marie-Louisen Str. 137) in Rahmen der „Polnischen Kulturtage“ in Hamburg, ein Treffen zum Thema:   „Der Marschall und der Mann von Welt: Harry Graf Kessler und Józef Piłsudski“ Die 45-minütige Dokumentation von Sabine Carbon, Felix Oehler und Hans von Brescius (Friedrich Naumann-Stiftung, Harry Graf Kessler Gesellschaft e.V.) erzählt die Wiedererstehung Polens vor 100 Jahren mit einer deutsch-polnischen Geschichte zweier bedeutender Persönlichkeiten. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Historikern und den Schaffern des Forschungsprojekts über die Befreiung Pilsudskis durch Harry Graf Kessler. Mit Prof. Dr. Werner Benecke, Sabine Carbon und weiteren Gästen.        

Polen hat gewählt – und nun? – Dienstag, 29.10.19 19:00 Uhr – Mahnmal St. Nikolai Krypta

Dienstag, 29.10.19 – Hamburg Polen hat gewählt – und nun? Veranstaltungsnummer: 239583 Informationen anfordern Anmelden Polen hat gewählt – und nun? Am 13. Oktober wählen die Menschen in Polen beide Kammern des Parlaments neu. Damit werden Weichen für die politische Zukunft unseres Nachbarlands gestellt – mit Folgen auch für Deutschland und die Europäische Union. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Meinungsverschiedenheiten zwischen der polnischen Regierung – seit einigen Jahren angeführt von der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) – und der Bundesregierung sowie EU-Organen. Dabei ging es um Fragen der europäischen Migrationspolitik, das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, aber auch um die Gefährdung einer unabhängigen Justiz in Polen, weshalb die EU-Kommission ein Verfahren zum Schutz polnischer Richter vor politischer Kontrolle eingeleitet hat. Gut zwei Wochen nach der Wahl in Polen werden wir mit zwei Expert_innen das Wahlergebnis analysieren und darüber diskutieren, welche Auswirkungen es für die polnische Politik und die polnische Gesellschaft zu erwarten sind und welche Folgen die Wahlentscheidung für das polnisch-deutsche Verhältnis sowie für Polens künftige Rolle in der EU voraussichtlich haben wird. Es diskutieren: Dr. Ernst Hillebrand, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Warschau PD Dr. Agnieska Pufelska, Universität Lüneburg, Nord-Ost-Institut (angefragt) Moderation: Jana Werner, Journalistin Veranstaltungsort: Mahnmal St. Nikolai Krypta Willy-Brandt-Str. 60 20457 Hamburg Wir bitten um Anmeldung an hamburg@fes.de oder über diesen Anmeldelink. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte kontaktieren Sie uns, bei Fragen zur Barrierefreiheit. Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung Julius-Leber-Forum Rathausmarkt 5 20095 Hamburg Tel. 040/ 32 58 74 – 22 Mail hamburg@fes.de www.julius-leber-forum.de www.facebook.de/fes.nord Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V. Berner Heerweg 183 22159 Hamburg Mail: info@dpg-hamburg.de www.dpg-Hamburg.de Förderkreis Mahnmal St. Nikolai e.V. Willy-Brandt-Straße 60 20457 Hamburg Tel. 040 / 429 033 26 Mail: huss@mahnmal-st-nikolai.de www.mahnmal-st-nikolai.de   Termin Dienstag, 29.10.19 19:00 bis 21:00 Uhr Teilnahmepauschale keine Veranstaltungsort Hamburg   Ansprechpartner_in Dr. Dietmar Molthagen Dietmar.Molthagen@fes.de Kontaktanschrift Julius-Leber-Forum Rathausmarkt 5 20095 Hamburg Tel. 040-325874-0

Steffen Möller LIVE – Weronika Dein Mann ist da

Steffen Möller Steffen Möller präsentiert einen Glücksratgeber für deutsch-polnische Paare und solche, die es werden wollen. 03 Okt 2019 Do 20:00 BERLIN Steffen Möller – Weronika Dein Mann ist da Pfefferberg Theater https://www.eventim.de/event/steffen-moeller-pfefferberg-theater-12322359/?affiliate=GMD ab € 24,35 22 Nov 2019 Fr 20:00 HANNOVER Steffen Möller – Weronika Dein Mann ist da Stadtteilzentrum Ricklingen https://www.eventim.de/event/steffen-moeller-ricks-freizeitheim-ricklingen-12218981/?affiliate=GMD ab € 24,25 19 Jan 2020 So 20:00 BREMEN Steffen Möller – Showprogramm: Weronika, dein Mann ist da! Kulturzentrum Schlachthof https://www.eventim.de/event/steffen-moeller-kulturzentrum-schlachthof-11974133/?affiliate=GMD ab € 22,25 Das Buch…  

Das alljährliche Herbstkonzert – 21. September 2019 um 17.00 Uhr im Atelier des Künstlers Jan de Weryha

Wie jedes Jahr im Herbst   lädt der Freundeskreis der Sammlung de Weryha e.V. zur einem Konzert, diesmal mit der   BiB-Jazzband   im Atelier des Künstlers Jan de Weryha, Reinbeker Redder  81, 21031 Hamburg/Lohbrügge.   Am 21. September 2019 um 17.00 Uhr spielen für Sie:   Karl-Heinz Dammann am Saxophon Ezio Nori am Piano Reinhard Sauer am Bass Johannes Ratzek am Schlagzeug Foto Antje Stapelfeld Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste! Der Eintritt ist frei, der Verein bittet um Spenden nach dem Konzert. Die vier Traditionsjazzer haben sich, nachdem sie vorher in anderen Bands gespielt hatten, vor einigen Jahren zu dieser Formation zusammengefunden, um ihre gemeinsame musikalische Vorliebe – Dixieland und Swing – zu pflegen.   Erwähnenswerte Auftritte der BiB-Jazzband in den letzten 20 Jahren: – Jazzfestival im Stilwerk, Hamburg – Jazzmatinee in Neustadt/Holstein – Alstervergnügen und Hafengeburtstag, Hamburg – Hamburger Orthopäden-Kongresse, – Jazzforum Bergedorf/Jazzclub im Suhrhof, – Haus der Geschichte in Bonn, – Blumenschau in Papenburg, – Brandenburgisches Dorffest Gartz/Oder – Möbelpark Sachsenwald sowie Möbel Schulenburg. Inzwischen verbreitet die BiB-Jazzband bei diversen Anlässen mit ihrer Musik gute Laune, die vor allem live – „richtig ´rüber kommt“!

POSTKARTENPROPAGANDA – Donnerstag, 29. August 2019, 14-18 – Landeszentrale für politische Bildung

POSTKARTENPROPAGANDA Am Donnerstag, 29. August 2019, 14-18 Uhr findet in der  Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorstrasse 14, 5. OG, Sitzungsraum, ein Workshop „Die polnische Frage in der Postkartenpropaganda des Ersten Weltkriegs“ zur Vermittlung von Geschichte in Ansichtspostkarten. Ansichtspostkarten sind ein zentrales, wenn auch für die historisch-politische Forschung und die Befassung mit historischen Bildquellen immer noch unterschätztes Medium. Die Alltags- und kommunikative Massenkultur, die sich in Ansichtspostkarten widerspiegelt, wirft ein vielschichtiges Bild auf die historischen Ereignisse, die Debatten und die Auseinandersetzungen, die dargestellt oder reflektiert werden. Gerade Umbrüche wie die Staatswiedergründung Polens 1918 gehören zu diesen Themen, die in Deutschland eher wenig bekannt sind – und noch viel seltener werden sie im schulischen Unterricht als Beispiele von Kommunikation und Ereignis behandelt. Aus der Ausstellung des Historischen Instituts der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien (wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Rudolf Jaworski, Konstanz) ist ein Buch entstanden, das unter dem Ausstellungstitel „Wem gehört Polen?“ seit Januar 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg erhältlich ist. Der zweisprachige (deutsch-polnische) Band nimmt die Ausstellung auf, die 2017 in Kooperation der Landeszentrale mit dem Historischen Institut der polnischen Akademie der Wissenschaften im Mahnmal St. Nikolai gezeigt wurde. Buch und Workshop sind Teil des Themenschwerpunktes des Senats „1918/19 Aufbruch in die Demokratie“. Der Workshop soll eine Einführung in die Ansichtspostkarte als Gegenstand der „Visual History“ geben. Diese beschäftigt sich mit den Themen Bild und Bildlichkeit in der Geschichte. Partner sind die Universität Hamburg (Arbeitsbereich Public History: Prof. Dr. Thorsten Logge) und die Landezentrale für politische Bildung (Dr. Sabine Bamberger-Stemmann). Der Workshop kann als Fortbildung anerkannt werden. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen bitte an: thorsten.neumann@bsb.hamburg.de

EXKURSION: ZWANGSARBEIT IN HAMBURG – 24. August 2019, von 10 bis 18 Uhr – Shell-Tankstelle gegenüber dem Dammtor-Bahnhof

EXKURSION: ZWANGSARBEIT IN HAMBURG Die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ laden Sie herzlich zu einer Exkursion mit Gesprächen zum Thema „Zwangsarbeit in Hamburg“ am Samstag, 24. August 2019, von 10 bis 18 Uhr ein. In den Jahren 1939 bis 1945 leisteten bis zu 500.000 ausländische Frauen, Männer und Kinder Zwangsarbeit in der Hamburger Kriegswirtschaft. Sie arbeiteten in rund 1.000 Hamburger Betrieben, außerdem auf Bauernhöfen, in Handwerksbetrieben und auch in Privathaushalten. Die meisten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter stammten aus Osteuropa, viele waren noch Kinder oder Jugendliche. Untergebracht waren sie in über tausend Lagern, verstreut über das gesamte Hamburger Stadtgebiet.   Es werden fünf Erinnerungsorte zwischen Neugraben und Fuhlsbüttel besucht und vor Ort über die Zwangsarbeit in Hamburg informiert und diskutiert. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr  an der Moorweide (Shell-Tankstelle gegenüber dem Dammtor-Bahnhof. Der Bus fährt pünktlich um 10 Uhr ab. Das ausführliche Programm der Exkursion sowie die Gesprächspartner der Diskussionen finden Sie online unter https://www.fes.de/julius-leber-forum/artikelseite-julius-leber-forum/default-0edad75565 Eine Anmeldung ist unter hamburg@fes.de oder https://www.fes.de/lnk/3k9 erforderlich. Der Kostenbeitrag von 10 Euro wird im Bus eingesammelt.

FESTVERANSLALTUNG MIT ARNO SURMINSKI – Donnerstag, 29. August um 18.30 Uhr – Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg

FESTVERANSLALTUNG MIT ARNO SURMINSKI Aus Anlass des 85. Geburtstags des Schriftstellers und unseres  Mitglieds Arno Surminski lädt das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg am Donnerstag, 29. August um 18.30 Uhr; zu einer Festveranstaltung unter dem Motto „Der lange Weg von Jokehnen nach Hamburg“ ein. Freunde und Bekannte des Ehrengastes, ausgewählte Leser aus nah und fern tragen Auszüge aus Surminskis Romanen und Erzählbänden vor. Das Gespräch mit dem Autor führt Dr. Martin Maurach, der 2014 eine Ausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums über Surminski kuratiert hat. 1945, im Alter von elf Jahren, musste Surminski flüchten, nachdem seine Eltern in die Sowjetunion verschleppt worden waren. Er wuchs im schleswig-holsteinischen Trittau bei Verwandten auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller mit seiner Frau in Hamburg. Bereits Surminskis erster Roman „Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?“ (1974) ging über bloße Beschreibungen weit hinaus. Er sprach und spricht Menschen aus dem Herzen. Er verleiht Gefühlen eine Stimme, welche die Leser manchmal selbst nicht leicht ausdrücken können und hilft dadurch vielen, sich klarer über die eigenen Empfindungen zu werden. Doch auch Leser, die keinen persönlichen Bezug zu Ostpreußen oder zur Flucht haben, können sich mit Surminskis Erzählungen identifizieren, weil in ihnen große Themen wie die Verantwortung des Einzelnen, die eigene Identität, Dankbarkeit und die Aussöhnung mit dem eigenen Dasein behandelt werden. Eintritt: 6 €  Kartenreservierung erbeten: Tel. 04131-759950 oder info@ol-lg.de

Das 2. Chopin Festival – 20. bis 25. Juni 2019 – Museums für Kunst und Gewerbe

Besuchen Sie hier die Webversion. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Liebe Chopinfreunde, die Vorbereitungen für das 2. Chopin Festival in Hamburg laufen auf Hochtouren. Vom 20. bis 25. Juni 2019 ist es wieder soweit. Im persönlichen Ambiente des Museums für Kunst und Gewerbe erwartet Sie eine Zeitreise in die authentischen Klangwelten Chopins. Das Abschlusskonzert findet dieses Jahr in der Hamburger Kunsthalle statt. Der Wettbewerb zwischen historischen und modernen Instrumenten lädt dazu ein, Chopins Klaviermusik überraschend neu zu erleben. Ich möchte Sie herzlich dazu einladen, sich rechtzeitig Ihre Festivaltickets zu sichern. Zum Chopin Festival Programm. ­ ­ ­ ­ ­ Im Anschluss an jedes Konzert folgt ein Künstlergespräch mit den Pianistinnen und Pianisten und ein Publikumsempfang. Ich freue mich auf Sie, Ihr Gastgeber Prof. Hubert Rutkowski Intendant des Chopin Festivals Präsident der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Diese Einladung erhalten Sie vorab als Mitglied der Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V. bzw. als Besucher des Chopin Festivals 2018. Bis Montag, den 3. Juni haben wir für Sie einen Platz für die folgenden Konzertabende reserviert: Donnerstag, 20.06.2019 18:30 Uhr Klavierabend „Clara in Hamburg“ Sammlung Musikinstrumente / MKG Spiegelsaal Eröffnungskonzert mit Ragna Schirmer Freitag, 21.06.2019 19:00 Uhr Klavierabend Sammlung Musikinstrumente / MKG Spiegelsaal Janusz Olejniczak Samstag, 22.06.2019 19:00 Uhr Klavierabend Sammlung Musikinstrumente / MKG Spiegelsaal Tomasz Ritter Sonntag, 23.06.2019 19:00 Uhr Klavierabend MKG Sammlung Musikinstrumente Hélène Tysman, Tobias Koch Montag, 24.06.2019 19:00 Uhr Kammermusikabend Werner-Otto-Saal der Hamburger Kunsthalle Daniel Sepec, Roel Dieltiens, Andreas Staier* ­ * Gespielt wird ein Semikonzertflügel D-232 zur Verfügung gestellt von der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne Bayreuth. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Sie erhalten Ihre Tickets online hier oder per E-Mail. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Offizieller Hauptsponsor und Auftankpartner: ORLEN Deutschland GmbH ­ ­ Partner und Unterstützer ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Impressum: Chopin-Gesellschaft Hamburg und Sachsenwald e.V. Kirchberg 8, 21521 Wohltorf www.chopin-festival.de Falls Sie in Zukunft keine E-Maileinladungen mehr erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden. ­

Wann sind Krieg, Gewalt und Unterdrückung des 20. Jahrhunderts in Europa überwunden, welche Sprengkraft steckt bis heute in vergangenen Diktaturerfahrungen? – Dienstag, 12. Juni 2019, ab 19 Uhr im Hamburger KörberForum

Sehr geehrte Damen und Herren, wann sind Krieg, Gewalt und Unterdrückung des 20. Jahrhunderts in Europa überwunden, welche Sprengkraft steckt bis heute in vergangenen Diktaturerfahrungen? Irina Scherbakowa (Moskau) und Jörg Ganzenmüller (Jena) diskutieren diese Frage am Dienstag, 12. Juni 2019, ab 19 Uhr  im Hamburger KörberForum am Beispiel Deutschlands und Russlands. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Erinnerungskonflikte: Frau Scherbakowa, russische Menschenrechtlerin und Aktivistin für die Aufarbeitung der Verbrechen des Stalinismus, und der Historiker Ganzenmüller, Professor für Europäischen Diktaturenvergleich an der Universität Jena, sprechen über Gulags, NS- und DDR-Erfahrungen und das bis heute spannungsreiche Verhältnis von Familiengedächtnis und öffentlicher Geschichtspolitik in beiden Ländern. Die Veranstaltung ist nach vorheriger Anmeldung  kostenlos: https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/wenn-das-private-politisch-ist-2649 Wir würden uns freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen! Gerne können Sie den Veranstaltungshinweis weiterleiten oder teilen. Mit freundlichen Grüßen aus der Körber-Stiftung Katja Fausser ____________________ Programmleiterin EUSTORY   Körber-Stiftung Bereich Geschichte und Politik Kehrwieder 12 | 20457 Hamburg Tel +49 · (0)40 · 80 81 92 – 154 | Fax +49 · (0)40 · 80 81 92 – 302 Mail: fausser@koerber-stiftung.de | www.koerber-stiftung.de   Neuigkeiten auf facebook, im newsletter oder dem History Campus  

POLEN  EIN  KONSERVATIVES  LAND? 7 Mai, 18:00Uhr Andacht mit Vortrag – Ökumenisches Forum HafenCity

  POLEN  EIN  KONSERVATIVES  LAND? Am 7 Mai, 18:00 – 18:30Uhr gestaltet Daria Grzywacz, evangelische Theologiestudentin in Kiel, im Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, die Andacht. Im Anschluss, um 18:30 Uhr, finden Vortrag und Diskussion: „Polen – ein konservatives Land?“ statt. Seitdem die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) im polnischen Parlament die Mehrheit darstellt, wird die öffentliche Debatte um die Rolle Polens in der EU durch viele Kontroversen dominiert. Die Spaltung der polnischen Gesellschaft ist darüber hinaus in der letzten Zeit durch Diskussionen um die brutale Ermordung des Danziger Stadtpräsidenten Paweł Adamowicz im Januar 2019 besonders sichtbar geworden. Ein Bedürfnis nach Veränderung ist deutlich zu spüren. In welche Richtung wird sich die politische Landschaft Polens künftig entwickeln? Welche Konsequenzen wird diese Entwicklung auf die Beziehungen zu anderen europäischen Ländern, u.a. Deutschland haben? Darüber können wir im Rahmen des Diskussionsabends gemeinsam ins Gespräch kommen und uns über unsere Visionen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit als Europäer_innen und Teile der weltweiten Ökumene austauschen. Moderation: Anne Freudenberg, Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg statt.

MITTEILUNGEN 03-2019 (Mai-Juni)

U N S E R E  P R O J E K T E   STANISLAW  MONIUSZKO  KONZERT Anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten Stanisław Moniuszko feiert Polen 2019 das Moniuszko-Jahr. Auch die UNESCO hat auf Antrag dreier Länder, Polen, Litauen und Weißrussland, dieses Jahr zum Stanisław-Moniuszko-Jahr erklärt. In Hamburg wird der bedeutendste Opern- und Liedkomponist des 19. Jahrhunderts unseres Nachbarlandes genau an seinem Geburtstag am 5. Mai gebührend gefeiert: CULTURE CONNECTS veranstalten in Kooperation  mit dem Generalkonsulat der Republik Polen und der DPG Hamburg e.V. ein festliches Konzert in den Mozartsälen, Moorweidenstr. 36. Im Programm stehen das 1. Streichquartett in d-moll, Klavierstücke, Lieder sowie Arien und Duette aus seinen bedeutendsten Opern Halka und Verbum nobile, etc. Konzipiert wird das Konzert von Roman Ohem, dem Leiter von CULTURE CONNECTS und Gründer der bundesweiten Konzertreihe ‚Der Polnische Abend‘. Mit dabei sind u.a. Marcin Sieniawski, der weltberühmte mehrfach ausgezeichnete Cellist und Gründer des Szymanowski-Quartetts, Anna Szulc-Kapała, Viola, Sebastian Berakdar, Klavier, Jan Bukowski, Bariton und die junge Sopranistin Ekaterina Zhuravskaja, die aus der Geburtsregion von Moniuszko stammt. In dem Konzert wird die internationale Geschichte um Moniuszko und sein Wirken in Europa erzählt. Er wird schließlich häufig als der polnische Schubert oder Wagner bezeichnet und vertonte sogar Texte von J. W. von Goethe. Das Konzert findet am 5. Mai 2019 um 18.00 Uhr statt. Eintritt: 25 Euro/ 15Euro ermäßigt; Kartenreservierungen unter: karten@culture-connects.de TREFFEN MIT MANUEL SARRAZIN Am 20. Mai findet….     LESUNG MIT ARTUR BECKER – ALTONALE LITERATUR Am Mittwoch, 12. Juni um 19.30 Uhr findet in der Bücherhalle Holstenstraße, Norderreihe 5-7, eine Lesung mit Artur Becker aus seinem neuen Buch „Drang nach Osten“ statt. Arthur, Ende 40, stammt aus Masuren und lebt als Historiker und Schriftsteller in Bremen. Für Recherchen besucht er seinen Onkel Stanisław in Kalifornien und erfährt von dem ehemaligen Stalinisten, dass er 1945 freiheitshungrige Menschen gefoltert hat, darunter auch Arthurs polnischen Großvater. Schockiert beschließt Arthur sein nächstes Buch ganz den Schicksalen seiner Großeltern zu widmen, die damals in Masuren ein neues Leben begonnen haben. Und so gerät er rasch in die Zeit unmittelbar nach Kriegsende, zu entsetzlichen Entschlüssen und Taten, die über Leben und Tod entscheiden. Wie konnten all die Verbrechen geschehen? Besessen vom Denken des Undenkbaren begegnet er Malwina, einer alten Freundin aus Warschau. Mit ihr verbindet ihn eine unglückliche Liebe, die ihm jedoch plötzlich überwindbar erscheint. Artur Becker, 1968 geboren als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce (Masuren), lebt seit 1985 in Deutschland. Sein schriftstellerisches Werk thematisiert vielschichtig und kenntnisreich das komplexe deutsch-polnische Verhältnis. Die Lesung moderiert Pawel Sprawka.   Mit freundlicher Unterstützung des Bauvereins der Elbgemeinden sowie in Kooperation mit dem Literaturzentrum, Altonale Literatur, der DPG Hamburg e.V. und den Bücherhallen Hamburg. Kartenreservierung unter Fon 040. 227 92 03 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de Eintritt Abendkasse: Zahle, so viel du willst!   FAHRT NACH LÜNEBURG Im August 2018  wurde das Ostpreußische Landesmuseum nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wieder eröffnet und präsentiert mit der Deutsch-Baltischer Abteilung neben seinen wechselnden Sonderausstellungen eine vollkommen neugestaltete Dauerausstellung. Es heißt auf der Webseite des Museums: „Erforschen Sie Bernstein im hauseigenen Labor, spähen Sie vom Hochsitz in die weiten Wälder des ehemaligen Ostpreußens, verfolgen Sie den Weg vom Aufstieg Preußens bis zur Reichsgründung, erfahren Sie mehr über das Schicksal der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, entdecken Sie die Hansezeit, betrachten Sie bedeutende Kunst von Lovis Corinth und Käthe Kollwitz und lernen Sie die berühmten Trakehner Pferde kennen. Ein Höhepunkt ist zudem die Deutsch-Baltische Abteilung, die erstmals die Geschichte der Deutschen im Baltikum museal aufbereitet.“ Da wir mit dem Ostpreußischen Landesmuseum seit einigen Jahren zusammenarbeiten, möchten wir es unter der Führung des Museumsdirektor Dr. Joachim Mähnert besichtigen. Die Besichtigung findet am 22. Juni um 12:00 Uhr statt. Nach einer Mittagspause werden wir anschließend eine Stadtführung anbieten. Sie können individuell nach Lüneburg reisen oder falls gewünscht, werden wir einige Gruppenfahrkarten besorgen. Für die Planung müssen wir aber wissen, wie viele Personen mitfahren möchten, deshalb bitten wir um Anmeldung bis zum 10.06. unter: krizak_viola@hotmail.com, Tel.: (830 12 21) oder auf dem am Textende angefügten Anmeldeformular.     VERANSTALTUNGEN ANDERER ANBIETER   Vorankündigung SOMMERFEST  BEI  JAN DE WERYHA – 2. Juni 2019 – Sammlung de Weryha – Reinbeker Redder 81         POLEN  EIN  KONSERVATIVES  LAND? Am 7 Mai, 18:00 – 18:30Uhr gestaltet Daria Grzywacz, evangelische Theologiestudentin in Kiel, im Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 12, die Andacht. Im Anschluss, um 18:30 Uhr, finden Vortrag und Diskussion: „Polen – ein konservatives Land?“ statt. Seitdem die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) im polnischen Parlament die Mehrheit darstellt, wird die öffentliche Debatte um die Rolle Polens in der EU durch viele Kontroversen dominiert. Die Spaltung der polnischen Gesellschaft ist darüber hinaus in der letzten Zeit durch Diskussionen um die brutale Ermordung des Danziger Stadtpräsidenten Paweł Adamowicz im Januar 2019 besonders sichtbar geworden. Ein Bedürfnis nach Veränderung ist deutlich zu spüren. In welche Richtung wird sich die politische Landschaft Polens künftig entwickeln? Welche Konsequenzen wird diese Entwicklung auf die Beziehungen zu anderen europäischen Ländern, u.a. Deutschland haben? Darüber können wir im Rahmen des Diskussionsabends gemeinsam ins Gespräch kommen und uns über unsere Visionen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit als Europäer_innen und Teile der weltweiten Ökumene austauschen. Moderation: Anne Freudenberg, Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg statt.     RESOVIA SALTANS ERST IM NÄCHSTEN JAHR WIEDER IN HAMBURG Die im Spätsommer dieses Jahres geplante Konzerttournee des Tanz- und Gesangsensembles der Universität Rzeszów RESOVIA SALTANS wird aus Termingründen auf das nächste Jahr verschoben. Da  das Ensemble im Spätsommer dieses Jahres als polnischer Vertreter an einem internationalen Festival auf Zypern teilnimmt, ließ sich die Tournee durch Norddeutschland in diesem Jahr leider terminlich nicht realisieren. Wir bedanken uns herzlich bei den Familien, die uns schon Zusagen für die Unterbringung unserer Gäste gegeben hatten. Sobald der Termin (wahrscheinlich ebenfalls in der Zeit von Ende August bis Mitte September) feststeht, werden wir Anfang 2020 wegen der privaten Unterkunft erneut bei unseren Mitgliedern und Freunden anfragen.   ____________________________________________________________________________   ANMELDUNG Für die Fahrt am 22. Juni nach Lüneburg zur Besichtigung des Ostpreußischen Landesmuseums. Schicken Sie sie bitte  bis zum 10.06. an: Deutsch-Polnische Gesellschaft, VHS-Ost, Berner Heerweg 183, 22159 Hamburg     Name, Vorname.………………………………………………………………………   möchte an der Führung durch das Ostpreußische Landesmuseum am 22 Juni  um 12.00 Uhr   mit……………(Personenzahl) teilnehmen.   Die Anreise erfolgt individuell …………………………………………………………….   Eine Gruppenfahrkarte wird gewünscht …………………………………………………..   Bitte Ihre Entscheidung sichtbar markieren   Unterschrift…………………………………………………          

„Das verbotene Konzert“ ist das Hamburger Eröffnungskonzert der Reihe ‚Musikalische Stolpersteine‘ von CULTURE CONNECTS. – 27.4.2019 – 19:30Uhr – Hochschule für Musik und Theater

Im historischen, 1995 restaurierten „Mendelssohn-Saal“ der HfMT – ehemals das Esszimmer der Familie Budge – finden vor allem Kammermusikkonzerte statt Foto: Torsten Kollmer Das verbotene Konzert aus der Konzertreihe: ‚Musikalische Stolpersteine‘ „Das verbotene Konzert“ ist das Hamburger Eröffnungskonzert der Reihe ‚Musikalische Stolpersteine‘ von CULTURE CONNECTS. Samstag 27.04.2019 19:30 HfMT, Mendelssohn-Saal

ANETA PAJEK – BANDONEON-VIRTUOSIN AUS POLEN – Sonntag, 24. März 2019 um 19 Uhr im Bergedorfer Schloss

ANETA PAJEK – BANDONEON-VIRTUOSIN AUS POLEN   Foto: ANETA PAJEK In dem Ensemble der Spitzenklasse: Trio Perfume de Mujer spielen drei international renommierte Tangopersönlichkeiten: Aneta Pajek aus Polen, Hans-Christian Jaenicke aus Deutschland und der argentinische Ausnahmesänger Caio Rodriguez, der sich in diesem Trio auch als exzellenter Gitarrist zeigt. Das Konzert findet am Sonntag, 24. März 2019 um 19 Uhr im Bergedorfer Schloss statt. Eintrittskarten gibt es im Schloss zu den Öffnungszeiten des Museums oder unter: vorverkauf-schloss@t-online.de

Körber Debate: Osteuropa – Demokratie in Gefahr? – 13. März 2019 um 19.30 Uhr im Körber-Forum

Körber Debate: Osteuropa – Demokratie in Gefahr? STREITGESPRÄCH   Am Mittwoch, 13. März 2019 um 19.00 Uhr, findet in der Körber-Stiftung am Kehrwieder ein Streitgespräch zum Thema: Osteuropa – Demokratie in Gefahr? statt. Umstrittene Justizreformen, restriktive Mediengesetze, Zivilgesellschaften unter Druck: Die EU verfolgt den Kurs der Regierung in Warschau mit Sorge. Um die Frage, ob Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Gefahr sind oder die osteuropäischen EU-Mitglieder zu Unrecht an den Pranger gestellt werden, tobt eine heftige Kontroverse. Sollte Brüssel sich illiberalen Tendenzen entschiedener entgegenstellen oder sich aus den inneren Angelegenheiten der Mitgliedstaaten heraushalten? Diese gegensätzlichen Positionen stellen unser Bundesvorsitzender Dietmar Nietan (MdB, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe) und Marek Cichocki (Forschungsdirektor am Natolin European Center in Warschau) zur Debatte. Das Publikum stimmt ab. Moderation: Stefan Kornelius, Süddeutsche Zeitung; die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt. Anmeldung bitte möglichst umgehend  unter: www.koerberstiftung.de/Veranstaltungsuebersicht/Anmeldung

QUARTIERE GESUCHT – UMFRAGE BEI UNSEREN MITGLIEDERN/FREUNDEN

Das Tanz- und Gesangsensemble der Universität Rzeszów RESOVIA SALTANS, das seit fast 40 Jahren viele Menschen in Hamburg und Norddeutschland mit seinen Konzerten mit polnischen Volkstänzen und Liedern – präsentiert in farbenprächtigen Kostümen – musikalisch begeistert hat, möchte der Vorstand unserer Gesellschaft erneut für eine Woche zu uns nach Hamburg und Umgebung einladen. Der Vorstand überlegt daher gegenwärtig, ob die finanziellen Voraussetzungen für diese Einladung im Rahmen unseres Jahresetats gegeben sind. Der größte Kostenfaktor einer solchen Einladung besteht in der Unterbringung und Versorgung der über 40 Mitglieder des Ensembles. Bis 2012 haben wir alle Studentinnen und Studenten in den Familien unserer Mitglieder, bei Freunden unserer Arbeit unterbringen und damit diese Kosten einsparen können. Da wir 2012 jedoch große Probleme mit der privaten Unterbringung hatten, haben wir 2014 mit Unterstützung der DPG Schneverdingen versucht, das gesamte Ensemble dort in einem Ferienzentrum unterzubringen und zu allen Konzertauftritten per Bus von dort  anreisen zu lassen. Entgegen unserer Hoffnung hatte diese Unterbringung sowohl finanziell als auch organisatorisch nicht den gewünschten Erfolg. Die durch die Konzerte erbrachten Einnahmen konnten die notwendigen Ausgaben zu einem Teil decken, sodass wir das Defizit nur mit großer Mühe begleichen konnten. Eine vom Vorstand und auch von vielen Mitgliedern und befreundeten Institutionen sehr gewünschte Einladung an RESOVIA SALTANS im Spätsommer 2019 wäre daher nur denkbar, wenn wir unsere Gäste wieder in Familien (möglichst im Nordosten Hamburgs) unterbringen könnten. Wir bitten daher alle Mitglieder zu prüfen, ob Sie uns in der Zeit von Ende August bis Mitte September 2019 Unterbringungsmöglichkeiten in ihren Familien (oder auch in ihrem jeweiligen Freundes- und Bekanntenkreisen) anbieten können. Sollten Sie eine solche Unterbringung (z. B. aus räumlichen oder anderen Gründen) nicht anbieten können, wären wir auch für eine finanzielle Unterstützung durch eine Spende sehr dankbar. Da der Vorstand im Rahmen seiner Klausurtagung in einer Woche eine Vorentscheidung treffen möchte, wären wir Ihnen für eine Rückmeldung bis zum 30. Januar 2019 bei unserer Vorsitzenden Dr. Viola Krizak unter Telefon 830 1221 oder bei unserem Ehrenvorsitzenden Gerd Hoffmann unter Telefon 04154 795884 sehr verbunden; Beide stehen für weitere Informationen in dieser Frage gerne zur Verfügung.

Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de)

Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) AKTUELL IM FEBRUAR: Festival des Neuen Polnischen Films – Filmland Polen 2018/2019, mit Themen:   AUSWANDERUNG ABWANDERUNG VERÄNDERUNG   1. „STILLE  NACHT“ Regie: Piotr Domalewski Polen 2017, Drama, 97 Min. der Vorführung  mit deuschen Untertiteln:   Darsteller: Dawid Ogrodnik, Tomasz Ziętek, Agnieszka Suchora, Arkadiusz Jakubik, Maria Dębska, Tomasz Schuchardt, Jowita Budnik u.A   „Stille Nacht“ zählt zu den erfolgreichsten polnischen Filmen des letzten Jahres. Der Film gewann beim Polnischen Filmfestival in Gdynia den Hauptpreis und sechs Nebenpreise, dann räumte er bei „Orły“- der Preisverleihung der Polnischen Filmakademie – ganze zehn Auszeichnungen ab.   Adam, der im Ausland arbeitet, kommt überraschend am Heiligabend nach Hause in die polnische Provinz. Es dauert eine Weile, bis er die wahren Gründe seines Besuchs nennt und einige seiner Familienmitglieder in seine Pläne verstrickt. Konflikte sind vorprogrammiert, insbesondere, als dann auch noch Alkohol ins Spiel kommt. Die weitreichenden Folgen dieses Weihnachtsabends für jeden Einzelnen kann keiner der Beteiligten erahnen. Im Zentrum der Geschichte steht das Thema der Migration, von dem in Polen nahezu jede Familie ­betroffen ist, und der daraus resultierenden Konflikte, die das traditionelle Familienbild herausfordern. Dass das Thema brisant ist, beweist die Tatsache, dass es zurzeit in mehrere Filme gleichzeitig Einzug findet – im diesjährigen Filmprogramm auch in „Wilde Rosen“ von Maria Jadowska.   Die Vorführungen finden statt:   09.02.2019, 17:00 Uhr / Samstag / Hannover  Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)   10.02.2019, 17:00 Uhr / Sonntag / Hamburg Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)       2. „HERZ DER LIEBE“ Regie: Łukasz Ronduda PL 2017, dramat, 78 min.. der Vorführung OF mit englischen Untertiteln Ein Liebesdrama um ein in jeglicher Hinsicht außer­gewöhnliches Künstlerpaar, das versucht, eine Balance aus Dominanz und Unterwürfigkeit, Geben und Nehmen, in seiner komplizierten Beziehung zu finden. Wer hat die Urheberrechte an Ideen, die im gemeinsam Erlebten entstehen? Das hoch­emotionale Meisterwerk fesselt und fasziniert mit intensiver Bildsprache und Musik und hinterfragt Grenzen der künstlerischen Verarbeitung und ­Zur-Schau-­Stellung des Privaten und Intimen. Berührend und auf wahren Begebenheiten beruhend porträtiert der Film das polnische Künstlerpaar Zuzanna Bartoszek und Wojtek Bąkowski. Beide sind bekannte Namen in der polnischen Kunstszene, ihre fesselnden Fotografien und ­Performances sind auf Youtube und Instagram sehr populär. Die Vorführungen finden statt:   16.02.2019, 17:00 Uhr / Samstag/ Hannover  Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)   17.02.2019, 17:00 Uhr / Sonntag / Hamburg Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)   ——————————————————————————————————————————————————   Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN:  Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover.  Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache    Internet: www.filmlandpolen.de   Grazyna Slomka Festivaldirektorin „Filmland Polen“   Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) W LUTYM PROPONUJEMY PAŃSTWU : kolejne pokazy 16. Festiwal Nowego Filmu Polskiego – FILMLAND POLEN 2018/2019 z tematami:   EMIGRACJA MIGRACJE ZMIANY   pokazy dwóch filmów:   1. „CICHA NOC“ Reżyseria: Piotr Domalewski PL 2017, Drama, 97 Min.   obsada: Dawid Ogrodnik, Tomasz Ziętek, Agnieszka Suchora, Arkadiusz Jakubik, Maria Dębska, Tomasz Schuchardt, Jowita Budnik i innii. Adam, na co dzień pracujący za granicą, w Wigilię Bożego Narodzenia odwiedza swój rodzinny dom na polskiej prowincji. Początkowo ukrywa prawdziwy powód nieoczekiwanej wizyty, ale krok po kroku zaczyna wprowadzać kolejnych krewnych w swoje plany. Nie wydają się oni zachwyceni pomysłem mężczyzny, a do tego, by móc go zrealizować, potrzebna jest mu aprobata ojca, siostry i brata, z którym od pewnego czasu pozostaje w konflikcie. Sytuacja jeszcze bardziej się komplikuje w chwili, gdy bohater oznajmia, że wkrótce zostanie ojcem. Spory przynajmniej na chwilę schodzą na drugi plan, bo najważniejsza jest przecież tradycja. A żeby jej stało się zadość, na stole musi pojawić się alkohol. Nikt z domowników nie spodziewa się, jak wielki wpływ na życie wszystkich będą miały dalsze wydarzenia wigilijnej nocy. W tym rodzinnym portrecie jak w zwierciadle odbija się większość naszych narodowych cech.   Pokazy odbędą się w kinach komunalnych:   09.02.2019, 17.00 / sobota / Hanower Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)   10.02.2019, 17.00 / niedziela / Hamburg Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)   2. „SERCE MIŁOSCI“ Reżyseria: Łukasz Ronduda PL 2017, dramat, 78 min.. Wystepują: Justyna Wasilewska, Jacek Poniedziałek, Magdalena Cielecka, Kamil Abu Zeneh, Szymon Czacki, Rafał Domagała, Yevgeniy Glazkov i inni Fascynujący portret jednej z najbardziej oryginalnych par polskiej sceny artystycznej: performera Wojtka Bąkowskiego oraz poetki i artystki Zuzanny Bartoszek. Dwójka outsiderów, których bardzo wiele ze sobą łączy. Androgyniczni, szczupli, bez włosów, często ubrani w identyczne uniseksy – wyglądają jak męska i żeńska wersja tej samej osoby. W ich relacji miłość przenika się ze sztuką. Intymnym wyznaniom i gestom nadana zostaje artystyczna forma. I odwrotnie – sztuka jest ich sposobem na życie emocjonalne. Żyją w stworzonym przez siebie świecie, w którym mogą wszystko projektować i kontrolować. Wszystko, oprócz własnych emocji. Pokazy odbędą się w kinach komunalnych:   16.02.2019, 17.00 / sobota / Hannower Kommunales Kino, (Sophienstr.2, Tel. 0511 168-45522)   17.02.2019, 17.00 / niedziela / Hamburg Kino Metropolis, (Kleine Theaterstraße 10,Tel. 040 342353)   Pomysł, realizacja i koordynacja projektu FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hanower. Więcej informacji o programie festiwalu znajduje sie w katalogu-informatorze, dostępnym w kinach komunalnych i na stronach internetowych: www.filmlandpolen.de   Jesteśmy też na FACEBOOK’U jako Filmland Polen. Zapraszamy do polubienia nas!!!   Do zobaczenia w kinie Grażyna Słomka  Dyrektor Festiwalu Grazyna Slomka Deutsch-Polnisches Filmforum e.V.Hannover Festivaldirektor „Filmland Polen“ Festival des Neuen Polnischen Films Hannover, Hamburg, Lübeck Wilhelm-Hirte-Str. 23 30855 Langenhagen-Hannover Tel./Fax: 0511 785 18 87 www.filmlandpolen.de RADIO COSMO po polsku w Berlinie https://www1.wdr.de/radio/cosmo/programm/sendungen/radio-po-polsku/index.html Regionalradio Flora Hannover www.radioflora.de

GEDENKVERANSTALTUNG – Krypta des Mahnmals St. Nikolai – 28. Januar 2019 um 19.00 Uhr

GEDENKVERANSTALTUNG   Am Montag, 28. Januar 2019 um 19.00 Uhr findet in der Krypta des Mahnmals St. Nikolai (Willi-Brandt-Str. 60) eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz mit einer Andacht, Ausstellungseröffnung und Musik: Ökumenische Andacht mit Hauptpastor und Propst Dr. Martin Vetter (Hauptkirche St. Nikolai) und Pfarrer Dr. Jacek Bystron (Polnische Katholische Mission) Eröffnung der Sonderausstellung „Nur die Sterne waren wie gestern“, Henryk Mandelbaum, Häftling im Sonderkommando von Auschwitz 1944/45 Einführung: Karin Graf, Autorin und Mitarbeiterin des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.V. Musik: Meret Fiedler (Fagott) und Rikako Oka (Klavier) Henryk Mandelbaum (1922 – 2008) war Häftling im Sonderkommando von Auschwitz, einer von hunderten jüdischer Sklavenarbeiter in der Todeszone. Das Sonderkommando musste bei den Krematorien in Auschwitz-Birkenau arbeiten: die Leichen der Ermordeten aus den Gaskammern schleppen, ihnen die Haare abschneiden und die Goldzähne herausbrechen. Die Ausstellung stellt den Menschen Henryk Mandelbaum vor. Wie hat ihn sein kurzes 20-jähriges Leben in einer armen jüdischen Familie in Polen geprägt, bevor ihn die Gestapo schnappte? Was hat er in Auschwitz gesehen, erlebt, wie überlebt? Wie hat er aus der Einsamkeit seiner grauenhaften Erfahrungen ins Leben zurückfinden können? Was hat Auschwitz aus ihm gemacht und was hat er aus seinen Erfahrungen gemacht? Eindringliche Fotografien und knappe Texte geben ganz persönliche Antworten auf diese Fragen. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.V. in Kassel, der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim (Polen) und des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie, Regionalgruppe Nordhessen-Südniedersachsen. Eintritt frei. Die Sonderausstellung wird bis zum 25. Februar 2019 gezeigt.

Podiumsdiskussion mit Roland Heintze „Europa wählt. Das betrifft Hamburg“ 17. Februar.2019, 11Uhr Karl Schneider Halle

Podiumsdiskussion mit Roland Heintze Im Rahmen der Diskussionsreihe „Was Hamburg betrifft“ hat der VHS-Verein Hamburg-Ost e.V. für Sonntag, den 17. Februar, 11 Uhr, den CDU-Politiker Roland Heintze in die Karl Schneider Halle Berner Heerweg 183 eingeladen. Der Spitzenkandidat für ein Mandat beim Europäischen Parlament wird hier 3 Monate vor der Wahl Rede und Antwort stehen unter dem Titel „Europa wählt“. Heintze ist Vorsitzender der CDU Hamburg und aus Sicht der der Bürger sollte klar werden, was sich Hamburg von einem Europaabgeordneten versprechen kann. Steht Europa an einem Scheideweg? Die Vereinsvorsitzenden Gerhard Fuchs und Wulf Hilbert und natürlich das Publikum stellen die Fragen. Zur Einstimmung spielt die Combo der VHS-Bigband unter der Leitung von Reinhardt Schade. Die Musik beginnt um 11 Uhr, die Diskussion um 11.30 Uhr , Ende 13 Uhr. Getränke und kleine Snacks werden gereicht. Alles ist kostenfrei. ________________________________ Kurzfassung für den Veranstaltungskalender Sonntag,  17. Februar 2019, 11 Uhr, Karl Schneider Halle Berner Heerweg 183 Podiumsdiskussion  „Europa wählt. Das betrifft Hamburg“ mit dem Spitzenkandidaten der CDU, Roland Heintze Combo der VHS-Bigband, Ltg. Reinhardt Schade, Getränke, Eintritt frei

JOLA-BARCIK-BAND-SHOW – DELPHI SHOW-PALAST – 26. Januar um 20.00 Uhr

JOLA-BARCIK-BAND-SHOW Wie schon seit 2003 findet immer am letzten Samstag im Januar im DELPHI SHOW-PALAST (Eimsbütteler Chaussee 5) im Rahmen der deutsch-polnischen Begegnungen ein Gala-Konzert mit der Jola- Barcik-Show-Band statt. In diesem Jahr werden am 26. Januar um 20.00 Uhr, Shelvis mit Elvis-Show, Aneta Barcik, Jolanta Barcik und die Brocker-Band aus Polen Tanzmusik bester Qualität spielen. Mit einem sehr breiten Repertoire und viel Schwung auf der Bühne begeistern die Künstler ihre Gäste und bringen sie in beste Stimmung. Bei  Live-Music wird bis 3.00 Uhr getanzt und gefeiert. Information und Vorverkauf: Delphi Showpalast 040 43 18 600 und 040 254 94 383. Preis im Vorverkauf beträgt 32 €, an der Abendkasse 35 €. Sie sind herzlich eingeladen!!

