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ABGESAGT: AUS DER KONZERTREIHE: ‚MUSIKALISCHE STOLPERSTEINE‘ – 25.4.2020 um 19.30 Uhr – Mendelssohnsaal der HfMT Hamburg

25. April @ 19:30 - 21:30

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der DPG Hamburg,
Szanowni Państwo,

natürlich steht auch unsere Arbeit im Schatten der Pandemie. Dieses Virus legt auch den deutsch-polnischen Dialog und unsere Aktivitäten lahm.
Nachdem am Sonntag, 15.03.20 alle Veranstaltungen – unabhängig von der Teilnehmer*innenzahl – bis auf Weiteres vom Hamburger Senat untersagt wurden, sehen wir uns gezwungen, folgende fünf Veranstaltungen abzusagen:


1.  „Demokratie auf dem Prüfstand. Polen 2015-2020“ am 19. März in der KRYPTA/Absage Prof. Borodziej, Projekt der Landeszentrale für politische Bildung
2.  Ausstellungsvernissage im Atelier von Jan de Weryha am 22. März
3.  Unsere Mitgliederversammlung, die am 6. April im Berufsförderungswerk in Farmsen

  1. Lesung von Arno Surminski am 29. April, unser Projekt in der Zusammenarbeit mit der Konrad Adenauer Stiftung
  2. „Musikalische Stolpersteine“, Konzert in der Musikhochschule am 25. April

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühlingsanfang bei bester Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen
für den Vorstand

Dr. Viola Krizak

Das Konzert ‚Musik auf der Schwarzen Liste‘ der studentischen Initiative Culture Connects mit der Unterstützung der Deutsch-Polnischer Gesellschaft widmet sich 2020, 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs, einem vergessenen Kapitel der Musikgeschichte: einst ein Teil der pulsierenden Kulturwelt der Zwischenkriegszeit, heute nur ausgewählten Experten bekannt – Komponisten wie Szymon Laks oder Erwin Schulhoff gehörten zu den führenden Ihrer Zeit und wurden nach 1933 entwürdigt, verboten und verfolgt. Der eine überlebte als Leiter des Lagerorchesters von Auschwitz, der andere starb als Gefangener im KZ Wülzburg in Bayern – außergewöhnliche Schicksale, dennoch kaum rezipiert und selten gespielt, wie so viele ihrer berühmten Zeitgenossen, die unter Verfolgung litten. Die Musik jener Zeit lassen junge exzellente Künstler aus Hamburg, Berlin, Bremen und Hannover wieder aufleben und erzählen ihre Geschichte in den historischen Räumen des Budge-Palais, einer jüdischen, in der NS-Zeit zwangsenteigneten, Kaufmannsvilla und Residenz des Reichsstatthalters der NSDAP bis 1945. Ihre letzten Bewohner der Familie Budge kamen durch die NS-Verfolgung zu Tode. Daran erinnern zwei Stolpersteine vor dem Haus.

Die Konzertreihe ‚Musikalische Stolpersteine‘ widmet sich ausschließlich verfemter oder ‚entarteter‘ Musik.

Werke von: Szymon Laks, Erwin Schulhoff, Ernst Krenek, Witold Lutosławski, Olivier Messiaen uvm. Mitwirkende: Elizaveta Don (Hamburg) – Klavier, Alina Ohem (Hamburg) – Klassische Gitarre, Sebastian Berakdar (Berlin) – Klavier, Eduard Don (Hamburg) – Klarinette, Lev Kucher (Hannover) – Violoncello und Roman Ohem (Bremen) – Violine und Moderation

 

Das Konzert findet am 25.4.2020 um 19.30 Uhr im Mendelssohnsaal der HfMT Hamburg, Harvesterhuderweg 12 statt. Eintritt: 15/10 Euro, Mitglieder der DPG HH zahlen 10,00€.

Veranstalter

Hochschule für Musik und Theater Hamburg
CULTURE CONNECTS
Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg e.V.

Veranstaltungsort

Mendelssohn-Saal der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Harvestehuder Weg 12
Hamburg, Hamburg Deutschland
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Website:
www.hfmt-hamburg.de

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