WELTKLIMAKONFERENZ IN KATOWICE 2018

  WELTKLIMAKONFERENZ IN KATOWICE Ein besonderes Ereignis zu Ende des vergangenen Jahres möchten wir unseren Leser*innen nicht vorenthalten: Unser Vorstandsmitglied und Sprecher der AG Umwelt und Ökologie, Hartwig Zillmer, war als „offizieller NGO-Observer“ bei der Welt-Klima-Konferenz“ in Katowice (COP 24 im Dezember 2018) akkreditiert und konnte das Spektakel auch „von innen“ beobachten und an vielen Veranstaltungen teilnehmen. Als langjähriger Kenner der Umwelt- und Energiesituation in Polen und Deutschland war er gern gesehener Gast sowohl innerhalb der Konferenz als auch außerhalb bei Veranstaltungen im vorweihnachtlichen Katowice, der Hauptstadt (Ober-) Schlesiens. Der auf der deutsch-polnisch-ukrainischen Energie- und Umweltkonferenz in Rzeszów (Mai 2017) verabschiedete „Appell zum Schutze des Klimas“ konnte in englischer, französischer, russischer, polnischer und deutscher Sprache vielfach verteilt werden und fand als ein (kleiner aber sichtbarer) Beitrag der Deutsch-Polnischen und Polnisch-Deutschen Gesellschaften z.T.  positive Resonanz. Über seine Eindrücke wird er sicherlich noch bei Gelegenheit berichten.

+++ VERANSTALTUNG AUF 2019 VERSCHOBEN +++ Am Montag, dem 17. Dezember 2018, 19.00 Uhr, diskutieren Frank Richter, Bürgerrechtler, und Albrecht von Lucke, Redakteur, Moderation: Birgit Langhammer (NDR info) über Warnsignale aus dem Osten – eine Debatte um die deutsche Demokratie. DATUM STEHT NOCH NICHT FEST

Warnsignale aus dem Osten – eine Debatte um die deutsche Demokratie 100 Jahre nach der Novemberrevolution und der Geburt der ersten deutschen Republik wird eine zunehmend erhitzte öffentliche Debatte um die Werte, Ausprägung, die Realitäten und die Gestalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung geführt. Diskussionen haben sich aus den Parlamenten bis weit in die Gesellschaft und auf die Straßen verlagert. Der demokratische Diskurs wird in Randbereichen gedehnt bis zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, die die Grundfesten der Demokratie in Deutschland in Frage stellt. Gern bemüht wird dabei auch wieder die vorgebliche Unterscheidung in die sog., „alten“ und die „neuen“ Bundesländer. Dies geht bis zum Verdacht eines schwächeren demokratischen Konsenses in den östlichen Bundesländern. Nicht zuletzt auch nach den Ereignissen in Chemnitz drängen sich besorgniserregende Fragen auf: Wie steht es um die demokratische Kultur in unserem Land? Hat die traditionelle Rolle repräsentativer Demokratie in Deutschland eine Zukunft oder müssen ganz neue Wege demokratischer Partizipation eingeschlagen werden? Es diskutieren: Frank Richter, Bürgerrechtler und ehemaliger Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen Albrecht von Lucke, Redakteur der Blätter für deutsche und internationale Politik Moderation: Birgit Langhammer (NDR info) Eintritt frei. Eine gemeinsame Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Mahnmals St. Nikolai

Deutsch-polnisches Konzert mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester (anlässlich 100 Jahre unabhängiges Polen) 12.November2018 19Uhr St.Katharinen

Am Montag, 12.November2018 um 19.00 Uhr findet in der St. Katharinen (Katharinnenhof 1) das Abschlusskonzert eines Projektes statt, an dem polnische und deutsche Musiker beteiligt sind. Drei Chöre: Collegium Maiorum aus Stettin, (Ltg. Pawel Osuchowski), Itzehoer Chor,( Ltg. Eckhard Heppner) und Kammerchor Uetersen, (Ltg. Wolf Tobias Müller) in der Begleitung des Wandsbeker Sinfonie Orchesters spielen unter der Leitung von Pawel Osuchowski Werke von Felix Mendelsson-Bartholdy und Johannes Brahms. Im Mittelpunkt des Konzerts steht die MISSA PRO PACE des in Deutschland fast vergessenen, früher aber bedeutenden polnischen Komponisten, Feliks Nowowiejski. Die Missa wird nun anlässlich des 100. Jahrestages der Unabhängigkeit Polens aufgeführt und zwar erstmals in der Fassung mit Sinfonieorchester (instrumentiert von F. Schenk). Eine erste Aufführung des Programms gibt es bereits am Sonnabend, 10.November2018, 17 Uhr in St. Laurentii, Itzehoe, zu dem Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind. In Rahmen der Zusammenarbeit der drei Chöre und des Wandsbeker Sinfonie Orchesters  fanden schon einige Konzerte Mitte Oktober in Stettin und Goleniow statt. Eintritt 15€ an der Abendkasse. Schüler kostenfrei. Im Vorverkauf 10€ bis 8. November, VHS-Zentrum, Berner Heerweg 183 und Weinshop des EKT Farmsen, Tel.: 040 428 853 255, kontakt@wso-hamburg.de In Kooperation mit dem Volkshochschulverein Hamburg-Ost e.V.   Flyer download -> Plakat dtsch-poln._Konzert_Nov.2018

MAZOWSZE IN HAMBURG 26. Oktober um 20.00 Uhr in der Laeiszhalle (Großer Saal)

MAZOWSZE IN HAMBURG Wenn heute von den besten Tanz- und Gesangsshows der Welt die Rede ist, zählt Polens MAZOWSZE zu denen, die stets ganz weit vorne genannt werden. Das Ensemble mit seinen 100 Tänzer*innen, Sänger*innen und Orchestermusiker*innen präsentiert in einem mitreißenden Tempo, einer Fülle an Farben und einer gewaltigen Dynamik die beeindruckende polnische Tradition von Folklore und Musik. MAZOWSZE entstand 1948 aus der Liebe des Ehepaares Mira Ziminska und Tadeusz Sygietynski zur polnischen Musik und zum Tanz und aus dem sehnlichen Wunsch, diese Tradition für kommende Generationen zu erhalten. Seitdem haben über 50 Millionen Zuschauer mehr als 10.000 Vorstellungen MAZOWSZE live erlebt. Heute gilt das weltberühmte Staatsensemble zu Recht als „Botschafter der polnischen Kultur“, ist ein lebendiges Monument für Polens facettenreiche Kultur und steht wie kein zweites für das Erbe einer beeindruckenden Volkskunst. Das Ensemble tritt am 26. Oktober um 20.00 Uhr in der Laeiszhalle (Großer Saal) zu Ehren des 2018 anstehenden Doppeljubiläums auf: 100 Jahre Wiedergeburt Polens und 70 Jahre MAZOWSZE.  

star Jazz Festival 2018

star Jazz Festival 2018 | Perspektiven: Mikrokosmos – Makrokosmos   Freitag, 12.10. und Samstag 13.10.2018, 19:30 Uhr Miralles-Saal Mittelweg 42 20148 Hamburg Nach dem großen Erfolg im Jahre 2017 eine neue Auflage des star Jazz Festival präsentiert von Jazz Federation Hamburg e.V. Freitag, 12.10.2018, 19:30 Uhr Den Auftakt machen Maciej Obara (alt-, tenorsax) und Dominik Wania (p). Zwei Musiker aus Polen, Großmeister ihres Fachs, deren so kraftvoll, wie reich facettiertes Zusammenspiel im Mikrokosmos des Duos zur vollen Blüte treibt. Weiterer Programmpunkt am ersten Festivaltag ist das zu diesem Anlass von Vladyslav Sendecki ins Leben gerufene multimediale Projekt Motion Ensemble of Hamburg. Hier vereinen sich erstklassige lokale Bläser und Streicher, die gemeinsam mit Reiner Winterschladen (trp), Jürgen Spiegel (dr, perc) und Vladyslav Sendecki (p, rhodes, seaboard) auf die Bühne gehen. Der Klangkörper interagiert mit den Bildern des von Dokumentarfilmer Timo Grosspietsch kreierten Films Land– es unterstreicht mit grenzüberschreitenden Klängen aus Jazz, Klassik, Neuer Musik und Elektronics die bildpoetische Erzählung in Detail- und Weitwinkelperspektive dieser Dokumentation. Das Publikum wird unmittelbar in den kreativen Prozess hineingesogen – Klang- und Bildsprache verschmelzen in seiner Wahrnehmung zur metaphysischen Einheit. Maciej Obara (sax) – Dominik Wania (p) „Theater of Imagination”: Motion Ensemble of Hamburg Den NDR-Film „Das Land“ (Regie: Timo Großpietsch) zur Musik von Vladyslav Sendecki: Vladyslav Sendecki (p/ seaboard), Jürgen Spiegel (ds/perc), Reiner Winterschladen(tp) und Dozenten der Jugendmusikschule: Ewelina Nowicka (Violine), Annika Stolze (Cello), Mariola Rutschka (Flöte), Thilo Jacques (Horn) und Studentin Katharina Jensen (Klarinette). Samstag, 13.10.2018, 19:30 Uhr Am zweiten Festivaltag öffnet sich u.a. das Objektiv zum Weitwinkel und fokussiert auf The Club of Continents. Mit den geladenen Musikern Saliou Cissokho (kora, kalabass) aus Afrika, Guo Yazhi (woodwinds) aus China/U.S.A., Nils Petter Molvaer (trp, electronix) aus Norwegen, Mino Cinelu(perc) aus Frankreich/U.S.A./Martinique und Gastgeber und Leiter des Ensembles Vladyslav Sendecki (p, seabord, electronix) aus Polen/Deutschland betritt eine ungewöhnliche, in dieser Zusammenstellung einmalige Künstlerriege gemeinsam die Bühne. In dieser Konstellation, geeint durch Kreativität, gegenseitigen Respekt und die Lust am gemeinsamen Schaffensprozess, lassen sie Grenzen vergessen und laden ein zu einem faszinierenden musikalischen Abenteuer. Ein Parforceritt komplexer Rhythmen, magischer Soundcollagen, virtuoser Improvisationen auf der Basis tiefen musikalischen Verstehens wartet auf das Publikum – und die Akteure! Club der Kontinente China: Yazhi Guo (Chinesische Blasinstrumente) ‪Ghana/Afrika: Saliou Cissokho (Kora / Kalabass ) Europa: Nils Petter Molvaer (tp) Mittelamerika/Frankreich: Mino Cinelu (ds, perc) Europa: Vladyslav Sendecki (p) Solo, Duo, Trio, Tutti Die star Tankstellen offerieren im zweiten Jahr des star Jazz Festivals ein musikalisch konzeptionelles Highlight der Extraklasse, das über ein rein konzertantes Jazzerleben weit hinaus geht. Mit dem star Jazz Festival am 12. und 13. Oktober 2018 etabliert sich ein weiteres Kleinod in der an Festivals so reichen Stadt Hamburg – und birgt mit beispielhaftem Konzept und formidabler Besetzungsliste eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenze hinaus. Von der Orlen Deutschland GmbH, deren star Tankstellen seit 15 Jahren auch in Deutschland ein Begriff sind, wurde das Festival im Rahmen ihrer Kulturförderung ins Leben gerufen. Erwachsen aus den Ideen des künstlerischen Leiters Vladyslav Sendecki sowie in Kooperation mit der Jazz Federation Hamburg fiel im vergangenen Jahr der Startschuss für das star Jazz Festival. An zwei Tagen Ende Oktober 2017 wurde der Miralles-Saal im Hamburger Stadtteil Harvestehude mit seinen rund 400 Plätzen zum Mekka für hochkarätigen Jazz mit Fokus auf Deutschland und Polen. „Der verbindenden Kraft des Jazz, sein Ausdruck positiver Lebensenergie, die Grenzen überwindet, gebührt besonderes Augenmerk. Bestärkt durch den großen Publikumserfolg zum Festivalstart in 2017, freuen wir uns mit dem star Jazz Festival 2018 diese über die Grenzen verbindende polnische-deutsche Kooperation weiterzuführen – und weiter auszubauen. Es ist uns ein großes Anliegen, uns langfristig für die Musikkultur und hervorragende musikalische Leistungen einzusetzen. Musik – und gerade der Jazz – ist eine Sprache, die über alle Landesgrenzen hinaus Menschen miteinander verbindet. Das unterstützen wir!“, betont Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer (CTO) der Orlen Deutschland GmbH und Pressesprecher der star Tankstellen. Das Unternehmen ist für sein starkes soziales Engagement und die aktive Förderung in Sport und Kultur bekannt. Am 12. und 13. Oktober 2018 wird der Miralles-Saal des star Jazz Festivals erneut zum Schauplatz eines musikalisch konzeptionellen Highlights, das in diesem Jahr über ein rein konzertantes Jazzerleben weit hinaus geht und sich den Möglichkeiten der multimedialen Performance öffnet. Leitthema des diesjährigen star Jazz Festivals ist PERSPEKTIVEN: Mikrokosmos – Makrokosmos Als Ausgangspunkt dient ein einfacher Begriff, dessen Definition jedoch so variabel wie emotional bedeutsam ist, sich von kleinster Einheit bis hin zum globalen Umfang anwenden lässt: Das Land. Einzig die Sicht darauf – die Perspektive – ist das Maß der Dinge. Hierzulande, auf dem Land, außer Landes, aus aller Herren Länder, Land unter, Festland, Kontinent, Staatsgebiet, Landstrich, Ackerland, Scholle… Ein weites Feld, ein spannungsreiches Thema. Das uns alle betrifft. Und uns über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet – weltweit. Wie sonst nur die Musik es vermag… Mit dieser Vision lädt der aus Polen stammende Vladyslav Sendecki, Komponist und Arrangeur, Pianist und künstlerischer Leiter des star Jazz Festivals, Künstler aus seinem direkten Umfeld der Hamburger Jazz- und Klassik-Szene, sowie europa- und weltweit renommierte Musiker in seine Wahlheimat Hamburg ein. Seine für das Festival entstandenen Kompositionen ziehen sich, gleich eines roten Fadens, durch das zweitägige Konzertgeschehen – bieten zugleich Klammer und Freiraum für entstehende Interaktionen und Improvisation von und mit seinen Gästen. Beide Konzerttage werden vom Medienpartner der Veranstaltung NDR Jazz, mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt auf NDR Info ausgestrahlt. Beginn 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) Tickets * 25 € / 12,50 € Tagesticket, 40 € / 20 € Zweitagesticket Vorverkauf * Konzertkasse Gerdes * Rothenbaumchaussee 77, 20148 Hamburg Karten bestellen hier   Quelle: www.kulturograf.de

DPG BUNDESVERBAND – KONGRESS IN TORUN/THORN – 12. bis 14. Oktober 2018

Der 27. Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften unter dem Motto „Nachbarschaft in der Mitte Europas“ rückt immer näher. Auch in diesem Jahr erwartet unsere Gäste ein spannendes Programm – dieses Mal im wunderschönen Toruń (Thorn), anlässlich des 25. Jahrestages der Städtepartnerschaft zwischen Göttingen und Torun. Wir laden herzlich dazu ein, an einem der größten Treffen von Akteuren, Multiplikatoren und Freunden der deutsch-polnischen Beziehungen teilzuhaben! Der Jahreskongress 2018 wird vom 12. bis 14. Oktober 2018 stattfinden. Während des Kongresses wird bereits zum 14. Mal der DIALOG-PREIS verliehen – dieses Jahr an den Erzbischof emeritus Henryk Muszyński für sein langjähriges Engagement um die deutsch-polnische Aussöhnung. Anmeldungen werden bis zum 01.10.2018 per Post oder E-Mail (geschaeftsstelle@dpg-bv.de) angenommen. more

Polish Art Philharmonic »Best of Classic« – Laeiszhalle Hamburg Großer Saal Mo, 1.10.2018 20 Uhr

Laeiszhalle Hamburg Großer Saal Mo, 1.10.2018   20 Uhr Polish Art Philharmonic »Best of Classic« Tickets ab € 21,50 Nächste Veranstaltung Nach oben Veranstaltungsdetails Rund um die Veranstaltung Spielort Tickets ab € 21,50 Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenPer E-Mail versenden Nach einer ersten erfolgreichen Station im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins 2017 präsentiert Dirigent Michael Maciaszczyk sein Orchester Polish Art Philharmonic nun erstmals in der Laeiszhalle. Der Titel »Best of Classic« ist Programm: Im Mittelpunkt des Abends steht mit Beethovens Fünfter Sinfonie eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik überhaupt. Dennoch bietet der Abend auch Raum für Neuentdeckungen: Mit dem vor 115 Jahren in Berlin und Wien uraufgeführten Violinkonzert A-dur op. 8 von Mieczysław Karłowicz sowie Janusz Bieleckis »Träume« huldigt das Orchester auch Werke zweier Komponisten seines polnischen Heimatlandes. Besetzung Polish Art Philharmonic Dirigent Michael Maciaszczyk Programm Mieczysław Karłowicz Bianca da Molena op. 6 / Sinfonische Dichtung Konzert für Violine und Orchester A-Dur op. 8 Janusz Bielecki »Träume« Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Veranstalter: Dirk Kamella Event- und Kulturmanagement

8. Polnisches Festival 30. September 2018 Delphi Showpalast 15:00 Uhr

PONISCHES FESTIVAL – JOLA BARCIK Unser Mitglied Jola Barcik lädt zum 8. Polnischen Festival in Hamburg (früher in Planten un Blomen) ein, das am 30. September, von 15:00-22:00 Uhr im Delphi (Showpalast, Eimsbütteller Chausse 5, HH, U2- Bahn Christuskirche)  stattfindet. Die Veranstaltung wird mit einer Polonaise eröffnet, die von der Tanzensemble der Schule Katharina Heinroth „Krakowiacy“ (Berlin) angeführt wird. Es folgen einige polnische Volkstänze, polnische Musik mit Wiktor Matela, (Akkordeon) und Aneta Barcik (Gesang). Anschließend dürfen die Kinder  ihr Können in Tänzen und Singen zeigen. Um 17.00 Uhr werden Gedichte von den beiden polnische Nobelpreisträger*innen  Wislawa Szymborska und Czeslaw Milosz präsentiert. Das Konzert der schönsten Lieder von Czeslaw Niemen bietet die polnische Gruppe  „Brocker“, unterstützt von den Sängerinnen Paulina Mormylo, Aneta und Jolanta Barcik. Ab 20.00 Uhr wird getanzt. Schirmherrschaft: Polnisches Generalkonsulat in Hamburg Eintritt 12.00 Euro, Kinder bis 14 Jahre, Eintritt frei Info: Tel. 040/25494383

Konzert 2018 „Eine Hommage an die Nacht und ihren Zauber“ – 15. September 2018 – Atelier de Weryha.

Konzertankündigung „Eine Hommage an die Nacht und ihren Zauber“ Der Freundeskreis Sammlung de Weryha e.V. veranstaltet am 15. September 2018 sein jährliches Konzert im Atelier des Künstlers Jan de Weryha. Es singt, spielt und erzählt das DUOphilharmonic mit seinen beiden Agierenden Sigrun Witt und Mario Goldmann vor dem Hintergrund der Skulpturen, Objekte und Reliefs Jan de Weryhas. Ein Spannungsfeld! Zwei sehr unterschiedliche Kunstformen bewegen sich aufeinander zu, finden zueinander. Es entstehen neue, unbekannte und ungewohnte Welten von Klang und Form, Struktur und Rhythmus. Und es gibt Schnittmengen zwischen beiden Kunstformen, die es zu entdecken gilt. Natur und Mythen stehen im Fokus. Es erklingt Musik im Spannungsfeld von Klassik und Moderne, Harmonik und Improvisation, Antike und Gegenwart. Das DUOphilharmonic läßt Klangskulpturen entstehen, die den Hörer in nächtliche Welten entführt. Die Vielfalt künstlerischer Kreativität und Inspiration, Verbindendes aufzuzeigen ist der Hinterleicht und spielerisch in die Objektwelt Jan de Weryhas ein. Eine berührende Melange aus Götterklang und Nachtgedichten an einem Ort, der mit seinen teils raumgreifenden Skulpturen, Reliefs und Objekten das Wesen und die Ursprünglichkeit des Stoffes Holz direkt erfahrbar macht. Ein Gegensatz, der nicht leicht zu überbrücken zu sein scheint. Die beiden Künstler des DUOphilharmonic aber erzählen Geschichten, bewegen sich mit warmen Flötenklängen verschiedener Komponisten, Gesang und percussiven Instrumenten, Gedichten und Geschichten zwischen den Holzobjekten Jan de Weryhas umher, lösen Gegensätze spielerisch auf, verbinden Raum, Zeit, Objekte. Möchten ihre Zuhörer verzaubern und anregen auf einer sicherlich spannenden und spannungsreichen Reise. Datum: 15. September 2018 Ort: Reinbeker Redder 81, 21031 Hamburg Zeit: Beginn 18.00 Uhr Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

FilmlandPolen: Am 02.09.2018, 16:00 Uhr / Sonntag wird der Film: „DER TURM. HELLER TAG“ / „WIEZA. JASNY DZIEN“, Regie: Jagoda Szelc, Polen 2017, Drama, vorgeführt.

FESTIVAL DES NEUEN POLNISCHEN FILMS Das Deutsch-Polnische FilmForum e.V. Hannover, Grażyna Słomka und das teilnehmende Kommunalkino „METROPOLIS“ laden Sie herzlich ein: vom September 2018 bis März 2019 findet ein Fest des polnischen Films statt, mit neuen polnischen Filmproduktionen aus dem Jahr 2017, mit Treffen und Diskussionen mit den polnischen Filmschaffenden.  Es ist das älteste polnische Filmfestival in Deutschland, das in den Kommunalkinos der drei großen Städte Norddeutschlands stattfindet: Hannover, Hamburg und Lübeck. Bereits seit 15 Jahren bringt dieses Festival den Zuschauern in Norddeutschland polnisches Kino näher. Mehr Infos: www.filmlandpolen.de Die Eröffnung des 16. Festivals des Neuen Polnischen Films – Filmland Polen 2018, mit Themen: AUSWANDERUNG – ABWANDERUNG-VERÄNDERUNG ist mit der Verkündung des Ergebnisses der Publikumsabstimmung und des Gewinners aus dem Jahr 2017, sowie mit der Verlosung der von den Kinos gestifteten Preise verbunden. Am 02.09.2018, 16:00 Uhr / Sonntag wird der Film:  „DER TURM. HELLER TAG“ / „WIEZA. JASNY DZIEN„, Regie: Jagoda Szelc, Polen 2017, Drama, vorgeführt. Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, Tel. 040 342353

BOTSCHAFTERKONFERENZ DER REPUBLK POLEN

BOTSCHAFTERKONFERENZ DER REPUBLK POLEN Der Chefredakteur der Zeitschrift DIALOG, Basil Kerski, schrieb Anfang des Jahres: „Während der polnische Pluralismus Polens im Ausland unterschätzt wird, wird die Homogenität der Regierungspartei und ihrer Wähler eher überschätzt. Insofern ist vor Generalisierungen, wie sie in westeuropäischen Kommentarspalten zu lesen sind, zu warnen.“ Da wir uns seiner Meinung anschließen, übernehmen wir die Stellungnahme von polnischen Botschaftern, die in der Zeitschrift für deutsch-polnische Verständigung „Polen und wir“ Nr. 3/2018 veröffentlicht worden ist. Ansonsten wurde diese kritische Stimme  in der deutschen Presse und Öffentlichkeit  nicht wahrgenommen oder nicht für erwähnungswert empfunden.   Ende Mai 2018 traf sich in Warschau eine Gruppe der ehemaligen polnischen Botschafter (siehe Anhang PDF), um sich mit der aktuellen Außenpolitik ihres Landes zu befassen. Die Erklärung, die von dreißig Botschaftern unterschrieben worden ist, wurde am 31. Mai 2018 veröffentlicht.

Seit 30 Jahren gibt es die VHS-Bildhauerkurse in Bergedorf mit dem Künstler Jan de Weryha

‎ Seit 30 Jahren gibt es die VHS-Bildhauerkurse in Bergedorf mit dem Künstler Jan de Weryha Alle, die ein kreatives Abenteuer mit der Bildhauerei erleben wollen, sind in unserer Gruppe herzlich willkommen. Wir haben noch einige Plätze frei. Sie brauchen bei uns keine Angst zu haben vor schwerem und dauerhaftem „Steinklopfen“. Es geht auch anders, man kann modellieren, konstruieren oder gestalten auf ganz leichte Weise und zwar in allen denkbaren Materialien, die uns auch im täglichen Leben ständig begleiten, figürlich oder abstrakt. Es könnten – Draht, Fundholzstücke, Pappe, Papier, Folien, Textilstoffe- oder Plastikreste sein. Alle diese Stoffe sehen auf den ersten Blick vielleicht uninteressant aus, lassen sich aber überraschend zu sehr interessanten räumlichen Formen gestalten. Die persönliche Kreativität wird hier in unserer Gruppe großgeschrieben und stark unterstützt. Experimentelles Denken ist sehr willkommen. Sie könnten bitte selbst am bestem gleich zu Kursbrginn einige der oben genannten Materialien mitbringen, so dass wir alle von dem Fundus gemeinsam profitieren können. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, Ältere oder Jugendliche – jeder arbeitet an einem eigenen Projekt. Den neuen Teilnehmern werden nach Bedarf selbstverständlich auch die unterschiedlichen klassischen Modellier- und Bildhauertechniken in Stein, Speckstein oder Holz aber auch die Herstellung von Gipsmodellen für einen Bronzeguss vermittelt. VHS-Zentrum Bergedorf, Leuschnerstraße 21, 21031 Hamburg. Dauer: 20.09.2019 – 17.01.2020, 60Ustd. Termine,12 Freitags vormittags von 9:00 – 12:45 und abends von 17:30 – 21:15. Links zum Anmelden: Vormittags https://www.vhs-hamburg.de/kurs/bildhauerei-ein-kreatives-abenteuer/297791 Abends https://www.vhs-hamburg.de/kurs/bildhauerei-ein-kreatives-abenteuer/297792 Um einen Überblick zu bekommen über das alles, was in den Bildhauerkursen und Workshops entsteht, folgen Sie bitte diesem Link: http://de-weryha.de/beitraege/workshops-kurse/workshops-kurse/

SOMMERFEST 2018 des Freundeskreises Sammlung de Weryha e.V. am Samstag, den 23.6. und Sonntag, den 24.6.2018

Der Freundeskreis Sammlung de Weryha e.V. lädt ein zum SOMMERFEST 2018 am Samstag, den 23.6. und Sonntag, den 24.6.2018 Reinbeker Redder 81, 21031 Hamburg – Galerieatelier de Weryha Samstag ab 12:00 Uhr 14:30 Uhr: offizielle Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Freundeskreises Sammlung de Weryha Dr. Christel Oldenburg. 15:00 Uhr: Jan de Weryha führt durch Atelier und Ausstellung. 15:30 Uhr: Gastkünstlerin – Magdalena Hohlweg präsentiert ihre Werke. An beiden Tagen sorgen für das leibliche Wohl Kaffee und Kuchen, Bratwurst und kalte Getränke. Zwischendurch musikalische Untermalung von Ona Kupciuniene, Akkordeonspielerin aus Litauen. Der Freundeskreis präsentiert sich mit einem Info-Tisch. Sonntag ab 14:00 Uhr 15:00 Uhr: Kunstführungen: Magdalena Hohlweg und Jan de Weryha. 16:00 Uhr: Horst Sellhusen, 1. Vorsitzender des Freundeskreises, in einem Künstlergespräch mit den beiden Künstlern. Anschließend Versteigerung zu Gunsten des Freundeskreises Sammlung de Weryha von je einem Werk beider Künstler Offizielles Ende des Sommerfestes: 18:00 Uhr Wir bedanken uns bei der Bezirksversammlung Bergedorf sowie bei der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg e.V. für die finanzielle Unterstützung. Magdalena Hohlweg: Sie schafft aus Natur- und anderen Kleinstfundstücken ganz eigene Bildwelten. „Ein befremdlicher welker Blütenrest harmoniert auf wunderliche Weise mit einem alten Knopf. Ein winziger Tannensamen überzeugt als munter durch das Bild tippelnde Vogelgestalt“ so stellt sie ihre Arbeit dar. Und: „Mich interessiert das Übersehene, vermeintlich Unbedeutende oder Aussortierte. Ich wechsle die Perspektive, ändere Denkrichtungen und bilde neue Zusammenhänge. So ändert sich die Welt.“ Magdalena Hohlweg wurde 1962 geboren. Die Autodidaktin lebt und arbeitet seit 2008 hauptberuflich als freie Künstlerin in Hamburg.     […] Kein anderer bedeutender Künstler der abstrakten Moderne hat so konsequent in Holz gearbeitet wie der […] Bildhauer Jan de Weryha. Seine in den letzten zwanzig Jahren entstandenen Bodenarbeiten, freistehenden Objekte und Wandreliefs, aber auch die beiden von ihm entworfenen Denkmäler wirken wie ein Resümee auf zahlreiche Bewegungen der abstrakten Kunst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Kunststile vom Konstruktivismus über die Konkrete Kunst, ZERO, Minimal und Post Minimal Art bis zur zeitgenössischen Installations-kunst dienten ihm jedoch nur als Fundus, um jene Tendenzen zu extrahieren, die ihm eine objektive und in den künstlerischen Traditionen stehende Darstellung des von ihm gewählten Materials Holz, seiner strukturellen Vielfalt und seiner Ästhetik, ermöglichten. Gleichzeitig hat er damit allen diesen Stilrichtungen neue Lösungen in Holz hinzugefügt. […] Dr. Axel Feuß

09. – 21. Mai 2018 »Urban Moments« Fotoausstellung von Marcello Togni, Paris Jazz-Konzert des Schweizer Trompeters Franco Ambrosetti mit dem polnischen Pianisten Vladyslav Sendecki in Kooperation mit der Galerie Jens Goethel

09. – 21. Mai 2018 »Urban Moments« Fotoausstellung von Marcello Togni, Paris Jazz-Konzert des Schweizer Trompeters Franco Ambrosetti mit dem polnischen Pianisten Vladyslav Sendecki in Kooperation mit der Galerie Jens Goethel Vernissage: 09.05.2018 19.00 Uhr Einführung & Talk: Sarah Seidel (Jazz / NDR Info) Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 15.00 – 19.00Uhr; Sa. – So.: 12.00 – 18.00Uhr Konzert: 10.05.2018 20.00 Uhr | Eintritt: 20,- Euro Konzertkarten sind zu reservieren über info@fabrikderkuenste.de Zweisprachige Lesung aus der Autobiografie »Franco Ambrosetti – Zwei Karrieren, ein Klang«: 11.05.2018 19.00 Uhr | Eintritt frei Italienisches Original: Franco Ambrosetti | Deutsche Übersetzung: Roland Spiegel »Das Leben an sich ist fantasievoller als die Menschen, sagt Marcello Togni, seit mehr als 20 Jahren Fotograf in den Straßen von Paris. Er hält das Alltägliche, Zufällige mit der Kamera fest, besser könnte es nicht inszeniert werden. Togni ist der diskrete Beobachter an der Hausecke, im Szenelokal, hinter den Autos, am Schaufenster oder vor den abgerissenen, übermalten Plakaten, die in der fortschreitenden Veränderung, Übermalung oder Zerstörung durch Wind, Wetter und Menschen zu neuen Motiven werden. Motive, die nichts mehr mit denen der Grafiker und Modefotografen zu tun haben, die sie einst produziert haben. »Ich finde Kunst in den Straßen der Stadt, oft auch Surreales«, berichtet der Fotograf. Paris – seit jeher die Stadt der Verliebten, die Stadt der Philosophen, Literaten, Künstler, Musiker, Architekten, Modedesigner und Bohémiens. Ein Mekka für Kosmopoliten und Kreative. Jeder Straßenzug offenbart neue Graffitis, neue Farben, Spiegelungen in Fenstern und auf dem regennassen Trottoir, Einblicke und Durchblicke, Schatten und Silhouetten, neue Eindrücke von Menschen, die unbewusst mit der Architektur der Stadt kommunizieren, sie beleben, sie verändern. Magische Momente des Aufeinandertreffens, des Auseinandergehens, manchmal nur für einen winzigen Augenblick, Erinnerungen an Menschen, die man nie kennengelernt hat. Marcello Togni ist der Suchende im Fluss der Großstadt, lässt sich treiben, wird zum Findenden, zum Fänger, zum Fantasierenden. Hinter jeder Ecke wartet Neues, Unbekanntes, Spannendes, Lebendiges. Eine Übereinstimmung von Fotografie und Musik. Der Jazz und die Großstadt – hier die Kunstform, da der Lebensraum, in dem diese Kunstform blüht. Wenn Fotografie und Jazz im Rahmen der Ausstellung »Urban Moments« in der Fabrik der Künste in Hamburg aufeinandertreffen, dann ist das eine Familienangelegenheit. Franco Ambrosetti ist der Stiefvater von Marcello Togni. Mit ihm kommt ein international bekannter Jazztrompeter zum Konzert in die Hamburger Fabrik, der sich Zeit seiner Karriere genauso mit europäischen wie mit amerikanischen Musikern umgeben hat. Franco Ambrosetti erlebte als Teenager, dass etliche amerikanische Jazz-Musiker auf Einladung des Vaters in die Villa der Familie kamen und mit ihnen Musik machten – darunter auch die Mitglieder des legendären Cannonball Adderley Sextetts. Damals fing er Feuer und war ehrgeizig genug, solange zu üben, bis es für die oberste Liga des internationalen Jazz reichte. „In der Fabrik der Künste wird Franco Ambrosetti am Piano begleitet vom polnischen Pianisten Vladyslav Sendecki, der seit mehr als 20 Jahren der NDR Bigband angehört. Er wird bei dieser Gelegenheit auf einem Steinway SPIRIO Flügel spielen. SPIRIO ist das neue, hochauflösende Player Piano aus dem Hause Steinway & Sons, das mit einer Musikbibliothek von über 1.800 Titeln aus Jazz, Pop und Klassik ein unvergleichliches Musikerlebnis bietet. (Text: Sarah Seidel)“  

Hans Leip – Texte und Gedichte Mittwoch, 25. April 2018, 19.30 Uhr St.Nikolai

Mittwoch, 25. April 2018, 19.30 Uhr Hans Leip – Texte und Gedichte Lesung mit Kai Maertens und Nils C. Freytag, Graphic Novel Recordings von Tina Nispel Der Schriftsteller Hans Leip (1893 bis 1983), Autor des bekannten Gedichts ‚Lili Marleen‘, versetzt uns durch seine Texte und Gedichte (u.a. ‚Die Hafenorgel‘ und ‚Fähre VII‘) in das Hamburg der 1920er und 30er Jahre zurück und vermittelt einen mehr als amüsanten Blick auf das damalige Lebensgefühl. Während der Lesung wird die Hamburger Grafikerin Tina Nispel das Gehörte spontan in kleine gemalte Kunstwerke übersetzen, die am Ende des Abends zu Gunsten des Mahnmals St. Nikolai versteigert werden. Eintritt € 6,- / ermäßigt € 4,-. Kartenreservierung unter Tel. 040-371125 oder info@mahnmal-st-nikolai.de.

Sonderausstellung: „Aktion Reinhardt – Sie kamen aus dem Ghetto und gingen ins Unbekannte“ 23. Januar bis 29. März 2018 – täglich 10.00-17.00 Uhr | St.Nikolai

23. Januar bis 29. März 2018 – täglich 10.00-17.00 Uhr Sonderausstellung: „Aktion Reinhardt – Sie kamen aus dem Ghetto und gingen ins Unbekannte“ Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der »Aktion Reinhardt«, der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen). In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der »Aktion Reinhardt« ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Juden und Jüdinnen direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Häftlingsaufstand und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort. Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek erarbeitet. In ihrer Installation „a place of murder and the sky is blue“ nähert sich die Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula den Möglichkeiten und der Bedeutung von Gedenken mit Blick auf die heutige Zeit an. Mit den Mitteln der Kunst reflektiert sie gesellschaftlich relevante Themen und entwickelt für bestimmte Fragestellungen und Auseinandersetzungen eine eigene Form und Ausdrucksweise. Die Installation wurde anlässlich der Ausstellung „Aktion Reinhardt“ im Mahnmal St. Nikolai Hamburg konzipiert und dort erstmals gezeigt. Raphaela Kula arbeitet seit 1999 als freie bildende Künstlerin im eigenem Atelier im Bielefelder Ostbahnhof in den Bereichen installative Malerei, Installation, Objekt, Performance. Ihre Arbeiten begegnen dem Betrachter meist partizipativ und konfrontieren mit Themen wie Raum, Zeit, Vergangenheit/Zukünftiges, Migration und unserer Verantwortung. Eintritt: € 5,- (Das Ticket berechtigt auch zum Besuch der Dauerausstellung „Gomorrha 1943“ und einer Fahrt mit dem gläsernen Panoramalift auf den Kirchturm.)  

CHOPIN-KONZERT der Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V. Samstag, 28.April. 2018 um 19:00 Uhr im Schloss Reinbek

CHOPIN-KONZERT Die Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V.  lädt  herzlich zum Jubiläumskonzert im Schloss Reinbek ein, das am  Samstag, 28.April. 2018 um 19:00 Uhr  im Schloss Reinbek, Schlossstraße 5 stattfindet. Die Organisatoren schreiben in der Einladung: Gemeinsam mit Ihnen möchten wir am 28. April mit einem festlichen Konzert das fünfjährige Bestehen unserer Chopin-Gesellschaft feiern. Brillante internationale Preisträger werden uns mit ihren Darbietungen am Klavier in den Bann ziehen. Seien Sie fasziniert von Yeon-Min Park, der Gewinnerin unseres letztjährigen Chopin-Preises, lassen Sie sich von Galina Gusachenko verzaubern, die seit ihrem ersten gefeierten Auftritt 2013 im Reinbeker Schloss inzwischen als gefragte Pianistin europaweit das Publikum begeistert, ebenso wie Emil Reinert, zuletzt 2015 unser Gast, der ebenfalls an der Schwelle zu einer großen internationalen Karriere steht. Auf der Startbühne freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Florian Albrecht, dessen musikalische Entwicklung uns immer wieder begeistert. Gerne erinnern wir uns seine Darstellung des jungen Chopin im Blauen Klang oder an Chopins Schüler beim nachempfundenen Klavierunterricht des großen Meisters. Kartenbestellung: telefonisch/per Fax unter 04104 – 5913, per Internet unter www.chopin-hamburg.de, per E-Mail unter karten@chopin-hamburg.de Eintritt: 35 € Gäste | 30 € Mitglieder | 10 € Studierende | freie Platzwahl

Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Rozette Kats (Amsterdam) – Montag, 19. Februar 2018, 19.00 Uhr „Untergetaucht, um zu überleben“ – St.Nikolai

Montag, 19. Februar 2018, 19.00 Uhr „Untergetaucht, um zu überleben“ Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Rozette Kats (Amsterdam) Die Niederländerin Rozette Kats, Jahrgang 1942, erfährt am Vorabend ihres sechsten Geburtstages, dass sie das Kind jüdischer Eltern ist, die den Holocaust nicht überlebt haben. Ihr Onkel, der einzige weitere Überlebende der Familie, vermag nicht, über die ermordeten Verwandten zu sprechen. Ihren Rettern und Pflegeeltern spielt Rozette das fröhliche Kind vor, doch es plagen sie Ängste und mit zunehmendem Alter auch Fragen über das Leben und Sterben ihrer Eltern. Erst Mitte der 1980er Jahre erhält Rozette Kats von ihrem Onkel ein Hochzeitsbild ihrer Eltern. Später erfährt sie, dass ca. drei Monate vor der Deportation der Eltern nach Auschwitz-Birkenau ihr Bruder geboren wurde. Es ist ein langer und schmerzlicher Prozess für Rozette Kats, mit dem Schatten der Vergangenheit leben zu lernen, der ihr vor allem durch ein vielfältiges Engagement in der Erinnerungsarbeit auf beeindruckende Weise gelungen ist. Rozette Kats erzählt im Gespräch mit Raphaela Kula (Bielefeld) über ihr Leben und die lange Suche nach der eigenen Identität. Weitere Veranstaltung mit Rozette Kats: Dienstag, 20. Februar 2018, 10.00 Uhr, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg. Anmeldung unter ulrike.jensen@bkm.hamburg.de (speziell für Schulklassen). Eintritt frei. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Veranstaltungen werden unterstützt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Berlin.

Endstation Sobibor, Treblinka, Majdanek – Leidenswege Hamburger Juden Mittwoch, 14. Februar 2018, 19.00 Uhr|St.Nikolai

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19.00 Uhr Endstation Sobibor, Treblinka, Majdanek – Leidenswege Hamburger Juden Die Zielorte der Jüdinnen und Juden, die aus Hamburg direkt deportiert wurden, sind namentlich bekannt. Doch in den 1930er Jahren waren tausende Juden in die Nachbarländer geflüchtet, die nach dem Einmarsch deutscher Truppen zur Falle wurden. Über das Lager Westerbork in den Niederlanden oder Gurs in Frankreich wurden sie mit den einheimischen Juden und anderen Flüchtlingen in die Todeslager der Aktion Reinhardt deportiert und ermordet. Andere hatten zunächst von Hamburg aus den Deportationsbefehl in das „Altersghetto“ und „Vorzugslager“ Theresienstadt erhalten, das sich dann für etliche als Durchgangsstation nach Treblinka erwies. Dr. Beate Meyer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, (Einführung) und MitstreiterInnen aus dem Projekt „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“ stellen fünf Lebens-, Flucht- und Leidensgeschichten von Hamburger Jüdinnen und Juden vor, die den Tod in einem dieser Lager fanden. Eintritt frei.

Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) | 20 Jahre Projekt Filmland Polen in Hannover | So. 28.01.18, 17:00 Uhr – Hamburg

Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) 20 Jahre Projekt Filmland Polen in Hannover SONDERVERANSTALTUNG (noch im Rahmen des 15. Festivals) „POLEN IM KRIMIFIEBER“ So. 28.01.18, 17:00 Uhr – Hamburg (Als einziege Vorführung aus der Reihe auch in Hamburg) Einfache Geschichte von einem Mord / Regie: Arkadiusz Jakubik, 2016, FILM MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN zu Gast in Hamburg: Schauspieler und Regisseur Arkadiusz Jakubik   Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. Internet: www.filmlandpolen.de Grazyna Slomka Festivaldirektorin „Filmland Polen“   Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) 20 Jahre Projekt Filmland Polen in Hannover 2018 WYDARZENIE SPECJALNE (jeszcze w ramach 15-o festiwalu): „POLSKA KRYMINALNIE ZAKRECONA“ Niedziela 28.01.18, godz. 17:00 – Hamburg (jako jedyny pokaz rownież w Hamburgu) PROSTA HISTORIA O MORDERSTWIE / reż. Arkadiusz Jakubik, 2016, FILM Z NAPISAMI NIEMIECKIMI gościem w Hamburgu bȩdzie: aktor i reżyser Arkadiusz Jakubik   Pomysł, realizacja i koordynacja projektu FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hanower, Nasze strony internetowe: www.filmlandpolen.de Jesteśmy też na FACEBOOK’U jako Filmland Polen. Zapraszamy do polubienia nas!!! Do zobaczenia w kinie Grażyna Słomka Dyrektor Festiwalu     Grazyna Slomka Deutsch-Polnisches Filmforum e.V.Hannover Festivaldirektor „Filmland Polen“ Festival des Neuen Polnischen Films Hannover, Hamburg, Lübeck Wilhelm-Hirte-Str. 23 30855 Langenhagen-Hannover Tel./Fax: 0511 785 18 87 www.filmlandpolen.de Polski Magazyn Radiowy w Berlinie www.funkhauseuropa.de/sprachen/polnisch/index.html Regionalradio Flora Hannover www.radioflora.de

Ausstellungseröffnung: „Aktion Reinhardt – Sie kamen aus dem Ghetto und gingen ins Unbekannte“ , Mahnmal St.Nikolai , 22. Januar 2018, 19.00 Uhr

Mahnmal St.Nikolai, Montag, 22. Januar 2018, 19.00 Uhr Ausstellungseröffnung: „Aktion Reinhardt – Sie kamen aus dem Ghetto und gingen ins Unbekannte“ Landesrabbiner Shlomo Bistritzky: Grußwort und Kaddisch Dr. Steffen Hänschen, Vortrag: Die ehemaligen Lager der „Aktion Reinhardt“. Historischer Rückblick und die Gedenkstätten heute. Raphaela Kula: die Bielefelder Künstlerin erläutert ihre Installation „a place of murder and the sky is blue“ Musikalische Umrahmung: Trio d´anches mit Stücken von Erwin Schulhoff Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte der »Aktion Reinhardt«, der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement (heutiges Ostpolen). In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der »Aktion Reinhardt« ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Juden und Jüdinnen direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Häftlingsaufstand und das Nahen der Roten Armee beendeten das Morden dort. Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek erarbeitet. Nach einer Einführung zum Ablauf der „Aktion Reinhardt“ geht der Vortrag der Frage nach, was mit den Orten des Massenmordes nach Kriegsende geschehen ist. Wie hat sich die Topographie im Laufe der Jahrzehnte verändert, welche Gedenkstätten sind entstanden, welche Bildungsarbeit findet statt. Dr. Steffen Hänschen begleitet seit vielen Jahren als Mitarbeiter des Bildungswerks Stanisław Hantz e. V. Bildungsreisen an die Tatorte des Holocaust in der Region Lublin, aber auch in der Ukraine und dem Baltikum. In ihrer Installation „a place of murder and the sky is blue“, die während der Ausstellung zur Aktion Reinhardt im Mahnmal St. Nikolai zu sehen ist, versucht sich die Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula den Möglichkeiten und der Bedeutung von Gedenken mit Blick auf die heutige Zeit anzunähern. Mit den Mitteln der Kunst reflektiert sie gesellschaftlich relevante Themen und entwickelt für bestimmte Fragestellungen/Auseinandersetzungen eine eigene Form und Ausdrucksweise. Eröffnungsveranstaltung: Eintritt frei Die Ausstellung wird gezeigt vom 23. Januar bis zum 29. März 2018, täglich 10.00 bis 17.00 Uhr. Eintritt: € 6,- (Das Ticket berechtigt auch zum Besuch der Dauerausstellung „Gomorrha 1943“ und einer Fahrt mit dem gläsernen Panoramalift auf den Kirchturm.)

JAZZKONZERT: Meyer / Trzaska / Kerschek Mixed Generations Vol. IV: The Raw Edge – Di, 5. Dez. 20 Uhr | Stage Club

Meyer / Trzaska / Kerschek Mixed Generations Vol. IV: The Raw Edge Das Konzept des Mixed-Generation-Formats besteht darin, einen jungen Hamburger Musiker mit einem Mentoren seiner Wahl für ein Projekt zusammenzubringen. Es hat sich bisher als außerordentlich erfolgreich und nachhaltig herausgestellt. Der gebürtige Lüneburger Jan-Phillip Meyer ist der Gewinner der 2017-er Ausschreibung. Er ist ein weiteres Beispiel dafür, welche außergewöhnlichen Talente gegenwärtig unter anderem dank der Förderung des Jazz-Studiengangs an der HfMT durch die Dr. Langner-Stiftung die Hamburger Szene aufmischen. Für sein Projekt hat der 23-jährige Schlagzeuger einen Herzenswunsch wahr machen können und den polnischen Saxofonisten Mikolaj Trzaska als Mentoren und Gastmusiker eingeladen. Im Trio zusammen mit dem Hamburger Gitarristen Sven Kerschek wird es zwei Konzerte geben, in welchen diese drei außergewöhnlich ausdrucksstarken Musiker aufeinander treffen. Man darf sich auf eine leidenschaftliche und moderne Musik voll rauer Schönheit und Kompromisslosigkeit freuen. Jan-Phillip Meyer – Schlagzeug Mikolaj Trzaska – Saxophon Sven Kerschek – Gitarre   Trio Meyer | Trzaska | Kerschek „The Raw Edge“ / Mixed Generations Vol. IV Di, 5. Dez. 20 Uhr | Stage Club, Gebäude Neue Flora / S-Bahn Holstenstraße | VVK 13 / 8 € www.jazzfederation.de

Krystyna Stanko & Band | Hervorragender Jazz aus Polen

Freitag, 06.10.2017, 20:00 Uhr Mahnmal St. Nikolai  Willy-Brandt-Straße 60 20457 Hamburg Fans von erstklassigem Jazz und brillanten Jazzmusikern können sich auf ein außergewöhnliches Konzert von Krystyna Stańko und Band freuen. Die Sängerin, Komponistin, Songwriterin und Gitarristin ist eine der bekanntesten Jazzsängerinnen Polens. Sie hat viele Auszeichnungen erhalten, darunter die Gloria-Artis-Medaille als Auszeichnung für kulturelle Verdienste, dem höchsten Kulturpreis des Landes für Verdienste in der polnischen Kultur. Für ihre „25 Jahre künstlerische Arbeit“ wurde sie 2014 mit dem Preis des Bürgermeisters der Stadt Danzig ausgezeichnet. Krystyna Stanko ist Absolventin der Jazzfakultät der Hochschule für Musik in Kattowitz und lehrt Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Danzig. Seit 2012 gestaltet und moderiert sie im Sender Radio Gdansk eine eigene, zweistündige Jazz-Radiosendung, in der sie neben bekannten Größen der Jazzszene auch immer wieder junge Musiktalente vorstellt. Ihre Sendung zählte 2013 zu den „Goldenen 50“ Radiosendungen in Polen und bescherte ihr den Titel „Persönlichkeit des Radios im Jahr 2012“. Krystyna Stanko arbeitet mit führenden polnischen Jazzmusikern zusammen und lädt für ihre CD-Aufnahmen regelmäßig Gastmusiker aus Polen und anderen Ländern ein. Ihre neunte und aktuelle CD „Novos Anos“ begeistert mit brasilianischen Kompositionen von Antonio Carlos Jobim sowie mit ausgewählten Jazz-Standards. „Krystyna Stańko hat wahrscheinlich das beste Album ihrer Karriere aufgenommen. Es ist höchste Zeit, dass die Welt von ihrem großen Talent hört. Eklektizismus, Außergewöhnlichkeit, Minimalismus angetrieben von fantastischen und bis ins kleinste Detail durchdachten Arrangements, lateinamerikanisch improvisatorische Pfiffigkeit – das alles lockt die Herbstsonne hinter dichten und schweren Wolken hervor. Es ist eine Pflicht, diese Platte in der privaten Sammlung zu haben. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass diese CD am Ende des Jahres eine hohe Platzierung erreichen kann“. Musikjournalist Adam Dobrzyński, Polish Radio 1, Warschau Krystyna Stanko Band: Krystyna Stanko (Gesang) Dominik Bukowski (Vibraphon) Piotr Lemanczyk (Kontrabass) Mikolaj Stanko (Schlagzeug) Marcin Wadolowski (Gitarre) Unterstütz von: Förderkreis Mahnmal St. Nikolai e.V. und ORLEN Deutschland GmbH, www.star.de www.krystynastanko.com Tickets an der Abendkasse ab 19:00 Uhr: 12 € ermäßigt  8 €. Die Platzzahl ist begrenzt!

DAS ENDE VON EUROPA OHNE GRENZEN? – 1. bis 3. Oktober 2017 – Akademiezentrum Sankelmark

DAS ENDE VON EUROPA OHNE GRENZEN? In der Zeit vom 1. bis 3. Oktober 2017 veranstaltet die Europäische Akademie Schleswig-Holstein die Tagung „Das Ende von ‚Europa ohne Grenzen‘? Deutschland, Polen und die Krise(n) der EU“ im Akademiezentrum Sankelmark (Akademieweg 6 • 24988 Oeversee). Eurokrise, Flüchtlingsfrage, Ukraine-Konflikt und euroskeptische Bewegungen fordern die EU heraus. Jede dieser Krisen hat einen deutlich sichtbaren negativen Effekt auf die Beziehungen innerhalb der EU-Staaten und ebenso auf die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen. Aktuelle Studien zeigen dennoch, dass die meisten Bürger die EU positiv bewerten. Die Academia Baltica lädt  Sie herzlich ein, Lösungsansätze aus Polen und Deutschland zu finden und zu diskutieren. Leitung: Dr. Elżbieta Opiłowska und Prof. Dr. Katarzyna Stokłosa. Kosten: ca. 145 Euro im EZ. Das detaillierte Programm sehen Sie unter folgendem Link http://www.eash.de/programm/seminaretagungen/details/news/das-ende-von-europa-ohne-grenzen/   .Anmeldungen nehmen die Veranstalter  schriftlich  oder per E-Mail entgegen.

7. POLNISCHES FESTIVAL 2017 – 30. September 2017 15:00-19:00 Uhr in Planten un Blomen, Musikpavillon

7. Polnisches Festival in Hamburg, 30. September 2017 15:00-19:00 Uhr in Planten un Blomen, Musikpavillon Kristofer Vio – polnischer Geigen-Virtuose spielt ein Solo-Konzert und überrascht das Publikum mit seinem Humor, Stil und Repertoire! Er ist Geiger und nicht “nur” Geiger!! 18:00 Uhr, Musikpavillon ——————————————————————————————————————————— 15:00 Uhr: Offizielle Festival-Eröffnung in Anwesenheit des polnischen Vizekonsuls Adam Borkowski und Begrüßung von der Festival-Organisatorin Aneta Barcik 15:30 Uhr: POLONEZ – polnischer Hoftanz in 3/4 Takt, interaktiv mit dem Publikum 17:00 Uhr: “SCENA OTWARTA DLA DZIECI” – “Bühne frei für Kinder” 18:00 Uhr: Kristofer Vio – Geige Solo (polnische Pop-Musik, internationale Hits und eigene Songs) ————————————————————————————————————— ..mehr INFOS auf Facebook und im Internet unter: http://plantenunblomen.hamburg.de/veranstaltungskalender/ www.polskifestival.de 

Star Jazz Festival | Deutsch-Polnisches Jazz-Gipfeltreffen – 27. + 28. Oktober 2017 – 19:30 Uhr – Miralles Saal

27. + 28. Oktober 2017 Miralles Saal  Mittelweg 42 20148 Hamburg »Jazz Star Festival« Deutsch-polnisches Jazz-Gipfeltreffen Im Oktober und November ist Festival-Zeit – in vielen Metropolen ist Hochsaison für den Jazz. In Hamburg kann man demnächst ein neues, kreatives Jazzfestival fernab vom Mainstream erleben, das einen besonderen Schwerpunkt setzt: zwei Tage Jazz, hauptsächlich mit Künstlern aus Deutschland und Polen. Am 27. und 28. Oktober lädt die Jazz Federation Hamburg zum ersten Mal zum »Star Jazz Festival« unter der künstlerischen Leitung des polnischstämmigen Jazz-Pianisten Vladyslav Sendecki, gefördert von den star-Tankstellen, ein. Als Location dafür hat Sendecki den Miralles Saal der Jugendmusikschule in Hamburg-Harvestehude ausgesucht, der Platz für bis zu 400 Zuhörer bietet und sowohl mit seiner hervorragenden Akustik als auch mit der Nähe des Publikums zu den Künstlern ein lebendiges und anregendes Musik-Erlebnis verspricht. Vladyslav Sendecki, der als international geschätzter Künstler in der Vergangenheit mit vielen Größen des Jazz zusammengearbeitet hat und seit zwei Jahrzehnten als Mitglied der NDR Bigband für immer neue Impulse sorgt, pflegt gute Kontakte zu den renommiertesten polnischen Jazz-Musikern und hat jetzt einige von ihnen zum »Star Jazz Festival« eingeladen. »Wir verwandeln den Miralles Saal in einen exklusiven Jazz-Club«, verspricht er und kündigt ein Jazz-Weekend mit vier international hochkarätig besetzten Bands an, die spannende Begegnungen versprechen. Der Umgang mit der improvisierten Musik soll das Publikum fesseln und mitnehmen. Der Pianist freut sich auf zwei Tage voller Kreativität, Fantasie und reizvoller Musik. Am ersten Abend (27. Oktober) werden der vielfach preisgekrönte polnische Saxofonist Adam Pieronczyk im Duo mit dem führenden tschechischen Bassisten Miroslav Vitous, der Anfang der 1970er Jahre Gründungsmitglied der legendären Fusion-Band Weather Report war, ebenso virtuos wie harmonisch in sanfter Eindringlichkeit improvisieren. Anschließend treffen zwei der erfahrensten Bläser der NDR Bigband, der Tenor-Saxofonist Frank Delle und der Trompeter Claus Stötter, auf das Rhythmus-Duo der Stunde, den Bassisten Robert Landfermann und den Schlagzeuger Jonas Burgwinkel aus Köln. Beide Bands kommen ohne Harmonie-Instrument aus und füllen offene Klangräume spontan und kreativ. Der Hamburger Jazzpreisträger Vladyslav Sendecki wird sich am zweiten Abend (28. Oktober) selbst an den Konzertflügel im Miralles-Saal setzen und in einen intensiven musikalischen Dialog mit dem brillanten amerikanischen Schlagzeuger Jeff Ballard treten, der mit seinem ausgeprägten Gespür für fein nuancierte klangliche Gestaltung ein begehrter Begleiter für große und kleine Besetzungen ist. Ballard ist seit Jahren regelmäßig mit dem Trio des Piano-Lyrikers Brad Mehldau auf Tour, hat aber auch schon mit Chick Corea, Gary Burton, Pat Metheny gespielt und ab und zu für Produktionen mit der NDR Bigband in Hamburg geweilt. Als zweite Formation steht an diesem Abend das »Atom String Quartet« aus Polen auf der Bühne, zusammen mit Vladyslav Sendecki und dem amerikanischen, in Hamburg ansässigen Vokalisten Ken Norris. Das Streichquartett hat in seiner Heimat schon den begehrten »Fryderyk« gewonnen, eine Entsprechung zum amerikanischen Grammy. Vier Musiker um den Gewinner des Zbigniew Seifert Violinen-Wettbewerbs, Mateusz Smoczynski, die klassisch ausgebildet und stilistisch breit aufgestellt sind. Beim Abenteuer Jazz-Improvisation zeigen sie ganz große Klasse und die Bereitschaft, Genre-Grenzen hinter sich zu lassen. Namensgeber und Sponsor für das »Star Jazz Festival« sind die star-Tankstellen, die sich seit vielen Jahren für Kultur- und Jazzprojekte engagieren, so z.B. auch für das JazzBaltica Spezial-Konzert in Husum im November 2015. Als Veranstalter fungiert die Hamburger Jazz Federation, die ihre Erfahrungen mit der Organisation vieler Jazz-Konzerte einbringt. Die NDR Jazzredaktion schneidet als Medienpartner alle vier Konzerte mit, sie werden zu einem späteren Zeitpunkt im Jazz auf NDR Info gesendet. Tickets: AK ab 18 Uhr Eintritt ein Tag: 18€ (ermässigt 9€) | Eintritt zwei Tage: 30€ (ermässigt 15€) Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77, 20148 Hamburg www.konzertkassegerdes.de | www.eventim.de | www.jazzfederation.de

Konzert im Reinbeker Schloss: “Den Flügel singen lassen” – Hélène Tysman – Sonntag, 24.09.2017, 17:00 Uhr

Sehr verehrte Mitglieder und Freunde der Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V., wir möchten Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Reinbeker Schloss einladen und würden uns über Ihren Besuch sehr freuen. Beachten Sie bitte auch die Berichte zu unserem letzten Konzert; Sie finden diese unter http://www.chopin-hamburg.de/konzert_21072017.php http://www.chopin-hamburg.de/pdf/interview/Adriana_von_Franque.pdf http://www.chopin-hamburg.de/pdf/interview/Mauro_Lo_Conte.pdf Herzliche Grüße im Namen des Vorstands Rolf Nerlich “Den Flügel singen lassen” – Hélène Tysman   Die New York Times schreibt: “Fr. Tysmans Spiel war geschliffen und anziehend” und “Sie spielt mit Wärme und träumerischer Sensibilität”. Der Daily Telegraph lobt: „Ich bewunderte besonders das poetische Spiel der Französin Hélène Tysman“. 2015 hatte sie ihren Tournee-Auftakt USA in der Carnegie Hall. Nun ist es der Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V. gelungen, diese außergewöhnliche junge Pianistin zu uns einzuladen und sie Ihnen vorzustellen.   Als Solistin gab sie viele Konzerte in Europa, Asien, den USA und trat gemeinsam u.a. mit dem BBC National Orchestra of Wales, der Russischen Kammerphilharmonie oder dem Riverside Symphony Orchestra in der Alice Tully Hall, Lincoln Center auf. Zusätzlich zu vielen live Auftritten im Radio spielte sie 2010 und 2013 zwei CDs zu Chopins Werken ein. Die Interpretationen wurden von der Zeitschrift „L’Education musicale“ beschrieben als „von düsterer Klarheit, feuriger Köstlichkeit, melancholischer Süße“.   Am 24. September 2017, 17 Uhr ist die Klaviervirtuosin im Schloss Reinbek zu Gast. Die vielfache Preisträgerin – u.a. eines Preises beim Internationalen Chopin Klavier-Wettbewerb in Warschau mit z.B. Martha Argerich als Jurorin – hat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Bach und Debussy werden erklingen und natürlich Kompositionen von Frédéric Chopin.   Wie immer soll auch dieses Konzert in entspannter Atmosphäre stattfinden. Allein die Musik, der volle Klang des Steinway-Flügels im Renaissance Schloss sollen den Abend verzaubern und die Kunstfertigkeit von Hélène Tysman auf dem Klavier.   Wir freuen uns auf Sie!   Leiten Sie diesen Veranstaltungshinweis auch sehr gern an Freunde und Bekannte weiter.   Sonntag, 24.09.2017, 17:00 Uhr Schloss Reinbek, Schlossstraße 5, 21465 Reinbek     Karten: Telefonisch/per Fax 04104-5913 oder per Formular www.chopin-hamburg.de/karten_bestellen.php oder per E-Mail karten@chopin-hamburg.de oder Apotheken in Aumühle oder Buchhandlungen Erdmann | von Gellhorn in Reinbek   Eintritt: 35 € Gäste |30 € Mitglieder |10 € Schüler, Studierende | freie Platzwahl       Anfahrt:   Mit dem HVV: S21 bis Haltestelle Reinbek, dann 3 Gehminuten zu Fuß zum Schloss   Mit dem Auto: Von Hamburg über die B 5 in Richtung Bergedorf, Abzweig Reinbek Oder über die BAB 24 (Autobahn Hamburg–Berlin, Abfahrt Reinbek) Parkplätze sind direkt vor dem Schlosshof oder in der Ladestraße vorhanden.       Vorschau auf Hélène Tysmans Programm in Reinbek     BACH   Partita Nr. 1     DEBUSSY   7 Preludien: La cathédrale engloutie Des pas sur la neige Ondine Canope La terrasse des audiences du clair de lune Feux d’artifice Ce qu’a vu le vent d’ouest     Pause     CHOPIN   4 Balladen   — Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V.Dr. Daniela und Rolf Nerlich, Mitglieder des VorstandesKirchberg 8DE-21521 WohltorfFax: 04104 694835E-Mail: dr.nerlich@chopin-hamburg.de oder nerlich@chopin-hamburg.de  Web: www.chopin-hamburg.deKreissparkasse Herzogtum Lauenburg, BLZ: 230 527 50, Kto: 81 153 660IBAN: DE83 2305 2750 0081 1536 60, SWIFT/BIC: NOLADE21RZB

BILDUNGSURLAUB IN WARSCHAU

BILDUNGSURLAUB IN WARSCHAU Arbeit und Leben Hamburg organisiert vom 24. bis  30. September  eine Reise nach Warschau unter dem Motto: „Europaskepsis und Europajubel, Polens Hauptstadt als Spiegel der Europäischen Einigung?“. In kaum einer Metropole ist europäische Geschichte so greifbar wie in Warschau: Wir finden Spuren des Zweiten Weltkriegs, des Sozialismus, der Europäischen Einigung und auch der derzeitigen Krise. Sie sind ein Spiegel wechselhafter politischer Machtverhältnisse. Im Mittelpunkt des Bildungsurlaubs steht Warschau als eine selbstbewusste Stadt der Gegensätze, dessen Suche nach der eigenen Rolle in Europa andauert. Neben dem Besuch historischer Orte der polnischen Metropole werden  die aktuellen politischen Entwicklungen in ihrem geschichtlichen Kontext betrachtet. Leitung: Lena Thurau, Diplom-Politologin. Kosten ohne Anreise: 650,- € im DZ (EZ-Zuschlag: 210,- €)  (7 Reisetage, 6 Ü/F) Die An- und Abreise muss selbst organisiert werden. Informationen und Anmeldung auf der Homepage: www.hamburg.arbeitundleben.de

FILMLAND POLEN im Kino Metropolis

FILMLAND POLEN im Kino Metropolis Am Sonntag, 10. September 2017 um 16.00 Uhr, wird der Film SPOOR (Pokot) in der Regie der renommierten polnischen Regisseurin Agnieszka Holland gezeigt, der bei der Berlinale 2017 mit dem Silbernen Bär des Alfred-Bauer-Preises ausgezeichnet wurde. Der Film ist eine Adaptation des polnischen Bestsellers-Romans „Der Gesang der Fledermäuse“ von Olga Tokarczuk, einem Kriminalthriller mit ökologischer Botschaft.  Duszejko (Agnieszka Mandat), pensioniert und noch gelegentlich als Englischlehrerin tätig, lebt in einem Haus am Waldrand in der Nähe einer polnischen Kleinstadt. Die Beziehung zwischen den Stadtmenschen und den Tieren des Waldes hat in diesem Landstrich zu einem brutalen Gleichgewicht gefunden: Die Menschen jagen und quälen, während die Tiere leiden und sterben. Doch dieser Friede durch Unterdrückung scheint mehr und mehr aufzubrechen, es kommt zu einer Reihe von Todesfällen, die Opfer allesamt Jäger, die Leichen allesamt entstellt durch die Spuren tierischer Aggression. (…). Spoor sammelt Figuren, Bilder und Ereignisse vorrangig in der Absicht auf, sie einer Auflösung entgegenzutragen, die schon von Anfang an feststeht – und weiß mit dieser Auflösung dann nichts anderes anzufangen, als sie mit der Emphase einer großen Enthüllung auszustatten.   Am Sonntag, 15. Oktober 2017  um 17.00 Uhr,  werden sie ebenfalls im Metropolis-Kino die Möglichkeit haben, den auf dem Filmfestival Cottbus 2015 preisgekrönten Film „Welle“ (Fala) in der Regie von Grzegorz Zariczny zu sehen. Ania steht kurz vor einer wichtigen Prüfung. Kasia hilft ihr zu üben, und die Mädchen werden als Freundinnen, die sich bei allen Problemen gegenseitig unterstützen können, immer wichtiger füreinander. In Nowa Huta, einem verarmten Krakauer Stadtteil, sieht ihr Leben – von außen betrachtet – trist aus. Sie könnten ein perfektes Beispiel von Jugendlichen ohne Zukunft sein. Aber nicht im Blick von Regisseur Grzegorz Zariczny! Er portraitiert ihre Kraft und Leidenschaft und zeigt, dass Freundschaft und Menschenwürde auch in einer Plattenbausiedlung zu finden sind.

„Wir sind Europa“ VHS Buxtehude

„Wir sind Europa“   –   https://www.facebook.com/VHSBuxtehude – https://www.vhs-buxtehude.de/index.php?id=147 Dieses klare Bekenntnis zu Europa ist das Motto unseres Semesterthemas im Herbst. Auf die Frage, „Was bedeutet Europa für Sie?“, nannten unsere Kursleitenden aus unterschiedlichen europäischen Ländern immer wieder die Begriffe Freiheit, friedliches Zusammenleben, Vielfalt der Kulturen und Sprachen, Achtung der Menschenrechte, Offenheit für das Anderssein, Respekt, Einheit – positive Werte, für die sie und wir sehr dankbar sind. Es gilt, diese Werte zu bewahren und zu leben – trotz oder gerade wegen der gegenwärtigen Herausforderungen und weltweiten Krisen, die schon längst in Europa angekommen sind und für die wir eine Mitverantwortung tragen! Wir möchten Ihnen mit „Wir sind Europa!“ sowohl Einblicke geben in unsere europäische Geschichte gestern und heute sowie in die vielfältige Kunst und Kultur Europas. Aber das politische Handeln Europas ist auch hochumstritten und muss ebenfalls thematisiert werden. Der Weltladen wird wieder mit dem Verkauf von Getränken und kleinen Snacks aus aller Welt die Vortrags-Veranstaltungen bereichern. Hier finden Sie das Programm: Flyer Wir sind Europa.pdf

3. THEODOR LESCHETIZKY KLAVIERWETTBEWERB POLNISCHER MUSIK 18. – 23. Juli 2017 Miralles Saal Mittelweg 42 20148 Hamburg

THEODOR LESCHETIZKY KLAVIERWETTBEWERB POLNISCHER MUSIK 18. – 23. Juli 2017  Miralles Saal Mittelweg 42 20148 Hamburg   Auf Initiative von Prof. Hubert Rutkowski wurde zwischen dem 2. und 5. Juli 2013 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg der 1. Deutsche Klavierwettbewerb polnischer Musik durchgeführt. In diesem Jahr findet der 3. Klavierwettbewerb Polnischer Musik statt. Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg schreibt in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Th. Leschetizky Musikgesellschaft in Warschau und dem Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg für das Jahr 2017 den 3. Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik aus. Der Wettbewerb richtet sich an Klavierstudierende der Musikhochschulen in Hannover, Bremen, Rostock, Lübeck, Hamburg und Weimar sowie an Schüler der staatlichen norddeutschen Musikschulen aus dem Verband deutscher Musikschulen „VdM“ in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Die Wertungsspiele finden im Miralles Saal der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt und sind öffentlich. Der Wettbewerb findet jedes zweite Jahr statt (nächster Wettbewerb 2019). Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro! Konzertpreise u.a. in New York und Paris sowie in vielen Orten in Polen: Warschau, Krakau, Zakopane, Olsztyn. THEODOR LESCHETIZKY KLAVIERWETTBEWERB POLNISCHER MUSIK für Schüler der VdM Musikschulen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein am 18. / 23. Juli 2017 Preisträgerkonzert am 22. Juli 2017 im Miralles Saal Mittelweg 42 20148 Hamburg Der 3. Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik (ehem. DKPM) wird von der Theodor Leschetitzky Musikgesellschaft Warschau, der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und von der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg ausgerichtet. Musik trägt zur Völkerverständigung bei und dieser Klavierwettbewerb möchte jungen, talentierten Pianisten frühzeitig neue positive Impulse für die musikalische Weiterentwicklung vermitteln. Teilnahmebedingungen Der Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik richtet sich an junge Pianisten, die Unterricht an einer der o. g. Musikschulen vom Verband deutscher Musikschulen (VdM) erhalten und keine Jungstudenten der Pre-Colleges der Musikhochschulen sind. Anmeldung Die Anmeldung richten Sie bitte an: Staatliche Jugendmusikschule Hamburg TLKPM z. H. Frau Mariola Rutschka Mittelweg 42, 20148 Hamburg Die Anmeldefrist für den Klavierwettbewerb endet am 01. Juli 2017 (Poststempel). Der detaillierte Ablaufplan mit den Spielzeiten am 21. / 22. Juli 2017 wird den Teilnehmern per E-Mail bekannt gegeben.  

CHOPIN KONZERT 07.April um 19.00 Uhr Mendelssohnsaal der Hochschule für Musik und Theater

CHOPIN KONZERT Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V. lädt am 07.April um  19.00 Uhr zum Konzert: „Walzer von Frédéric Chopin als Beispiel für perfekte romantische Miniaturen“ ein, das im Mendelssohnsaal der Hochschule für Musik und Theater, Harvesterhuderweg 12 stattfindet. Anschließend wird Prof. Elżbieta Karaś-Kraszel einen Vortrag zum Konzert halten. Eintritt frei

JAZZ AUS POLEN 24.3.2017, 20 Uhr, Kulturzentrum Heidbarghof und 26.03.2017, 19:00 Uhr, Cascadas Club

JAZZ AUS POLEN Polen und der Jazz: ein ganz besonderes Paar, das in außergewöhnlicher Beziehung zueinander steht. Zu Zeiten des Ostblocks und des damit verbundenen kommunistischen Regimes stellte der Jazz für die polnischen Intellektuellen eine Art Fenster in die Freiheit dar. Ein kleiner Bereich, der sich dem staatlichen Kontrollapparat entzog – ein Stück Freiheit, wenn auch nur ein improvisiertes Solo lang. Jazz aus Polen weckt sofort Assoziationen an melancholische, traumhafte Melodien: Tomasz Stańko, Krzysztof Komeda, die Musik in den Filmen von Polański. Aus der Feder des polnischen Kontrabassisten Lech Wieleba entsteht eine seltsam ergreifende, lyrisch – poetische Musik. Er vereint Elemente der Klassik und des Jazz mit seiner slawischen Melodik. POETIC JAZZ ist seine Art, Gefühle in der kreativen Sprache der Musik auszudrücken. In seinen Kompositionen werden alltägliche Begegnungen aus dem Leben zu individuellen Musikkurzgeschichten.   In der Tat scheut sich POETIC JAZZ nicht vor einmalig schönen, verträumten Melodien, auch nicht vor melancholischen Stimmungen. Selten berührt eine Jazzformation emotional so sehr, fährt unter die Haut. Dazu trägt sicher auch die besondere Besetzung mit einem von Claas Ueberschär lyrisch geblasenen Flügelhorn bei. Percussion und Schlagzeug schlägt – streichelt, müsste man der Korrektheit halber sagen – Pawel Wieleba. Am Piano Enno Dugnus – eine einfühlsame musikalische Persönlichkeit mit melodischer und harmonischer Raffinesse. (Textauszug / Silvano Luca Gerosa, Basel) Freitag,  24.3.2017, 20 Uhr, Kulturzentrum Heidbarghof, Langelohstraße 141, Hamburg Sonntag, 26.03.2017, 19:00 Uhr, Cascadas Club, Ferdinandstr. 12,  Hamburg

SAAGARA IN HAMBURG Am 12. März um 19.00 Uhr tritt im BRÜCKENSTERN

SAAGARA IN HAMBURG Am 12. März um 19.00 Uhr tritt im BRÜCKENSTERN (Stresemannstr. 133) der  Gewinner des bedeutendsten polnischen Kulturpreises „Paszporty Polityki“ in der Kategorie Musik – Waclaw Zimpel, mit einem virtuoso cross-over Projekt, in Hamburg auf. Der polnische Komponist und Klarinettist Waclaw Zimpel ist ein musikalisches Chamäleon. Unabhängigkeit und experimentelle Neugier trieben ihn seit den Anfängen seiner musikalischen Karriere die Wurzeln der Improvisation zu erforschen: in der liturgischen Musik, in den Traditionen Indiens und in den afrikanischen Tänzen. Zimpel setzte die Experimente während seiner Reisen nach Südindien fort, wo er die komplexen rhythmischen und/ melodischen Traditionen der Region mit lokalen Musikern studierte. Das Zusammenwachsen ihrer Vision mit den europäischen Wurzeln wurde zum entscheidenden Punkt seiner Band  SAAGARA. Dieses Ensemble zeichnet sich durch einen kraftvollen Rhythmus aus, der von den Instrumenten Südindiens wie Ghatam, Khanjira oder Thavil (eine Trommel, die bisher vor allem während der Hindu-Rituale verwendet wurde) bestimmt wird. Komplettiert durch Zimpels Kompositionen und Improvisationen bietet diese Musik eine außergewöhnlich universelle Aussage. Die Mitwirkenden sind: Waclaw Zimpel (Komposition, Klarinette), Ghatam Giridhar Udupa (Ghatam), Bharghava Halambi (Khanjira), K Raja (Thavil), Mysore N. Karthik (Violin).

27. Januar 2017, 20.00 Uhr Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ-Auschwitz Andacht – Ausstellungseröffnung – Konzert

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Mahnmals St. Nikolai,   heute möchten wir Sie auf die folgende Veranstaltung aufmerksam machen:   Freitag, 27. Januar 2017, 20.00 Uhr   Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ-Auschwitz Andacht – Ausstellungseröffnung – Konzert   Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus halten Propst und Hauptpastor Dr. Martin Vetter (Hauptkirche St. Nikolai) und Pfarrer Dr. Jacek Bystron (Polnische Katholische Mission) eine ökumenische Andacht.   Im Anschluss findet die Eröffnung der Ausstellung „Erinnerte Gegenwart“ – Dokumente und Installationen zu Theresienstadt statt, in die die Künstlerin Marlies Poss einführen wird. Die Münchner Künstlerin kombiniert für die Ausstellung Dokumente ihrer Großtante Berthie Philipp, die von Hamburg aus in das KZ Theresienstadt deportiert worden war und anderer Holocaust-Überlebender mit eigenen Installationen. Sie schuf zarte Werke aus zerbrechlichen, vergänglichen Materialien, die den kindlichen Eindruck und den Schrecken vor dieser Familiengeschichte spürbar machen.   Musikalische Umrahmung: „Lieder aus Theresienstadt“ Annika Westlund singt Lieder der jüdischen Komponisten Adolf Strauss, James Simon und Viktor Ullmann, die im KZ Theresienstadt interniert waren.   Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kirchlichen Gedenkstättenarbeit an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. Eintritt frei. Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung finden Sie im beigefügten Flyer. Die Ausstellung „Erinnerte Gegenwart“ ist bis zum 5. April 2017 täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr im Museum des Mahnmals St. Nikolai zu besichtigen (Museumseintritt). Mit besten Grüßen Dörte Huß

Filmland Polen: EXZENTRIKER. AUF DER SONNEN SEITE DER STRASSE Polen 2015, Regie: Janusz Majewski 11.12.2016-16:00Uhr Hamburg, Metropolis

EXZENTRIKER. AUF DER SONNEN SEITE DER STRASSE Polen 2015, Regie: Janusz Majewski 10.12.2016,    17:00    Hannover, KoKi 11.12.2016,    16:00    Hamburg, Metropolis 12.12.2016,    18:00    Lübeck, KoKi EXZENTRIKER – AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS Regie: Janusz Majewski Polen 2015, Drama, 112 Min. Regie: Janusz Majewski Drehbuch: Janusz Majewski, Włodzimierz Kowalewski Kamera: Adam Bajerski PSC Musik: Wojciech Karolak Schnitt: Milenia Fiedler PSM Darsteller:: Maciej Stuhr, Natalia Rybicka, Sonia Bohosiewicz, Anna Dymna, Wojciech Pszoniak, Wiktor Zborowski, Zofia Zborowska, Magdalena Zawadzka, Adam Ferency, Zbigniew Buczkowski, Władysław Kowalski, Marian Dziędziel, Agnieszka Michalska, Stanisław Brudny, Marian Opania, Arkadiusz Detmer, Jerzy Schejbal, Paweł Królikowski, Przemysław Bluszcz, Andrzej Mastalerz, Marcin Troński, Paweł Burczyk Produktion: WFDiF w Warszawie EXZENTRIKER – AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS Der Jazzposaunist Fabian war nach dem Krieg in England geblieben, doch nun, gegen Ende der 50er Jahre, kehrt er aus der Emigration zu seiner Schwester nach Ciechocinek zurück. Der hervorragende Tänzer gründet mit einigen lokalen Originalen und Hobbymusikern eine Swing-Bigband. Nach dem ersten Konzert übertrifft das Interesse an ihrer Musik alle Erwartungen. Es hagelt Konzerteinladungen, ihre Beliebtheit steigt. Fabian lernt die schöne, dunkelhaarige Modesta kennen, der er vorschlägt, gemeinsam aufzutreten. Schon bald sind sie ein Paar. Sie heben sich durch ihre modische Kleidung ab, sie sind perfekte Tänzer, sie gehen in die besten Lokale und fahren mit einem wunderschönen, aus England mitgebrachten Cabriolet durch Ciechocinek. Vor dem Hintergrund der schmucklosen Realität der 50er Jahre sind sie wie zwei bunte Vögel. Ihr Aussehen und ihre Lebensweise wecken Sehnsüchte nach Freiheit und Wohlstand. Doch eines Tages ist Modesta verschwunden. Der auf einem Roman von Włodzimierz Kowalewski basierende Film wurde auf dem Filmfestival in Gdynia mit den Silbernen Löwen ausgezeichnet. Er zeigt, wie viel Vitalität und Jugend in dem 84-jährigen Regisseur Janusz Majewski steckt. Der Schöpfer so legendärer Filme wie „K. u. K. Deserteure“ und „Zwei Welten im Hotel Pazifik“ drehte mit diesem Werk einen Genrefilm über das Polen der Nachkriegszeit, wie man ihn noch nicht gesehen hat. EXZENTRIKER – AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS Reżyseria: Janusz Majewski Polska 2015, dramat, 112 min. Reżyseria: Janusz Majewski Scenariusz: Janusz Majewski, Włodzimierz Kowalewski Zdjęcia: Adam Bajerski PSC Muzyka: Wojciech Karolak Montaż: Milenia Fiedler PSM Obsada: Maciej Stuhr, Natalia Rybicka, Sonia Bohosiewicz, Anna Dymna, Wojciech Pszoniak, Wiktor Zborowski, Zofia Zborowska, Magdalena Zawadzka, Adam Ferency, Zbigniew Buczkowski, Władysław Kowalski, Marian Dziędziel, Agnieszka Michalska, Stanisław Brudny, Marian Opania, Arkadiusz Detmer, Jerzy Schejbal, Paweł Królikowski, Przemysław Bluszcz, Andrzej Mastalerz, Marcin Troński, Paweł Burczyk i inni Produkcja: WFDiF w Warszawie EXCENTRYCY CZYLI PO SŁONECZNEJ STRONIE ULICY U schyłku lat 50. do mieszkającej w Ciechocinku siostry wraca z Anglii Fabian, emigrant wojenny, puzonista jazzowy i znakomity tancerz. Wraz z grupą miejscowych dziwaków i muzyków amatorów zakłada swingowy big band. Po pierwszym występie zainteresowanie zespołem przerasta wszelkie oczekiwania. Sypią się propozycje koncertów, rodzi się popularność. Fabian poznaje intrygującą, czarnowłosą Modestę, której proponuje występy ze swoją orkiestrą. Wkrótce zostają kochankami. Zadają szyku modnym strojem, świetnie tańczą, bywają w najlepszych lokalach, jeżdżą po Ciechocinku pięknym kabrioletem przywiezionym z Anglii. Są jak dwa barwne ptaki na tle siermiężnej rzeczywistości. Wyglądem, sposobem bycia budzą tęsknoty za wolnością i dobrobytem. Jednak któregoś dnia Modesta nagle znika. Oparty na powieści Włodzimierza Kowalewskiego, nagrodzony Srebrnymi Lwami w Gdyni obraz „Excentrycy, czyli po słonecznej stronie ulicy” pokazał, jak wielka witalność i młodość drzemie w 84 ¬letnim Januszu Majewskim. Twórca legendarnych „C.K. Dezerterzy” i „Zaklętych rewirów” nakręcił gatunkowy film o PRL, jakiego w polskim kinie jeszcze nie było.

KINOFILM: WIR SIND JUDEN AUS BRESLAU, Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933, Regie: Karin Kaper und Dirk Szuszies, Kamera: Dirk Szuszies|20.11.16 um 15.00 Uhr|Abaton-Kino

FILM: WIR SIND JUDEN AUS BRESLAU, Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933, Regie: Karin Kaper und Dirk Szuszies, Kamera: Dirk Szuszies Am Sonntag, 20.11.16 um 15.00 Uhr, findet in Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper die Premiere des Dokumentarfilms über die Breslauer Juden im Abaton Kino in Hamburg statt. Die Protagonisten sind: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heyman, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg sowie eine deutsch-polnische Jugendgruppe aus Bremen und Wrocław. Die jungen Menschen blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige Wenige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und sogar in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. Bundesweiter Kinostart ist am 17.11. 2016 in Berlin. Im Kino Abaton wird der Dokumentarfilm ein zweites Mal am Sonntag 27.11. um 13.00 Uhr gezeigt. Wir sind Juden aus Breslau – Kinodokumentarfilm Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933 von Karin Kaper und Dirk Szuszies Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Jüdische Schulklasse 1938 in Breslau © Karin Kaper Film Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. 14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationen-porträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zuneh-menden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft. Karin Kaper, Dirk Szuszies © DAVIDS / Florian Boillot Eine Rolle im Film spielt auch der Wiederaufbau einer jüdischen Gemeinde in Wrocław. Diese Einbindung macht die Fallhöhe deutlich, der Kontrast zum Vergangenen, zum unwiderruflich Verlorenen, wird schmerzhaft größer und deutet doch die Möglichkeit eines zarten Neubeginns an. Weltpremiere: 6.11.2016 um 17 Uhr im Kino Nowe Horyzonty, Wrocław im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas 2016 Deutschlandpremiere: 12.11.2016 um 15.30 Uhr Filmfestival Cottbus Premiere Berlin: 13.11.16, 16 Uhr, Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und den Jüdischen Kulturtagen 2016 Bundesweiter Kinostart ist  am 17.11.2016 Alle Kinotermine finden Sie hier Synagoge Breslau Mai 2016 | Foto: Jonas Wilder Produktion: Karin Kaper und Dirk Szuszies Protagonisten: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg, sowie eine deutsch-polnische Jugendgruppe aus Bremen und Wrocław. Musik: Bente Kahan, Simon Wallfisch, Patrick Grant, Carlo Altomare In Kooperation mit der Bente-Kahan-Stiftung in Wrocław. Unter der Schirmherrschaft von Rafał Dutkiewicz, Stadtpräsident von Wrocław und des verstorbenen Staatssekretärs Władysław Bartoszewski, Bevollmächtigter des Premierministers in Angelegenheiten des Internationalen Dialogs (posthum) Projektkoordination: Maria Luft Wissenschaftliche Beratung: Katharina Friedla Förderer und Kooperationspartner: Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, Robert Bosch Stiftung, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Auswärtiges Amt, Gesellschaft zur Förderung Jüdischer Kultur und Tradition e.V, Jüdische Kulturtage Berlin 2016, Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Deutsch-Polnisches Jugendwerk und Bethe-Stiftung im Programm „Wege zur Erinnerung“, Tönnjes E.A.S.T., Ursula Lachnit-Fixson-Stiftung, Stadt Wrocław, Stiftung Zukunft Berlin, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Museum für Völkerkunde – Markt der Völker – 16. bis 20. November 2016

Liebe Freunde des Museum für Völkerkunde, wir haben Interesse an einer Kooperation mit Ihnen für das Veranstaltungsprogramm des diesjährigen Markt der Völker. Der Markt der Völker findet dieses Jahr zum 30ten. Mal im Museum für Völkerkunde Hamburg vom 16. bis zum 20. November 2016 statt. Mehr als 12.000 Besucher füllen über diesen Zeitraum das Museum und machen in Verbindung mit den internationalen Ausstellern und Caterern den Ort zu einer kulturellen Begegnungsstätte. Der diesjährige Themenschwerpunkt wird „Europa“ sein. Daher möchten wir uns auch bei unserem Rahmenprogramm auf Europäische Folklore und Traditionen spezialisieren und mit Musikalischen Darbietungen, Workshops, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen über die Kultur informieren. Marktinformationen: Eröffnung: Mi 16. November 17. bis 20. November 2016 Öffnungszeiten: Mi 18 – 22 Uhr | Do bis Sa 10 – 22 Uhr | So 10 – 18 Uhr Hier finden Sie Impressionen vom Markt: http://www.voelkerkundemuseum.com/76-0-Markt-der-Voelker.html Wir sind von Montag – Freitag von 09.00 bis 17.30 Uhr für weitere Fragen für Sie zu erreichen. Mit freundlichen Grüßen Team „Markt der Völker“ Frau Türkan Monteiro Frau Julia Spindelmann Tel           +49 40 42 88 79 – 400 Fax          +49 40 42 88 79 – 242 Markt der Völker 2016 16– 20. November Museum für Völkerkunde Hamburg (Stiftung öffentlichen Rechts) Rothenbaumchaussee 64 20148 Hamburg / Germany www.voelkerkundemuseum.com Vorstand: Direktor: Prof. Dr. Wulf Köpke Kaufm. Geschäftsführer: Thorsten Pück Vorsitz des Stiftungsrates: Präses der Kulturbehörde Ust-Id-Nr. DE 199097847

AUSSTELLUNG VON JAN DE WERYHA – 16. Oktober um 11.00 Uhr – Ratssaal des Rathauses Schenefeld – Vernissage

AUSSTELLUNG VON JAN DE WERYHA Am 16. Oktober um 11.00 Uhr fand im Ratssaal des Rathauses Schenefeld  die Vernissage der Ausstellung des polnischen Künstlers Jan de Weryha statt, die vom Kunstkreis Schenefeld vorbereitet wurde. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch die Vorsitzende des Kunstkreises Ursula Wientapper stellte der Vorsitzende des Freundeskreises „Jan de Weryha“, Horst Sellhusen den Künstler vor. Mit seinen Werken beschäftigt er sich mit der „Materialität des Holzes“. Motorsäge, Axt und Stechbeitel hinterlassen sehr differenzierte Oberflächen. Das Ziel seiner künstlerischen Botschaft ist der Wille, Holz in möglichst vielen Aspekten und auf einfachste und klarste Art und Weise als Werkstoff im engeren Sinne aufzuzeigen. Die Philosophie, die de Weryhas Auseinandersetzungen mit diesem Stoff von Beginn an beiwohnt, lässt sich mit drei Begriffen zusammenfassen: Schneiden, spalten, brechen. Der optimierte Gebrauch von „minimalen Aussagemitteln“ öffnet aus Sicht des Künstlers den Weg zur Entstehung von besonderen Objekten. Anhand konkret hinterlassener Spuren des verwendeten Werkzeugs entstehen spontan neue Oberflächen mit Mustern, welche die unterschiedlichsten Spannungszustände hervorrufen. Musikalisch wurde die Matinee von der polnischen Cellistin Lucja Wojdak begleitet, die eine den ausgestellten Kunstwerken angepasste, und für die Vernissage komponierte, Musik einfühlsam gespielt hat.

25. KONGRESS DER DPG BUNDESVERBAND IN DANZIG|vom 30.09. bis 1.10.2016

KONGRESS DER DPG BUNDESVERBAND IN DANZIG Im Europäischen Solidarność-Zentrum in Danzig trafen sich vom 30.09.bis 1.10.2016 die Vertreter der etwa 50 Mitgliedsvereine, um über den Zustand der EU als politischer Gemeinschaft  und das deutsch-polnische Verhältnis zu debattieren. Unsere Gesellschaft war mit 10 Mitgliedern sehr gut vertreten. Zum Auftakt wurde der DIALOG-Preis 2016 an Dr. Marek Prawda für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis verliehen. Der Preisträger war Botschafter der Republik Polen in Berlin und ist derzeit EU-Botschafter in Polen. Die Laudatio hielt Prof. Gesine Schwan, frühere Präsidentin der Viadrina Europa-Universität in Frankfurt (Oder). In den Diskussionsrunden wurde die Rolle der Städtepartnerschaften betont sowie von zivilen Organisationen wie  der Deutsch-Polnische Gesellschaften betont. Sie sollen die Zusammenarbeit der Bürgergesellschaften intensivieren und das gegenseitige Vertrauen erhalten.  In den Städten und Gemeinden, so Gesine Schwan, spiele Parteipolitik eine geringere Rolle und man sei stärker lösungsorientiert. Zu den eingeladenen Gästen gehörten u.a. Prof. Rita Süssmuth, die deutsche Generalkonsulin in Danzig Cornelia Pieper, Pawel Adamowicz, Präsident der Stadt Danzig, und Szymon Sekowski vel Sek, PiS-Abgeordneter des polnischen Sejm sowie Vorsitzender der polnisch-deutschen Parlamentariergruppe des Sejm. Dietmar Nietan, MdB und Vorsitzender des DPG-Bundesverbandes, wünschte sich, dass sich mehr Sejm-Abgeordnete dem Dialog stellen mögen. Die polnische Regierung könnte eine Agenda erstellen und Felder benennen, wo sich die Zusammenarbeit verbessern lasse. Das sei bisher bedauerlicherweise nicht geschehen. Bei seiner Begrüßungsrede hatte Basil Kerski, Direktor des ECS (Europäisches Solidarnosc-Zentrum) und Gastgeber der Tagung,  schon mit einem Zitat von Bronislaw Geremek  aus dessen Berliner Rede vom 10. November 2006 an die wichtigste Aufgabe der DPG erinnert: „In der Politik spielen sicherlich Interessen die Hauptrolle. Aber Zusammenarbeit, Freundschaft und Brüderlichkeit haben ihre Bedeutung. Man kann auch sagen, positive Emotionen sind den Interessen förderlich. Ich wünsche mir, dass zwischen Polen und Deutschen nicht nur ein Gefühl der Interessengemeinschaft existiert, obwohl diese am wichtigsten ist, sondern auch eine emotionale Bindung, die unser Vertrauen zueinander ausdrückt. Wenn wir Vertrauen haben, werden wir alle Herausforderungen der Zukunft bewältigen.“ In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde eine Resolution „Gute Nachbarschaft für ein einiges und starkes Europa“ beschlossen. In dem an die deutschen Medien gerichteten Text heißt es: (…) „Als Bundesverband der Deutsch-Polnischen Gesellschaften sehen wir die derzeitige Stagnation der deutsch-polnischen Beziehungen auf Regierungsebene mit großer Sorge. (…) Polen und Deutschland sind heute demokratische und freie Gesellschaften. Freiheit und Demokratie können aber nur in einem Klima der Offenheit, Toleranz und der Fairness der Mehrheit gegenüber der Minderheit gedeihen. In diesem Sinne stehen wir an der Seite der Menschen in Polen und Deutschland, die für sich für Demokratie, Toleranz und ein gedeihliches Miteinander einsetzen(…). Ein starkes Europa kann es nur geben, wenn Polen und Deutschland einander vertrauen und füreinander einstehen.“ Unser Ehrenvorsitzender Gerd Hoffmann wurde im Rahmen der turnusmäßigen Bundesvorstandswahlen als stellv. Bundesvorsitzender ebenso wiedergewählt wie Dietmar Nietan als Bundesvorsitzender. Mehr Informationen: www.dpg-bundesverband.de

TV-Beiträge im November: DIE DEUTSCHEN UND DIE POLEN – Geschichte einer Nachbarschaft – Eine Filmreihe von Andrzej Klamt, Zofia Kunert und Gordian Maugg

DIE DEUTSCHEN UND DIE POLEN – Geschichte einer Nachbarschaft Eine Filmreihe von Andrzej Klamt, Zofia Kunert und Gordian Maugg (TV – Sender: 3sat) Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands und Polens wird ein gemeinsames Filmprojekt die Geschichte der nachbarschaftlichen Beziehungen erzählen und neu beleuchten. Halbtotal Filmproduktion aus Wiesbaden konnte als Partner für die Koproduktion das ZDF, 3sat, TVN aus Polen sowie das Land Hessen gewinnen. Die vierteilige Filmreihe soll im November 2016 zeitgleich im deutschen und polnischen Fernsehen ausgestrahlt werden. Pünktlich zum 25. Jahrestag der Unterzeichnung des „Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ wird dieses außergewöhnliche Filmprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstausstrahlung auf 3sat: Mittwoch, 9. November 2016, Teil I. Frieden und Krieg 20.15 Uhr, Teil II Feinde und Freunde 21.00 Uhr, Teil III. Schicksalsverbunden  21.45 Uhr   Im Rahmen dieses erfreulichen Projekts werden darüber hinaus drei polnische Spielfilme gezeigt, und zwar am 9. November um 22.25 Uhr das Drama „Chemo“, eine biografisch geprägte Geschichte, am 10. November um 22.25 Uhr die Komödie „Body“ und am 11. November um 22.35 Uhr das mit dem Oscar prämierte Drama „Ida“. Weitere Infos sind aus den Programmzeitschriften zu entnehmen. BODY Regie: Małgorzata Szumowska Polen 2015, Drama, 85 Min. Regie: Małgorzata Szumowska Drehbuch: Małgorzata Szumowska, Michał Englert Kamera: Michał Englert Schnitt: Jacek Drosio Darsteller: Janusz Gajos , Maja Ostaszewska, Justyna Suwała, Ewa Dałkowska, Adam Woronowicz, Tomasz Ziętek, Władysław Kowalski i inni Produktion: NOWHERE Warschau Janusz ist ein Mensch, den so leicht nichts erschüttern kann. Als Untersuchungsrichter recherchiert er präzise, am Tatort analysiert er jedes Detail. Trotz der extremen Situationen, mit denen er konfrontiert ist, arbeitet er viel. Vielleicht zu viel. Seiner magersüchtigen Tochter Olga, die noch immer ihrer verstorbenen Mutter nachtrauert, steht er indessen hilflos gegenüber. Aus Sorge, sie könne sich umbringen, lässt er sie in eine Klinik einweisen, in der die Psychologin Anna ihren Dienst versieht. Diese hat vor Jahren ihr Baby durch plötzlichen Kindstod verloren, verschanzt sich mit ihrem großen Hund in einer streng abgeriegelten Wohnung und beschwört Geister, die aus dem Jenseits zu den Lebenden sprechen … Małgorzata Szumowska arbeitet mit Elementen der schwarzen Komödie, um von der Schwierigkeit zu erzählen, den Verlust geliebter Menschen zu verarbeiten. Es geht um die Angst vor Nähe und die Sehnsucht danach, um die Bestrafung des eigenen Körpers aus Seelennot und um die Flucht in die Esoterik. Eine komplexe Reflexion über die Einsamkeit des Herzens und den Konflikt zwischen Rationalität und dem Glauben an ein Universum des Übersinnlichen. (Quelle: Katalog Berlinale) Małgorzata Szumowska wurde auf der Berlinale 2015 mit einem Silbernen Bären für die beste Regie geehrt. Nach ihrer spontanen Hochzeit wird Lena bewusst, dass ihre Tage mit Benek gezählt sind (Szene aus „Chemo“) © ZDF/Katarzyna Sarnowska. Am Mittwoch, 9. November, um 22.25 Uhr, zeigt 3sat den anrührenden und wilden Liebesfilm „Chemo“(Erstausstrahlung) von Regisseur Bartosz Prokopowicz. Als Benek, mitten in einer Existenzkrise, auf die verrückte Lena trifft, ist das der Beginn einer neuen Liebe. Dann erfährt er, dass Lena Krebs im Endstadium hat. IDA Polen 2013, Regie: Paweł Pawlikowski IDA Regie: Paweł Pawlikowski Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Rebecca Lenkiewicz Kamera: Łukasz Żal, Ryszard Lenczewski Musik: Kristian Eidnes Andersen Schnitt: Jarosław Kamiński Darsteller: Agata Kulesza, Agata Trzebuchowska, Dawid Ogrodnik, Joanna Kulig u.A. Produktion: Opus Film, Phoenix Film Der Film erhielt den Oscar 2015 für den besten nicht-englischsprachigen Film. Die Novizin Anna ist als Waisenkind im Kloster aufgewachsen. Bevor sie die Ordensgelübde ablegt, muss sie Wanda kennenlernen, ihre einzige lebende Verwandte. Wanda eröffnet dem jungen Mädchen, dass sie Jüdin ist. Für die beiden beginnt eine bewegende Reise, durch die sie nicht nur die tragische Geschichte ihrer Familie kennenlernen sollen, sondern auch erfahren, wer sie wirklich sind. (Solopan) „Ida“ oficjalny zwiastun  

Jolanta Barcik | Konzert – Poezia spiewana | Delphi Showpalast | 06.11.2016-17Uhr

Jolanta Barcik Konzert – Poezja śpiewana Jolanta Barcik – Gesungene Poesie Mit künstlerischer Begleitung: Paulina & Agata Pospieszny – Duo Violine und Harfe Bernhard Gerber – Percussion Gast aus Polen Jacek C. – Akustische Gitarre Dorothea Ashoff – Moderation Bettina, Kathrin – Chor Die Lieder werden in deutscher und polnischer Sprache gesungen Information und Verkauf : 040/25494383 Kasse Delphi Showpalast : 040/4318600 VVK 18,- Euro AK 20,- Euro www.jola-show-band.de

MEINE TÖCHTER, KÜHE Regie: Kinga Dębska Polen 2015, Komödie, 88 Min. Regie und Drehbuch: Kinga Dębska – 06.11.2016, 16:00 Hamburg, Metropolis

MEINE TÖCHTER, KÜHE Polen 2015, Regie: Kinga Dębska 05.11.2016,    17:00    Hannover, KoKi 06.11.2016,    16:00    Hamburg, Metropolis 13.11.2016,    16:00    Lübeck, KoKi << zurück zum Programm 2016 MEINE TÖCHTER, KÜHE Regie: Kinga Dębska Polen 2015, Komödie, 88 Min. Regie und Drehbuch: Kinga Dębska Kamera: Andrzej Wojciechowski PSC Musik: Bartosz Chajdecki Schnitt: Bartosz Karczyński Darsteller:: gata Kulesza, Gabriela Muskała, Marian Dziędziel, Małgorzata Niemirska, Marcin Dorociński, Łukasz Simlat, Jeremi Protas, Maria Dębska, Barbara Kurzaj, Agnieszka Wosińska, Bartosz Żukowski i inni Tatiana Arntgolts u.a. Produktion: Studio Filmowe Kalejdoskop MEINE TÖCHTER, KÜHE Ein herzerwärmender Film über eine Familie. Die manchmal traurige, manchmal lustige Geschichte von Schwestern, die angesichts einer schwierigen Situation trotz der gegenseitigen Abneigung zusammenhalten müssen. Marta ist eine erfolgreiche Schauspielerin und tritt als Star in bekannten Serien auf. Doch auch Ruhm und Geld helfen ihr nicht, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten. Sie war alleinerziehend, ihre Tochter ist schon erwachsen. Im Gegensatz zu Martas starkem Charakter ist die jüngere Schwester Kasia sensibel und manchmal etwas exaltiert. Sie arbeitet als Lehrerin. Ihre Ehe ist bei weitem nicht ideal, ihr Mann ein Verlierer, der erfolglos Arbeit sucht. Die Schwestern mögen sich nicht besonders, doch die plötzliche Erkrankung der Mutter zwingt sie, gemeinsam zu handeln. Sie müssen sich um ihren geliebten aber despotischen Vater kümmern. Langsam nähern sich Marta und Kasia aneinander an, was eine Reihe tragikomischer Situationen auslöst. „MEINE TÖCHTER, KÜHE“ trailer

Nocturnes auf Gut Schönau | Chopin-Preisträger musizieren | 04.11.2016 – 18.30 Uhr | Reinbek-Ohe – Gut Schönau

Liebe Mitglieder und Freunde der Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V., wir freuen uns, Ihnen auf diesem Wege unser nächstes Konzert – das letzte in diesem Jahr – anzukündigen und laden Sie dazu sehr herzlich ein. Wir erwarten ein großes und festliches Finale unserer diesjährigen Musikangebote. Mit herzlichen Grüßen Rolf Nerlich (für den gesamten Vorstand) Nocturnes auf Gut Schönau Chopin-Preisträger musizieren Freitag, 4. November 2016, 18.30 Uhr 21465 Reinbek-Ohe, Gut Schönau, Schönauer Weg 24 Chopins herrliche Musik wird zum vierten Mal auf Gut Schönau erklingen. Kerzenschein, ein 4-Gänge–Menü und eine festliche Garderobe schaffen wieder diesen besonderen Rahmen für den Auftritt der den Abend gestaltenden Künstler. mit: Florian Albrecht – Klavier David Foremny – Horn Boyang Shi – Klavier Mamikon Nakhapetov – Klavier Karten nur im Vorverkauf bis zum 1. November 2016 Konzert und Menü: 75€ (70€ für Mitglieder) Bestellungen unter karten@chopin-hamburg.de (Mail) oder 04104-694835 (Fax) oder 04104-2489 (Fon)     — Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e.V.Dr. Daniela und Rolf Nerlich, Mitglieder des VorstandesKirchberg 8DE-21521 WohltorfFax: 04104 694835E-Mail: dr.nerlich@chopin-hamburg.de oder nerlich@chopin-hamburg.de  Web: www.chopin-hamburg.deKreissparkasse Herzogtum Lauenburg, BLZ: 230 527 50, Kto: 81 153 660IBAN: DE83 2305 2750 0081 1536 60, SWIFT/BIC: NOLADE21RZB

Mittwoch, 19. Oktober 2016 12:00 Uhr bis Sonntag, 23.10. Bürgerreise zur Deutschen Woche nach Gdańsk

Mittwoch, 19. Oktober 2016   12:00 Uhr bis Sonntag, 23.10. Bürgerreise zur Deutschen Woche nach Gdańsk Führung, Bildungsreise Dom Muzyka Łąkowa 1/2    ?  PL-80-743 Gdańsk   () Veranstalter: Reisen-Exklusiv GmbH Bremen Gemeldet von Dt.-Poln. Gesellschaft Bremen e.V. Die 5-tägige Städtereise in die alte Hansestadt zum Jubiläum der 40-jährigen Städtepartnerschaft Bremen – Gdańsk (Danzig) wird durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen organisiert. Der Reiseveranstalter ist reisen exklusiv GmbH Bremen (Tel. 0421 174 284 77). Neben einem herausragenden touristischen Programm können die Teilnehmer der Reise an allen offiziellen Feier-lichkeiten zur Deutschen Woche in Gdańsk kostenfrei teilnehmen. Die Reiseleitung erfolgt durch den Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen, Uwe Metschke. (Tel. 0421 324338). Das Reiseprogramm dieser Flugreise 1. Tag, Mi 19.10.2016: Ankunft in Danzig • Linienflug Hamburg – Danzig mit Wizz Air (Abflug Hamburg planmäßig 13:55) • Ankunft am Flughafen in Danzig (planmäßig 15.10 Uhr)/ Transfer zum Hotel Dom Muzyka (unmittelbar an der Altstadt) • Nachmittags: erste eigene Erkundung • 18.00 Shakespeare-Theater Danzig (direkt an der Altstadt): Offizielle Eröffnung der Deutschen Woche in Gdańsk durch die deutsche Generalkonsulin und Bremens Bürgermeister mit anschließendem Empfang • Übernachtung mit Frühstück 2. Tag, Do 20.10.2016: Danzig (Westerplatte) • 09.00 Uhr (nach dem Frühstck) Stadtführung in Danzig mit Besuch der Westerplatte, wo am 1. September 1939 der zweite Weltkrieg begann • 13.00 – 15.30 Besuch des Europäischen Solidarność-Zentrums (ECS) mit Workshop und Rundgang durch das ECS. • 19.00 Bremen-Empfang an Bord der Fregatte „Karlsruhe“ durch den Bremer Bürgermeister • Übernachtung mit Frühstück 3. Tag, Fr 21.10.2016: Danzig – Zoppot – Gdynia – Danzig • 09.30 Uhr Abfahrt nach Danzig-Oliwa, Zoppot und Gdynia • Besichtigung des Doms in Oliwa mit berühmten Orgeln und Orgelkonzert • Spaziergang auf dem längsten Seesteg Europas im traditionsreichen Seebad Zoppot (Sopot). Besichtigung des Schiffes Dar Pomorza in Gdynia, ein dreimastiges Vollschiff • 18.00 Genuss-Seminar des Bremer Ratskellers im Hangar der Fregatte Karlsruhe • Übernachtung mit Frühstück 4. Tag, Sa 22.10.2016 : Danzig-Marienburg • Nach dem Frühstück Ausflug nach Malbork (Marienburg) und Besichtigung der Marienburg • Nachmittags Rückkehr zum Hotel und Zeit zum Bummeln in der Altstadt • 19.00 Uhr Shakespeare Theater Danzig: Aufführung des Theaters Bremen „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek (Eintritt separat) • Übernachtung mit Frühstück 5. Tag, So. 23.10.2016 : Abreise • Vormittags noch etwas Zeit in Danzig, danach Transfer • Linienflug mit Wizzair nach Hamburg (planmäßig 12.05 – 13.22 Uhr) Reisepreis: 635,- Euro p. Pers. im Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag 100,- Euro Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen Alle Angaben vorbehaltlich Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Festbuchung Eingeschlossene Leistungen: • Linienflug Hamburg – Danzig – Hamburg inkl. 23 kg Freigepäck • 4 Übernachtungen im Doppelzimmer im 4* Hotel mit Frühstück • Deutschsprachige Stadtführung in Danzig/ in Sopot / Gdynia und Marienburg • Alle angegebenen Transfers im Kleinbus • Bitte beachten Sie, dass innerhalb der Altstadt keine Bustransfers möglich sind und Fußwege von 15-20 Minuten notwendig werden. Nicht eingeschlossen sind – Trinkgelder und persönliche Ausgaben Zusätzlich buchbare Leistungen – Reiserücktrittskostenversicherung Für die Reise benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Es gelten die ARB von reisen exklusiv GmbH Buchung und weitere Informationen: Ilze Dzene Tel: 0421 174 284 77 Fax: 0421 174 284 79 Email: info@polenexklusiv.com www.polenexklusiv.com PDF der Veranstaltung herunterladen

VERNISAGE: AUSSTELLUNG VON JAN DE WERYHA

AUSSTELLUNG VON JAN DE WERYHA Am 16. Oktober um 11.00 Uhr findet im Ratssaal des Rathauses Schenefeld, Holstenplatz  die Vernissage der Ausstellung des polnischen Künstlers Jan de Weryha statt, die vom Kunstkreis Schenefeld vorbereitet wird. Der in Danzig geborene Bildhauer versteht sich selbst als Vertreter der Konkreten Kunst. Im Jahr 1976 erlangte er sein Diplom in Bildhauerei an der Kunstakademie Danzig. Seit 1981 lebt er in Hamburg. 1999 erhielt er den Auftrag für das Denkmal „In Erinnerung an die Deportierten des Warschauer Aufstandes 1944“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, dann 2012 für das Mahnmal in Gedenken der NS-Zwangsarbeiter in Hamburg-Bergedorf. Während der Einweihung kam es zu einer Gasattacke eines Deutschen auf polnische Ehrengäste. Er arbeitet vor allem in Holz. Er schreibt dazu: „Meine künstlerischen Überlegungen in den letzten Jahren konzentrieren sich auf die Erforschung des Materials Holz, auf das Begreifen seiner Struktur und seines Kernes, was zum denkbar höchsten Zustand führt, welcher auf der Zelebrierung des Archaischen im Holz beruht“. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt der Künstler. Musikalisch wird er von der polnischen Cellistin Lucja Wojdak begleitet.

Filmland Polen: TANZABEND-TÖCHTER Polen 2015, Regie: Agnieszka Smoczyńska 16.10.2016-17:00Uhr Hamburg, Metropolis

TANZABEND-TÖCHTER Polen 2015, Regie: Agnieszka Smoczyńska 15.10.2016,    17:00    Hannover, KoKi 16.10.2016,    17:00    Hamburg, Metropolis 23.10.2016,    16:00    Lübeck, KoKi TÖCHTER DES DANCE Regie: Agnieszka Smoczyńska Polen 2015, Drama, 92 Min. Regie: Agnieszka Smoczyńska Drehbuch: Robert Bolesto Kamera: Jakub Kijowski PSC Schnitt: Michał Czarnecki PSM Micał Czarnecki PSM Musik: Barbara Wrońska und Zuzanna Wrońska Darsteller: Marta Mazurek, Michalina Olszańska, Kinga Preis, Jakub Gierszał, Andrzej Konopka, Zygmunt Malanowicz, Magdalena Cielecka, Katarzyna Herman, Marcin Kowalczyk, Iwona Bielska, Roma Gąsiorowska u.a Produktion: Wytwórnia Filmów Dokumentalnych i Fabularnych TÖCHTER DES DANCE Ein Musikhorrorfilm mit komödiantischen und melodramatischen Elementen – der originellste Film des Jahres 2015. Zwei Nixen – Silber und Gold – landen inmitten der Warschauer Dance-Szene der 80er Jahre. Eine Welt, pulsierend im Rhythmus der Musik, in der sich alles ebenso schnell verändern kann wie die Neonlichter in den Clubs und der Glimmer der Pailletten. Die zwei Schönheiten schließen sich der Musikgruppe „Feigen und Datteln“ an, mit der sie sehr schnell zur nächtlichen Sensation der Hauptstadt werden. Sie stürzen sich in ihr Dasein in der Menschenwelt, lassen sich von Liebe und Leidenschaften mitreißen, und vergessen vorübergehend ihre wahre Natur. Doch es bedarf nur eines gebrochenen Herzens, um die Situation außer Kontrolle geraten zu lassen… CÓRKI DANCINGU Reżyseria: Agnieszka Smoczyńska Polska 2015, dramat, 92 min. Reżyseria: Agnieszka Smoczyńska Scenariusz: Robert Bolesto Zdjęcia: Jakub Kijowski PSC Montaż: Michał Czarnecki PSM Muzyka: Ballady i Romanse (Barbara Wrońska i Zuzanna Wrońska) Obsada: Marta Mazurek, Michalina Olszańska, Kinga Preis, Jakub Gierszał, Andrzej Konopka, Zygmunt Malanowicz, Magdalena Cielecka, Katarzyna Herman, Marcin Kowalczyk, Iwona Bielska, Roma Gąsiorowska Produkcja: Wytwórnia Filmów Dokumentalnych i Fabularnych CÓRKI DANCINGU Muzyczny horror z elementami komedii i melodramatu. Najbardziej oryginalny film roku 2015. Dwie syreny – Srebrna i Złota – lądują w środku świata warszawskich dancingów lat 80., tętniącego muzyką, mieniącego się światłami neonów i blaskiem cekinów. Dołączają do muzyków zespołu Figi i Daktyle, z dnia na dzień stając się sensacją nocnego życia stolicy. Pochłonięte przez miłość i rodzące się namiętności, na chwilę zapominają o swojej prawdziwej naturze. Ale wystarczy jedno złamane serce, by sytuacja wymknęła się spod kontroli…  

Überzeugendes Konzert von Krystyna Stanko und Vladyslav Sendecki im gut gefüllten Miralles Saal

Cetin Yaman hat 4 neue Fotos hinzugefügt — mit Mariola Rutschka und 2 weiteren Personen. 8. Oktober um 23:30 · Überzeugendes Konzert von Krystyna Stanko und Vladyslav Sendecki im gut gefüllten Miralles Saal in Hamburg. Erste 3 Titel spielte Sendecki solo, dann kam die gefeierte Jazzsängerin aus Polen hinzu. Stanko präsentierte auch einige Titel aus ihrem neuen Album, das Ende Oktober erscheint und viel brasilianisches Flair verbreitet. Gefällt mir KommentierenTeilen 9 Beata Ratajczak, Vladyslav Sendecki und 7 weitere Personen

jazz emotion | stanko – sendecki Samstag, 08.10.2016 Miralles Saal 17:00 Uhr

Fremdveranstalltung jazz emotion | stanko – sendecki Samstag, 08.10.2016 Miralles Saal Mittelweg 42 20148 Hamburg In Rahmen der Deutsch-Polnischen Begegnung Hamburg 2016 findet das Konzert statt: „jazz emotion  | stańko – sendecki” Das Konzert beginnt nach dem Preisträgerkonzert des Musikwettbewerbes „Junge Talente-Polnische Musik“  Preisträgerkonzert um 17:00 Uhr Konzert „ jazz emotion“ von Krystyna Stanko und  Vladyslav Sendecki um 18:00 Uhr Eintritt frei! Reservierung der Freiplätze bis 05.10.2016 per email: polonia@kulaszewski.de oder telefonisch: (040) 715 7971 Krystyna Stanko ist eine der bekanntesten polnischen Jazzsängerinnen und Komponistinnen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und nominiert. Für ihre beiden Alben „Secretly” (2010), mit Songs von Peter Gabriel – in eigenen Jazz-Bearbeitungen und „Kropla Słowa” (2012), das von den Lesern des renommierten Jazzmagazins „Jazz Forum“ als Album des Jahres 2012 ausgezeichnet wurde, sammelte Krystyna Stanko mit ihrer Band zahlreiche hervorragende Kritiken. Im Jahr 2013 erhielt Krystyna Stanko den Pommerschen Kunstpreis, die höchste Auszeichnung des Marschalls von Pommern. 2014 bekam die Künstlerin Krystyna Stańko die Gloria-Artis-Medaille. Die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste ist der höchste polnische Kulturpreis für Verdiente in der polnischen Kultur. Seit 2003 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik „Stanisława Moniuszki“ in Danzig, wo sie Jazzgesang lehrt. Seit 2012 gestaltet und moderiert Krystyna Stańko jeden Sonntag im Sender Radio Gdańsk eine eigene, zweistündige Jazz-Radiosendung, in der sie, neben bekannten Größen der Jazzszene, auch immer wieder junge Musiktalente vorstellt. Für diese Tätigkeit erhielt sie im Juni 2013 den Titel Persönlichkeit des Radios im Jahr 2012. Krystyna Stanko hat 8 Alben aufgenommen. Die Premiere des 9. Albums ist am 20.10.2016. In ihrer Karriere gab Krystyna Stanko unzählige Konzerte in Polen und im Ausland (z. B. Schweden, Norwegen, Deutschland, Rumänien, Russland, Weißrussland, Kanada). Die Sängerin arbeitet dabei mit führenden polnischen Jazzmusikern zusammen. Für ihre CD-Aufnahmen lädt sie regelmäßig Gastmusiker aus Polen und aus dem Ausland ein. Vladyslav Sendecki ist „one of the five best jazz pianists in the world“ (New York Village Voice). Der Jazzpianist, Komponist und Arrangeur wurde in Polen geboren und in seiner Heimat als Władysław „Adzik“ Sendecki bekannt. 1981 übersiedelte er aus politischen Gründen in die Schweiz. Von dort startete er eine internationale Karriere, die ihn oft in die USA führte. Er spielte unter anderem mit Klaus Doldingers Passport, mit Billy Cobham, Michael und Randy Brecker, mit Bireli Lagrene, Jaco Pastorius, Joe Henderson, Lenny White und Charlie Mariano. Seit 1995 lebt Vladyslav Sendecki in Hamburg, wo er seit 1996 Pianist der NDR Bigband ist. Mit Gerry Brown, Detlev Beier und Ingolf Burkhardt gründete er das Hamburg Jazz Quartet. Seit 2009 steht er unter dem Motto: Lyrik & Jazz auch mit seiner Frau, der Schauspielerin Angélique Duvier, mit Projekten wie „Ein polnischer Traum” und „Joseph Freiherr von Eichendorff” auf der Bühne. Mit Andrzej Olejniczak gründete er das „European Blue Note Quartet”. 2011 erhielt Sendecki den Hamburger Jazzpreis und 2016, ebenso wie Krystyna Stanko, die Gloria-Artis-Medaille. Vladyslav Sendecki hat 9 Alben aufgenommen. Er spielte Konzerte auf der ganzen Welt und begeisterte das Publikum. Veranstalter: Verband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V., Staatliche Jugendmusikschule Hamburg. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, den Konvent der Polnischen Organisationen in Deutschland, das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg, kulturograf.de.   + zu Google Kalender hinzufügen+ Exportiere iCal Details Datum: Oktober 8 Zeit: 17:00 – 20:00 Veranstaltungskategorien: Fremdveranstaltung, Staatliche Jugendmusikschule Hamburg, Verband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V. Veranstaltung-Tags: Fremdbeitrag, Fremdveranstaltung, Musik Veranstalter Verband der Polnischen Journalisten in Deutschland e.V. Veranstaltungsort Miralles Saal Mittelweg 42 Hamburg, Hamburg 20148 Deutschland + Google Karte

25. KONGRESS DER DPG BUNDESVERBAND IN DANZIG 2016

Der 25. Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften rückt immer näher! Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen ein spannendes Programm, Diskussionen, Führungen und Musik – dieses Mal im Europäischen Solidarność-Zentrum in Danzig. Wir laden alle herzlich dazu ein, an einem der größten Treffen von Akteuren, Multiplikatoren und Freunden der deutsch-polnischen Beziehungen teilzuhaben! Der Jahreskongress wird vom 30. September bis 2. Oktober 2016 in Danzig stattfinden. Während des Kongresses wird bereits zum 12. Mal der DIALOG-PREIS verliehen. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V. verleiht den DIALOG-PREIS dieses Jahr an Dr. Marek Prawda, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Polen und ehemaliger Botschafter der Republik Polen in Deutschland. Das Programm samt Anmeldeformular finden Sie im Download-Bereich.   Anmeldeformular 2016.pdf (61,4 KiB) Programm Nachbarschaft in der Mitte Europas 2016 Danzig.pdf (368,7 KiB)   Mehr Informationen: www.dpg-bundesverband.de

Filmland Polen: 11 MINUTEN Polen 2015, Regie: Jerzy Skolimowski 04.09.2016 16:00Uhr Hamburg, Metropolis

11 MINUTEN Polen 2015, Regie: Jerzy Skolimowski 03.09.2016,    17:00    Hannover, KoKi 04.09.2016,    16:00    Hamburg, Metropolis 11.09.2016,    16:00    Lübeck, KoKi 11 MINUTEN Regie: Jerzy Skolimowski Polen 2015, Drama, 79 Min. Regie und Drehbuch: Jerzy Skolimowski Kamera: Mikołaj Łebkowski PSC Musik: Paweł Mykietyn Schnitt: Agnieszka Glińska PSM Darsteller:: Richard Dormer, Wojciech Mecwaldowski, Paulina Chapko, Andrzej Chyra, Dawid Ogrodnik, Agata Buzek, Piotr Głowacki, Anna Maria Buczek, Jan Nowicki, Mateusz Kościukiewicz, Łukasz Sikora, Ifi Ude u.a. Produktion: Skopia Film 11 MINUTEN Die selben 11 Minuten im Leben verschiedener Charaktere werden in parallelen Handlungsfäden gezeigt. Bevor die letzte Sekunde dieser 22 Minuten verstreicht, passiert etwas, das sie alle folgenschwer miteinander verbindet. Ein obsessiv eifersüchtiger Ehemann und seine Frau, eine sehr attraktive Schauspielerin, ein verschlagener Hollywoodregisseur, ein leichtlebiger Drogenhändler, ein Mädchen mit seinem heißgeliebten Hund, ein undurchsichtiger Hotdogverkäufer, ein frustrierter Schüler mit riskanter Mission, ein Bergsteiger, der im Hotel die Fenster putzt, ein greiser Maler, ein paar Rettungssanitäter mit einem überraschendem Problem und eine Gruppe hungriger Nonnen. Ein bunter Querschnitt durch die Bewohner einer heutigen Stadt, deren Leben und Leidenschaften nicht voneinander zu trennen sind. Was sich unerwarteter Weise innerhalb von nur 11 Minuten ereignet, beeinflusst ihr Schicksal.  

6. Polnisches Festival 2016 – 03.09.2016 – 11:00 bis 18:00 Uhr – Planten un Blomen (Musikpavillon)

präsentiert von Sängerin Aneta Barcik Special Guests aus Polen sind MAZURKA – Virtuosen: „Janusz Prusinowski Kompania“ -Avantgarde World-Jazz Folklore mit stimmungsvollem Tanz-Workshop und feurigem Konzert zum hören, Feiern und Abtanzen! Programm:   -> 6. Polnisches Festival in Hamburg 2016_FLYER 11:00 -12:00 Uhr  Polnisch Schnupperkurs mit VHS-Dozentin Aleksandra Jeszke-Zillmer 12.00 – 14.00 Uhr – MAZURKA Tanzworkshop mit Janusz Prusinowski Kompania 15.00 Uhr             – offizielle Eröffnung des Festivals mit Polnischen Konsul und musikalischer Begrüßung von Aneta Barcik und Janusz Prusinowski Kompania 15:20 Uhr             – POLONAISE zum Mittanzen mit dem Publikum polnischer Hoftanz im 3/4 Takt – Anführung von Hartwig Zillmer (Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg) 15:40 Uhr             – Kinder-Programm 16:00 – 17:30 Uhr – „Janusz Prusinowski Kompania“ – Konzert polnischer Folklore 17:30 – 18:00 Uhr –  Aneta Barcik und Jolante Barcik Duo – polnische Pop-Musik   Das 6. polnische Festival findet unter der Schirmherrschaft des Polnischen Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg statt mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg, HLS eurocustoms, SARBI Automobile&More, GIGI Intertrade und Teraz Polonia

DEUTSCH-POLNISCHER SCHÜLERAUSTAUSCH, HAMBURG-KOSZALIN

DEUTSCH-POLNISCHER SCHÜLERAUSTAUSCH, HAMBURG-KOSZALIN Die DPG Hamburg hat im Frühjahr 2016 das Projekt der Stadtteilschule Barmbek finanziell unterstützt und diesen Brief von der Projektleiterin Elisabeth Kalina bekommen: „Unser diesjähriger deutsch – polnischer Schüleraustausch hat vom 9. -13.5 in Hamburg stattgefunden. Das Motto der Begegnung war ,,Berufsperspektiven für junge Leute in Polen und Deutschland“. Das Projekt startete mit der Ankunft der polnischen Schülergruppe aus Koszalin (14 Schüler) und deren zwei Betreuerinnen. Die polnischen Gäste wurden in der Jugendherberge “ Auf den Stintfang“ untergebracht. Während des fünftägigen Aufenthalts in Hamburg hatten die polnischen und deutschen SchülerInnen die Möglichkeit, verschiedene Betriebe und Einrichtungen zu besichtigen, wie z.B. die Werft ,,Blohm und Voss“ oder die ,,Lufthansa Technik AG“. Ein interessanter Punkt dieser Begegnung war die Rathausführung verbunden mit dem Treffen eines Abgeordneten, der den jungen Leuten viele wichtige Informationen über die Arbeit der Bürgerschaft vermitteln konnte. Sie hatten auch die Möglichkeit, die Bürgerschaftssitzung zu verfolgen. In der Schule wurden auch multimediale Präsentationen zum Thema ,,Berufsperspektiven in Deutschland und Polen“ von beiden Gruppen vorbereitet und vorgestellt. In ihrer Freizeit hatten die Projektteilnehmer Hamburg besichtigt, Souvenirs gekauft und sind durch die Stadt gebummelt. Insgesamt kann das Projekt als positiv bewertet werden, das Thema war interessant und inspirierend für beide Gruppen. Wir haben viel von – und übereinander gelernt! Danke für die Unterstützung!“

Jugendaustausch-demokratisch! Deutsch-polnisches Projektgestaltungsseminar für Multiplikator/-innen der Jugendarbeit auf der Grundlage der Betzavta-Methodik

Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden herzlich ein und bitten Sie, die Seminarausschreibung an mögliche Interessierte weiterzuleiten. Herzlichen Dank! Mit freundlichen Grüßen Dorothea Traupe Jugendaustausch-demokratisch! Deutsch-polnisches Projektgestaltungsseminar für Multiplikator/-innen der Jugendarbeit auf der Grundlage der Betzavta-Methodik Termin: 30.6.-3.7.2016 Veranstaltungsort: Gustav Stresemann Institut in Bad Bevensen Beitrag: 80 EUR für TN mit Wohnsitz in Deutschland, 50 EUR für TN mit Wohnsitz in Polen Was heißt demokratischer Jugendaustausch? Welche Möglichkeiten für Multiplikator/innen und Teilnehmende gibt es, Austauschprojekte demokratisch und partizipativ zu gestalten? Und was hat solch eine Herangehensweise mit Demokratie als politisches System zu tun? Nach Antworten auf diese und andere Fragen werden wir gemeinsam mit Multiplikator/innen aus Deutschland und Polen während des Seminars zJugendaustausch – demokratisch!“ suchen. Darüber hinaus wird das Seminar die Möglichkeit bieten, bisherige Erfahrungen zu reflektieren und sich über Methoden zum Thema Partizipation und Demokratie auszutauschen. Methodische Grundlage im Seminar stellt das Demokratieprogramm Betzavta-Miteinander“ dar. Mit Hilfe erfahrungsorientierter Übungen können die Multiplikator/innen die eigene Einstellung zu Demokratie und Partizipation reflektieren und diese Erfahrung anschließend auf die Arbeit mit Jugendlichen übertragen. Das Seminar wird durch Inputs u.a. zum Thema Partizipation sowie durch Integrationsmethoden für deutsch-polnische Jugendbegegnungen ergänzt. Mehr Infos und Anmeldung unter: http://s.gsi-bevensen.de/30x — Dorothea Traupe M.A.Translation – Text – TrainingRathenower Straße 5010559 Berlindorothea.traupe@posteo.de+49-176-24364018http://dorotheatraupe.de/

Zapraszam na niezwykłe spotkanie z JERZYM KRYSZAKIEM 05.06.2016 o godz. 17.00 do Delphi-Showpalast w Hamburgu

Szanowni Panstwo, Są artyści wybitni, modni i przeciętni, ale jest taki jeden, który od zawsze jest niepokorny, ponadczasowy, a przede wszystkim pozytywnie zakręcony: JERZY KRYSZAK – mężczyzna, mąż, ojciec, brat. Aktor, satyryk, felietonista, scenarzysta, reżyser, kucharz, ogrodnik, kierowca. Sadzi, plewi, śpiewa, recytuje, mruczy, wygłasza, bawi, wzrusza. Kocha żonę, dzieci, ludzi, siebie. Stojąc sam na scenie przez dwadzieścia lat nie wiedział, że jest stand up… standup… standupistą… standuperem… W PRL-u mógłby być standupeerelem, lub krócej – duperelem. Jednak wtedy lepiej było przebywać w grupie i szeptać ze łzami w oczach: „Reszta jest milczeniem”… a może rzeczywiście jest? Badania dowodzą, że Jerzy Kryszak obcina włosy dwa razy do roku – z okazji Wielkanocy i Bożego Narodzenia. Natomiast z okazji urodzin je czesze. Zapraszam na niezwykłe spotkanie z JERZYM KRYSZAKIEM 05.06.2016 o godz. 17.00 do Delphi-Showpalast w Hamburgu. Bilety w cenie 20€ do nabycia telefonicznie pod numerem 04121 906939 Ps. Prowadzimy już sprzedaż biletów na spektakl wrześniowy. Tym razem światowa komedia: Mayday 2, z udziałem 7 aktorów. W załaczniku zaproszenie J. Kryszaka https://youtu.be/HrFSIMFwRaw Mit freundlichen Grüßen / Pozdrawiam i życzę miłego dnia Danuta Warcholski aia hamburg theater events Heidkamp 6 . 25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop Fon. 04121-906939 Fax 04121-906940 Internet : www.aia-hamburg.de E-mail : info@aia-hamburg.de Inh. Danuta Warcholski Ust.IdN r . DE 166402642

Filmland Polen: WALPURGISNACHT Polen 2015, Regie: Marcin Bortkiewicz 05.06.2016-17:00Uhr Hamburg, Metropolis

WALPURGISNACHT Polen 2015, Regie: Marcin Bortkiewicz 11.06.2016,    17:00    Hannover, KoKi 05.06.2016,    17:00    Hamburg, Metropolis 12.06.2016,    16:00    Lübeck, KoKi WALPURGISNACHT Regie: Marcin Bortkiewicz Polen 2015, Drama, 75 Min. Regie: Marcin Bortkiewicz Drehbuch: Marcin Bortkiewicz, Magdalena Gauer Kamera: Andrzej Wojciechowski PSC Musik: Marek Czerniewicz Schnitt: Piotr Mendelowski PSM Darsteller:: Małgorzata Zajączkowska, Philippe Tłokiński, Monika Mariotti, Mieczysław Gajda Produktion: PS FILM WALPURGISNACHT Die Handlung des Films spielt in der Walpurgisnacht am 30. April 1969. In einer Schweizer Oper endet eine Aufführung von Giacomo Puccinis „Turandot“. Als die Scheinwerfer erlöschen, geht die Solistin Nora Sedler von der Bühne. Vor ihrer Garderobe wartet bescheiden ein junger Journalist auf sie, Robert. Er ist zum Interview mit ihr verabredet, doch die temperamentvolle Nora, ungestüm wie eine Diva, setzt ihn vor die Tür. Schließlich lässt sie sich doch auf ein Gespräch ein, spielt jedoch von Anfang an ein undurchsichtiges Spiel des Lockens und Zurückweisens mit ihm. Eine erotische Spannung baut sich auf. Widerstrebend lässt Robert sich auf dieses merkwürdige Spiel ein. Der junge Journalist interviewt die Operndiva. Im Verlauf dieser Nacht voller komischer, absurder und dramatischer Momente, gespickt mit Erotik, Gewalt und Zärtlichkeit, erfahren die beiden etwas über sich, das ihr Leben von Grund auf verändern wird. NOC WALPURGI Reżyseria: Marcin Bortkiewicz  Polska 2015, dramat, 75 min. Reżyseria: Marcin Bortkiewicz Scenariusz: Marcin Bortkiewicz, Magdalena Gauer Zdjęcia: Andrzej Wojciechowski PSC Muzyka: Marek Czerniewicz Montaż: Piotr Mendelowski PSM Obsada: Małgorzata Zajączkowska, Philippe Tłokiński, Monika Mariotti, Mieczysław Gajda Produkcja: PS FILM NOC WALPURGI Akcja filmu toczy się w noc Walpurgi, 30 kwietnia 1969 roku, w szwajcarskiej operze, tuż po zakończeniu przedstawienia „Turandot“ Giacomo Pucciniego. Gdy gasną światła, ze sceny schodzi wielka diva operowa, Nora Sedler. Pod drzwiami jej garderoby czeka na nią dwudziestokilkuletni, skromny dziennikarz, Robert, umówiony na wywiad z artystką. Impulsywna Nora, wielka i nieokiełznana niczym Maria Callas, wyrzuca go za drzwi, ale w końcu zgadza się na rozmowę. Od początku jednak prowadzi z nim misterną grę, nieustannie go przyciągając i odpychając. W powietrzu unosi się erotyczne napięcie. Robert, nie bez wewnętrznych oporów, wyraża na tę dziwną grę zgodę. Młody dziennikarz przeprowadza wywiad z divą operową. W trakcie tej nocy, pełnej komicznych, farsowych i dramatycznych zdarzeń, nie pozbawionej seksu, przemocy i czułości, dowiedzą się o sobie pewnej prawdy, która całkowicie przewartościuje ich życie. Scenariusz filmu powstał według  monodramu Magdaleny Gauer.

Filmland Polen: SINGENDES TISCHDECKLEIN Polen 2015, Regie: Mariusz Grzegorzek 15.05.2016-16:00Uhr Hamburg, Metropolis

SINGENDES TISCHDECKLEIN Polen 2015, Regie: Mariusz Grzegorzek 14.05.2016,    17:00    Hannover, KoKi 15.05.2016,    16:00    Hamburg, Metropolis 22.05.2016,    16:000    Lübeck, KoKi SINGENDES TISCHDECKLEIN Regie: Mariusz Grzegorzek Polen 2015, Drama, 92 Min. Regie und Drehbuch: Mariusz Grzegorzek Kamera: Przemysław Brynkiewicz Schnitt: Mariusz Grzegorzek Darsteller:: drian Budakow, Mikołaj Chroboczek, Marta Herman, Sebastian Jasnoch, Michał Jóźwik, Alicja Juszkiewicz, Miłosz Karbownik, Karolina Krawczyńska, Damian Kret, Sylwia Madejska, Marcin Miodek, Maciej Miszczak, Anna Mrozowska, Paulina Nadel, Grzegorz Otrębski, Mateusz Rzeźniczak, Maria Szafirska, Anita Tomczak, Kaja Walden, Jędrzej Wielecki, Barbara Wypych Produktion: PWSFTviT SINGENDES TISCHDECKLEIN Zum ersten Mal in der Geschichte der Filmhochschule entstand als Diplomarbeit der Studenten des achten Semesters der Filmhochschule Łodź ein vollwertiger Spielfilm. Die Regie übernahm Mariusz Grzegorzek, der gleichzeitig der Rektor der Filmhochschule ist. Unter der Leitung ihres Rektors haben die jungen Künstler ein Experiment gewagt, das ohne jegliche artistische Abstriche realisiert wurde. Der Film setzt sich aus 4 voneinander unabhängigen Filmerzählungen zusammen: „Kazan“ erzählt über den schmerzvollen Prozess des Erwachsenwerdens; „Narkovestory“ über die Flucht in die Drogen und über eine Liebe, die das Schlimmste zu überstehen vermag; „Pfannkuchen mit Zucker“ über die Kunst, sich als Eltern unter dem Druck des Alltags zu behaupten, und „Das singende Tischdecklein“ ist eine visionäre, poetische Adaptation einer griechischen Sage über die Kraft der Liebe. Die Erzählungen werden durch Fragmente von Dokumentaraufnahmen aus dem Casting verbunden und mit einem frenetischen, surrealistischen, vom Bollywood-Kino inspirierten Tanz-Finale beendet. ŚPIEWAJĄCY OBRUSIK Reżyseria: Mariusz Grzegorzek Polska 2015, dramat, 92 min. Reżyseria: Mariusz Grzegorzek Zdjęcia: Przemysław Brynkiewicz Montaż: Mariusz Grzegorzek Obsada: Adrian Budakow, Mikołaj Chroboczek, Marta Herman, Sebastian Jasnoch, Michał Jóźwik, Alicja Juszkiewicz, Miłosz Karbownik, Karolina Krawczyńska, Damian Kret, Sylwia Madejska, Marcin Miodek, Maciej Miszczak, Anna Mrozowska, Paulina Nadel, Grzegorz Otrębski, Mateusz Rzeźniczak, Maria Szafirska, Anita Tomczak, Kaja Walden, Jędrzej Wielecki, Barbara Wypych Produkcja: PWSFTviT ŚPIEWAJĄCY OBRUSIK Po raz pierwszy w historii szkolnictwa artystycznego powstał pełnometrażowy film fabularny, będący dyplomem studentów czwartego roku Wydziału Aktorskiego Szkoły Filmowej w Łodzi. Reżyser filmu i jednocześnie rektor uczelni Mariusz Grzegorzek stworzył wraz z młodymi aktorami niejednoznaczny eksperyment, zrealizowany bez artystycznej taryfy ulgowej. Film składa się z czterech niezależnych nowel: „Kazan“ o bolesnym procesie inicjacji; „Narkolovestory“ o ucieczce w narkotyki i o miłości, która pozwala przejść przez najgorsze; „Naleśniki (z cukrem)“ o trudzie bycia rodzicami pod presją rzeczywistości; „Śpiewający obrusik“ o sile miłości – wizyjna, poetycka adaptacja greckiej baśni. Nowele spięte są fragmentami dokumentalnymi z castingu i frenetycznym, surrealnym tanecznym finałem, inspirowanym kinem bollywoodzkim.

Polen aktuell – die Oppositionsbewegung zu Gast in Hamburg

Seit dem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen im Mai 2015 sowie den Wahlen zum Sejm im Oktober 2015 versucht die nationalkonservative Partei ‚Recht und Gerechtigkeit’ (PIS), welche die absolute Mehrheit der Sitze in Sejm erzielen konnte, Polen innerhalb kürzeste Zeit in ihrem Sinne umzugestalten. Die stärkere Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie beschlossene Neuordnung des Verfassungsgerichts  rufen auch die EU auf den Plan, weil hier Grundsätze der Demokratie in Gefahr sind. Gleichzeitig meldet sich die polnische Zivilgesellschaft zu Wort. Woche für Woche gehen tausende auf die Straße, um für Demokratie, freie Presse und Rechtsstaatlichkeit zu demonstrieren.  Im November wurde als überparteiliche oppositionelle Bürger*innenbewegung das „Komitee zur Verteidigung der Demokratie“ (KOD) gegründet, das an der Spitze der Demonstrationen steht. Wie genau hat sich Polen im letzten halben Jahr verändert? Welchen Einfluss kann die EU auf die Entwicklung in Polen nehmen? Stellt die Politik der Regierung eine akute Gefahr für Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte dar?  Wie tief ist die Gesellschaft gespalten? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit Vertreter*innen der polnischen Opposition und weiteren Gästen.   Mit: Aleksandra Śniegocka-Goździk – Warschau, KOD-Mitglied der ersten Stunde. Sie verantwortet die Medienarbeit und Öffentlichkeitsaktivitäten der KOD und ist die Vorsitzende des Frauenflügels der KOD. Sie repräsentiert die KOD in öffentlichen Debatten und arbeitet mit internationalen Partner zur Erreichung gemeinsamer Ziele.   Jarosław Marciniak – Kattowitz, Mitgründer der KOD, Mitglied des Vorstandes und Mitglied des politischen Rates der KOD. Er ist der Urheber einer derzeit laufenden KOD-Initiative die Unterschriften für eine Gesetzesänderung zur Lösung der polnischen Verfassungskrise sammelt. Er vertritt die KOD in öffentlichen Debatten und verantwortet den Bereich Internationale Kooperation   Artur Sierawski – Warschau, Koordinator der Jugendorganisation der KOD und Delegierter im Vorstand der KOD. Er ist als Lehrer tätig   Manuel Sarrazin – MdB, Bündnis90/Die Grünen, europapolitischer Sprecher   Moderation:   Jörn Dobert – umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.   In Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hamburg e.V. und Osteuropastudien Universität Hamburg   Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg   Weitere Informationen finden Sie hier sowie unter www.umdenken-boell.de; info@umdenken-boell.de; Tel. 040-389 52 70     Jörn Dobert Bildungsreferent für Stadtentwicklung und Geschlechterdemokratie umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. Kurze Straße 1 20355 Hamburg Tel. 040 – 389 52 70 Fax. 040 – 380 93 62 www.umdenken-boell.de

Sprach- und Kulturaustausch gemeinsam mit Deutschen und Polen, das sogenannte Tandem Termine 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, Jährlich veranstaltet die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS e. V.) im Sommer einen Sprach- und Kulturaustausch gemeinsam mit Deutschen und Polen, das sogenannte Tandem. Neben der Sprachschulung stehen dabei Workshops, gemeinsame Abendaktivitäten und Ausflüge auf dem Programm, um das Schließen von internationalen Freundschaften zu fördern. In diesem Jahr findet das Tandem vom 05. – 21. 08.2016 in Sława bei Posen statt. Das Projekt richtet sich an junge Interessierte und vor allem auch an Studenten, die z.B. ein Auslandssemester in Polen verbringen wollen, einen Studiengang mit Schwerpunkt Osteuropa studieren oder auch einfach an der polnischen Sprache und Kultur interessiert sind. Nähere Informationen dazu sind unter http://www.gfps.org/programm/tandem und http://www.gfps.org/termine/2016/tandem zu finden. Das Projekt wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (dpjw) gefördert und beruht auf ehrenamtlichem Engagement der Veranstalter von GFPS e.V. Ich richte mich mit der Bitte an Sie, diese Anzeige oder auch das Plakat (siehe Anhang) in Ihren Verteiler der Deutsch-Polnischen Gesellschaft zu setzen. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich danke Ihnen im Voraus und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag. Mit freundlichen Grüßen Chiara Linzenmeier

Polenstudien.Interdisziplinär (www.pol-int.org) – die Online-Plattform für wissenschaftliche Information und internationalen Austausch zu Polenstudien – den Wissenschaftsblog

Sehr geehrte Damen und Herren,   wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Polenstudien.Interdisziplinär (www.pol-int.org) – die Online-Plattform für wissenschaftliche Information und internationalen Austausch zu Polenstudien – den Wissenschaftsblog „Salon“ gestartet hat. Im Pol-Int-Salon können sich alle Interessierten über disziplinäre, sprachliche, generationelle und nationale Grenzen hinweg über aktuelle Themen mit Polenbezug informieren und austauschen.   Im Salon werden Fachbeiträge aus den gegenwärtigen wissenschaftlichen Debatten zu verschiedenen Themen aufgegriffen. Der Blog hat es zum Ziel, Informationen zu bündeln, Diskussionen anzustoßen sowie neue und ungewohnte Perspektiven zu eröffnen und somit zur Migration und Demokratisierung von Wissen beizutragen.   Im Rahmen des ersten Themenschwerpunkts werden wir uns von April bis Oktober 2016 mit „Interdisziplinären Dimensionen von Energie und Umwelt in Mitteleuropa“ beschäftigen. Um eine Brücke zwischen verschiedenen Wissenschaftsgemeinschaften und einen transnationalen Dialog zwischen WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen und Generationen zu ermöglichen, umfasst der Pol-Int-Salon sowohl eine analoge als auch eine digitale Komponente: Die verschiedenen Aspekte von Energie und Umwelt werden in Artikeln, Rezensionen, Interviews beleuchtet und zugleich in thematischen Expertenveranstaltungen in Deutschland und Polen diskutiert.   Zur Auftaktveranstaltung zum Thema „Steht uns das Wasser bald bis zum Hals?“ – Die Zukunft der polnischen Klimapolitik laden wir Sie am 12. Mai 2016 um 19 Uhr in die deutsch-polnische Buchhandlung buch|bund in Berlin, Sanderstraße 8, herzlich ein!   Wenn Sie Lust haben, sich zu beteiligen oder eine Idee für einen Themenschwerpunkt haben, dann schreiben Sie uns eine E-Mail an salon@pol-int.org.   Kontakt: Europa-Universität Viadrina Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien Redaktion Pol-Int Große Scharrnstraße 59 D-15230 Frankfurt (Oder)   Dorothea Traupe (Redaktion) traupe@europa-uni.de   Polenstudien.Interdisziplinär (Pol-Int) ist die Online-Plattform für wissenschaftliche Information und internationalen Austausch im Bereich der Polenstudien. Seit Mai 2014 werden auf Pol-Int internationale Polenstudien im Sinne der open science einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und grenzüberschreitende wissenschaftliche Kooperationen gefördert. Das Projekt ist grenzübergreifend am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP) der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und am Collegium Polonicum in Słubice angesiedelt und wird von zahlreichen Partnereinrichtungen unterstützt. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung und der Europa-Universität Viadrina.     *Für die Weiterleitung der Information an alle potentiell Interessierten wären wir Ihnen sehr dankbar!*   Mit freundlichen Grüßen Katarzyna Jez   Presse- und Öffentlichkeitsarbeit www.pol-int.org Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP) Europa-Universität Viadrina Große Scharrnstr. 59, D-15230 Frankfurt (Oder) Tel. +49 (0)335 5534 2637, Fax +49 (0)335 5534 2655 Collegium Polonicum ul. Kościuszki 1, PL 69-100 Słubice Tel. +48 (0)95 7592 394, Fax +48 (0)95 7592 395 www.zip.europa-uni.de

Filmland Polen: UNITED STATES OF LOVE – Regie: Tomasz Wasilewski Polen/Schweden, 2016, Drama, 104 Min.-17.04.2016-16:00Uhr Hamburg, Metropolis

UNITED STATES OF LOVE Regie: Tomasz Wasilewski Polen/Schweden, 2016, Drama, 104 Min. 17.04.2016-16:00Uhr Hamburg, Metropolis Nach einer Ära der Stagnation versucht sich die polnische Gesellschaft Anfang der Neunzigerjahre neu zu finden. Schulen erhalten den Namen „Solidarność“, erste westdeutsche Kurpatienten bringen Devisen ins Land, Pornovideos machen die Runde und das Fernsehen wiederholt Bilder vom Prozess gegen den rumänischen Diktator Ceaușescu. Vom äußeren Umbruch kaum berührt bleiben dagegen die privaten Gefühle: all die Sehnsüchte und Hoffnungen, eingezwängt zwischen Arbeit, Familie und Kirche, Verlangen und Entsagung. Tomasz Wasilewski porträtiert vier Frauen in einer Kleinstadt in der Provinz. Agata, die sich zu einem Priester hingezogen fühlt und ihn heimlich beobachtet. Die Schuldirektorin Iza, die seit Jahren ein Verhältnis mit einem verheirateten Arzt hat. Die Russischlehrerin Renata, die die Nähe zu ihrer jungen Nachbarin, der Sport- und Tanzpädagogin Marzena sucht. Und Marzena, die von einer internationalen Karriere als Model träumt. Der Film in entsättigten Farben und kühlem Dekor ist eine Reflexion über Versuche, einer lust- und körperfeindlichen Umgebung zu entfliehen. Sein Thema ist die Agonie einer Gesellschaft – und die Gefühlsnot der Einzelnen. „United States of Love“ trailer ZJEDNOCZONE STANY MIŁOŚCI Reżyseria: Tomasz Wasilewski Polska/Szwecja, 2016, dramat, 104 min. 17.04.2016-16:00Uhr Hamburg, Metropolis Akcja „Zjednoczonych Stanów Miłości“ rozgrywa się w 1990 roku, niedługo po upadku komunizmu. Bohaterki Wasilewskiego, cztery kobiety w różnym wieku, wiodą z pozoru szczęśliwe życia, jednocześnie marząc o zmianie. Jest wśród nich Agata, młoda matka uwięziona w pozbawionym namiętności małżeństwie szuka ucieczki w niemożliwej do spełnienia miłości, jest Renata nauczycielka zafascynowana swoją młodszą sąsiadką Marzeną – prowincjonalną królową piękności, której mąż pracuje w RFN. Jest wreszcie siostra Marzeny, Iza, jest dyrektorką szkoły i sekretną kochanką ojca jednej z uczennic. U Wasilewskiego historie bohaterek splatają się w jedno z opowieścią o politycznej i społecznej transformacji. Zdjęcia do filmu realizował Oleg Mutu, rumuński operator odpowiedzialny za sukcesy takiego obrazu jak „4 miesiące, 3 tygodnie i 2 dniu“, Cristiana Mungiu.

SEMESTERSPRACHKURS IN POLEN

Sehr geehrte Damen und Herren, die „Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa“ (GFPS e.V.) vergibt auch im nächsten Wintersemester Stipendien für Sprachkurs-/Studiensemester und Praktika in Polen und Tschechien. Im Folgenden finden Sie die aktuelle Ausschreibung: Für Studierende und DoktorandInnen aller Fachrichtungen im Wintersemester 2016/17 SEMESTERSPRACHKURS IN POLEN Angeboten werden Stipendien: • für das Wintersemester 2016/17: 01.10.2016 – 28.02.2017 • an den Universitäten in Kraków/Krakau, Poznań/Posen, Lublin, Łódź/Lodsch, Wrocław/Breslau u.a. • zur Teilnahme an einem Intensivsprachkurs über ein Semester. Die Leistungen des Stipendiums umfassen die Gebühren für einen einsemestrigen Intensivsprachkurs an einer polnischen Universität,ein monatliches Stipendium in Höhe von ca. 1.450 Złoty (etwa 350 Euro, vorbehaltlich der Mittelzusage, von Oktober bis Februar) und die kostenlose (obligatorische) Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS Polska. Alle StipendiatInnen werden in den angebotenen Städten nach Möglichkeit persönlich durch einheimische Studierende (sog. GFPS-Stadtgruppen) betreut, die bei der Vermittlung einer Unterkunft, der Einschreibung an der Hochschule, der Integration in den Universitätsbetrieb und in Alltagsangelegenheiten helfen. Vorausgesetzt werden: • Interesse an der Kultur und Gesellschaft Polens • aktive Teilnahme an zwei stipendienbegleitenden Treffen während des Auslandsaufenthalts • Präsentation eines Projekts mit Bezug zum Auslandssemester im Rahmen des Semesterabschlussseminars • Schriftliche Bearbeitung des Projekts und ein Erfahrungsbericht • gute bis sehr gute Studienleistungen • gesellschaftliches Engagement • Immatrikulation an einer Hoch- bzw. Fachhochschule sowie • deutsches Abitur bzw. Fachabitur • deutsche Staatsangehörigkeit Erwünscht sind außerdem: • erste Grundkenntnisse der polnischen Sprache Bewerbungsschluss: 30. April 2016 Weitere Informationen zum Stipendium, zu den Auswahlkriterien und dem Bewerbungsverfahren unter: www.gfps.org/stipendien. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: stipendien@gfps.org. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Für Studierende und DoktorandInnen aller Fachrichtungen im Wintersemester 2016/17 STUDIENAUFENTHALT IN POLEN Angeboten werden Stipendien: • für das Wintersemester 2016/17: 01.10.2016 – 28.02.2017 • an den Universitäten in Poznań/Posen, Kraków/Krakau, Warszawa/Warschau, Wrocław/Breslau, Szczecin/Stettin, Opole/Oppeln, Toruń/Thorn, Łódź/Lodsch, Katowice/Kattowitz u.a. • zur Teilnahme am regulären Lehrbetrieb innerhalb eines Studiums in der Landessprache. Die Leistungen des Stipendiums umfassen an einer staatlichen Universität die Einschreibung in einen polnischsprachigen Studiengang,ein monatliches Stipendium in Höhe von ca. 1.450 Złoty (etwa 350 Euro, vorbehaltlich der Mittelzusage, von Oktober bis Februar) und die kostenlose (obligatorische) Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS Polska. Alle StipendiatInnen werden in den angebotenen Städten nach Möglichkeit persönlich durch einheimische Studierende (sog. GFPS-Stadtgruppen) betreut, die bei der Vermittlung einer Unterkunft, der Einschreibung an der Hochschule, der Integration in den Universitätsbetrieb und in Alltagsangelegenheiten helfen. Vorausgesetzt werden: • gute Grundkenntnisse der polnischen Sprache • Interesse an der Kultur und Gesellschaft Polens • gute bis sehr gute Studienleistungen • ein strukturiertes Studien- bzw. Forschungsvorhaben • aktive Teilnahme an zwei stipendienbegleitenden Treffenwährend des Auslandsaufenthalts • Präsentation eines während des Semesters erarbeiteten wissenschaftlich orientierten Projekts im Rahmen des Semesterabschlussseminars (mit der Möglichkeit zur Publikation) • SchriftlicheBearbeitung des Projekts und ein Erfahrungsbericht • gesellschaftliches Engagement • Immatrikulation an einer Hoch- bzw. Fachhochschule sowie • deutsches Abitur bzw. Fachabitur • deutsche Staatsangehörigkeit Bewerbungsschluss: 30. April 2016 Weitere Informationen zum Stipendium, zu den Auswahlkriterien und dem Bewerbungsverfahren unter: www.gfps.org/stipendien.Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: stipendien@gfps.org. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Für Studierende und DoktorandInnen aller Fachrichtungen im Wintersemester 2016/17 STUDIENAUFENTHALT IN TSCHECHIEN Angeboten werden Stipendien: • für das Wintersemester 2016/17: 01.10.2016 – 28.02.2017 • an den Universitäten in Brno/Brünn, Plzeň/Pilsen, Hradec Králové/Königgrätz,ÚstínadLabem und Praha/Prag sowie anderen Universitäten, falls dem Bewerber dort bereits eine Studienplatzzusage vorliegt • zur Teilnahme am regulären Lehrbetrieb innerhalb eines Studiums in der Landessprache. Die Leistungen des Stipendiums umfassen die Gebühren für die Einschreibung in einen tschechischsprachigen Studiengang an einer der oben genannten Universitäten, ein monatliches Stipendium in Höhe von ca. 7.000 CZK (etwa 275 Euro, vorbehaltlich der Mittelzusage, von Oktober bis Februar) und die kostenlose (obligatorische) Teilnahme am semesterbegleitenden Seminarprogramm der GFPS-CZ. Alle StipendiatInnen werden in den angebotenen Städten nach Möglichkeit persönlich durch einheimische Studierende (sog. GFPS-Stadtgruppen) betreut, die bei der Vermittlung einer Unterkunft, der Einschreibung an der Hochschule, der Integration in den Universitätsbetrieb und in Alltagsangelegenheiten helfen. Vorausgesetzt werden: • Kenntnisse der tschechischen Sprache • Interesse an der Kultur und Gesellschaft Tschechiens • gute bis sehr gute Studienleistungen • ein strukturiertes Studien- bzw. Forschungsvorhaben • aktive Teilnahme an zwei stipendienbegleitenden Treffenwährend des Auslandsaufenthalts • Präsentation eines während des Semesters erarbeiteten wissenschaftlich orientierten Projekts im Rahmen des Semesterabschlussseminars (mit der Möglichkeit zur Publikation) • Schriftliche Bearbeitung des Projekts und ein Erfahrungsbericht • gesellschaftliches Engagement • Immatrikulation an einer Hoch- bzw. Fachhochschule • deutsches Abitur bzw. Fachabitur sowie • deutsche Staatsangehörigkeit Bewerbungsschluss: 30. April 2016 Weitere Informationen zum Stipendium, zu den Auswahlkriterien und dem Bewerbungsverfahren unter: www.gfps.org/stipendien. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: stipendien@gfps.org. Marij Duhra 30 Jahre GFPS / 30 lat GFPS ::: www.gfps.org GFPS e.V. ist die „Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa“ GFPS e.V. to „Stowarzyszenie Naukowo-Kulturalne w Europie Środkowej i Wschodniej“

CHOPIN-KONZERT – 8. April 2016, um 19.00 Uhr

Chopin-Gesellschaft Hamburg-Sachsenwald e. V. bietet am 8. April 2016, um 19.00 Uhr ein Salon-Konzert „Chopin und die Berliner Bohème“ an. Der musikalisch-literarische Abend findet im Business Club Hamburg, Elbchaussee 43, Villa im Heine-Park statt. Am Flügel spielt Dorota Motyczyńska aus Krakau. Sie studierte an der Karol-Szymanowski-Musikhochschule in Kattowitz und der HfMT in Hamburg und ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe. Der Autor und Sprecher ist Dr. Manfred Dahlke, dessen Vortragsreihen literarisch-musikalischen Reisen durch Europa gleichen. Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse: 25 EUR (Mitglieder 20 EUR, Studierende 10 EUR) Anmeldungen erbeten: per E-Mail unter karten@chopin-hamburg.de, per Fax unter 04104-694835

Konzert „Romantik und mehr“ im Mahnmal St. Nikolai | Donnerstag, 31. März 2016, 19 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Mahnmals St. Nikolai, wir möchten Sie herzlich einladen zu einem Konzert romantischer Stücke und nehmen gern Ihre Kartenvorbestellungen entgegen: Donnerstag, 31. März 2016, 19 Uhr „Romantik und mehr“ Konzert im Mahnmal St. Nikolai Willy-Brandt-Straße 60 – 20457 Hamburg Magdalena Erdman – Flöte und Katarzyna Wasiak – Klavier spielen Werke von Chopin, Dobrzański, Franck, Kilar, Paderewski, Poulenc, Reinecke und Saint-Saëns. Die beiden in Polen geborenen Musikerinnen präsentieren Werke von polnischen, deutschen und französischen Komponisten, die in der schönsten Zeit der Romantik entstanden. Stücke von Wojciech Kilar bringen zudem erfrischende Elemente der Moderne ein, die auch aus der Folklore schöpfen.

Polenmobil zu Gast in Hamburg

Das PolenMobil geht auf Tour! Wenn Sie die Einsätze des PolenMobils mitverfolgen wollen, laden wir Sie herzlich auf unsere Facebookseite ein. Dort berichten wir ausführlich über die einzelnen Stationen: https://www.facebook.com/poleninderschulepolenmobil?ref=hl Anmeldungen sind (vorbehaltlich der Verlängerung des Projekts für das Schuljahr 2016/17) bald wieder möglich (s.u.)!   Alle Informationen zum Download Flyer des PolenMobils zum Download PolenMobil auf Facebook Bildergalerie zu den Einsätzen des PolenMobils Pressestimmen zum PolenMobil Karte mit den Einsatzorten des PolenMobils Aktuelle Information (1.2.2016) Die Reaktionen auf das PolenMobil waren in den vergangenen Wochen überwältigend und wir freuen  uns sehr über das große Interesse an den Schulen! Aufgrund der großen Nachfrage ist es uns momentan leider nicht mehr  möglich, neue Anfragen für das laufende Schuljahr 2015/16 entgegenzunehmen. Wir planen aber eine Verlängerung des Projekts  für das kommende Schuljahr 2016/17 – dann vielleicht sogar mit einem zusätzlichen Auto. Sollte die Verlängerung genehmigt werden, sind wieder Bewerbungen (evtl. ab  Mai für das nächste Schuljahr) und Einsätze (ab September 2016) möglich. Wir werden Sie an dieser Stelle darüber informieren, sobald  eine Anmeldung wieder möglich ist. Gerne können Sie uns ihr Interesse (mit Terminwunsch) mitteilen, wir werden Sie dann auf die Warteliste setzen. Für diejenigen Schulen, die dennoch auch in diesem Schuljahr gerne  noch etwas zu Polen anbieten würden, möchten wir  noch einmal auf unsere Sonderveranstaltungen hinweisen. Es besteht die Möglichkeit, einen Autor mit einer Lesung an Ihre  Schule zu holen. Diese Veranstaltungen sind allerdings  kostenpflichtig. Einzelheiten, u.a. auch Fördermöglichkeiten für  Schullesungen sollten Sie direkt mit den Autoren besprechen. Weitere Informationen finden Sie hier. Über das Projekt PolenMobil Ausgestattet mit vielen Materialien und begleitet von einem kompetenten jungen Team möchte das PolenMobil, das Schulen in Deutschland besucht, bei deutschen SchülerInnen und LehrerInnen Interesse für das Land Polen wecken. Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen sollen landeskundliche, historische, kulturelle und politische Inhalte zu Polen, die später auch im Unterricht aufgegriffen werden können, vermittelt werden und auf das Land neugierig machen. Auch die polnische Sprache soll den SchülerInnen auf spielerische Weise nähergebracht werden. Das PolenMobil ist ein Projekt des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk. Als Schirmherr konnte der Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, der brandenburgische Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, gewonnen werden. Das PolenMobil möchte einen Anreiz für deutsche Schulen bieten, Schülerinnen und Schüler zur inhaltlichen Beschäftigung mit Polen zu motivieren. Dabei wendet sich das PolenMobil nicht nur an Schulen, die bereits einen Schüleraustausch mit einer polnischen Partnerschule pflegen oder sogar Polnisch als Fremdsprache anbieten. Es möchte gezielt auch die Schulen ansprechen, die im Unterrichtsalltag bislang kaum oder nur wenig Brücken ins Nachbarland geschlagen haben. Vorläufiges Einsatzgebiet im Schuljahr 2015/16 Oktober: 01.10. – 16.10.2015 Hessen 19.10. – 30.10.2015 Bayern November: 01.11. – 20.11.2015 Brandenburg 23.11. – 04.12.2015 Nordrhein-Westfalen Dezember: 07.12. – 18.12.2015 Hamburg/Niedersachsen Januar: 11.01. – 29.01.2016 Berlin und Sachsen-Anhalt Februar – März: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Hamburg April: 04.04. – 15.04.2016 Thüringen  18.04. – 29.04.2016 Baden-Württemberg Übrige Bundesländer: Auf Anfrage Informationen zur Anmeldung Formulare zum Download: Anmeldeformular

POLITIK AM MITTAG | 2. März 2016, 12.30 bis 14.00 Uhr im Amerikazentrum Hamburg

Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein zum Gespräch POLITIK AM MITTAG mit Roland Feicht, Leiter des FES-Büros in Warschau. Rechtsruck in Polen Mittwoch, 2. März 2016, 12.30 bis 14.00 Uhr im Amerikazentrum Hamburg Am Sandtorkai 48 (HafenCity), 20457 Hamburg. Trotz glänzender Wirtschaftsdaten wählten die Polen im Oktober letzten Jahres die liberalkonservative Koalition der Bürgerplattform (PO) und Bauernpartei (PSL) ab, verhalfen der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) zu einer knappen absoluten Mehrheit und entließen den Bund der Demokratischen Linken (SLD) in die außerparlamentarische Opposition. Die neue Regierung begann in großer Eile mit der im Wahlkampf angekündigten „Reparatur des polnischen Staates“. Eine in Polen und Europa heftig umstrittene Schwächung des Verfassungsgerichts, die von vielen als Einschränkung der Gewaltenteilung betrachtet wird, ebnete dafür den Weg. Auch das neue Mediengesetz, hinter dem das Ziel der Steuerung der öffentlich-rechtlichen Medien durch die PiS vermutet wird, ist schwer in der Kritik. Warum konnte die PiS die absolute Mehrheit gewinnen und weshalb flogen die Linken aus dem Parlament? Welches sind die Ziele der PiS-Regierung? Welche Auswirkungen hat der Rechtsruck auf die deutsch-polnischen Beziehungen und auf Europa? Wird in der deutschen und europäischen Berichterstattung dramatisiert oder müssen wir uns ernsthaft Sorgen um Demokratie und Rechtsstaat in Polen machen? Roland Feicht wird die aktuelle politische Lage in Polen erörtern und mit Ihnen diskutieren. Er leitet seit 2014 das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Warschau. Für die Stiftung arbeitete er zuvor u.a. in Ecuador, Argentinien, Philippinen, China und Serbien. Wir würden uns freuen, Sie zu unserem Gespräch „Politik am Mittag“ mit einem anschließenden Imbiss begrüßen zu dürfen.

Tagung Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation

Tagung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Gefördert von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 2 Inhalt Seite 1. Vorwort 3 2. Programm 4 3. Ergebnisse A. Kinder- und Jugendaustausch Ergebnisse der Arbeitsgruppe 6 Ergebnisse der Paneldiskussion 7 B. Zusammenarbeit im zivilgesellschaftlichen und kulturellen Bereich Ergebnisse der Arbeitsgruppe 10 Ergebnisse der Paneldiskussion 13 C. Zusammenarbeit auf politischer und Verwaltungsebene Ergebnisse der Arbeitsgruppe 15 Ergebnisse der Paneldiskussion 17 D. Zusammenarbeit in der Wirtschaft Ergebnisse der Arbeitsgruppen 19 Ergebnisse der Paneldiskussion 20 4. Wie geht es weiter? 22 Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 3 Vorwort Aus eigener Erfahrung und als Ergebnis zahlreicher Gespräche gelangten wir zu der Überzeugung, dass sich in einer nicht geringen Zahl von Partnerschaften zwischen brandenburgischen und polnischen Kommunen etwas ändern sollte, wenn sie dauerhaft stabile Verbindungen zwischen den Zivilgesellschaften erhalten wollen. Auch jahrzehntelange Beziehungen sind kein Garant dafür, dass es immer so weitergeht, denn die Gesellschaften entwickeln sich und häufig unterschiedlich. In einer eintägigen Veranstaltung in der brandenburgischen Landesvertretung Berlin ist Anfang Dezember 2015 anhand von konkreten Beispielen und Erfahrungen erörtert worden, wie die Partnerschaften zwischen Städten oder Gemeinden in Brandenburg und Polen intensiviert und zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis sowie gemeinsamen politischen Zielsetzungen und Aktionen genutzt werden können. Dabei wurden die Bereiche Kinder- und Jugendaustausch, Zusammenarbeit in Politik und Verwaltung, Zusammenarbeit in der Wirtschaft sowie Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Kultur in den Fokus genommen. Es ging darum, sowohl Probleme und Lösungsmöglichkeiten als auch noch brachliegende Potenziale im Gespräch der Träger der Partnerschaften miteinander und mit politischen Entscheidungsträgern aus Brandenburg und Polen sowie Expertinnen und Experten von Organisationen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit (u.a. Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Euroregionen) sowie Vertretern der Wirtschaft zu identifizieren. Die rund 50 TeilnehmerInnen diskutierten verschiedene Möglichkeiten, die Städtepartnerschaften in der Kommunalpolitik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu verankern, über strategische Ansätze und deren mögliche Umsetzung. Die Arbeit fand in zwei Phasen statt: Zunächst tagten vier thematische Arbeitsgruppen, die moderiert wurden. Deren Ergebnisse wurden dann dem Plenum zur Kenntnis gegeben und bildeten die Grundlage für zwei ebenfalls moderierte Paneldiskussionen mit Experten. Die Inhalte und Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt. Eine Tagesveranstaltung reicht nicht aus, um alle Facetten ausreichend zu behandeln. Aber es war ein aus unserer Sicht gelungener Anfang und die meisten Teilnehmer bestätigen das. Sie haben vorgeschlagen, eine solche Tagung zu wiederholen und auch schon Themen identifiziert. Den TeilnehmerInnen soll diese Dokumentation ermöglichen, die Diskussionen und Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen noch einmal nach zu vollziehen und vielleicht neue Anregungen zu entdecken. Und diejenigen, die nicht in Berlin dabei sein konnten, haben die Chance nachzulesen, was sie versäumt haben. Beiden Gruppen wünschen wir, dass sie die Lektüre interessant finden und Gewinn daraus ziehen können. Frank Kupferschmidt Martin Kujawa Alexander Finger Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 4 Programm 09:30 – 10:00 Ankunft der TeilnehmerInnen 10:00 – 10:10 Begrüßung der TeilnehmerInnen durch Staatssekretär Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund 10:10 – 10:20 Begrüßung der TeilnehmerInnen durch die DPG Brandenburg und Vorstellung des Tagungsprogramms 10:30 – 12:00 Diskussion in thematischen Arbeitsgruppen 12:00 – 13:00 Mittagspause im Foyer 13:00 – 14:30 Podiumsdiskussion zu den Arbeitsgruppen A und B • Anne Quart, Staatssekretärin für Europa und Verbraucherschutz, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg • Christiane Brandau, Stiftung für Deutsch-polnische Zusammenarbeit • Anke Papenbrook, Deutsch-Polnisches Jugendwerk • Christine Wingert, Deutsche Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ • Moderation: Katrin Schröder (Freie Journalistin, u.a. für den „Dialog“ zur Grenzregion) Ablauf • Vorstellung der Podiumsgäste • Vorstellung der Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe A • Diskussion mit den Podiumsgästen und dem Publikum • Vorstellung der Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe B • Diskussion mit den Podiumsgästen und dem Publikum 14:30 – 15:00 Kaffeepause Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 5 15:00 – 16:30 Podiumsdiskussion zu den Arbeitsgruppen C und D • Andrzej Lazowski, Marschallamt Zachdniopomorskie (Westpommern), Abteilung für territoriale Zusammenarbeit • Bianka Petereit, Städte- und Gemeindebund Brandenburg • Andrzej Kotula, Verein der Polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania • Bogdan Kostyra, Euroregion Viadrina • Moderation: Philipp Kubicki, Vorsitzender des Frankfurt-Stubice- Netzwerks Ablauf • Vorstellung der Podiumsgäste • Vorstellung der Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe C • Diskussion mit den Podiumsgäste und dem Publikum • Vorstellung der Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe D • Diskussion mit den Podiumsgästen und dem Publikum 16:30 – 17:00 Ausblick – Wie geht es weiter? Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 6 A Kinder und Jugendaustausch Gruppenmoderator: Karl Fisher, Deutsch-Polnischer Verein Cottbus (Fotos: Adrian Fiedler) Ergebnisse der Arbeitsgruppe (Bericht von Karl Fisher) Die Grenzregion kann einen gut funktionierenden Jugendaustausch im schulischen Bereich vorweisen. Jedoch wurde im Laufe der Gruppendiskussion deutlich, dass in anderen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht. So stellt sich beispielsweise die Frage, wie man über den schulischen Rahmen hinaus Austausche im Kinder- und Jugendbereich verankern kann. Im Gegensatz zu schulisch organisierten Projekten erfordert Austausch im Freizeitbereich deutlich höheres Engagement der Beteiligten. Als besondere Herausforderung sind diejenigen Kinder und Jugendlichen zu sehen, die von sich aus weniger Motivation und Interesse für das Nachbarland mitbringen. Diese Gruppe darf jedoch nicht übergangen werden. Ganz im Gegenteil: Hier müssen neue Animationsstrategien entwickelt werden. Konkret heißt das, den Austausch mit dem Nachbarland zunächst dort zu verankern, wo die Zielgruppe von vorneherein mit größerem Eigenengagement aktiv ist, beispielsweise in Sportvereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder in Jugendfreizeitzentren. Die Annäherung von deutschen und polnischen Jugendlichen ist dabei kein Selbstzweck und soll auch nicht allein das abstrakte Ziel der wachsenden Völkerverständigung erfüllen, sondern die Beteiligten auf persönlicher Ebene bereichern. Sie soll zum gegenseitigen Verständnis beitragen, indem schon frühzeitig die Kultur, die Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 7 Lebensweise und vielleicht sogar die Sprache des Nachbarn vermittelt werden. Dabei können die TeilnehmerInnen auch über sich selbst etwas erfahren, die eigene kulturelle Persönlichkeit im Vergleich mit der des Nachbarn reflektieren und ihre Horizonte erweitern. Zentrales Element zur Erschließung der Kultur des Nachbarlandes ist die Überwindung der Sprachbarriere. Sprache ist die Grundlage der Verständigung. Obwohl oder vielleicht gerade weil auf der polnischen Seite viele Beteiligten bereits Deutschkenntnisse mitbringen, steht auf deutscher Seite der Wunsch im Raum, diesen Vorsprung aufzuholen; nicht nur aus Respekt vor dem Partner und seiner Sprache, sondern aus dem Bedürfnis heraus, die fremde Kultur besser zu verstehen. Beim Thema Spracherwerb wurde im Rahmen der Gruppendiskussion besonders die fehlende Unterstützung seitens der Landesregierung und kommunaler Träger moniert. Zwar sind schulische und weiterführende Lernangebote im Ansatz vorhanden, diese jedoch zu nutzen und auszubauen ist immer noch viel zu kompliziert. Schon vor einigen Jahren unternahm die DPG in Rücksprache mit dem Bildungsministerium den Vorstoß, die Einführung des Schulfachs Polnisch zu erleichtern und regte die Einrichtung von Modellschulen an. Mehrere Minister und Staatssekretäre signalisierten ihre Bereitschaft und sagten fünf Modellschulen zu, umgesetzt wurde davon jedoch bisher nur eine einzige. Daran wird deutlich, dass die Intensivierung des deutsch-polnischen Austausches an bestimmte Gelingensbedingungen gebunden ist, die über den bloßen politischen Willen hinausgehen. Zu den Gelingensbedingungen für die Intensivierung der Partnerschaften gehören auch infrastrukturellen Vorgaben. So ist es zum Beispiel wichtig, dass bereits andere zweisprachige Bildungsangeboten existieren, dass es die Möglichkeit gibt, sich an einen Ansprechpartner zu wenden und dass finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Diese infrastrukturellen Vorgaben ersetzen jedoch nicht die ebenso wichtigen Bedingungen wie das Bemühen und das Engagement von Einzelpersonen, deren gemeinsamer Einsatz Hindernisse in der Verwaltung überspringen und Förderungen erreichen kann. Ergebnisse der Paneldiskussion Zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe A diskutierten: • Anne Quart, Staatssekretärin für Europa und Verbraucherschutz, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg • Anke Papenbrock, Deutsch-Polnisches Jugendwerk • Christine Wingert, Deutsche Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ • Christiane Brandau, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit • Moderation: Katrin Schröder, freie Journalistin, u.a. für den „Dialog“ zur Grenzregion Die Bedeutung der Städtepartnerschaften vor dem Hintergrund des politischen Anspruchs, ein Europa der Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, wurde von Staatssekretärin Anne Quart nochmals unterstrichen. Es wurde auch deutlich, dass der europäische Einigungsprozess nur funktionieren kann, wenn Europa auch jenseits des Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 8 Binnenmarktes und der politischen Integration von unten wächst. Dieses Wachstum, so der Konsens, steht und fällt mit dem bürgerschaftlichen Engagement, wozu die Partnerschaften von Städten und Gemeinden eines der Schlüsselelemente sind. Deshalb ist die Landesregierung an deren Unterstützung interessiert, ganz besonders, weil die privilegierten Beziehungen zwischen Brandenburg und Polen auch in der Verfassung des Landes und dem Koalitionsvertrag festgeschrieben sind. Zwar nimmt die Landesregierung keinen direkten Einfluss auf Städtepartnerschaften, unterstützt sie jedoch indirekt durch finanzielle Förderung. Jährlich werden jährlich 95.000 Euro vom Bildungsministerium für den internationalen Schulaustausch zur Verfügung gestellt. Weitere 100.000 EUR stehen 2016 im MBJS für Gedenkstättenreisen bereit. Während auf Seiten von Bürgern ein Mangel an Lehrangeboten der polnischen Sprache gesehen wird, konstatiert die Landesregierung eher einen Mangel an Nachfrage. Die Landesregierung strebt aber weiterhin eine Förderung des Erlernens der Nachbarsprache, beginnend im Kindergarten an. Fortschritte sind im Bereich der Projektförderung zu verzeichnen. So hat das Verhältnis zu Polen mittels verstärkter Förderung durch den INTERREG-Fonds eine bedeutende Aufwertung erfahren. Auch die Verankerung Polen-bezogener Themen bei der Stiftung Genshagen trägt zu dieser Aufwertung bei. Projekte wie die „erste grenzüberschreitende Fairtrade-Stadt Europas Frankfurt-Słubice“ reihen sich in diesen Trend ein. Einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung der deutsch-polnischen Beziehungen im Bereich Kinder und Jugendliche leistet das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das weit über 3000 Projekte jährlich fördert; davon jedoch macht der Bereich der Städtepartnerschaften den geringsten Anteil (1-2%) aus, wie Anke Papenbrock zu bedenken gibt. Angesichts einer dreistelligen Zahl von deutsch-polnischen Kommunalpartnerschaften im gesamten Bundesgebiet ergibt sich hier Handlungsbedarf. Ein Vorstoß des DPJW besteht in einem Städtepartner-Forum unter dem Titel Rathaus meets Ratusz, zu dem gezielt Akteure aus dem Bereich der Städtepartnerschaften eingeladen werden. Das Forum möchte diese Partnerschaften von klassischen Formaten wie BürgermeisterInnenbesuchen und Delegationsreisen abgrenzen und strebt themenorientierte, inhaltsreichere Begegnungen von BürgerInnen an. Ein Ziel des Forums ist es, Vereine in Kontakt sowie Erfahrungsaustausch und Kooperation in Gang zu bringen. Die Zielgruppe Kinder und Jugendliche ist dabei am leichtesten zu gewinnen. Nach einer „Initialzündung“ verselbständigt sich das Interesse der jüngeren TeilnehmerInnen nämlich oft und führt zu einer nachhaltigen Kontaktpflege. So ist zu beobachten, dass viele AntragstellerInnen ihre Projekte wiederholen. Ebenfalls auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche ist das Projekt Polenmobil zugeschnitten – ein Modellvorhaben, das von der DPG Brandenburg, dem Deutschen Poleninstitut und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit organisiert wird. Bei den Besuchen des Polenmobils an Schulen soll für das Erlernen der polnischen Sprache geworben und Interesse an der Kultur des Nachbarlandes geweckt werden. Die Resonanz ist so groß, dass das Polenmobil bis zum Ende des Schuljahres ausgebucht ist. Gerade beim Beherrschen der Nachbarsprache gibt es auf deutscher Seite noch Nachholbedarf. Doch es geht nicht um die bloße Einführung des Faches Polnisch, sondern auch um den Stellenwert dieser Sprache. Polnisch soll keine der bisher unterrichteten Fremdsprachen ersetzen, sondern zusätzlich angeboten werden, jedoch nicht als bloße Arbeitsgemeinschaft ein Randdasein im Stundenplan fristen, Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 9 sondern eine Sonderrolle als Zusatzsprache spielen, deren Erlernen durch Vergabe von Noten honoriert wird. Andererseits könnte der damit verbundene Leistungsdruck, die Attraktivität des Schulfachs Polnisch senken. Der Sorbisch-Unterricht, wie er schon seit Jahren an mehreren Schulen im Brandenburger Süden durchgeführt wird, kann hierfür als Vorbild dienen. So selbstverständlich wie das Sorbische gelehrt wird, so selbstverständlich funktioniert auch die Kommunikation zwischen Sorbisch-Kundigen und Polen. Diese Erkenntnis muss noch an die Mehrheit der Schulen vordringen, denn oft fehlt dort, wo Interesse bei den SchülerInnen besteht, das Lehrangebot. Darüber sollte nicht vergessen werden, dass das Erlernen der Nachbarsprache schon viel früher beginnen kann, nämlich im Kindergarten. Kommt ein Kind mit Grundkenntnissen aus dem Kindergarten, ist die Motivation auch auf Seiten der Eltern höher, diese auszubauen. In Frankfurt (Oder) verfolgen 7 von 30 Kitas ein bilinguales Erziehungsmodell. Ein nächster Schritt ist die Einrichtung einer bilingualen Grundschule mit Fachunterricht in der Fremdsprache. Zielgruppe sind dabei Kinder, die aus deutsch-polnischen Familien kommen und in ihren beiden Muttersprachen beschult werden sollen; die Schule soll aber auch offen für deutsche Kinder ohne polnischen Hintergrund sein. Angesichts der fortschreitenden Überalterung der Aktiven in den Städtepartnerschaften scheint der Ausbau des Polnischunterrichts an Schulen noch nötiger, wenn die Nachhaltigkeit der Beziehungen der Zivilgesellschaften miteinander gesichert werden soll. Zumeist fehlt noch der Grundkonsens, dass Polnisch neben Lesen, Rechnen und Schreiben zu den Grundfertigkeiten eines brandenburgischen Schülers gehören sollte, wodurch sich eine Perspektive zum Nachbarn eröffnet und Kooperationskompetenz erworben wird. Bisher fehlt eine breite Öffentlichkeit und relevante politische Kommunikation, die auf die Chancen und die Notwendigkeiten der Zusammenarbeit mit dem Nachbarn hinweisen. Die Nachwuchsprobleme sind aber nicht nur der Sprachbarriere geschuldet, sondern auch den Inhalten, die stärker nach den Belangen und Interessen einer jüngeren Zielgruppe ausgerichtet werden sollten. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 10 B Zusammenarbeit im zivilgesellschaftlichen und kulturellen Bereich Gruppenmoderator Martin Schröter, Nowa Amerika e.V. Ergebnisse der Arbeitsgruppe (Bericht Martin Schröter) Teil 1 Einführung Zu Beginn der Arbeitsgruppe stellte der Moderator ein überregionales, bürgerschaftliches Netzwerk vor, welches in über 5 Jahren seines Bestehens viele NGO’s und Akteure in der gesamten polnisch-deutschen Grenzregion vereint: Nowa Amerika – Wirklichkeitskonstruktion, durch die es gelungen ist, einen neuen Raum beiderseits von Oder und Neiße zu gewinnen. Die Idee dazu geht auf Friedrich den Großen zurück, der im Mündungsgebiet der Warthe Sümpfe trockenlegen ließ und das Warthebruch schuf. Er siedelte dort Landwirte an, schenkte ihnen Haus, Hof und Land. Der gewonnene Landstrich erhielt den Namen Neu-Amerika. Diese ungewöhnliche Geschichte inspirierte die Gründung von Nowa Amerika, das durch die Staatsgrenze nicht getrennt sondern vernetzt wird; ein Land der Pioniere, die einen neuen Raum bürgergesellschaftlich gemeinsam gestalten wollen. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 11 Teil 2 Beiträge und Verlauf der Diskussion Zu Beginn meldeten sich die Teilnehmer der IG Seniorenarbeit Rüdnitz zu Wort und trugen vor, wie eine Gebietsreform einer lebendigen Städtepartnerschaft entgegenwirken kann. In ihrem Fall wurde Rüdnitz einer amtsführenden Gemeinde zugeordnet, die bereits eine Partnerschaft nach Polen unterhält. Diese soll, obwohl in einer Distanz von über 300 km liegend, weitergepflegt werden. Dagegen wurde dem Begehren der Rüdnitzer um Unterstützung für die eigene Partnerschaftspflege mit einem Ort in 20 km Luftlinien-Entfernung durch das Amt strikte Ablehnung zuteil. Außerdem mache die Tatsache, dass man keinen Verein gründen wolle, die Möglichkeiten öffentlicher Förderung unmöglich. Die Vertreter aus dem sorbischen Dorf Drehnow berichteten sehr detailgenau von ihrer langjährigen intensiven Freundschaft und dem gelungenen Austausch mit den polnischen Nachbarn, was von Seiten des Bürgermeisters von Peitz unterstützt wurde. Dabei wurde sehr deutlich, dass der Stolz auf des Erreichte sich mit der zunehmenden Sorge mischt, dass mit dem altersbedingten Ausscheiden der Initiatoren und motivierenden Akteure eine schleichende Erosion bereits eingesetzt hat. Wenngleich die heimatverbundenen Sorben es sprachlich relativ leicht haben, mit Polen zu kommunizieren, ist es hier doch nicht gelungen ein nachhaltiges, generationsübergreifendes Netzwerkmodell zu entwickeln. Es gibt noch einige gemeinsame polnisch-deutsche Aktivitäten, aber es wird weniger. Dem Vertreter aus Wandlitz gelang mit einem anderen Blickwinkel der Perspektivwechsel. Er beschrieb die Erfolgsgeschichte seiner Gemeinde, die sich nach der Wende aus einem Pool je eine Partnergemeinde aus Frankreich und Polen gesucht und zu diesen vertragliche Beziehungen auf kommunaler Ebene geschlossen hatte. Daraus entwickelte sich eine sehr aktive deutsch-französisch-polnische Partnerschaft mit einem regelmäßigen Schüleraustausch zwischen allen Beteiligten. Das Fundament dieses Modells bilden die verbindlichen Vereinbarungen zwischen den öffentlichen Partnern. Was auf bürgerschaftlich Engagierte zuerst etwas hölzern wirkte, wurde hier aber von einer Persönlichkeit mit europäischen Grundüberzeugungen so engagiert vorgetragen, dass an der Lebendigkeit der Partnerschaftspflege kein Zweifel aufkommen konnte. Dieses gute Beispiel griff Frau Wingert auf. Als Beraterin der EU Initiative „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ stellte sie klar, dass es genau diese Strukturen auf Verwaltungsebene sind, die von der Europäischen Union mit ebendiesem Programm gefördert werden sollen. Darüber entstand eine lebhafte Diskussion. Der Nachfrage der Moderatorin, dass der Titel „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ den hoffnungsvollen Eindruck suggeriere, das neue Programm könne sich direkter an die Bürgerinnen und Bürger als die bisherigen komplizierten Förderinstrumente wenden und sich an bürgernahem Bedarf ausrichten, erteilte Frau Wingert eine Absage. Das Programm diene vielmehr der Unterstützung öffentlicher Verwaltungen und der Verknüpfung kommunaler Strukturen. Auf die Feststellung, dann hätte das Programm doch besser Europa für Verwaltungen heißen sollen, folgte der Hinweis, dass auch in Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger arbeiteten. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 12 Teil 3 Handlungsoptionen An dieser Stelle wurde deutlich, dass die „bürgerschaftliche Zivilgesellschaft“ für die Europäische Kommission wie auch für fördernde Stiftungen eine schwer zu fassende Zielgruppe ist. Netzwerke sind organisch wachsende Graswurzelbewegungen und nicht selten bilden sie sich als Interessenkonstellationen mit einer Halbwertzeit, deren Dauer meist stärker vom Durchhaltevermögen einzelner Aktiver abhängt, als von der finalen Erreichung ihrer Ziele. Obwohl man auf allen politischen Ebenen nicht müde wird, die Wichtigkeit und Alternativlosigkeit von intakten Netzwerken und bürgerschaftlichem Denken und Handeln zu betonen, kann man diese erst dann finanziell fördern, wenn sie als Körperschaft • anerkannt strukturiert • amtlich aktenkundig • gerichtlich eingetragen und • bestätigt gemeinnützig sind. Erst wenn das „wilde“ Bürger-Engagement in die Fassung einer juristischen Person, mit den Regeln und den Hierarchien einer kleinen Verwaltung gegossen und der Satzungszweck mit der Norm der staatlichen Steuerprivilegien auf Deckungsgleichheit gebracht wurde, erst wenn Förderrichtlinien nachweislich verinnerlicht und Querschnittsziele bedacht, erst wenn alle Prozesse formalisiert wurden, erst dann tritt ein Netzwerk gesellschaftlich akzeptabel in Erscheinung. Als idealer und beliebter Archetyp gilt deshalb bei Förderinstanzen der uniformierte Bürger in seiner organisierten Form als Freiwillige Feuerwehr. Hier sind alle Kriterien der Förderwürdigkeit und dem Wesen nach beispielhaft erfüllt. Aber selbst ein mehrjährig sehr erfolgreiches bürgerschaftliches Netzwerk mit hoher gesellschaftlicher Anerkennung und glaubhafter Würdigung seines wirksamen Engagements mit den integren Zielen einer wirkungsvollen grenzüberschreitenden Kulturarbeit, der Völkerverständigung und der europäischen Demokratiepflege hätte keine Möglichkeiten, von dem Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ unterstützt zu werden. Die vier Euroregionen an der deutsch-polnischen Grenze markieren zu den bestehenden Nationalgrenzen zusätzlich neue „Fördergebietsgrenzen“, aus denen sich in der Realität acht neue „Teilstaaten“ ergeben, in welchen die Akteure untereinander in „grenzüberschreitender“ Anordnung keine gemeinsamen Projekte durchführen dürfen. So ist es Personen aus dem „Kleinstaat“ Pro Europa Viadrina verwehrt, offiziell an Projekten im „Kleinstaat“ Pomerania teilzunehmen. Die Aktiven im Land Brandenburg sind mit drei Euroregionen von dieser realen Absurdität besonders betroffen. Nach den jüngsten politischen Veränderungen in Polen, die auf die Stärkung der Souveränität und Durchsetzung nationaler Interessen unter Inkaufnahme von Abstrichen bei Rechtsstaatlichkeit und europäischer Integration abzielen (Stichwort: starker Staat), wird es künftig mehr denn je auf belastbare gute Beziehungen der BürgerInnen untereinander und ihrer transnationalen Netzwerke ankommen. Nur viele persönliche Freundschaften, Vertraut- und Verbundenheit zwischen den Bürgergesellschaften können eine dauerhafte Wirkung gegen aufkeimende Intoleranz und Nationalismus entfalten und damit für ein stabiles Klima über die Grenze hinweg sorgen. Kaum etwas Anderes wirkt in dieser Zeit zuverlässiger für die Kontinuität des Friedens in Europa. Enge vertrauensvolle Beziehungen sind deshalb ein hohes Gut. Verwaltungen reagieren unterschiedlich, je nach politischer Lage. Gut vernetzte Freunde lassen sich nur schwer gegeneinander in Stellung bringen. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 13 Es ist höchste Zeit, die elitäre Betrachtungsweise der EU-Behörden und von Regierungen zu beenden und eine Reform der Förderstrukturen für eine lebendige bürgerschaftliche Gesellschaft im deutsch-polnischen Grenzraum einzuleiten und umzusetzen. Eine professionelle EU-Mittel-Verwalterin gab den TeilnehmerInnen des Workshops zu verstehen: Reformen der EU würden nicht Erleichterungen für BürgerInnen und Bürokratieabbau bedeuten. Aber gerade Vereinfachungen, zeitliche Verkürzungen und Flexibilität seien jetzt gefordert. Um eine dauerhaft tragfähige und dennoch lebendige Freundschaft zwischen unseren Gesellschaften zu entfalten, bedarf es der besonderen Zuwendung gegenüber Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören offene, gestaltbare und wandlungsfähige Netzwerkstrukturen, die sich mit Leichtigkeit und Humor, Ernsthaftigkeit und Kreativität sowie Spiel, Spaß, Studien und Erforschung mit hohem Freizeitwert den Themen Sprache, Zukunft, Geschichten, Sport, Kunst, Alltagskultur und Alltagserlebnis widmen. Normalität und Offenheit sind gefragte Parameter, Investitionen in Köpfe sind wichtiger als Investitionen in Beton. „Eine starke Zivilgesellschaft ist unsere Vision und Motivation zugleich.“ So formulierte es der Journalist und Mitbegründer der Euroregion Pomerania Andrzej Kotula in der Arbeitsgruppe. Er selbst sei durch die praktizierte Förderkultur inzwischen desillusioniert. Zwei Fragestellungen blieben am Ende am Flipchart stehen: Wie oft stehen in der Realität Politik und Verwaltung gegen NGO’s ? Sind amtliche Städtepartnerschaften häufig Ebenen mit erstarrten Ritualen ohne Tiefe? Fazit: Nur eine starke Zivilgesellschaft bildet einen dauerhaften und wirksamen Gegenpol zu Extremismus. Lebendige Freundschaften zwischen polnischen und deutschen Einwohnern sind die Basis für die Entwicklung und Kontinuität einer nachbarschaftlichen Zivilgesellschaft. Partnerschaftliche Verträge und Städtepartnerschaften können dabei hilfreich sein. Die öffentliche Förderung der Zivilgesellschaft ist derzeit strukturell und methodisch ungenügend. Mit dem Prozess zur Veränderung und Verbesserung sollte zeitnah und mit vereinten (vernetzten) Kräften begonnen werden. Ergebnisse der Paneldiskussion Panelzusammensetzung unverändert Von besonderem Interesse war im Laufe der Diskussion die Frage nach Fördermöglichkeiten deutsch-polnischer Projekte. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit bietet hier ein breites Spektrum. So werden besonders Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit, Gesellschaft/ Wirtschaft/Umwelt gefördert. Gerade im letzten Bereich kann institutionelle Zusammenarbeit auf Ebene der Städtepartnerschaften gefördert werden. Gut durchdachte Projekte zu relevanten Themen, bei denen die Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen nicht das Hauptziel, sondern ein positiver Nebeneffekt ist, haben gute Chancen bewilligt zu werden. Diese Projekte sollten vor allem Menschen zusammenführen, die nicht nur Interesse am Nachbarland haben, sondern zu einem bestimmten Thema in einen Austausch mit Fachleuten aus diesem treten wollen. Dabei müssen die Themen Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 14 an sich nicht unbedingt das Verhältnis beider Völker zum Inhalt haben, der Mehrwert der Begegnung wird viel mehr aus dem Zusammenwirken von Vertretern beider Länder gezogen. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages wird die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit zusätzliche Fördermittel zur Verfügung stellen. Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich auch an kleine zivilgesellschaftliche Initiativen. Dabei ist die Bandbreite der Themen kaum einzugrenzen. Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatte gewinnt die Bewahrung europäischer Werte zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt da Deutsche und Polen mit fremden Kulturen nichteuropäischer Drittländer konfrontiert werden. Auf Verwaltungsebene besteht schon seit Jahren enge Zusammenarbeit, zum Beispiel in der Tierseuchenbekämpfung und im Katastrophenschutz. Behördenmitarbeiter machen sogar gemeinsame Übungen. Auf ziviler Ebene sind vor allem kulturelle und geschichtliche Schwerpunkte angesiedelt, obwohl die Bewältigung der gemeinsamen Vergangenheit immer weiter in den Hintergrund tritt. Diese Entwicklung ist als Signal für mehr Normalität zu werten und das Ergebnis von 70 Jahren friedlichen und erfolgreichen Zusammenlebens. Parallel dazu weitet sich der Begriff von Völkerverständigung und geht immer mehr über Vergangenheitsbewältigung hinaus. Dass sich das Verhältnis zwischen den beiden Völkern immer weiter normalisiert, führt trotzdem nicht zu einer Banalisierung von bi-nationaler Begegnung. Ganz im Gegenteil. Die Neugier auf den Nachbarn wächst weiter, sodass beispielsweise das DPJW schon eine Warteliste einrichten musste, da mehr Förderanträge gestellt wurden, als -mittel zur Verfügung stehen. Dennoch ist gemeinsame Vergangenheit immer noch ein wichtiger Aspekt deutsch-polnischer Begegnungen. Negativ wurde bemerkt, dass das Fach Geschichte als solches immer weiter vom Lehrplan verdrängt wird und der Geschichtsunterricht zu einseitig auf konfliktüberschattete Epochen deutsch-polnischen Zusammenlebens fokussiert ist, die letzten 70 Jahre friedlichen Miteinanders viel zu wenig beleuchtet. Umso wichtiger ist das Projekt eines deutsch-polnischen Geschichtsbuches, das einen wahren Quantensprung darstellt. Es erscheint im Februar und ermöglicht eine gemeinsame Perspektive auf gemeinsame Geschichte statt einer rein nationalen Sichtweise. Neben finanziellen Unterstützungen von Seiten des Landes wird die Arbeit zivilgesellschaftlicher Initiativen durch entsprechende Preise gewürdigt. Länder und Woiwodschaften stiften beispielsweise den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis – seit kurzem auch in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“. Auch die Verleihung der Europaurkunde ist beispielhafter Ausdruck dieser Wertschätzung. Einen besonderen Mehrwert bietet bürgerschaftliches Engagement auch deshalb, weil es über Legislaturperioden hinausreicht. Während Akteure der Politik und Verwaltung regelmäßig wechseln, wahren zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereinstätigkeiten die Kontinuität des Austauschs. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 15 C Zusammenarbeit auf politischer und Verwaltungsebene Gruppenmoderatorin Katrin Becker,Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum Ergebnisse der Arbeitsgruppe (Bericht von Katrin Becker) Frage nach Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Partnerstädten • Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit polnischen Partnern gemacht? • Was ist besonders gut gelaufen? • Wo sehen Sie Defizite, wo gibt es Probleme, Herausforderungen? Die TeilnehmerInnen konnten viele gute Beispiele der Zusammenarbeit schildern. So gibt es Austausch und enge Kooperationen von Schulen, Vereinen und der Feuerwehr. Hier ist das Engagement vieler Ehrenamtlicher besonders hervorzuheben, die die Zusammenarbeit am Leben erhalten. Bewährt hat sich auch, mit „Expertinnen und Experten“ zusammenzuarbeiten, um eine gute Qualität der Projekte zu gewährleisten, zum Beispiel mit Schloss Trebnitz, das Jugendprojekte in Müncheberg umsetzt. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 16 Gut funktioniert die Partnerschaft, wenn es gemeinsame Interessen und Themen gibt, bei denen die Städte zusammenarbeiten können. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die Verwaltungsstrukturen zwischen Deutschland und Polen im Hinblick auf Gemeinden/Städte und Landkreise sehr ähnlich sind, hier gibt es eine vergleichbare Kompetenzverteilung (im Gegensatz zu Bundesland/Woiwodschaft). Zur Finanzierung der Partnerschaft gibt es einerseits zahlreiche gute Förderprogramme, wie zum Beispiel EU-Förderung über die INTERREG für die grenznahen Gebiete und das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ sowie bi-nationale Institutionen wie das Deutsch- Polnische Jugendwerk und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Beispielsweise hat die Euroregion Pro Europa Viadrina ca. 485 kleine Projekte in der letzten EU-Förderperiode gefördert. Andererseits zählen die Städtepartnerschaften zu den freiwilligen Aufgaben der Kommunen, sodass dieser Bereich häufig von Sparmaßnahmen betroffen ist und – neben zum Teil begrenzten personellen Kapazitäten – auch die Aufbringung der geforderten Eigenanteile bereits eine Herausforderung darstellen kann. Weitere Hindernisse stellen ein in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit verbreitetes mangelndes Interesse an der Zusammenarbeit mit polnischen Partnern (im Gegensatz zu vermeintlich „attraktiveren“ Ländern) sowie die Sprachbarriere dar. Frage nach Voraussetzungen für gelungene Partnerschaften • Was sind die Voraussetzungen für gelungene Partnerschaften, welche Felder können für Städtepartnerschaften erschlossen werden? • Was sind die Rahmenbedingungen für eine gelungene Partnerschaft, wie kann diese umgesetzt werden? • Wie lassen sich Städtepartnerschaften nachhaltig und zukunftsfest gestalten? Die relevanten Themen und Bereiche, die eine Partnerschaft betreffen, hängen sehr von den jeweiligen Städten ab. Städten wie Guben oder Frankfurt (Oder) erschließen sich aufgrund ihrer direkten Grenzlage andere Handlungsfelder und -optionen als solchen, die weiter entfernt von ihren Partnerstädten liegen. Partnerstädte sollten eruieren, in welchen Bereichen es gemeinsame Herausforderungen oder Problemlagen gibt, die durch eine Kooperation verbessert werden können. Als Beispiele nannten die TeilnehmerInnen den Straßenbau, die Bildung, Umwelt und Energie, Grenzkriminalität und Tourismus. Es kann sich anbieten, aus den unterschiedlichen Erfahrungen in beiden Ländern zu lernen und somit bestmögliche Lösungen zu finden (Wissenstransfer, Best-Practice). Auch kann es sinnvoll sein, Netzwerke aufzubauen, die die unterschiedlichen Akteure aus einem Bereich zusammenbringen (z.B. Netzwerke zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit, für Toleranz etc.). Die Zusammenarbeit in Projekten erfordert konkrete Zielsetzungen und kann die Finanzierung sicherstellen. Damit sind Förderprogramme wie INTERREG auch ein wichtiges Instrument der Regionalentwicklung zwischen Städten und Gemeinden. Eine langfristige Zusammenarbeit wird geschaffen, wenn gemeinsame Strukturen aufgebaut werden. Hierzu zählt z.B. die kommunale Daseinsvorsorge, bei der Dienstleistungen wie Energieversorgung, öffentlicher Personennahverkehr etc. miteinander verbunden werden (z.B. Fernwärmeversorgung zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice). Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 17 Eine besondere Form stellt der Europäische Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) dar, eine gemeinsame rechtliche Form für die Zusammenarbeit, zum Beispiel der in der Gründung befindliche EVTZ zur Ostbahn (u.a. Strausberg, Müncheberg). Gelungene Partnerschaften erfordern eine gute Kommunikation. Einerseits muss der Informationsfluss in beide Richtungen gewährleistet sein, d.h. die Partnerstädte müssen gegenseitig über Geschehnisse und Interessen informiert sein. Andererseits basiert die Partnerschaft auch auf persönlichen Kontakten, es muss ein Vertrauensverhältnis geben und den Willen zur Zusammenarbeit in Politik und Verwaltung. Die Fachämter sollten je nach Themenbereich in gemeinsame Projekte eingebunden werden, um das Fachwissen nutzen zu können und die Partnerschaft gleichzeitig nachhaltig in der Verwaltung zu verankern. Außerdem ist es sinnvoll, die Kommunalpolitiker regelmäßig über die Aktivitäten zu informieren und einzubeziehen. Denn letztendlich entscheiden die Politiker über die Prioritäten der städtischen Politik und über die Finanzierung der Städtepartnerschaft. Je nach Themenbereich kann es sinnvoll sein, gemeinsame Ausschusssitzungen oder eine gemeinsame Stadtverordnetensitzung abzuhalten. Darüber hinaus kann es sich anbieten, die Ziele und die Gestaltung der Zusammenarbeit in kommunale Strategiepapiere aufzunehmen, zum Beispiel in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) oder einen Handlungsplan mit konkreten zu realisierenden Maßnahmen. Ergebnisse der Paneldiskussion Zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe C diskutierten: • Andrzej Lazowski, Marschallamt Zachdniopomorskie (Westpommern), Abteilung für territoriale Zusammenarbeit • Bianka Petereit, Städte- und Gemeindebund Brandenburg • Andrzej Kotula, Verein der Polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania • Bogdan Kostyra, Euroregion Viadrina • Moderation: Philipp Kubicki, Vorsitzender des Frankfurt-Stubice-Netzwerks Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe wurden im Rahmen der Paneldiskussion vertiefend aufgegriffen. Dabei wurde beispielsweise die Frage diskutiert, ob die Zusammenarbeit von der Finanzierung existenziell abhängig ist. Tatsächlich sind Akteure und Akteurinnen in der institutionellen Zusammenarbeit und Vereine vielfach auf eine dauerhafte Unterstützung angewiesen, doch gesicherte Finanzierung allein ist kein Garant für die Aufrechterhaltung grenzüberschreitender Kooperation, wenn auch ein begünstigender Faktor. Bemängelt wurde von mehreren TagungsteilnehmerInnen, dass das Thema Städtepartnerschaft im Etat der Kommunen oft nicht genug berücksichtigt wird. Darüber darf nicht vergessen werden, dass viele Kommunalverwaltungen mit Herausforderungen wie der Rettung von Schulstandorten und ihrem Anschluss an das Bahnnetz sowie aktuell der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik überlastet sind, während die Pflege von städtepartnerschaftlichen Beziehungen subjektiv oft weniger Dringlichkeit hat und „hinten runter fällt“. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 18 Neben der Frage der gesicherten Finanzierung ist das kontinuierliche Engagement von Seiten der Partnergemeinden ein weiteres Schlüsselelement für das Gelingen der Partnerschaft. So kann ein noch so gut finanziertes Projekt „künstlich“ und konstruiert bleiben, wenn die Partnerschaft nicht aus dem Interesse der beteiligten Gemeinden heraus am Leben gehalten wird. Hier könnte Polen noch von Deutschland lernen, wo grenzüberschreitender Austausch maßgeblich von Vereinen mitgetragen wird, während die polnische Vereinskultur deutlich weniger ausgeprägt ist. Hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang das Engagement von deutschen Vertriebenen, die die Zusammenarbeit mit ihren Heimatstädten suchen. In diesem Fall ist die Kontaktpflege kein abstrakter Auftrag der Völkerverständigung, sondern ein konkretes Bedürfnis. Je ausgeprägter dieses ist, mit umso weniger Finanzmitteln kommt die Zusammenarbeit aus. Diese läuft maßgeblich mehr über Organisationen und Bürgervereine als über Verwaltungen, die absurden Vorschriften geschuldet nur wenig Spielräume zur Verfügung haben sich selbst einzubringen. Dabei hat die Verwaltung eine Schlüsselfunktion für die Koordination des Austausches, beispielsweise bei der lokalen Daseinsvorsorge. An dieser Stelle können Verwaltungen auch voneinander profitieren, indem sie vom Anderen lernen. Themen wie Abwanderung, Energiewende, Abfallentsorgung, Friedhofsverwaltung, Umsetzung von Europarecht auf kommunaler Ebene und viele weitere stehen dabei im Mittelpunkt. 60% dessen was an Gesetzen auf lokaler Ebene umgesetzt werden muss, kommt aus Brüssel und ist somit gleichermaßen eine Herausforderung für die Kommunen in Polen und Deutschland. Städtepartnerschaften können dabei helfen, die Zusammenarbeit der Verwaltungen zu erleichtern. Im Rahmen der Gruppendiskussion wurde auch der Vorschlag vorgebracht, eine Karte der Grenzregion zu entwerfen, auf der alle Partnergemeinden eingezeichnet sind, um diese auch untereinander vernetzen zu können. Ein weiteres Ziel ist, die deutsch-polnischen Beziehungen geschickter zu vermarkten, so wie es viele Städte selbst in ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bereits tun. Dazu gehört auch eine klare Positionierung der brandenburgischen Staatskanzlei; ein Bekenntnis auf Landesebene zum Mehrwert der Städtepartnerschaften. Immerhin ist Brandenburg mit 67 polnischen Partnergemeinden Spitzenreiter unter den deutschen Bundesländern mit Städtepartnerschaften im polnischen Nachbarland. Positiv bemerkt wurde im Rahmen der Diskussion die Entscheidung des Landkreises Oberhavel, der eine Planstelle schuf und somit als einziger Landkreis einen hauptamtlich Zuständigen für städtepartnerschaftlichen Austausch mit Polen hat. So ist eine viel breitere Zusammenarbeit der Partnergemeinden vor allem unter Einbeziehung der Bereiche Kultur, Theater, Landfrauen, Museen, Feuerwehr auf Kreisebene möglich geworden, die die Kooperation auf kommunaler Ebene ergänzt. Diesem Beispiel folgend könnten auch andere Landkreise das übernehmen, was die Gemeinden nicht schaffen. Denn bisher, wurde moniert, sei es leider gängige Praxis, den Aufgabenbereich Städtepartnerschaft innerhalb der Verwaltungen dorthin zu „schieben“, wo er am ehesten „reinpasst“. So koordinieren viele Verwaltungsmitarbeiter in den Bereichen Kultur, Bildung oder Wirtschaft zusätzlich städtepartnerschaftliche Zusammenarbeit, die deshalb oft zu kurz kommt. Allein in der Stadtverwaltung Neuruppin gibt es (noch) eine eigene Stelle, für die Pflege und Koordinierung des Austausches und der Zusammenarbeit mit den Partnerstädten. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 19 D Zusammenarbeit in der Wirtschaft Gruppenmoderator Guido Noack, IHK Ostbrandenburg Ergebnisse der Arbeitsgruppe (Bericht von Guido Noack) Die TeilnehmerInnen der vierten Arbeitsgruppe widmeten sich der Frage, wie städtepartnerschaftlicher Austausch im wirtschaftlichen Bereich gestaltet werden kann. Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, wie eng eine solide Wirtschaft mit der Partnerschaftsfähigkeit einer Gemeinde zusammenhängt. Dabei spielen Einnahmen der Gemeinden durch Gewerbesteuer und der Finanzhaushalt an sich eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht der Aufrechterhaltung einer Städtepartnerschaft das Vorhandensein eines vielfältigen Gemeindelebens voraus. Dieses ist von einer lokalen Wirtschaft abhängig, die die Verkehrsanbindung und die demografische Situation mitbestimmt, welche wiederum an die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen vor Ort gekoppelt sind. Nur in Gemeinden, die ihren Einwohnern eine Lebensgrundlage bieten, kann sich darüber hinaus gesellschaftliches und eben städtepartnerschaftliches Engagement entwickeln. Als besonders problematisch stellte sich hierbei heraus, dass die Generation der 20- bis 40-Jährigen in strukturschwachen Gegenden unterrepräsentiert ist. Die seit der Wende anhaltende Abwanderung erfasst auch diejenigen, die in der Region zwar eine Perspektive hätten, diese jedoch nicht wahrnehmen. So bleiben zunehmend vorhandene Azubi-Stellen unbesetzt, was sich wiederum negativ auf den Nachwuchs der Unternehmen im ländlichen Raum auswirkt. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 20 Sinkende Einwohnerzahlen beantworten die Verkehrsunternehmen mit Taktausdünnungen oder Stilllegung ganzer Strecken, wodurch die Attraktivität ländlicher Regionen weiter sinkt und sich eine Art Teufelskreis entwickelt. Auch die drohende Herabstufung von Wasserstraßen zu touristischen Nebenstrecken senkt die Wirtschaftskraft der Grenzregion. Dabei sollte die geografische Randlage der Grenzregion nicht als Standortnachteil hingenommen werden, sondern durch die Erschließung des benachbarten Wirtschaftsraums zu einem Standortvorteil werden. Dazu gehört vor allem auf deutscher Seite die Ausweitung des Polnischunterrichts, die im Idealfall zu besseren Berufsperspektiven in der Heimatregion beitragen kann. Auch wirtschaftliche Unternehmen können von einer stärkeren Hinwendung zum Nachbarn und ganz besonders durch engere Zusammenarbeit mit Unternehmen in der jeweiligen Partnerstadt profitieren und sich gegenseitig ergänzen, besonders dann, wenn potentielle Partner im eigenen Land in deutlich weiterer Entfernung angesiedelt sind als polnische Nachbarunternehmen. Hierzu muss jedoch an der Infrastruktur nachgebessert werden. An erster Stelle stehen der Ausbau von (grenzüberschreitenden) Verkehrsverbindungen, die Errichtung von Brücken über die Grenzflüsse und wie erwähnt bessere Sprachlernangebote um wirtschaftlichen Austausch und Arbeitsmigration innerhalb der Grenzregion zu fördern und somit weiterer Abwanderung vorzubeugen. Vor allem Berlin-nahe Gemeinden, die zwar wirtschaftlich und verkehrstechnisch besser gestellt sein mögen, sind von zunehmender Verarmung des Gemeindelebens betroffen. So entwickeln sich Gemeinden im Berliner Speckgürtel zunehmend zu reinen Pendleroder Schlafstädten, mit denen sich die Einwohner nur schwerlich identifizieren können und wo sie sich umso weniger einbringen. Mit dem Überangebot an Einkaufsmöglichkeiten und Kulturveranstaltungen der benachbarten Großstadt können es nur wenige Gemeinden des Speckgürtels aufnehmen, was zu einer Verödung des Einzelhandels und einer Überalterung des Vereinslebens führt. Auch wenn Berlin-ferne Gemeinden deutlich weniger vom Zuzug aus der Großstadt profitieren, ist ihr Gemeindeleben oft besser aufgestellt: Sport- und Schützen-, Feuerwehr- und Kulturvereine tragen viel zur Verwirklichung von Städtepartnerschaften bei; zumindest dort wo eine solide Wirtschaft den Bürgern eine Existenzgrundlage bietet. Als positiv für die lokale Wirtschaft und für die Außendarstellung einer Gemeinde hat sich die Orientierung auf regional erzeugte Produkte herausgestellt. Zu nennen sind herbei beispielsweise kleine (Kunst- )Handwerksbetriebe, Hofläden und Manufakturen (Seife, Textilien, Gebrauchsgegenstände aus Naturmaterialien…) mit Werkverkauf, Schülerfirmen etc. Der Austausch von lokal erzeugten Produkten stärkt die regionale Identität und prägt den persönlichen Austausch von Partnergemeinden. Ergebnisse der Paneldiskussionen Panelzusammensetzung unverändert Die Ideen der Arbeitsgruppe wurden in der Paneldiskussion aufgegriffen und weiter gedacht. Besonderen Anklang fand die Idee, Unternehmer aus der Grenzregion zusammenzubringen. Hier könnten die BürgermeisterInnen, von denen viele Wirtschaftsstammtische organisieren, einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung leisten. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 21 Doch auch so ist Deutschland bereits ein wichtiger Wirtschaftspartner für Polen, zahlreiche Prozesse sind im Gang, sollten jedoch nicht einer zufälligen Entwicklung überlassen werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten liegen ganz klar bei den Wirtschaftsunternehmen, die brach liegende Potentiale auf der jeweils andern Seite der Grenze gewinnbringend nutzen können, während Gemeindevertreter oft deutlich kleinere (finanzielle) Spielräume zum Ausbau der bi-nationalen Zusammenarbeit haben. Dennoch liegt es in der Hand der BürgermeisterInnen, wirtschaftliche Themen zu „pushen“ und an Wirtschaftsstammtischen zwischen Unternehmen zu vermitteln und sich gleichzeitig für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Grenzregion einzusetzen. Hier könnten Vertreter von Partnergemeinden enger zusammenarbeiten und den Wirtschaftsraum Grenzregion gemeinsam stärken. Denn für die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Unternehmen braucht es den Rückhalt der Politik, beispielsweise beim Ausbau von Verkehrswegen. Die drohende Herabstufung der Oder und des Oder-Spree-Kanals zu einer touristischen Ausflugsstrecke sollte insofern auf jeden Fall überdacht werden, da eine massive Schwächung der Wirtschaft im ostbrandenburgischen Raum zu erwarten ist. Hier sollte sich auch die polnische Seite zu Wort melden und auf die Entscheidungsträger einwirken. Zur Erhaltung vorhandener und Schaffung neuer Verkehrswege haben die Kommunen eine Schlüsselrolle inne, der sie jedoch einzeln nicht gerecht werden können. Umso wichtiger ist das Auftreten im Verbund, noch wichtiger die Beteiligung polnischer Interessenpartner, idealerweise mittels Rückgriff auf bereits vorhandene Kooperationen zwischen Partnerstädten. Auch der EVTZ sollte verstärkt in den Blick genommen werden. Der EVTZ ermöglicht den Regionen nämlich unabhängig vom Kurs der Landespolitik und den Projekten der Euroregionen lokales grenzüberschreitendes Agieren. Als erfolgversprechendes Beispiel ist hier die Wiederbelebung der Ostbahn, also der Eisenbahnverbindung von Berlin nach Gorzów hervorzuheben, Die Geburtenrate in Polen ist noch niedriger als die in Deutschland. Die Arbeitsmigration Richtung Deutschland verschärft das demografische Problem weiter, weshalb das Werben von Arbeitskräften und Azubis für den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bei unseren Nachbarn zunehmend kritisch wahrgenommen wird. Damit stehen die Regionen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen, die die zur Verfügung stehenden Ressourcen zur Aufrechterhaltung von Städtepartnerschaften zwar gefährden, jedoch die Grenzregion insofern näher zusammenbringen, als sich auf beiden Seiten der Oder ähnliche Entwicklungen vollziehen. Darin liegt eine Chance, gemeinsame Lösungen für gemeinsam Probleme zu finden. Ein Netzwerk von Expertinnen und Experten könnte dazu beitragen, dass Zukunftstendenzen frühzeitig sichtbar gemacht werden. Vorreiter der Erschließung eines grenzüberschreitenden Wirtschaftsraumes ist beispielsweise der monatlich in Szczecin/Stettin stattfindende Deutsch-Polnische Wirtschaftskreis der IHK Neubrandenburg. Unabdingbar für den angestrebten gemeinsamen Arbeitsmarkt ist gemeinsame Bildung. In diesem Bereich nimmt Stettin eine Leuchtturmfunktion unter den Städten der Grenzregion ein, beispielsweise in der Ausbildung von Ärzten. Zwar streben Stettiner Absolventinnen und Absolventen in zunehmendem Maße auf den norwegischen Arbeitsmarkt, dennoch werden auch die Deutschkurse an der Universität weiter ausgebaut. Städtepartnerschaften – Baustein für nachhaltige Kooperation Tagungsdokumentation 22 Der Großraum Stettin ist außerdem Schauplatz für einen deutsch-polnischen Austausch demografischer Art. So ist zwar ein stetiger Rückgang der Einwohnerzahl in Stettin zu beobachten, die deutsche Nachbargemeinde Löcknitz hingegen profitiert vom Zuzug polnischer Pendler, die ihren Wohnsitz ins deutsche Umland verlegen. Auch wenn noch nicht von einem Massenphänomen gesprochen werden kann, so ziehen mehrere Gemeinden in Vorpommern und Brandenburg Gewinn aus der Nähe zu Stettin ähnlich wie die im Berliner Speckgürtel. Auf diese Weise konnten Schulen, die wegen rückläufiger Schülerzahlen zunächst geschlossen werden sollten, doch weiter betrieben sowie lange leerstehende Wohnhäuser erhalten und Infrastruktur wiederbelebt werden. Grenzüberschreitende Phänomene wie dieser „positive Nebeneffekt“ des verstärkten Zuzugs ins Stettiner Umland, sollten nicht allein dem Zufall überlassen, sondern aktiv mitgestaltet werden. Dazu sollten vorhandene Städtepartnerschaften mit besonderem Augenmerk auf die Wirtschaftsentwicklung in ihrer Region weiter ausgebaut werden und auf regionaler, grenzüberschreitender Ebene verstärkt für gemeinsame wirtschaftliche Interessen eintreten. Wie geht es weiter? Ihre Anregungen werden wir aufgreifen, z.B. die Karte der Städtepartnerschaften in der Grenzregion, und versuchen, sie zu realisieren. Das damit angestrebte Ziel einer stärkeren Vernetzung und besseren Informationsaustauschs lässt sich auch durch den Zugang zu Ihren Kontaktdaten unterstützen. Wir werden Sie per Mail um Ihre Zustimmung bitten. Auch die Umsetzung des Vorschlags, eine weitere Tagung zu organisieren und den Europabezug zu stärken, werden wir prüfen. Vorstellbar wäre eine tri-nationale Veranstaltung mit Deutschland, Polen und Frankreich zum Beispiel. Allerdings sind die finanziellen Hürden bei einem solchen Vorhaben sehr hoch. Auch das angesprochene Netzwerk von Expertinnen und Experten, das Zukunftstendenzen in der Grenzregion frühzeitig bekannt machen soll, ist ein interessanter Vorschlag. Wie nach der Tagung zu erfahren war, erarbeitet der Raumordnungsausschuss der Deutsch-Polnische-Regierungskommission ein „Zukunftskonzept für den deutschpolnischen Verflechtunqsraum 2030“. Dieses Raumordnungskonzept soll bis Ende 2016 vorliegen. Man darf gespannt sein, welche Möglichkeiten und konkreten Maßnahmen sich daraus ergeben. Ein Thema ist in allen Arbeitsgruppen angesprochen wurden: das Erlernen der polnischen Sprache. Hier wird die DPG weiter dran bleiben und dafür werben, dass der Polnischunterricht an mehr brandenburgischen Schulen ermöglicht wird. Zum Schluss eine Bitte: Bleiben oder werden Sie unsere Partner beim Erhalt und Ausbau der Kommunalpartnerschaften zwischen Brandenburg und Polen. Das ist eine wichtige Aufgabe im Interesse der Zivilgesellschaften beider Länder. Kontaktadresse: frank.kupferschmidt@dpg-brandenburg.de

RBB-Interview am Rande der Städtepartnerschaften-Tagung

Am Rande der Tagung „Städtepartnerschaften – Bausteine für nachhaltige Kooperationen“, die am 5. Dezember 2015 in der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin stattfand, nahm der RBB ein Interview auf, das als Kurzbeitrag in den Abendnachrichten von BB aktuell gesendet wurde. O-Ton: „Die polnische Sprache ist immernoch ein Nischenfach.“   Polnische Sprache fördern. BB aktuell vom 5.12.2015

KONZERT ZUR EHREN WANDA WILKOMIRSKA – 20.Februar 2016 um 18:00 Uhr im Mahnmal St. Nikolai

KONZERT ZUR EHREN WANDA WILKOMIRSKA Am 20.Februar 2016 um 18:00 Uhr findet in Mahnmal St. Nikolai ein besonderes Konzert zu Ehren der weltberühmten Geigerin Wanda Wiłkomirska statt. Freuen Sie sich auf viel Musik, spannende Episoden aus ihrer Biografie, auf Fotos und auf Filmausschnitte aus dem faszinierenden Konzertleben der berühmten Geigerin. Im Anschluss an das Konzert folgt eine Diskussionsrunde. Die Einführung übernimmt Mariola Rutschka, die musikalischen Beiträge kommen von Ewelina Nowicka, Violine und Milena Antoniewicz, Klavier, die von den West Streichern, Schüler der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, begleitet werden. Wanda Wiłkomirska wird als Ehrengast anwesend sein.

19. bis 21. Februar 2016 „Neue Heimat – kalte Heimat? Flüchtlinge und Vertriebene in Schleswig-Holstein“ – Akademiezentrum Sankelmark – Oeversee

Sehr geehrte Damen und Herren, zu unserer Veranstaltung vom 19. bis 21. Februar 2016 „Neue Heimat – kalte Heimat? Flüchtlinge und Vertriebene in Schleswig-Holstein“ laden wir Sie herzlich ein! Bereits seit 70 Jahren leben Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten Europas und des ehemaligen Deutschen Reiches in Schleswig-Holstein. In der Fremde war es schwierig, Fuß zu fassen – man war von dem Wohlwollen der Einheimischen abhängig. Ist die Integration in Schleswig-Holstein letztlich geglückt? In Gesprächen und Kleingruppenarbeit beschäftigen wir uns mit den Erinnerungen an die ersten Jahre als Neuankömmlinge und erörtern den Mythos der schnellen Integration. Aufgrund der aktuellen Situation spannen wir einen Bogen zur Gegenwart und gehen auch auf die Lage der Flüchtlinge ein, die heute Schleswig-Holstein erreichen. Das detaillierte Programm erhalten Sie im Anhang. Anmeldungen für diese Veranstaltung nehmen wir gern telefonisch, per Post, E-Mail oder Fax entgegen. Sollten Sie sich bereits angemeldet haben, freuen wir uns, wenn Sie Interessierte auf diese Tagung aufmerksam machen. Mit freundlichen Grüßen Bianca Clasen Projektsachbearbeitung Akademiezentrum Sankelmark Akademie Sankelmark • Europäische Akademie Schleswig-Holstein • Academia Baltica • Europe Direct Informationszentrum Südschleswig Akademieweg 6 • 24988 Oeversee • Germany Tel. +49(0)4630-55-111 • Fax +49(0)4630-55199 clasen@eash.de • www.eash.de

Steffen Möller: „Viva Polonia –Kulturschocks für Anfänger und Fortgeschrittene“mit dem Kabarettisten Steffen MöllerTermin: 15.2.2016, 13.00 Uhr/ Ort: Lerchenfeldgymnasium

„Viva Polonia –Kulturschocks für Anfänger und Fortgeschrittene“mit dem Kabarettisten Steffen MöllerTermin: 15.2.2016, 13.00 Uhr/ Ort: Lerchenfeldgymnasium|Lerchenfeld 10 – 22081 Hamburg, Aula – Eintritt: Schüler/-innen frei, Studierende 5,50-Euro, Erwachsene 9,50-Euro Rund 27.000  Polenlebenin Hamburg  und die Entfernung bis zur polnischen Grenze beträgt nur rund 350km, eigentlich ein Katzensprung. Grundgenug, sich mit unseren östlichen Nachbarn ein bisschen näher zu beschäftigen! Steffen Möller, geborener Wuppertaler, lebt seit über 20Jahren in Polen, spielte in einer Fernsehserie mit und erhielt sogar das Bundesverdienstkreuz. Alles fing damit an, dass er bei seinem ersten Besuch in Krakau erfuhr, dass es im Deutschen vier Fälle gibt – und im Polnischen sieben. Sofort beschloss er, solange in Polen zu bleiben, bis er das komplizierte System begriffen hatte… Was ihm unterwegs so alles passierte, erzählt er in seinem Bühnenprogramm „VivaPolonia – Kulturschocks für Anfänger und Fortgeschrittene“. Ticket-Anfragen an: info@aubiko.de. Die Veranstaltung ist der Auftakt einer deutsch-polnisch-ukrainischen Kulturwoche vom 03.04.-09.04.2016 (Informationen unter www.kulturwoche-hamburg.de), deren Schirmherr der Gdańsker Bürgermeister Paweł Adamowicz ist. Weitere Informationen zur Stadt Gdańsk finden Sie unter www.gdansk.pl.

STEFFEN MöLLER: VIVA-WARSZAWA |14. Februar 2016 11:30 Uhr|Winterhuder Fährhaus

STEFFEN MöLLER: VIVA-WARSZAWA          Facebook   YouTube Komödie Extra 14. Februar 2016   11:30 Uhr WinterhuderFährhaus KARTENBUCHUNG „Viva Warszawa – Polen für Fortgeschrittene” ist eine zweistündige WortTonBild-Tour durch Europas unbekannteste Hauptstadt. Da trotz der Warnung im Untertitel erfahrungsgemäß auch viele Polen-Anfänger kommen, geht es zunächst ganz entspannt nach Krakau, die romantische Ex-Hauptstadt. Es erklingt das uralte Turmsignal „Hejnau“, bei dem der Trompeter bis heute einen Tartarenpfeil in die Kehle kriegt. Doch dann wird die Bühne umdekoriert: Eine Warschau-Fahne flattert, und nun ist der Kulturpalast zu sehen, Europas umstrittenster Wolkenkratzer. Möller erzählt von seiner ersten Zeit als Millionär und den schlimmsten No-Go’s für deutsche Urlauber, Stichwort „Breslau“. Im Gegenzug erfährt der Zuschauer, dass er, ohne je in Polen gewesen zu sein, bereits mehrere Dutzend polnischer Wörter versteht – so leicht ist diese Sprache! Jedno mogę obiecać: w swoim aktualnym programie „Viva Warszawa – Polska dla zaawansowanych” NIE BĘDĘ czytał ze swojej książki, tylko opowiadał o swoich przygodach w Krakowie i Warszawie. Piękne czasy, kiedy byłem jeszcze milionerem… Punktem kulminacyjnym będzie moja nostalgiczna piosenka o Warszawie, ale uprzedzam: Występ odbędzie się w języku niemieckim, bo celem wystepu jest przecież (ukryta) reklama dla krainy pana prezydenta Dudy. Radzę więc wszystkim moim fanom z Polski, którzy specjalnie chcą przyjechać do Niemiec na mój show: Jeśli nie mieliście w szkolę przynajmniej „5” z niemieckiego, ten wieczór będzie sfrustrujący dla was. Z drugiej strony – będę nosić ładny granatowy garnitur, warto popatrzeć…Zapraszam!

KONZERT DES UNIVERSITÄTSCHORS RZESZÒW UND DES JUGEND-SINFONIE-ORCHESTERS AHRENSBURG

KONZERT DES UNIVERSITÄTSCHORS RZESZÒW UND DES JUGEND-SINFONIE-ORCHESTERS AHRENSBURG Im Rahmen einer vor vier Monaten in Rzeszów verabredeten Zusammenarbeit studieren das Jugend-Sinfonie-orchester Ahrensburg (JSOA) und der Chor der Musik-Fakultät der Universität Rzeszów vom 10. bis 16. Februar 2016 die Messe in G-Dur von Franz Schubert in Ahrensburg gemeinsam ein. Am 13. Februar 2016 um 18.00 Uhr präsentieren die beiden Ensembles das Ergebnis ihrer beispielhaften musikalischen Zusammenarbeit in einem Konzert, das unter Leitung von Michael Klaue im Eduard-Söring-Saal der Stormarnschule (Gymnasium, Waldstraße 14, Unterführung S-Bahn Ahrensburg) stattfindet. Der Chor erwidert einen Besuch des JSOA im Herbst 2015.Durch Unterstützung der Polnisch-Deutschen Gesellschaft Rzeszów und der DPG Hamburg unternahm das JSOA eine Tournee in den Südosten Polens und trat mit Werken von Bach , Verdi, Dvorak und Kallinikow in Rzeszów, Krosno, Sanok und Krakau. auf. Die musikalische Jugendbegegnung wurde aus Mittel des Deutsch-Polnischen Jugendwerks und der Goethe-Stiftung gefördert.

AUSSTELLUNG IM MUSEUM DER ARBEIT „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“

Im Museum für Arbeit ist die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ noch bis 3. April zu sehen. Über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast allen Ländern Europas wurden als “Fremdarbeiter”, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge in das nationalsozialistische Deutschland verschleppt oder mussten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten. Spätestens seit 1942 gehörten Zwangsarbeiter zum Alltag im nationalsozialistischen Deutschland. Die aus allen Teilen Europas, vor allem aus den östlichen Ländern, deportierten Arbeitskräfte wurden überall eingesetzt: in Rüstungsbetrieben ebenso wie auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk, in öffentlichen Einrichtungen und in Privathaushalten. Ob als Besatzungssoldat in Polen oder als Bäuerin in Thüringen – alle Deutschen begegneten Zwangsarbeitern, viele profitierten davon. Zwangsarbeit war kein Geheimnis, sie war ein weitgehend öffentlich stattfindendes Verbrechen. Die Ausstellung erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945.

LESUNG UNSERES MITGLEDS UND SCHRFTSTELLERS ARNO SURMINSKI

Am 06. Februar 2016 um 17.00 Uhr liest der Schriftsteller Arno Surminski zugunsten einer neuen Orgel in der Trittauer Martin-Luther-Kirche aus seinen Werken, u. a. aus seinem autobiografischen Roman „Kudenow oder an fremden Wassern weinen“, in dem er seine Flucht aus Ostpreußen und seine Jugend in der Trittauer neuen Heimat beschreibt. Die Lesung wird musikalisch von Truhenorgel und Cello begleitet. Der Eintritt ist frei; Spenden für die neue Orgel erbeten. Von den Kosten in Höhe von ca. 300.000 € sind im Rahmen der seit vier Jahren laufenden Aktion unter dem Motto „Wir ziehen alle Register“ bisher ca. 260.000 € zusammen ge-kommen. Unser Ehrenvorsitzender Gerd Hoffmann ist als Trittauer einer der Organisatoren dieser Spenden-aktion

DEUTSCH-POLNISCH-UKRAINISCHE WOCHE 03. bis 09. April 2016

Der Verein aubiko e.V. bietet vom 03. bis 09. April 2016 eine deutsch-polnisch-ukrainische Kulturwoche an. In der aktuellen Situation ist außerordentlich wichtig, Polen und die Ukraine näher ins Bewusstsein der Hamburger Schüler und Bürger zu rücken. Um eine breite Zielgruppe zu erreichen, besteht das Programm aus zwei Teilen. Im Rahmen eines Schulprojekts werden Polen und die Ukraine den Hamburger Schüler/-innen mit Workshops zu Sprache, Literatur, Theater und der polnischen Küche präsentiert und in einem öffentlichen Abendprogramm werden alle Hamburger/innen angesprochen. Im Rahmen des Schulprojekts werden sich die Teilnehmer mit der Frage auseinandersetzen, wo die polnischen Spuren in Hamburg zu sehen sind. Viele Straßen sind z.B. heute nach polnischen Städten benannt und die wenigsten Schüler wissen etwas darüber. Als Auftakt dieser Woche wird der Kabarettist und Autor Steffen Möller eine Veranstaltung zum Thema polnische Kultur gestalten, die am 15.02.2016 am Lerchenfeldgymnasium in Hamburg stattfindet. Der Stadtpräsident von Gdańsk, Pawel Adamowicz hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen und das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg unterstützt das Vorhaben.

THEATERPROJEKT – Kampfeinsatz – Stell dir vor es ist Krieg und du gehst hin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Förderkreises Mahnmal St. Nikolai, wir möchten Sie gern auf die folgende Theaterproduktion hinweisen. THEATERPROJEKT Kampfeinsatz – Stell dir vor es ist Krieg und du gehst hin Kampfeinsatz, das neue Stück der Theatergruppe Axensprung, fragt nach der Verantwortung demokratischer Gesellschaften angesichts von Krieg und Terror in den Randgebieten unseres Kontinents und untersucht die Folgen von Auslandseinsätzen für deutsche Soldaten. Wie gehen die Heimkehrer mit den Erfahrungen von Tod und extremer Gewalt um? Kann der Traumatisierte überhaupt wieder in das Wertesystem der „Heimat“ zurückfinden? Wie reagiert die Gesellschaft? Und was bewegt junge Menschen mit deutschem Pass sich auf allen Seiten der Fronten als Freiwillige in den Kampf zu begeben? Mit: Michael Bideller, Oliver Hermann, Mignon Remé, Markus Voigt, Regie: Erik Schäffler, Musik/Sonds: Markus Voigt, Video: Eike Zuleeg. axensprung | THEATER Wir spielen wieder: Donnerstag, 28. Januar, 18:00 Uhr KÖRBER STIFTUNG  HAUS IM PARK Gräpelweg 8 21029 Hamburg-Bergedorf Karten: 040.72570213 ****************** Donnerstag, 4. Februar, 20:00 Uhr GRUENSPAN große Freiheit 58 22767 Hamburg Karten: www.gruenspan.de ****************** Dienstag, 16. Februar, 19:00 Uhr KÖRBERFORUM Kehrwieder 12 20457 Hamburg Karten: www.koerberforum.de     Mit freundlichen Grüßen Oliver Hermann Daimlerstr. 6 22763 Hamburg 0173 2442034 o.hermann@gmx.de www.axensprung.de www.mahnmal-st-nikolai.de

Gedenken an Auschwitz | Mittwoch, 27. Januar 2016 |18 Uhr – St. Michaelis | 20 Uhr – Mahnmal-St.Nikolai

Gedenken an Auschwitz (Beitrag von st-michaelis.de) Am 27. Januar 2016 jährt sich zum 71. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Truppen der Roten Armee. Seit Bundespräsident Herzog den Tag zum nationalen Gedenktag erklärt hat, wird in St. Michaelis die Erinnerung an den Holocaust und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft wach gehalten. Zusammen mit der Hamburger Autorenvereinigung unter der Leitung der neuen Vorsitzenden Sabine Witt veranstaltet St. Michaelis auch in diesem Jahr eine Gedenkstunde mit Lesung und Musik. Der Schriftsteller Arno Surminski wird aus  drei Werken lesen. Aus „Als der Krieg zu Ende ging“, das im März dieses Jahres erschien, wird die Geschichte „Isas Abschied“ zu hören sein, die am 9. November 1938 spielt. Weiter wird Surminski aus seinem Buch „Vaterland ohne Väter“ lesen. 60 Jahre nach dem Tod des Vaters Robert Rosen, der als deutscher Soldat 1943 in Russland fiel, begibt sich dessen Tochter Rebeka Lange  auf Spurensuche nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat. Arno Surminski schildert in diesem Roman aus dem Jahr 2004 die schreckliche Wirklichkeit des Krieges, die sich in jedem Krieg auf ähnliche Weise wiederholt. Zuletzt wird noch ein Text aus „Die Vogelwelt von Auschwitz“ vorgetragen. Kirchenmusikdirektor Manuel Gera wird auf der Orgelanlage von St. Michaelis Werke jüdischer Komponisten und Improvisationen spielen. Mittwoch, 27. Januar 2016 um 18 Uhr in der Kirche. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Mittwoch, 27. Januar2016 um 20.00 Uhr Erinnern im Mahnmal-St.Nikolai  (Beitrag mahnmal-st-nikolai.de) Gedenkveranstaltung anläßlich der Befreiung des KZ-Auschwitz Andacht und Konzert Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 71 Jahren halten Propst und Hauptpastor Dr. Johann-Hinrich Claussen (Hauptkirche St. Nikolai) und Pfarrer Dr. Jacek Bystron (Polnische Katholische Mission) eine Andacht. Im anschließenden Konzert spielen Stipendiaten und Preisträger von „Jugend musiziert“  Stücke der Komponisten Bohuslav Martinů, Robert Schumann, Ernest Bloch, Alfred Schnittke und Edward Elgar. Eintritt frei – Spende erbeten  

Buchpräsentationen im Museum Mahnmal St. Nikolai

Buchpräsentationen im Museum Mahnmal St. Nikolai “Wir letzten Kinder Ostpreußens” Montag | 18. Januar 2016 | 19 Uhr Autorin Freya Klier wurde 1968 wegen versuchter »Republikflucht« zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Später arbeitete sie als Schauspielerin und Theaterregisseurin, 1980 war sie Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung. 1988 wurde sie zusammen mit anderen Bürgerrechtlern verhaftet und unfreiwillig ausgebürgert. Freya Klier hat zahlreiche Preise und Ehrungen erfahren, unter anderem erhielt sie das Bundesverdienstkreuz (2012). In ihrem aktuellen Buch stellt sie eindrucksvoll an Hand von 7 Schicksalen die prekäre Situation der Flüchtlingskinder Ostpreußens dar. „Jüdische Remigrantinnen: Zurück in das Land, das uns töten wollte“ Mittwoch | 20. Januar 2016 | 19.00 Uhr Andrea von Treuenfeld, geboren 1957, hat in Münster Publizistik und Germanistik studiert und lange als Kolumnistin, Korrespondentin und Leitende Redakteurin für namhafte Printmedien gearbeitet. Heute schreibt sie als freie Journalistin Porträts und Biografien. Es erschien bereits ihr Buch „In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel“. Ihr aktuelles Buch thematisiert die Situation der aus dem nationalsozialistischen Deutschland vertriebenen Jüdinnen, welche sich im Ausland neue Existenzen aufbauen konnten und doch eines Tages wieder ihren Blick nach Deutschland richten. TN-Beitrag: 6,- Euro / erm. 4,- Euro Mahnmal St. Nikolai | Willy Brandt Str. 60| Hamburg Mit freundlichen Grüßen Bennet Möller ___________________________________________ Politisches Bildungsforum Hamburg der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Warburgstraße 12 D-20354 Hamburg Tel.: +49 (0)40 / 2198508-0 Fax: +49 (0)40 / 2198508-9 E-Mail: kas-hamburg@kas.de Internet: http://www.kas-hamburg.de

Liebe Freunde der polnischen Sprache und Kultur,

Liebe Freunde der polnischen Sprache und Kultur, aus gegebenem Anlass möchte ich Sie auf zwei Publikationen aus meiner Feder aufmerksam machen. Bei der ersten handelt es sich um den Sprachkalender Polnisch, der mittlerweile schon zum fünften Mal mit immer neuen täglichen Übungen erscheint. Die zweite Publikation ist eine wissenschaftliche Abhandlung zu deutsch-polnischen Stereotypen in neuen Medien. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich kurz die Zeit nehmen und beide Werke ansehen. Die Werke sind auch im Buchhandel erhältlich. Sprachkalender Polnisch 2016 Passt super zu Bigos und Piroggen. Den Sprachkalender Polnisch gibt´s jetzt für nur 13,99 € bei Amazon. Das perfekte Weichnachtgeschenk. http://goo.gl/p16p7y Deutsch-Polnische Stereotype in neuen Medien Verändert das Internet Vorurteile zwischen Polen und Deutschen? Taschenbuch ab EUR 19,95 Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mit bestem Gruß, Ihr Erik Malchow — Dr. Erik Malchow M. A. +49 (0) 160 977 929 29 mail@erikmalchow.de Grabbeallee 46. 13156 Berlin (DE) Wzg. Bernadowo 104. 81-583 Gdynia (PL) Weiss ein Fisch, dass er nass ist?

Hamburg, 1.12.2015 Freundeskreis Sammlung de Weryha

Hamburg, 1.12.2015  Freundeskreis Sammlung de Weryha Jan de Weryha ist 1950 in Gdansk/Danzig geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Gdansk war er seit 1976 als freischaffender Bildhauer in Polen und ist seit 1981 in Hamburg tätig. Seit dem Ende der 1990er Jahre gehört Holz zum Lieblingsmaterial von Jan de Weryha. Die Erforschung und Offenlegung der geheimnisvollen Struktur und des Wesens des Holzes wurde für ihn einerseits zum künstlerischen Programm. Er spaltet, schneidet, bricht: Ästhetische Grundlagenforschung auf dem Bereich des Umgangs mit Holz. Und dann entstehen daraus in häufg serieller Anordnung Skulpturen, raumgreifende Installationen oder ästhetisch anspruchsvollste Reliefs und Objekte. Aber immer weicht Jan de Weryha der Gefahr aus, ins Erzählerische, Inhaltliche oder Symbolische abzurutschen. Das Natürliche, Ursprüngliche und auch Unberechenbare des Holzes bleibt in de Weryhas Arbeiten stets präsent. Seine Arbeiten sind von intellektueller und meditativer Tiefe. Sie sind in Art, Stil und Ausdruck einmalig, unverwechselbar. Sie verfügen über eine ungeheure ästhetische Strahlkraft, die ihre Wirkung über Reduktion auf das Wesentliche und ihre serielle Anordnung entfaltet. Namhafte Kunstfachleute bringen sein Werk deshalb auch in Verbindung mit großen Minimalisten wie Carl Andre, David Nash oder Richard Long. Er selbst bezeichnet sich allerdings eher als einen Vertreter der Konkreten Kunst wie Max Bill oder Francois Morellet. Damit wird deutlich, dass de Weryha den Vergleich mit den ganz Großen im Kunstbetrieb nicht scheuen muss und höchsten künstlerischen Ansprüchen genügt. Seine Werke sind dementsprechend auch in Sammlungen repräsentativer Kunstinstitutionen sowie im öffentlichen Raum in Polen und Deutschland und in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Neben seiner Auseinandersetzung mit dem Material Holz, hat Jan de Weryha ein Denkmal zur Erinnerung an die Deportierten des Warschauer Aufstandes 1944 für die KZ-Gedenkstätte in Hamburg-Neuengamme sowie ein Mahnmal zum Gedenken an Zwangsarbeiter der Nazi-Herrschaft in Hamburg-Bergedorf geschaffen. Besuchen Sie zu Ihrer weiteren Information auch die Website www.de-weryha-art.de.   Um dieses Werk kunstinteressierten Menschen bekannter, es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ihm die größtmögliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, die bestehende Sammlung de Weryha auszubauen und für die Zukunft zu bewahren, hat sich der Freundeskreis der Sammlung de Weryha gebildet. Wir sind ein noch kleiner Kreis von künstlerisch, gesellschaftlich und politisch engagierten Menschen, die sich diesen Zielen verschrieben haben und sich für deren Erreichung einsetzen wollen. Konkret kann der Freundeskreis z.B. ■ die Sammlung im Reinbeker Redder 81 regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich machen ■ Workshops, Führungen und Kunstaktionen insbesondere auch für junge Menschen durchführen, ■ die Räume der Sammlung ausbauen und langfristig sichern Um den Kreis Interessierter und MitstreiterInnen zu vergrößern, laden wir herzlich zu einem Gründungstreffen mit vorheriger Möglichkeit der Begehung der Sammlung/ Ausstellung mit dem Künstler nach Lohbrügge ein: 12.12.2015 11:00 Uhr Reinbeker Redder 81, 21031 Hamburg-Lohbrügge ■ Ab 11.00 Uhr Meeting des Freundeskreises Sammlung de Weryha Mit kurzen Beiträgen der Vorbereitungsgruppe und anschließender Diskussion über Ziele und Arbeitsweise eines Freundeskreises. Wir bitten um Rückmeldung bzw. Anmeldung bis zum 10.12.2015 an: Aleksandra Jeszke-Zillmer, Tel.: 040 59 49 07 bzw. per E-Mail: ha.zillmer@web.de oder: Dr. Christel Oldenburg, Tel.: 25 33 21 04 bzw. per E-Mail: christel.oldenburg@hamburg.de oder: Horst Sellhusen, per E-Mail: jose17@gmx.de oder: Jan de Weryha, per E-Mail: jan@de-weryha-art.de Wegebeschreibung oder: Wie komme ich zum Atelier im Reinbeker Redder 81? ■ ÖPNV: Ab S-Bahnhof Bergedorf (Ausgang Lohbrügge) mit Buslinie 12 (Ri. Billstedt) bis Reinbeker Redder (Höhe Rudor weg) im 10-min-Takt. Fahrzeit: ca. 17 min ■ Pkw: Auf der Wiese zum Kleingartenverein und vor dem Atelier stehen Parkplätze zur Verfügung.

Polnischkurse in Krakau 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, wir moechten Sie ueber unsere zweiwoechigen intensiven Polnischkurse und das Programm „Krakau erleben“ informieren und um Weitergabe unseres Angebotes an interessierte Personen bitten. Im Fruehjahr und Herbst gewaehrleisten wir den Kursteilnehmern im Rahmen der Polnischkurse einen intensiven Polnischunterricht und die Unterkunft. Im Sommer bieten wir nicht nur den Polnischunterricht, sondern auch ein abwechlungsreiches Kultur- und Besichtigungsprogramm. Bemerken Sie bitte, dass unsere Polnischkurse ununterbrochen fast das ganze Jahr vom Januar bis Dezember stattfinden. Diesen Personen, die Krakau, polnische Kultur, Geschichte und Gegenwart kennen lernen wollen und gleichzeitig am Lernen der polnischen Sprache nicht interessiert sind, bieten wir unser Programm „Krakau erleben“ an. Es richtet sich sowohl an Schueler ab dem 18. Lebensjahr und Studenten als auch an berufstaetige sowie pensionierte Personen. Auch juengere Schueler koennen in Begleitung von Erwachsenen am Programm teilnehmen. Detaillierte Information zu den Polnischkursen sowie dem Programm „Krakau erleben“ finden Sie auf unseren Internetseiten: www.polnischkurse.org und www.pnta.pl In der Anlage sowie unten stehend finden Sie Informationsblaetter ueber beide Programme („Krakau erleben“ und Polnischkurse), mit der hoeflichen Bitte, sie an sichtbaren Stellen auszuhaengen oder/und sie an potentielle Teilnehmer zu verbreiten. Falls Sie auf Ihrer Internetseite Informationen ueber Auslandsprogramme, bzw. Linkssammlungen haben, wuerden wir uns freuen, wenn Sie dort auch unsere Internetadressen: www.polnischkurse.org und www.pnta.pl einsetzen wuerden. Wir hoffen, dass unsere Aktivitaeten zu einem besseren gegenseitigen Kennenlernen zwischen Deutschen und Polen beitragen koennen. Wir waeren Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns dabei helfen koennten. Mit freundlichen Gruessen, Justyna Balisz DEUTSCH-POLNISCHE AKADEMISCHE GESELLSCHAFT POLSKO-NIEMIECKIE TOWARZYSTWO AKADEMICKIE Bronowicka 58/5 30-091 Kraków, Polska Tel / Fax +48/12 638 36 70 ; Mobil: +48/518 158 901 www.polnischkurse.org www.pnta.pl  

Jan de Weryha – virtuose ZERO-Kunst aus Polen Autor Kellermann

Jan de Weryha – virtuose ZERO-Kunst aus Polen   Autor: Kellermann   Anmerkungen des Künstlers Der international renommierte, im polnischen Gdansk geborene ZERO-Künstler Jan de Weryha konzentriert sich seit Ende der 90er Jahre auf den Werkstoff Holz, auf das Begreifen seiner Struktur und seines Kernes, die Lichtbrechungen der Oberflächen und der verschiedenen Maserungen: „Ich fange intuitiv mit der Fragestellung an, inwieweit ich mit meinem Eingriff das Material so beeinflusse, dass es seine Identität nicht verliert…. Mich interessiert das individuelle, unwiederholbare Geflecht von künstlich geschaffenen, aber dennoch in seiner Natürlichkeit wirkenden Holzoberflächen…“ In dem Augenblick wo das Licht in Jan de Weryhas Kompositionen auf die Holzstrukturen trifft, erscheinen die sanften Naturfarben fein akzentuiert von weißlicher Pappel oder waldhonigfarbener Kiefer bis zu edel schwarz refklektierender Kohle und die Verschiedenheit des Materials offenbaren sich – von der Rinde bis zu den individuelen Maserungen der vielfältigen Holzarten. “Holz ist ein warmer Werkstoff und deutlich näher am Menschen als Stein oder Metall. Für mich ist die Arbeit damit, als würde ich in einen Wald treten und mich in die Welt der Bäume hineinatmen und ihr Holz erforschen.” Auf den Spuren der internationalen Minimal Art Bewegung Die großen Protargonisten der Minimal Art wie Donald Judd, Max Bill und Carl Andre, aber natürlich auch die Künstler der internationalen ZERO-Bewegung wie Günther Uecker und Lucio Fontana waren eine wichtige Inspiration auf dem künstlerischen Weg von Jan de Weryha: „Man fände zahlreiche Gemeinsamkeiten mit den genannten Künstlern, Jan de Weryha verwendet das Arbeitsmaterial jedoch in völlig anderer Weise – er führt die Genuität des verwendeten Materials ein. Natürlichkeit, Ursprünglichkeit, das Leben sowie die Unberechenbarkeit des Holzes sind omnipräsent in Weryhas Werken.“ Maryla Popowicz-Bereś, Universität von Rzeszów WPreisgekrönt und museal – das Werk von Jan de Weryha Jan De Weryha wurde 1950 in Gdansk geboren und studierte von 1971-76 Bildhauerei an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Gdank bei Prof A. Wiśniewski und Prof. A. Smolana. Seit 1976 ist de Weryha als freischaffender Künstler tätig. Sein Werk wurde preisgekrönt, wurde auf zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA gezeigt und findet sich in einigen der bedeutendsten Museen Polens sowie in zahlreichen internationalen Privatsammlungen. Seit 1981 lebt und arbeitet der Künstler in seiner neuen Wahlheimat Hamburg. In Nordrhein-Westfalen wird das Werk von Jan de Weryha exklusiv durch die Galerie Kellermann Düssedorf vertreten. Auszeichnungen 1. Preis für Skulptur (Wettbewerb der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Gdańsk), 1971 3. Preis für Skulptur (gesamtpolnischer Kunstwettbewerb aller Kunsthochschulen), 1975 Auszeichnung im Wettbewerb für eine bildhauerische Form im Rahmen der Polnischen Filmfestspiele, Gdańsk, 1978 1. Preis, Prix du Jury, beim Salon de Printemps 98, gestiftet vom Kulturministerium Luxemburg (europäischer Wettbewerb zeitgenössischer Kunst in Luxemburg), 1998 Werke in öffentlichen Sammlungen Freie und Hansestadt Hamburg, Deutschland KZ-Gedenkstätte Neuengamme Hamburg, Deutschland Museum für Zeitgenössische Skulptur, Zentrum für Polnische Skulptur, Orońsko, Polen Museum für Moderne Kunst, Radom, Polen Nationalmuseum, Szczecin (Stettin), Polen Werke auf Anfrage: Große Formate Tafel 076 Tafel 052 Objekt 155 Objekt 140 Großes Gitter Tafel 082 Tafel 081 Tafel 079 Tafel 077 Tafel 173 Tafel 173 Tafel 052 _ Mittlere Formate Tafel 060 Tafel 059 Objekt 239 Hölzerne Tafel Tafel 186 Tafel 058 Tafel 229 Tafel 230 Tafel 231 Tafel 232 Tafel 233 Tafel 234 Tafel 235 Tafel 236 Tafel 237 Tafel 238 Zickzack Tafel kleine Formate Tafel 128 Tafel 129 Tafel 032 Tafel 172 Tafel 175 Tafel 171 Tafel 164 Tafel 217 Tafel 218 Tafel 219 Tafel 221 Tafel 222 Tafel 223 Tafel 224 Tafel 225 Tafel 226 Tafel 227 Tafel 138

„Deutschland und die NATO in Zeiten des Wandels“ – Rede von Staatssekretär Stephan Steinlein zur Eröffnung der Konferenz „Die NATO auf dem Weg nach Warschau“

24.11.2015 Staatssekretär Steinlein eröffnete am 23. November 2015 mit einer Rede  „Deutschland und die NATO in Zeiten des Wandels“ die Konferenz der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft „Die NATO auf dem Weg nach Warschau“. Die Konferenz in der Reihe „NATO Talk around the Brandenburger Tor“ wurde gemeinsam mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Botschaft der Republik Polen im Berliner Hotel Adlon-Kempinski ausgerichtet. Sehr geehrter Herr Minister (BM Schmidt), Lieber Jerzy Marganski, Exzellenzen, sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages, meine sehr verehrten Damen und Herren, vor zwei Jahrzehnten war ich im Pressereferat u. a. auch für die NATO-Erweiterung zuständig. Danach versank gerade Jugoslawien in einer Abfolge von blutigen Erbfolgekriegen. In der Allianz drehte sich in dieser Zeit alles um die Frage, ob die NATO neue Wege beschreiten sollte – konkret: den Weg in eine Krisenmanagement – und Stabilisierungsrolle jenseits der eigenen Bündnisgrenzen. Senator Lugar hat diese Debatte mit dem berühmt gewordenen Diktum auf den Punkt gebracht: „NATO must go out of area or out of business“. Wenn wir diesen Satz heute hören, können wir ermessen, wie sehr sich die Situation in Europa verändert hat. Lugars Satz ist zunächst einmal Zeugnis des damaligen Zustands in Europa – einem Europa, in dem Bündnisverteidigung keine prioritäre Rolle mehr spielte. Ein Europa, in dem die NATO ihre originäre Aufgabe, ihren Daseinszweck, in Ermangelung eines potenziellen Gegners offenbar neu definieren musste. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich der Legende widersprechen, die sagt, die NATO habe seinerzeit die Schwäche Russlands ausgenutzt, um dieses Land strategisch in die Enge zu treiben. Im Gegenteil, die NATO hatte bereits 1991 mit der Schaffung des Nordatlantischen Kooperationsrats ein essentielles Forum geschaffen. Dort wollte sie mit allen ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten, einschließlich der damaligen Sowjetunion, über die Abwicklung der Hinterlassenschaften des Kalten Krieges sowie Fragen der europäischen Sicherheit partnerschaftlich beraten. Zur Wahrheit gehört dabei auch, dass es die Staaten Ostmitteleuropas waren, die nach der Wiedererlangung ihrer Freiheit sehr schnell den Wunsch nach einem Beitritt zur Allianz äußerten. Ein Wunsch, dem sich das Bündnis mehrere Jahre lang verschloss, bevor es zu einer behutsamen schrittweisen Öffnung kam. Aber zurück zu den sog. „out of area-Einsätzen“: Was mit den Einsätzen auf dem Balkan Anfang der 1990er Jahre begann, erreichte mit dem 13-jährigen ISAF-Einsatz in Afghanistan seinen vorläufigen Höhepunkt. Der Kampfeinsatz der NATO in Afghanistan wurde vor fast einem Jahr beendet. Ihr Engagement für eine nachhaltige Stabilisierung Afghanistans setzt die NATO heute auf andere Weise fort. Sie unterstützt, berät und bildet die afghanischen Sicherheitskräfte dort aus, wo weiter Defizite bestehen. Und die gibt es in der Tat! Die Ereignisse in Kunduz haben gezeigt, wie fragil Sicherheit und Entwicklung in Afghanistan noch immer sind. Daher hat das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch beschlossen, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu verlängern und personell auf 980 Soldatinnen und Soldaten auszuweiten. Über dieses Mandat wird der Deutsche Bundestag in den kommenden Wochen beraten. Die NATO-Außenminister werden bei ihrer Herbsttagung Anfang nächster Woche aller Voraussicht nach beschließen, ihr Engagement 2016 nicht nur in Kabul, sondern auch in den verschiedenen Regionen in Afghanistan fortzusetzen. Für diese Verlängerung hat sich die Bundesregierung in den vergangenen Monaten nachdrücklich eingesetzt – auch um die Nachhaltigkeit des in den letzten vierzehn Jahren Erreichten nicht zu gefährden. Gleichzeitig hat sich das strategische Umfeld der NATO in einer Weise verändert, die deutlich macht, dass das eingangs zitierte Lugar-Wort nicht auf ein „entweder/oder“ zwischen Bündnisverteidigung und internationalem Krisenmanagement verkürzt werden darf. Denn mit dem Konflikt in der Ukraine ist nach dem Ende der Balkankriege die Frage von Krieg und Frieden nach Europa zurückgekehrt. Russland hat mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim, der Destabilisierung der Ukraine – aber auch mit einer Rhetorik, die geradezu fahrlässig mit nuklearen Handlungsoptionen spielt – die europäische Friedensordnung in Frage gestellt. Eine Friedensordnung, wohlbemerkt, die Russland selbst mit aufgebaut hat, die es in Helsinki und Paris besiegelt hat und mit der das „Zeitalter der Konfrontation und der Teilung Europas“ ein Ende finden sollte. Diese Friedensordnung beruht auf Prinzipien wie der Anerkennung staatlicher Souveränität, territorialer Integrität und der Unverletzlichkeit von Grenzen, dem Bekenntnis zur friedlichen Konfliktbeilegung und dem Verzicht auf die Androhung der Anwendung von Gewalt und eben auch, wie die Charta von Paris es 1990 festhielt, auf dem Recht der freien Bündniswahl. Die westliche Staatengemeinschaft hat auf die russische Infragestellung unserer europäischen Ordnung reagiert – durch eine entschlossene Sanktionspolitik der Europäischen Union und eine Stärkung der Fähigkeit der NATO, die Beistandsfähigkeit füreinander glaubwürdig zu unterfüttern. Die NATO hat diese Rückbesinnung auf ihre Kernaufgabe der kollektiven Verteidigung nicht gesucht. Aber Russland muss verstehen, wie ernst die Sorgen um die europäische Sicherheit sind, die es durch sein Verhalten ausgelöst hat – insbesondere bei unseren östlichen Bündnispartnern, aber nicht nur bei diesen. Gerade wir Deutsche verstehen aus unserer Geschichte während des Kalten Krieges nur zu gut das Sicherheitsempfinden geografisch exponierter Staaten. Heute stehen wir für Sicherheit und Freiheit unserer Verbündeten ebenso ein, wie die Alliierten dies für den freien Teils unseres Landes während des Kalten Krieges getan haben. Wir sind heute nicht mehr vorrangig „Sicherheitsempfänger“ – wir sind Sicherheitsgarant als Teil der transatlantischen Bündnisarchitektur. Und wir sind dies in vollem Bewusstsein unserer Verantwortung gegenüber unseren Nachbarn und Partnern, aber auch unserer Verantwortung für eine gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur. Aus unserer Verpflichtung zur Bündnisverteidigung folgt, dass wir ein genuines Interesse an einer glaubhaften Abschreckung haben. Abschreckung ist ein schwieriges Wort im Deutschen. Ein heute oft eher negativ besetztes Wort. Dabei dient wohl verstandene Abschreckung dem Ziel, Konflikte weniger wahrscheinlich zu machen und nach Möglichkeit zu vermeiden. Und damit Abschreckung konfliktpräventiv wirken kann, muss sie glaubhaft sein. Denn nur wenn ein potenzieller Aggressor an ein reelles Risiko glaubt, dass der Preis für einen eigenen Angriff zu hoch ist, wird er von folgenschweren Fehlkalkulationen abgehalten werden. In diesem Sinne hat sich die NATO bei ihrem Gipfel in Wales auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen verständigt. Die deutliche Botschaft dahinter ist: die Sicherheit der Bündnisverteidigung ist unteilbar. Wir stehen, egal was passiert, füreinander ein. Die Anpassungen der NATO haben weitreichende Folgen für unsere sicherheitspolitische Ausrichtung. Das in Arbeit befindliche neue Weißbuch, das Mitte nächsten Jahres vorliegen soll, wird hierzu klare Aussagen enthalten. Aber, meine Damen und Herren, Bei allem Bekenntnis zur Notwendigkeit einer glaubhaften Abschreckung: Wir sind und bleiben zutiefst überzeugt davon, dass Abschreckung und Verteidigung allein nachhaltige Sicherheit in Europa nicht gewährleisten können. Kluge Bündnispolitik muss über den Tag hinausdenken und dabei auch aus dem reichen Erfahrungsschatz der vergangenen Jahrzehnte europäischer und transatlantischer Sicherheitspolitik schöpfen. Wir sind der festen Überzeugung, dass kollektive Verteidigung stets einer Ergänzung um Elemente der kooperativen Sicherheit bedarf! Sicherheit ist die Summe aus Verteidigung und Entspannung, aus „deterrence“ und „détente“. Diese Weisheit ist seit dem berühmten Bericht von Pierre Harmel 1967 Teil des Selbstverständnisses der NATO – die NATO-DNA sozusagen. Und sie hat bis heute nichts von ihrer Relevanz verloren. Ich bin mir bewusst, dass der Weg zum Erfolg in diesem Bereich oft steinig ist. Da hilft auch kein Wunschdenken. Ehrliche Bereitschaft zur Deeskalation, ein wechselseitiges Interesse und ein erhebliches Maß an strategischer Geduld und Beharrungsvermögen sind Voraussetzung, damit dieser doppelte Ansatz überhaupt eine Chance hat. Ihn deshalb aber nicht beharrlich zu verfolgen, wäre fahrlässig! Die NATO hat sich letztes Jahr in Wales zu diesem Doppelansatz bekannt. Wir haben uns nach sehr sorgfältiger Abwägung eben nicht dafür entschieden, die Brücken zu Russland einzureißen. Die Staats- und Regierungschefs haben sich vielmehr zur Aufrechterhaltung der regelbasierten europäischen Sicherheitsarchitektur bekannt – und damit auch zur Wahrung der NATO-RUS-Grundakte und der in ihr enthaltenen Selbstbeschränkungen des Bündnisses. Wir haben auf schnelle Verlegbarkeit der NATO-Reaktionskräfte, auf rotierende Präsenzen im östlichen Bündnisgebiet und eine intensivierte Übungspraxis gesetzt – und sind nicht den Weg der permanenten Stationierung substanzieller Kampftruppen gegangen, wie so mancher es gefordert hat – und bis heute fordert. Dies war und bleibt richtig. Und es ist aus unserer Sicht auch unverzichtbar, dass wir weiter mit RUS im Gespräch bleiben. Wie Außenminister Steinmeier beim letzten OSZE-Ministerrat in der Schweiz gesagt hat: Die Gleichung „Monolog + Monolog = Dialog“ geht einfach nicht auf! Wir sollten daher auch rasch zu einem politischen Dialog im NATO-Russland-Rat zurückkehren – zumindest auf Ebene der Botschafter. Aus unserer Sicht gibt es keine gute Alternative zum Dialog – so lang der Weg hin zu einer Verständigung über eine neue, eine erneuerte europäische Sicherheitsstruktur auch sein mag. Wichtig ist, so weit wie möglich zu erhalten, was es noch an geltenden Verabredungen und Transparenzregeln gibt. Wir halten uns an Buchstaben und Geist von Transparenzregimen, wie dem Wiener Dokument. Dies zeigt etwa die Einladung von russischen Beobachtern zur jüngsten NATO-Großübung auf der Iberischen Halbinsel. Sie ist ein wichtiges Zeichen in Zeiten allgemeiner Sprachlosigkeit und Misstrauen zwischen der NATO und Russland. Aus dieser Überzeugung heraus hat die Allianz – auf deutsche Initiative hin – einen Krisenkontaktmechanismus mit Russland eingerichtet, der es der militärischen Seite erlaubt, gefährliche Situationen oder auch Missverständnisse durch rasche Kontaktaufnahme einzufangen. Damit dieser Mechanismus praktische Wirkung entfalten kann, müssen beide Seiten allerdings auch bereit sein, ihn zu nutzen. Die NATO hat diese Bereitschaft wiederholt unter Beweis gestellt. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, auch an Moskau gerichtet dafür zu werben, diesen Mechanismus zu nutzen. Verlässliche Kommunikationskanäle für den Krisenfall sind unabdingbar – für sich genommen aber nicht ausreichend. Angesichts erhöhter Manövertätigkeit und militärischer Aktivitäten beider Seiten insb. zur See und in der Luft – und dem damit verbundenen Risiko von Unfällen, Fehlern und ungewollter Eskalation – benötigen wir flankierende Maßnahmen, die diese Risiken so weit wie möglich minimieren. Wir stehen daher in der Pflicht, die Möglichkeiten verlässlicher wechselseitiger militärischer Verhaltenskodizes auszuschöpfen – oder neue Wege zur Risikominimierung zu suchen. Auch diese Überzeugung wird deutsche Politik auf dem Weg nach Warschau prägen. Das Bemühen um Dialog, Vertrauensaufbau und Kooperation wird im Übrigen im Zentrum unseres Vorsitzes in der OSZE stehen, den wir im kommenden Jahr übernehmen. Wir sind uns der Herausforderungen, die der Vorsitz in diesen stürmischen Zeiten mit sich bringt, wohl bewusst. Außenminister Steinmeier hat es in seiner Rede zum OSZE Vorsitz im Deutschen Bundestag gesagt: „Vertrauensbildung fällt nicht vom Himmel, sondern entsteht durch Zusammenarbeit an ganz konkreten Themen. Nur so kann man verloren gegangenes gemeinsames Bewusstsein wieder schaffen – Bewusstsein für gemeinsame Bedrohungen, aber auch für gemeinsame Interessen.“ Es liegt in unserem ureigenen Interesse, Russland politisch in die Verantwortung zu nehmen, um gemeinsame Herausforderungen auch gemeinsam angehen zu können. Das gilt für den Konflikt in Syrien ebenso wie für den Kampf gegen den internationalen Terrorismus oder die Sicherheitsarchitektur in Nah- und Mittelost. Hier können wir nur mit, nicht ohne und schon gar nicht gegen Russland zu Fortschritten kommen. Das Abkommen mit dem Iran hat gezeigt, dass ein jahrelanges zähes Ringen am Ende zum Erfolg führen kann – entgegen aller zynischen Unkenrufe und Entmutigungen. Gerade in unruhigen Zeiten wie diesen ist Diplomatie gefragt! Das Iran-Abkommen eröffnet für die ganze Region neue Chancen. Das setzt aber voraus, dass alle betroffenen Akteure diese Chance auch nutzen. Die Entwicklungen der letzten Monate haben gezeigt, wie wenig selbstverständlich dies ist. Die Diplomatie ist mit einem Verhandlungserfolg nicht aus der Verantwortung entlassen, sondern trägt neue Verantwortung zur Nutzung der sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Wie wir es im Umgang mit dem Syrien-Konflikt gerade versuchen! Dem Durchbruch von Wien in der Iran-Frage folgt das zähe Ringen von Wien um eine Lösung des Syrien-Konflikts. Immerhin: es wird wieder ernsthaft gerungen um eine politische Lösung. Das allein ist schon ein Fortschritt! Auch für den Ukraine-Konflikt gilt: die Vereinbarungen von Minsk waren nur der Anfang eines schwierigen Prozesses auf der Suche nach einer Entschärfung und Lösung des Konflikts. Sicher, wir können mit dem bislang Erreichten nicht zufrieden sein. Schon deshalb nicht, weil die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen hinter den Zeitplan zurückgefallen sind. Aber immerhin: Seit gut zwei Monaten hält in der Ostukraine der Waffenstillstand mehr oder weniger – und die Zahl der Todesopfer ist drastisch zurück gegangen. Ansporn genug, diesen Weg weiter zu gehen. Meine Damen und Herren, deutsche Politik hat in den vergangenen Monaten unter Beweis gestellt, dass sie für die Sicherheit und Stabilität Europas mehr Verantwortung zu tragen bereit ist. Das gilt für die Flüchtlingskrise ebenso wie die Bemühungen zur Stabilisierung der Konflikte in Syrien und der Ukraine. Und das gilt für unsere eigene Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit. Unsere amerikanischen Freunde fordern mit Recht transatlantische Lastenteilung. Sie ist wichtig für eine nachhaltige Sicherheitspolitik. Gleichzeitig wissen wir: Europäische Verteidigungshaushalte werden auch in Zukunft nicht in den Himmel wachsen. Wir haben in Deutschland eine überfällige Trendumkehr vollzogen: Der Haushalt des BMVg soll 2016 von 33 Mrd. auf 34,4 Mrd. wachsen. Aber unsere Spielräume werden angesichts der Flüchtlingskrise und weiter bestehenden Notwendigkeit zur Haushaltskonsolidierung auch künftig begrenzt bleiben. Umso dringender brauchen wir echte Fortschritte beim „pooling and sharing“ von Fähigkeiten und Fortschritte bei multinationalen Entwicklungs- und Beschaffungsprojekten. Bilaterale und multilaterale Leuchtturm-Projekte mit Frankreich, aber auch mit Italien, sind ein Motor für die engere Zusammenarbeit in diesem Bereich – sei es bei der weltraumgestützten Satellitenaufklärung oder beim Entwicklungsprojekt für ein europäisches Drohnen-Aufklärungssystem. Wir benötigen größere europäische Transparenz in der Fähigkeitenentwicklung und eine bessere Harmonisierung der Verteidigungsplanung von EU und NATO. Die Europäische Verteidigungsagentur muss eine stärker gestaltende Rolle einnehmen als bisher – das setzt voraus, dass die Mitgliedstaaten in ihrem Beharren auf Souveränität künftig zurückstecken müssen. Und wir brauchen Fortschritte bei der Schaffung eines gemeinsamen Rüstungsmarkts in Europa: eine Harmonisierung von Normen und Standards, die gegenseitige Anerkennung von Zertifizierungen auch im militärischen Bereich, europaweite Ausschreibungen von Beschaffungsvorhaben und eine Harmonisierung von Beschaffungszyklen. Vor allem aber gilt es, das Potenzial der NATO als „Integrationskatalysator“ vollumfänglich zu nutzen. Denn nirgendwo sonst auf der Welt sind Streitkräfte multinational so eng miteinander verzahnt und integriert wie in der Allianz. Hieran müssen wir anknüpfen. Meine Damen und Herren, mit Senator Lugar und seiner Aussage zu „out of area or out of business“ habe ich diese Rede begonnen. Wenn Lugar damit meinte, dass die NATO ihre Daseinsberechtigung nur über Auslandseinsätze erhalten kann, dann müssen wir ihm aus heutiger Sicht nachdrücklich widersprechen. Das Bündnis und die kollektive Selbstverteidigung haben an Relevanz nichts verloren. Im Gegenteil, sie sind wichtiger denn je. Der Gipfel in Warschau wird das unterstreichen. Und hoffentlich ein starkes Signal der Geschlossenheit der Allianz aussenden. Wir stehen in der Allianz füreinander ein. Und denken gleichzeitig über den Tag hinaus. Ganz im Sinne der Charta von Paris. Da heißt es: „Sicherheit ist unteilbar, und die Sicherheit jedes Teilnehmerstaates ist untrennbar mit der der anderen verbunden.“ Die Selbstevidenz dieses Satzes ist in den letzten Jahren leider etwas verloren gegangen. Lassen Sie uns daran arbeiten, sie wieder fest in den Köpfen aller Beteiligten zu verankern. Übrigens: Auch in der Charta von Paris wird der Kampf gegen den Terrorismus schon als gemeinsame Aufgabe benannt. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!   Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de Folgen Sie uns auf Twitter: @AuswaertigesAmt und auf Facebook: http://www.facebook.com/AuswaertigesAmt Hinweis: Bitte antworten Sie nicht direkt auf diesen Newsletter, weil dies eine reine Absendeadresse ist. Wenn Sie uns eine Nachricht senden wollen, nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf der Webseite des Auswärtigen Amts. Vielen Dank! Wenn Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie auf den nachstehenden Link: Newsletter abbestellen © 1995-2015 Auswärtiges Amt

TriM 2016 – Hattrick für Europa – deutsch-polnisch-französisches Straßenfußballprojekt

TriM 2016 – Hattrick für Europa – deutsch-polnisch-französisches Straßenfußballprojekt Bald werden die Gruppen zur Fußballeuropa¬mei¬ster¬schaft 2016 in Frankreich ausgelost. 24 Teams konnten sich qualifizieren. Und 48 Teams können sich für die TriM 2016 des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW), des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des Jugendbildungszentrums Blossin in Polen, Frankreich und Deutschland qualifizieren, die von März bis Juni 2016 stattfinden wird. Bei der TriM geht es auch um Fußball. Straßenfußball, um genauer zu sein. Es geht aber auch um andere Themen, die Jugendliche interessieren. Um Familie und Freunde, Schule und Ausbildung, Mode und Kultur …. Die Jugendlichen sollen einander kennenlernen und voneinander lernen. Teams und Gastgeber gesucht Gesucht werden für die acht Begegnungen sowohl Teams, die teilnehmen wollen, als auch Gastgeber, die diese Vorrundenturniere ausrichten. Mitmachen können Teams – ganz gleich ob Sportverein oder Schule, Jugendtreff oder Pfadfin¬dergruppe – mit mindestens vier (Spielstärke) und höchstens sieben Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren und zwei Betreuern. Es muss immer mindestens ein Mädchen im Team mitspielen. Bewerbung Ein Team kann sich einzeln bewerben oder auch gemeinsam mit Partnern aus Polen und Frankreich. Die Bewerbung erfolgt online vom 13. bis 24.11.2015. • Bewerbung für Teams • Bewerbung für Gastgeber Auf der Internetseite des DPJW (www.dpjw.org) Sie die Ausschreibung in allen drei Sprachen für sich und zur Weitergabe. Eindrücke der TriM 2012 Vor der letzten Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine fand die erste TriM mit 81 Teams und 13 Begegnungen mit Jugendlichen aus Polen, der Ukraine und Deutschland in statt. Was die Jugendlichen erlebten, wer sich fürs Finale qualifizierte und mit wem die besten Teams im Finalissimo trainieren konnten, das ist hier zu finden: www.trim.dpjw.org Fragen zum Projekt richten Sie bitte an TriM2016@blossin.de Mit besten Grüßen Thomas Hetzer

POLNISCH-DEUTSCHE VERSÖHNUNG 1965|Dienstag, 3. November2015

POLNISCH-DEUTSCHE VERSÖHNUNG 1965 Am Dienstag, 3. November um 18:00 Uhr findet in der Katholischen Pfarrei St. Joseph – Altona Große Freiheit 43 ein Deutsch-polnischer Versöhnungsgottesdienst mit Bischof Jan Kopiec, Bistum Gliwice, Polen und Pfarrer Jacek Bystron, Polnische Kath. Mission in Hamburg, statt. Anschließend, um 19.30 findet im Mahnmal St. Nikolai Willy-Brandt-Straße 60 eine Diskussion zum Thema: „50 Jahre gemeinsam auf dem Weg der Versöhnung und der Zusammenarbeit“ statt. Am 18. November 1965, während des 2. Vatikanischen Konzils, schrieben die polnischen Bischöfe in einem Brief an ihre deutschen Amtsbrüder: „Wir strecken unsere Hände zu Ihnen hin in den Bänken des zu Ende gehenden Konzils, gewähren Vergebung und bitten um Vergebung.“ Dies war der Beginn der Aussöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk. Jahre der Verständigung, der Unterstützung des polnischen Volkes in seinem Freiheitskampf bis hin zur Wiedervereinigung Deutschlands folgten. Daran wird in der Diskussionsveranstaltung erinnert und auch der Frage nachgegangen, welchen Herausforderungen wir gemeinsam in der Zukunft gegenüberstehen. Es diskutieren: Bischof Prof. Dr. Jan Kopiec, Bistum Gliwice – Polen, Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Propst Dr. Johann Hinrich Claussen und Dr. Jörg Lüer, Deutsche Kommission Justicia et Pax, Berlin; Moderation Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg.

Buchvorstellung vom Freiraum-Verlag|Brygida Helbig Ossis und andere Leute|Błażej Dzikowski Der Weg des Saturn

Sehr geehrte Damen und Herren,   „Es ist schade, dass so wenig Ausländer der polnischen Sprache mächtig sind und sich keinen Begriff von den polnischen Musen machen können“, bedauerte der deutsche Gelehrte, Musikwissenschaftler und Mediziner Lorenz Mitzler von Koloff im Jahre 1755 – und verlegte in seiner eigenen Druckerei polnische Autoren. Die Verbreitung und Rezeption polnischer Literatur hat in Deutschland eine lange Tradition. Nun möchte der Greifswalder freiraum-verlag dem interessierten Publikum die aktuellen Positionen der polnischen Gegenwartsliteratur in all ihrer Vielschichtigkeit vorstellen und gibt im November 2015 die ersten beiden Bände seiner neuen Reihe „Neue Polnische Literatur“ heraus. Als Herausgeberin konnte die Übersetzerin und Schriftstellerin Paulina Schulz gewonnen werden.   Wir würden uns sehr freuen, gemeinsam mit Ihnen die polnische Literatur weiter nach Deutschland zu tragen.   Mit Ossis und andere Leute erscheint zunächst ein Buch, das in Polen bereits große Beachtung fand und nun in einer Übersetzung von Paulina Schulz erscheint:   Brygida Helbig Ossis und andere Leute Erscheinungsdatum: 12. November 2015 128 Seiten; Softcover; 12,5 x 19,0 cm ISBN: 978-3-943672-71-8 14,95 EUR (D)     Brygida Helbig berichtet humorvoll und pointiert von Menschen, deren Leben nach der politischen und persönlichen Wende einer Tragikomödie gleicht. Wir begleiten die Erzählerin dabei in Deutschland sowie nach Tschechien und Polen. Sie erzählt von Verlorenheit, Grenzerfahrungen und der Suche nach der eigenen Identität.   Bereits am 23. November erscheint der zweite Band der Reihe: Der Roman Der Weg des Saturn von Błażej Dzikowski, in dem die fesselnde Gratwanderung zwischen gesellschaftlichem Scheitern und persönlichem Erfolg beschrieben wird, behandelt die Gründe für das Aufkommen des Faschismus unter jungen Menschen. Auch dieser Band wurde von Paulina Schulz übersetzt.   Błażej Dzikowski Der Weg des Saturn Erscheinungsdatum: 23. November 2015 247 Seiten; Softcover; 12,5 x 19,0 cm ISBN: 978-3-943672-75-8 14,95 EUR (D)     Beide Autoren sowie die Herausgeberin stehen für Lesungen zur Verfügung. Błażej Dzikowski wird Ende November für eine kleinen Lesereise in Norddeutschland sein.   Über Ihr Interesse an einer gemeinsame Veranstaltung würden wir uns sehr freuen!   Auf Wunsch sende ich Ihnen gerne weitere Informationen und Leseproben zu. Vielen Dank für Ihr Engagement.   Mit freundlichen Grüßen Erik Münnich     — freiraum-verlag UG (haftungsbeschränkt)   Gützkower Straße 83 17489 Greifswald   Tel.: +49 (0)3834/3506884 Fax.: +49 (0)3834/3506886 Mobil: +49 (0)176/62012160   Geschäftsführer: Erik Münnich St.Nr.: 084/108/01214 UST-IdNr.: DE280961481 Handelsregister: Amtsgericht Stralsund, HRB 8306  

Polska Misja Katolicka Die Polnische Katholische Mission in Deutschland

https://www.pmk-niemcy.eu/de/geschichte.html Polska Misja Katolicka Die Polnische Katholische Mission in Deutschland (Auszug aus der Geschichte) Zu den ersten größeren Ansammlungen von Polen auf deutschem Boden kam es schon nach dem Niedergang des November Aufstandes (1831), als viele der Herzogtümer polnische Flüchtlinge aufnahmen. Eine neue Auswanderungswelle von Polen auf der Suche nach Arbeit erfolgte zum Ende des 19. Jahrhunderts. Das Ruhrgebiet hatte damals hauptsächlich im Bergwerk und in der Hüttenindustrie einen großen Bedarf an Arbeitskräften. Die polnische Bevölkerung kam auch nach Hamburg um in den Häfen zu arbeiten. Um 1890 lebten ca. 100 000 Polen im mittleren und westlichen Kaiserreich und um 1900 waren es sogar 250-300 000 Menschen. 1914 waren bereits 750 000 Menschen überwiegend in Westfalen und im Rheinland aber auch um Hannover und Berlin konzentriert. Außerdem entwickelte sich zeitgleich die Saisonauswanderung. Polen arbeiteten in der Landwirtschaft um Hannover und Magdeburg. Nach einer Zählung 1907 lebten damals in Preußen 237 000 polnische Saisonarbeiter. Die polnischen Emigranten, die vorwiegend römisch-katholisch waren, bezeugten mit ihrer Frömmigkeit von Anfang an eine starke Bindung zur Kirche und schätzten die Geistlichkeit hoch. Ihnen fehlte jedoch eine regelmäßige polnische Seelsorge. Die Betreuung durch einzelne Priester fand nur gelegentlich statt. Die aus dieser Zeit bekannten Namen der Geistlichen waren: Antoni Kantecki, Władysław Enn und Józef Szotowski. Ende des 19. Jahrhunderts trat eine Lockerung in der preußischen antikirchlichen und antipolnischen Politik ein. Zu diesem Zeitpunkt nahm der Geistliche Franciszek Liss die Missionsarbeit unter den polnischen Auswanderern im Ruhrgebiet auf. Es unterstützten ihn auch Kapläne aus Polen oder auch Studierende aus Münster. Dank der Bemühungen und des Engagements der Geistlichen entstanden Kirchen und zahlreiche polnisch-katholische Vereine. Nach der Abschwächung des Kulturkampfes konnten auch polnische Zeitschriften erscheinen und es wurden polnische Schulen und Banken eröffnet. In den Jahren 1939-1945 waren über 2 Millionen Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge im Dritten Reich, darunter waren 1945 ca. 100 000 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 18 Jahren. In dieser Zeit war die Seelsorge auf Polnisch verboten. Trotz allem meldeten sich mutige Geistliche freiwillig zur Zwangsarbeit um so ihre Landsleute zu betreuen: Zbigniew Delimata, Stanisław Malec, Władysław Przybylski, Antoni Rauer und Pater Rudolf Jakubek. Nach der Befreiung aus dem KZ-Lager Dachau im April 1945 nahmen fast 700 polnische Priester sofort die seelsorgerische Tätigkeit unter den Zwangsverschleppten, den sog. DP’s (Displaced Persons) auf. Am 5. Juni 1945 berief der Heilige Stuhl den Erzbischof, Józef Gawlina, zum Ordinarius für die Polen in Österreich und Deutschland und bestimmte damit auch die Grenzen seiner Jurisdiktion. Es wurde ein bischöfliches Ordinariat berufen mit einer unabhängigen Jurisdiktion zur Seelsorge der römisch-katholischen Polen. Das Ordinariat unterlag direkt dem Heiligen Stuhl. Am 20. Februar 1964, nach dem Tode von Erzbischof Gawlina, wurde Protonotarius Ap. Edward Lubowiecki zum kanonischen Visitator ernannt. Nach seinem Tod (1975) wurde die Bischofskurie für die Polenseelsorge (Frankfurt /M.) aufgelöst, wobei die Jurisdiktion vom 20. Juni 1976 der Deutschen Bischofskonferenz übertragen wurde. Als Delegat der Deutschen Bischofskonferenz für die Polnischen Missionen, mit Sitz in Freising, wurde Stefan Leciejewski ernannt. In den Jahren 1975-1991 kamen 1,5 Millionen Polen nach Westdeutschland. Während der „Solidamość“-Zeit nahm die neue Emigration rapide zu. 1981-1982 erlebten die Polnischen Katholischen Missionen durch die Organisation von Gedenkandachten eine geistige Verbundenheit mit dem Kloster auf Jasna Góra und dem dort 600-jährigem Bestehen des Bildes der Muttergottes von Tschenstochau. Die Funktion des Delegaten der Polnischen Katholischen Mission übernahm Dr. Franciszek Mrowiec von 1986-2002 in Würzburg. 1995 feierten die polnischen Gemeinden ihr 50-jähriges Bestehen unter dem Vorsitz von Kardinal Józef Glemp. Aus Dankbarkeit für die Jahre der polnischen Seelsorge der Nachkriegszeit fand eine Peregrination des Bildes der Muttergottes von Tschenstochau in allen polnischen Missionen statt. Im Februar 2002 wurde Prälat Stanisław Budyn zum Delegaten der Polnischen Katholischen Mission ernannt. Der Sitz der Delegatur der Polnischen Katholischen Mission in Deutschland wurde von Würzburg nach Hannover verlegt. Die Verantwortlichen für die Polnische Katholische Mission in Deutschland: 1945 – 1964 Erzbischof Józef Gawlina 1964 – 1975 Protonotarius Ap. Edward Lubowiecki 1976 – 1986 Prälat Stefan Leciejewski 1986 – 2002 Prälat Dr. Franciszek Mrowiec 2002 – Prälat Stanisław Budyn   POLSKA MISJA KATOLICKA W NIEMCZECH Z historii duszpasterstwa polonijnego Pierwsze większe skupiska Polaków na ziemi niemieckiej powstały dopiero po upadku Powstania Listopadowego. Wtedy to wiele księstw niemieckich przyjęło opuszczających kraj polskich patriotów. Masowa emigracja Polaków „za chlebem” do Niemiec nastąpiła pod koniec XIX wieku. Sprzyjało temu ogromne zapotrzebowanie na siłę roboczą, głównie w kopalniach i hutach Zagłębia Ruhry. Ludność polska przybywała także do prac w portach Hamburga. Około 1890 r. ponad 100 tys. Polaków żyło w środkowych i zachodnich rejonach cesarstwa niemieckiego. W 1900 r. było ich już od 250 do 300 tys. Zaś w 1914 ich liczba wzrosła do 750 tys. osób, skupionych głównie w Westfalii i Nadrenii, a także w prowincji hanowerskiej i w Berlinie. Równocześnie rozwijała się także emigracja sezonowa. Polacy przybywali do prac sezonowych na roli w okolicach Hanoweru i Magdeburga. Spis z 1907 r. wykazywał, że na terenie Prus było wówczas 237 tys. robotników sezonowych. Polscy emigranci, będący w większości wyznania rzymsko-katolickiego, od początku wykazywali wielkie przywiązanie do Kościoła, żarliwość religijną, ofiarność i szacunek dla duchowieństwa. Pozbawieni byli jednak systematycznego duszpasterstwa polskiego, a praca pojedynczych księży miała charakter okazjonalny. Znane są z tego okresu nazwiska ks. Antoniego Kanteckiego, ks. Władysława Enna czy ks. Józefa Szotowskiego, którzy spieszyli z posługą duszpasterską Polakom. Pod koniec XIX wieku nastąpiło pewne złagodzenie pruskiej polityki antykościelnej i antypolskiej. Wtedy też pracę wśród emigracji polskiej, w Zagłębiu Ruhry rozpoczął ks. Franciszek Liss. W duszpasterstwie pomagali mu także kapłani zapraszani z Polski., albo studiujący w tym czasie w Münster. Dzięki nim i poprzednikom powstawały kościoły i liczne stowarzyszenia religijne. Po złagodzeniu Kulturkampfu zaczęto też wydawać czasopisma w języku polskim. W latach 1939 – 1945 na terenie Niemiec przebywało ponad 2 mln robotników przymusowych, jeńców wojennych i kacetowców. Wśród nich w roku 1945 było ok. 100 tys. dzieci i młodzieży w wieku do lat 18. Nie zabrakło wtedy bohaterskich kapłanów, którzy dobrowolnie zgłaszali się na roboty, aby nieść opiekę duchową rodakom. Byli to między innymi: ks. Zbigniew Delimata, ks. Stanisław Malec, ks. Władysław Przybylski, ks. Antoni Rauer i o. Rudolf Jakubek. Po wyzwoleniu z KZ-Dachau w kwietniu 1945r. prawie 700-osobowa grupa kapłanów podjęła natychmiast pracę duszpasterską wśród przymusowych wysiedleńców tzw. „dipisów” (Displaced Persons). Dnia 5 czerwca 1945 r. Stolica Apolstolska zamianowała ks. abpa Józefa Gawlinę ordynariuszem dla Polaków w Austrii i Niemczech, z określeniem zakresu jurysdykcji, stwarzając kurię biskupią z pełną niezależną jurysdykcją nad duchowieństwem i wiernymi. Według prawa kościelnego kuria podlegała bezpośrednio Stolicy Apostolskiej. Dnia 20 października 1964 r., po śmierci abpa Gawliny, wizytatorem kanonicznym został zamianowany ks. infułat Edward Lubowiecki. Wraz ze śmiercią ks. infułata Lubowieckiego przestała istnieć kuria biskupia dla Polaków (Frankfurt/M), a jurysdykcja z dniem 20.06.1976 r. przeszła pod władzę Kościoła niemieckiego. Dnia 20.02.1976 r. rektorem PMK w Niemczech Zachodnich został ks. Stefan Leciejewski. W okresie „Solidarności” napłynęła duża fala nowych emigrantów. W latach 1975 – 1991 przybyło ponadto ok. 1,5 mln przesiedleńców z Polski. W latach 1986 – 2002 rektorem PMK był ks. dr Franciszek Mrowiec. W latach 1981 – 1982, poprzez organizowane okolicznościowe nabożeństwa, Polskie Misje przeżyły w duchowej łączności z Jasną Górą 600-lecie Obrazu Matki Bożej Częstochowskiej. W 1995 r. Polska Misja Katolicka w Niemczech świętowała w Würzburgu 50-lecie istnienia pod przewodnictwem ks. kardynała Józefa Glempa. Jako votum wdzięczności za lata polskiego duszpasterstwa okresu powojennego, odbyła się peregrynacja kopii Obrazu Jasnogórskiego po wszystkich polskich ośrodkach w Niemczech. W lutym 2002 r. rektorem PMK został mianowany ks. prałat Stanisław Budyń. Jesienią tegoż samego roku siedziba Rektoratu PMK w Niemczech została przeniesiona z Würzburga do Hanoweru. Rektorzy Polskiej Misji Katolickiej w Niemczech: 1945 – 1964 – ks. abp Józef Gawlina 1964 – 1976 – ks. infułat Edward Lubowiecki 1976 – 1986 – ks. prałat Stefan Leciejewski 1986 – 2002 – ks. prałat dr Franciszek Mrowiec 2002 – ks. prałat Stanisław Budyń   Wiadomosc zostala przeslana przez / Diese Nachricht wurde versandt :    Unsere Hompage:  www.Polnische-Kulturtage-Hannover.de  W  przypadku, gdyby Panstwo nie zyczyli sobie dalszych informacji, prosimy o krotka wiadomosc. Dziekujemy! Falls Sie unsere Newsletter nicht weiter erhalten möchten, bitten wir um Ihre Nachricht. Danke!    

„star & friends“: 25 Jahre JazzBaltica, Donnerstag, 19. November 2015, 20.00 Uhr|Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk Husum

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen das Konzert „star & friends“: 25 Jahre JazzBaltica am 19.11.2015 in Elmshorn empfehlen. Es warten uns unvergessliche künstlerische Erlebnisse mit international anerkannten Jazz-Starmusikern: Vladyslav Sendecki und Adam Bałdych. Details finden Sie unten und im Anhang. „star & friends“: 25 Jahre JazzBaltica, Donnerstag, 19. November 2015, 20.00 Uhr star Tankstellen präsentieren Starmusiker Vladyslav Sendecki, Adam Bałdych und das „European Blue Note Quartet“ Elmshorn, 28. Oktober 2015 – Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Jazz-Festivals JazzBaltica sponsern die star Tankstellen als Partner neben dem alljährlichen Sommer-Event auch ein Sonderkonzert unter dem Motto star & friends. Bei dem JazzBaltica Special in Husum erwartet Kulturliebhaber ein erstklassiges Line-up mit Künstlern des European Blue Note Quartet und dem Special Guest und Jazzgeigenwunder Adam Bałdych. Nach den vielgelobten Veranstaltungen in den letzten Jahren initiieren JazzBaltica-Mitbegründer Christian Stöhrmann und die Tankstellenmarke star nun ein besonderes kulturelles Highlight: Am 19. November findet um 20 Uhr das JazzBaltica Special star & friends statt. „Wir freuen uns sehr, JazzBaltica mittlerweile zum vierten Mal unterstützen zu können. Es ist uns ein großes Anliegen, uns langfristig für hervorragende musikalische Leistungen und insbesondere für internationale Künstler sowie unser Heimatbundesland Schleswig-Holstein zu engagieren“, erklärt Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer und Pressesprecher der star Tankstellen. Das Unternehmen ist für sein starkes kulturelles Engagement bekannt, was Vladyslav Sendecki zu schätzen weiß: „Gerade wenn der Staat die Unterstützung für kulturelle Events zurückschraubt, ist das Engagement von Firmen sehr wichtig. Die star Tankstellen tun dies mit der richtigen Überzeugung, nämlich um die Kultur zu bewahren und lebendig zu halten.“ Jazzfreunde können sich bei star & friends von hervorragenden Musikern begeistern lassen: Starpianist Vladyslav Sendecki, Saxophonist Andrzej Olejniczak, Bassist Michal Baranski und Schlagzeuger Mark Mondesir bilden das European Blue Note Quartet, das sich durch die gelungene Mischung zwischen lyrischen und romantischen Klängen bis zu rockigen Ausdrucksformen auszeichnet. Als Special Guest erwartet die Gäste eine der bekanntesten Größen der internationalen Jazzszene – der polnische Geiger und ECHO-Preisträger Adam Bałdych wurde von der FAZ als der „größte lebende Geigentechniker des Jazz“ betitelt. Veranstaltungsinfos JazzBaltica Special star & friends: Donnerstag, 19. November 2015, 20.00 Uhr Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk Husum Vladyslav Sendecki mit dem „European Blue Note Quartet“ Special Guest:  Adam Baldych, ECHO-Preisträger 2013 Karten: Vorverkauf 18€ (ab dem 01.10.2015 im Husumer TSBW und in der Husumer Fielmann Filiale), Abendkasse 20€ star – eine starke Marke der ORLEN Deutschland GmbH star ist die Tankstellen-Marke der ORLEN Deutschland GmbH, die seit dem Jahr 2003 in der Nordhälfte Deutschlands mehr als 550 Tankstellen betreibt. Das Unternehmen mit Sitz in Elmshorn bei Hamburg gehört zum polnischen Mineralöl- und Petrochemiekonzern PKN ORLEN SA, der mit einem Jahresumsatz von 26 Milliarden Euro in 2014 das größte osteuropäische Unternehmen ist und zu den größten mitteleuropäischen Konzernen gehört. PKN ORLEN SA ist in Warschau und London börsennotiert und auf dem Tankstellenmarkt in Ost- und Zentraleuropa mit insgesamt 2.700 Tankstellen in Polen, Tschechien, Deutschland und Litauen vertreten. In den letzten Jahren wurden große Investitionen in Litauen und Tschechien getätigt, um dem Ziel – das führende Mineralölunternehmen in Zentraleuropa zu werden – einen weiteren Schritt näher zu kommen. Kontakt: ORLEN Deutschland GmbH Wieslaw Milkiewicz / Geschäftsführer und Pressesprecher Telefon: 04121 / 4750 – 1609, wieslaw.milkiewicz@orlen-deutschland.de Andreas Khan / Leiter Marketing & PR Telefon: 04121 / 4750 – 1618, andreas.khan@orlen-deutschland.de Marek Sorgowicki Wicekonsul/Vizekonsul Samodzielne Stanowisko ds. Dyplomacji Publicznej i Kulturalnej Kultur und Öffentlichkeitsarbeit Konsulat Generalny Rzeczypospolitej Polskiej w Hamburgu Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg Gründgensstr. 20, 22309 Hamburg Tel.:  +49 40 611 87 133, Fax: +49 40 632 50 30 www.hamburg.msz.gov.pl   Niniejsza wiadomość (wraz z załącznikami) jest własnością Ministerstwa Spraw Zagranicznych i może zawierać informacje służbowe prawnie chronione. Jeśli nie są Państwo właściwym adresatem lub otrzymali Państwo tę wiadomość na skutek pomyłki, prosimy o tym fakcie niezwłocznie poinformować nadawcę i usunąć otrzymaną wiadomość. Każde nieautoryzowane kopiowanie, ujawnianie lub rozpowszechnianie załączonej informacji jest zabronione. This message (including attachments) is the property of the Ministry of Foreign Affairs and may contain important and/or privileged information. If you are not the intended recipient or have received this message by mistake, please notify the sender immediately and delete this message. Any unauthorized copying, disclosure or distribution of the material in this message is prohibited.

Filmland Polen „WALENTYNA“ Polen 2014, Drama, 55 Min. Regie: Wojciech Faruga – Metropolis Kino Samstag, 31.10.2015, 17:00

Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) *************************************************************************************** Festival des Neuen Polnischen Films – Filmland Polen 2015 SONDERVERANSTALTUNG THEATER-JAHR IN POLEN  /  TADEUSZ KANTOR-JAHR Polnische Bühnenkunst auf der Leinwand Im Jahre 2015 feiert die polnische Bühnenkunst ihr 250. Jubiläum. Aus diesem Anlass möchten wir einige Verfilmungen von Theatervorführungen der herausragenden polnischen Bühnen, die im Rahmen des Projektes „Teatroteka“ der WFDiF (Dokumentar- und Spielfilmproduktion Warschau) entstanden sind, vorstellen. Wir zeigen die wichtigsten Errungenschaften der jungen polnischen Dramaturgen, die mit ihrer eigenen Theatersprache die Probleme von jungen Menschen analysieren und die polnische Gegenwart darstellen. Unter den vorgestellten Produktionen findet sich auch eine, die dem wohl bekanntesten polnischen Theaterregisseur, Tadeusz Kantor, dessen Geburtstag sich am 6.4.2015 zum 100. Mal jährte, gewidmet ist. Die Vorführungen finden statt: HAMBURG Metropolis Kommunales Kino Hamburg Kleine Theaterstraße 10 Tel. 040 34 23 53 PROGRAMM: Vorführung WALENTYNA Polen 2014, Drama, 55 Min.    Regie: Wojciech Faruga Hamburg: Samstag, 31.10.2015, 17:00 Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Walentina Wladimirowna Tereschkowa – eine der berühmtesten Frauen des zwanzigsten Jahrhunderts, über die so gut wie nichts bekannt ist, außer, dass sie eine Weberin war, und das Chruschtschow sie als die erste Frau im Weltall salbte. Nach der Rückkehr auf die Erde wurde sie zu einem der hellsten und bekanntesten Stars der Sowjetunion mit fast göttlicher Ausstrahlung. Nach 1989 verstummte Tereschkowa und spricht bis heute nicht mit Reportern. Die Inszenierung vereint einen Chorsänger mit nur einer Schauspielerin auf der Bühne und ist ein Versuch, die noch nie erzählte Geschichte zu veröffentlichen. Es wurden einige der Tereschkowas Original-Tagebücher und Abschriften von Reden diverser sowjetischen Kosmonauten verwendet. ——————————————————————————– Vorführung ZWISCHEN UNS IST ALLES GUT Polen 2014, Drama, 70 Min. Regie und Drehbuch: Grzegorz Jarzyna (nach einem Stück von Dorota Masłowska) Hamburg: Samstag, 26.09.2015, 17:00 Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Vorführung WIELOPOLE, WIELOPOLE Polen 1980, Drama, 88 Min.     Regie: Tadeusz Kantor Hamburg: Sonntag, 11.10.2015, 17:00 Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Vorführung ÜBER Polen 2014, Drama, 74 Min.    Autor und Regie: Mariusz Bieliński Hamburg: Samstag, 17.10.2015, 17:00 Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Idee, Realisation und Koordination des Projektes FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hannover. Kataloge mit dem vollen Programm des Festivals und den Vorstellungen aller gezeigten Filme in deutscher Sprache erhalten Sie im Kino. Internet: www.filmlandpolen.de Grazyna Slomka Festivaldirektorin „Filmland Polen“ ———————————————————————————————————————————————- Newsletter des Deutsch-Polnischen FilmForum e.V. Hannover (www.filmlandpolen.de) **************************************************************************************************** w ramach 13. Festiwalu Nowego Filmu Polskiego – FILMLAND POLEN 2015 : WYDARZENIE SPECJALNE  ROK POLSKIEGO TEATRU  /  ROK TADEUSZA KANTORA Z okazji 250-lecia teatru publicznego w Polsce rozpoczynamy cykl prezentacji ekranizacji teatralnych w ramach projektu „Teatroteka” realizowanego przez  WFDiF (Wytwórnię Filmów Dokumentalnych i Fabularnych) . Zaprezentujemy cykl najbardziej wartościowych osiągnięć młodej polskiej dramaturgii – wyróżniającej się własnym oryginalnym językiem, sposobem obrazowania i problematyką dotyczącą ludzi młodych i postrzegania przez nich współczesnej rzeczywistości. Wśród realizacji znalazł się także jeden wieczór  poświęcony jednemu z najwybitniejszych polskich twórców teatralnych – Tadeuszowi Kantorowi. Pokazy odbędą się w kinach komunalnych: HAMBURG Metropolis Kommunales Kino Hamburg Kleine Theaterstraße 10 Tel. 040 34 23 53 PROGRAMM: Pokaz WALENTYNA Polska 2014, dramat, 55 min. Reżyseria: Wojciech Faruga Hamburg: sobota, 31.10.2015, 17:00 Polska wersja z napisami niemieckimi Jedna z najbardziej znanych kobiet XX wieku, o której praktycznie niczego nie wiadomo, prócz tego  że była tkaczką, którą Chruszczow namaścił na pierwszą kobietę w kosmosie. Tiereszkowa po powrocie na ziemię świeciła niemal boskim blaskiem i stała się jedną z najjaśniejszych i najbardziej rozpoznawalnych gwiazd Związku Radzieckiego. Po 1989 roku zamilkła i do dziś nie rozmawia z dziennikarzami. Spektakl, łączący na scenie chór śpiewaczek i jedną aktorkę, to próba uwolnienia tej nigdy nieopowiedzianej opowieści. Wykorzystano w nim fragmenty oryginalnych pamiętników Tiereszkowej i transkrypcje  wypowiedzi radzieckich kosmonautów. ——————————————————————————————————- Pokaz MIĘDZY NAMI DOBRZE JEST Polska 2014, Dramat, 70 min. Reżyseria i scenariusz: Grzegorz Jarzyna (na podstawie sztuki Doroty Masłowskiej) Hamburg: sobota, 26.09.2015, 17:00 Polska wersja z napisami niemieckimi Pokaz WIELOPOLE, WIELOPOLE Polska 1980, dramat, 88 min. Reżyseria: Tadeusz Kantor Hamburg: sobota, 11.10.2015, 17:00 Polska wersja z napisami niemieckimi Pokaz NAD Polska 2014, dramat, 74 min. Autor i reżyser: Mariusz Bieliński Hamburg: sobota, 17.10.2015, 17:00 Polska wersja z napisami niemieckimi Pomysł, realizacja i koordynacja projektu FILMLAND POLEN: Grażyna Słomka, Deutsch Polnisches FilmForum e.V. Hanower, Więcej informacji o programie festiwalu znajduje sie w katalogu-informatorze, dostępnym w kinach komunalnych i na stronach internetowych: www.filmlandpolen.de Jestesmy też na FACEBOOK-u jako Filmland Polen, mozecie nas polubic!!! https://www.facebook.com/FilmlandPolen?ref=hl Do zobaczenia w kinie Grażyna Słomka Dyrektor Festiwalu — Grazyna Slomka Deutsch-Polnisches Filmforum e.V.Hannover Festivaldirektor „Filmland Polen“ Festival des Neuen Polnischen Films Hannover, Hamburg, Lübeck Wilhelm-Hirte-Str. 23 30855 Langenhagen-Hannover Tel./Fax: 0511 785 18 87 www.filmlandpolen.de Polski Magazyn Radiowy w Berlinie www.funkhauseuropa.de/sprachen/polnisch/index.html Regionalradio Flora Hannover www.radioflora.de

PolenJournal 30.11.215

Informations- und Wirtschaftsportal über Polen Freitag, den 30.10.2015 . Liebe PolenJournal-Leserin, lieber PolenJournal-Leser Guten Morgen aus der Redaktion in Oppeln. Hier die wichtigsten Themen der letzten Tage im Überblick: Der Sieger der Parlamentswahlen steht fest – was bedeutet dies für die Wirtschaft? Beruhigend für den Markt ist die Tatsache,  dass nur eine Partei regieren wird – Recht und Gerechtigkeit (PiS). Vieles wird jedoch davon abhängen, ob die Partei ihre Wahlversprechen halten wird – meinen die Analytiker. […] «mehr» ________________________________________ Polen – 20. Marke der Welt Polen bekam den 20. Platz unter den Länder-Marken, welcher von Brand Finance veröffentlicht wurde. Der Wert der Marke „Polen“ wurde auf 566 Mrd. Dollar geschätzt, was aber eine Senkung um 6 Prozent bedeutet. […] «mehr» ________________________________________ Oppeln ist nicht mehr „Mekka der deutschen Sprache“? Während des 4. Treffens des Wirtschaftsstammtisches wurde über die Bildungsproblematik der deutschen Sprache diskutiert. Ihre Meinung äußerten Geschäftsleute, Vertreter der deutschen Minderheit und der lokalen Behörden. […] «mehr» ________________________________________ Interreg Polen-Sachsen offiziell gestartet! Am 15. Oktober wurde das Kooperationsprogramm zwischen dem polnischen und deutschen Grenzgebiet mit einer Konferenz am Schloss Kliczków offiziell eröffnet. […] «mehr» ________________________________________ Schlesien baut ein neues Dorf für 56 Mio. PLN Die Gemeinde Lubomia in Schlesien, wird für die Bewohner der Ortschaft Nieboczowy auf 80 Hektar ein komplett neues Dorf erbauen – und das für 56 Mio. PLN. Allein 3 Mio. PLN wird die Verlegung aller Gräber von dem alten Friedhof auf einen neuen kosten. Es ist höchstwahrscheinlich ein Unterfangen, welches zum allerersten Mal vorgenommen wurde. Alle kosten trägt zurzeit die Weltbank. Wieso? […] «mehr» ________________________________________ Wiederbelebung eines Klassikers Das Unternehmen AMZ Kutno präsentierte vor Kurzem den Prototyp eines Retromodells,  welches stark an die Automarke Syrena erinnert. […] «mehr» Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen: Emanuela Janda Tagesleiterin PolenJournal.de Copyright ©2014-2015 Diese E-Mai wurde von SCMEDIA im Auftrag der Firma Smuda Consulting Sp. z o.o, ul. Opolska 133, 46-081 Dobrzeń Mały auf der Grundlage der im Internet allgemein zugänglichen E-Mail-Adressen und / oder uns im direkten Kontakt übermittelten Daten gesendet.

Freundeskreis der Sammlung de Weryha: Begehung des Mahnmals zum Gedenken an Zwangsarbeiter der Nazi-Herrschaft in Hamburg- Bergedorf und des Denkmals

Veranstaltung: Begehung des Mahnmals zum Gedenken an Zwangsarbeiter der Nazi-Herrschaft in Hamburg- Bergedorf und des Denkmals zur Erinnerung an die Deportierten des Warschauer Aufstandes 1944 auf dem Gelände des KZs Neuengamme mit dem Bergedorfer Bildhauer Jan de Weryha. Der polnisch-deutsche Bildhauer Jan de Weryha hat neben diesen Mahnmalen eine sehr anspruchsvolle Sammlung von Skulpturen, Objekten und Reliefs aus Holz geschaffen. Er wird bei der Begehung über seine Arbeiten sprechen und Gelegenheit zum Gespräch geben.   Wo? Am Mahnmal in Bergedorf an der Schleusengraben-Promenade am Kampdeich (SATURN).   Wann? Samstag, 21.11.2015 um 13 Uhr   Veranstalter Freundeskreis der Sammlung de Weryha   Eintritt frei. Anmeldung erforderlich bis Mittwoch, den 18.11., unter jose17@gmx.de . Für Mitfahrgelegenheiten nach Neuengamme und zurück nach Bergedorf wird gesorgt.  

PolenJournal: Informations- und Wirtschaftsportal über Polen Montag, den 21.09.2015 .

Montag, den 21.09.2015 .   Liebe PolenJournal-Leserin, lieber PolenJournal-Leser Guten Morgen aus der Redaktion in Oppeln. Hier die wichtigsten Themen der letzten Woche im Überblick: Deutsche Investoren? In Oppeln fühlen sie sich wohl! Ein Interview mit dem Oppelner Stadtpräsidenten Arkadiusz Wiśniewski. […] «mehr» ________________________________________ Ewa Kopacz: ist Polen in Gefahr, werden die Grenzen kontrolliert Die Ministerpräsidentin kündigte Gespräche mit den EU-Partnern Polens bezüglich der Immigrantenkrise an, diese sollen aber nicht unter dem Druck der Flüchtlinge erfolgen. […] «mehr» ________________________________________ Kreative Köpfe In Polen sind viele kreative Köpfe zu finden. Unterwasserhotels, besondere Flugzeuge, welche Rockstarherzen erobern, feinfühlende Computer und sprechende Landkarten für Blinde – dies sind die neusten Zeugnisse der polnischen Kreativität, die keine Grenzen kennt. […] «mehr» ________________________________________ Perowskit – wird eine Polin die Energetik revolutionieren? Olga Malinkiewicz entdeckte eine Methode, die es ermöglicht, Perowskit, ein fotovoltaisches Material, billig zu produzieren. So wird es möglich, die Sonnenenergie für niedrigeren Kostenaufwand zu verwenden. «mehr» ________________________________________ Danzig – Sehenswürdigkeiten Danzig ist ein historisches, tausendjähriges hanseatisches Zentrum und zugleich die Hauptstadt von Ostpommern. Es liegt in der Woiwodschaft Pommern an der Danziger Bucht. […] «mehr» ________________________________________ Breslau an einem Tag Die Hauptstadt von Niederschlesien ist reich an Denkmälern, Orten und Gassen, die es wert sind, sie zu sehen. Um sie alle zu besichtigen und jedem Ort nur ein paar Minuten widmen, würden mehrere Tage nicht ausreichen. Man kann aber auch eine eintägige Route wählen, um die wichtigsten Attraktionen zu sehen. […] «mehr» Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen: Tagesleiterin PolenJournal.de Copyright ©2014-2015 Diese E-Mai wurde von SCMEDIA im Auftrag der Firma Smuda Consulting Sp. z o.o, ul. Opolska 133, 46-081 Dobrzeń Mały auf der Grundlage der im Internet allgemein zugänglichen E-Mail-Adressen und / oder uns im direkten Kontakt übermittelten Daten gesendet.

5. POLNISCHES FESTIVAL 2015 – 17. Mai 2015 – 11:00Uhr

POLNISCHES FESTIVAL Am Sonntag, dem 17. Mai um 11.00 Uhr fängt im Museum für Völkerkunde (Rothenbaumchaussee 64) das 5. Polnische Festival mit dem Kinderprogramm an. Um 15.45 werden die Gäste zum traditionellen polnischen Hoftanz „Polonaise“ gebeten. Polnische Live-Musik, leckere Kabanossi, interessante Vorträge und ein Polnisch-Schnupperkurs bieten anschließend die Gelegenheit das Nachbarland und seine Landsleute besser kennenzulernen. Um 16.00 Uhr beginnen die Feierlichkeiten anlässlich des 80. Geburtstags des nicht nur in Hamburg bekannten Karikaturisten ROBS, der von dem Generalkonsul Dr. Marian Cichosz für sein Lebenswerkgeehrt wird. Für die Organisation des Festivals ist die polnische Sängerin Aneta Barcik verantwortlich. Das Polnische Festival findet unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Republik Polen und mit Unterstützung der Deutsch-Polnischer Gesellschaft Hamburg statt. Museumseintritt 8,50, ermäßigt 4,00 Euro